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Dieser Spiegel-Bestseller »geht wirklich unter die Haut«. WDR 5

Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr …

"Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend."

KrimