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Ein Mann, der totgeglaubt war, ist zurückgekehrt. Und einer, der gestern noch lebte, liegt mit zerschmettertem Schädel auf dem Berg.

Der Lehrer Steiner hat einen Turm bauen lassen. Angeblich für Vermessungszwecke. Doch im Wirtshaus erzählen sie sich, er beabsichtige, seine Frau dort hinunterzuwerfen. Aber dann liegt er selber unten, mit zerschmettertem Schädel und leeren Augen. Wer hat seinen perfiden Plan für sich missbraucht? Und wer erbt jetzt den Hof, den der Lehrer nie haben wollte? Seine Frau? Oder der ungeliebte Bruder, dessen Name voreilig ins Kriegerdenkmal gemeißelt worden war? Doch er kehrte zurück, und statt seines Lebens hat er nur einen Arm im Krieg gelassen – und jegliche Menschlichkeit.


eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26499-4
Erschienen am  01. November 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Düstergrün

Von: wal.li

26.11.2021

Nach dem Studium ist Wilhelm Steiner nach Talberg zurückgekehrt, um die Stelle des Dorflehrers anzutreten. Geheiratet hat er Elisabeth Wegebauer, doch auch noch einigen Ehejahren kündigt sich kein Erbe an. Und nun liegt Wilhelm mit gebrochenen Knochen tot am Fuße des Turms, den er selbst hat errichten lassen. Der Polizeimajor Karl Leiner, ein Neffe des Bäckers, kommt in den Ort, um zu klären, ob es sich um ein Verbrechen gehandelt hat. Von den Dorfleuten erfährt Karl erstmal nicht sehr viel. Nur Wilhelms Frau ist etwas freundlicher zu dem Major. Sie scheint allerdings auch nicht viel zu wissen oder zu sagen. In diesem ersten Roman einer Trilogie herrscht eine sehr düstere Stimmung. Die dunkelbewaldeten Hügel und Berge wirken bedrückend und es scheint so, als seien die Dorfbewohner durch die äußere Umgebung beeinflusst missgestimmt, neidisch und missgünstig. Die meisten Familien hatten im ersten Weltkrieg herbe Verluste hinzunehmen und nun im Jahr 1935 spürt man schon die negativen Auswirkungen des neuen Regimes. Dem Major Leiner wird Misstrauen entgegen gebracht. Gerade in den betroffenen Familien, den Steiners und Wegebauers, herrscht Schweigen und Personen, die befragt werden sollten, tauchen zu den Vernehmungen nicht auf. Und dann wird eine weitere Leiche gefunden. Dieser Roman ist bestimmt von den Innensichten der handelnden Personen und den ausführlichen Beschreibungen der eher unwirtlichen Umgebung und weniger von der politischen Lage wie man anhand der Jahreszahl anzunehmen verleitet wird. Das Setting weckt Erinnerungen an Ganghofer-Verfilmungen mit ihrem Waldesrauschen. In dem man sich durch die Gedankengänge der Protagonisten hangelt, versucht man hinter die Vorgänge um den Tod des Wilhelm Steiner zu kommen. Auch wenn man eine Sache ab einem gewissen Zeitpunkt ahnt, ist man am Ende doch überrascht wie sich alles klärt. Ob es jedoch ein Dorf geben kann, das nur von Düsternis geprägt ist und keine einigermaßen glückliche Bewohner hat, erscheint doch ein wenig schwierig nachzuvollziehen. Dafür kann man sich schön aufregen über einige Unsympathlinge, die mit ihren Verhaltensweisen eher Unmut ernten, gerade auch, weil sie meinen, sie kämen mit allem durch. Bei diesem Buch handelt es sich mehr um einen Heimatroman als um einen Thriller. Kommt man damit klar, wird man gut unterhalten. 3,5 Sterne

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Spannung mit tollem Schreibstil

Von: Tonj

25.11.2021

Ohne zu viel vorwegzunehmen: die Geschichte ist spannend, der Schreibstil nicht unnötig umschreibend und somit leicht, schnell und einfach zu lesen. Max Korn - ein deutscher Autor, der regelmäßig Bestseller abliefert. "Von ihm habe ich vorher noch kein Buch gelesen, aber dieses wird nicht das letzte sein", war mein erster Gedanke. Mittlerweile habe ich mitbekommen, dass sein Name nur ein Pseudonym ist. Er ist im bayrischen Wald aufgewachsen, wo auch die Geschichte "Talberg" spielt. Genauer beginnt sie nachts am Friedrichsberg. Diese raue Gegend wird ziemlich düster und grau beschrieben. Es beginnt schon mit Florian, der zu später Stunde durch den dunklen, feuchten, kalten Wald geht, bis es plötzlich raschelt und knackt. Er möchte mit seinem Gewehr schießen, doch kurz bevor er abdrücken will, hört er einen Schrei, der ihn erschauern lässt. Hier hat mich das erste Kapitel komplett in seinen Bann gezogen. Doch muss ich warten, im nächsten Kapitel geht es erst mal um Elisabeth, eine taffe Frau, die Witwe des Dorflehrers ist. Dieses Mittel der Perspektivwechsel, nutzt der Autor und baut somit viele Spannungsbögen auf, die einem zum gierigen Weiterlesen animieren. Eine Leiche, Ermittlungen, Düsternis, unsympathische Menschen... Kirche und Wirtshaus sind die Zentren der kleinen Gesellschaft. Letztendlich führt es alles zu einem nachvollziehbaren Ende, welches man aber nicht erahnt hätte.

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Vita

Max Korn

Max Korn ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Seine Romane stehen regelmäßig in den Top 20 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Einen Teil seiner Jugend verbrachte Korn in dem kleinen Ort Thalberg im Bayerischen Wald, dessen Geschichte und Legenden ihn zu seiner großen neuen Spannungstrilogie inspirierten.

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