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Stephanie Quitterer

Hausbesuche

Wie ich mit 200 Kuchen meine Nachbarschaft eroberte

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Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn?

Stephanie Quitterer backt Tag für Tag Kuchen und klingelt an fremden Wohnungstüren. Sie wettet, dass sie endlich ihre Nachbarn kennenlernt.
Ein ansteckendes Experiment mit 200 Kuchen und eine charmante Geschichte über Fremdwohnungssehnsucht, Nachbarschaft und Freundschaft.

"200-mal hat Stephanie Quitterer bei fremden Menschen geklingelt - um mit Charme und selbst gemachtem Kuchen ihre Nachbarn kennenzulernen. Die lustigen, traurigen und unvergesslichen Erlebnisse hat sie aufgeschrieben. Für Neugierige"

ma vie (04. March 2016)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-17173-5
Erschienen am  21. March 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Mut zum Kaffeekränzchen

Von: fremde Welt

24.01.2021

Stephanie Quitterer ist Regieassistentin am Theater. Als sie Mama wird, hat sie plötzlich viel freie Zeit. Was tun? Stephanie beschließt, mit ihrem Freund Tom eine Wette abzuschließen. In 200 Tagen möchte sie 200 Kuchen backen und sich spontan mit Kaffee und Kuchen bewaffnet bei fremden Menschen in ihrer Nachbarschaft einladen. Ein ungewöhnliches, verrücktes Unterfangen. Von den Erfahrungen dieser Hausbesuche berichtet sie nun im gleichnamigen Buch. Eine junge Mutter, die Kuchen bäckt und bei wildfremden Menschen an der Haustür klingelt? Das klingt erfrischend, dachte ich, gerade in der jetzigen Zeit, in der niemand auf die Idee kommen würde, spontane Kaffeekränzchen bei anderen Leuten zu starten, sondern jeder um Social-Distancing und Kontaktreduktion bemüht ist. Die Erfahrungen der Autorin spielen in der Vor-Corona-Zeit, in der man spontan sich mit Nachbarn treffen konnte, ob sie wollten oder nicht. Quitterer erzählt von ihren ersten Backversuchen, von vielen stillen Sprechanlagen, von Absagen und natürlich auch von denjenigen Menschen, die sie tatsächlich spontan in ihre Wohnungen reinlassen. Quitterer ist interessiert an den Geschichten ihrer Nachbarn, jede Person hat ihre eigene Vergangenheit, jeder Mensch hat etwas zu erzählen. Im Laufe der Zeit lernt die Autorin nicht nur, wie man richtig guten Kuchen bäckt, sondern auch, was es heißt, alte Vorurteile zu überwinden und neue Freundschaften in ihrer Nachbarschaft zu schließen. Das Buch ist ein lustiges und unterhaltsames Sammelsurium an Anekdoten, die Quitterer in der Zeit ihrer Kaffeekränzchen-Besuche niedergeschrieben hat. Der Schreibstil der Autorin ist locker und gut zu lesen, man kommt schnell in die Geschichte rein, die den großen Mehrwert hat, dass sie auf wahren Begebenheiten basiert. Manchmal hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin betont humorvoll schreiben wollte und es dabei ein wenig übertrieben hat. Die Kapitel beginnen meist mit einem Kuchenrezept, was eine schöne Einführung ist. Man lernt in dem Buch verschiedene Nachbarn kennen, die Besuch von der Autorin bekommen. Zudem wird Quitterers Freund Tom immer wieder erwähnt, der in dem Buch jedoch eher unsympathisch dargestellt wird und eher als der Kritiker und Nörgler ihrer Vorhaben rüberkommt. An einigen Stellen scheint es fast so, als würde Quitterer über das Schreiben mit ihm abrechnen wollen, aber vielleicht ist es auch nur ihre Art von Humor. Von den vielen Nachbarn, die sie besucht, bleibt niemand wirklich im Gedächtnis, da sie stets nur auf wenigen Seiten/ Absätzen thematisiert werden. Nichtsdestotrotz finde ich die Idee der Wette bemerkenswert und das Buch unterhaltsam zu lesen. Eine schöne, leichte Lektüre für zwischendurch. :)

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Und so klappts bestimmt auch mit den Nachbarn!

Von: Gisela Simak

11.10.2016

Meine Meinung Und so klappts bestimmt auch mit den Nachbarn! Als ich bei einer anderen Bloggerin von diesem Buch gelesen habe, wurde ich neugierig. Erstmal dachte ich, es handelt sich hier um einen Roman. Aber ne .... es ist ein Erfahrungsbericht!!! Das ist ja ein Ding. Auf humorvolle Weise erzählt uns die Autorin, wie sie der Langeweile ihres Mutterschaftsurlaub ein Schnippchen schlägt. Die gebürtige Bayerin hat eine zündende Idee. Sie nimmt sich vor, 200 Tage lang jeden Tag einen Kuchen zu backen und bei fremden Nachbarn zu klingeln. Und dad in Berlin! So nach dem Motto: Ich möchte mehr über unsere Straße erfahren. Darf ich zu ihnen rein? Kaffee und Kuchen hab ich dabei! Eigentlich ist die Stephanie zu schüchtern, um bei Fremden zu klingeln. Ihr Freund glaubt anfangs nicht daran, dass sie es schafft. Doch die Schauspielerin im Mutterschaftsurlaub nimmt sich selber bei der Hand und auf gehts! Klingelingeling ... hier kommt die Kuchenfrau! Ich habe dieses Buch im Fitnesscenter gelesen. Habe meinen Pfunden den Kampf angesagt. War mir stellenweise nicht mehr sicher, ob ich das richtige Buch gewählt habe. Die Rezepte im Buch lesen sich superköstlich. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Entschuldige liebe Stehanie ... manchmal habe ich die Rezepte übersprungen. (Auf dem Crosstrainer als seelische Grausamkeit empfunden!) Ich habe die Hausbesuche sehr gerne mitgemacht. Im Osten Berlins durfte ich in die Wohnungen gucken und die skurrilsten Menschen kennen lernen. Fazit Was hier auf den ersten Blick wie ein seichter Frauenroman anmutet, entpuppt sich beim Lesen schnell als eine warmherzige Geschichte. Der Wortwitz der Autorun schmiert einem nicht nur Sahne um den Mund. Nein, ein Dauerlächeln kommt da schon eher hin. Sie zeigt uns sämtliche Schicksale, die sich in fremden Wohnungen abspielen. Sie führt einen Blog, in dem sie ihre Erfahrungen festhält. Wenn ich Abends spazieren gehe, denke ich mir immer: >>Was spielt sich hinter diesem Fenster ab? Welche Menschen wohnen in diesem Haus?<< Danke Stephanie. Jetzt hast du meine Phantasie noch mehr beflügelt! Ein Szene im Buch hat mich sehr berührt. Da weint Stephanie mit einer Frau zusammen. Ich gleich mit! Beim Lesen hatte ich oft den Gedanken, dass es mehr Frauen wie Stephanie geben sollte. Es gehört wahnsinnig viel Mut dazu, einfach an fremden Türen zu klingeln. Man weiß ja schließlich nie, wer sich dahinter verbirgt. Diese Geschichte zeigt uns, wie sehr sich Menschen nach Kontakten sehnen. Danke Stephanie Quiterer. (Nicht böse sein ... ich esse im Moment keinen Kuchen ... seufz!) Mein Dank geht an den KNAUS-VERLAG

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Vita

Stephanie Quitterer

Die Kiez-Ethnologin Stephanie Quitterer, auch Rotkapi genannt, wurde 1982 in Eggenfelden (Niederbayern) geboren. Sie lebte in Rio de Janeiro, studierte in Berlin, Kairo, München und war Regieassistentin am Deutschen Theater in Berlin. 2011 nutzte sie ihre Elternzeit, um endlich ihre Nachbarn kennenzulernen. Die Autorin lebt in Berlin.

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Pressestimmen

"Es ist eine Reise durch das Deutschland von heute."

Berliner Morgenpost, Sören Kittel (08. April 2016)

»Mit Wortwitz und Humor beschreibt die junge Mutter ihre Eroberungen – und ihre Ängste.«

Eltern, Dorothee v. Walderdorf (16. January 2017)

"Es gehört eine Menge Mut dazu, um das zu wagen, was Stephanie Quitterer getan hat."

"Bloggerin Stephanie Quitterer wagt ein charmantes Experiment - und weiß jetzt, wie nicht nur in Berlin aus Nachbarn wahre Freunde werden können."

Sweet Dreams (30. June 2016)

"Zauberhafter Blick hinter fremde Wohnungstüren."

Hohenlohe Trends (12. May 2016)

"Ein unterhaltsamer Erfahrungsbericht."

Freizeit Rätsel (20. May 2016)

"Ein modernes Rotkäppchen-Märchen! Heiter, mit einer charmanten Selbstironie, plaudert die Autorin über eine ungewöhnliche Art des 'Kennenlernens von Fremdmenschen' und einer bemerkenswerten Statistik."

Marianne Haring, buchbar-LeseAgentur, in "Elbe Weser Aktuell" (06. April 2016)

"Sehr unterhaltsam schildert die Autorin die unterschiedlichen Begegnungen und auch, wie sie sich selbst dabei verändert."

Luna (01. July 2016)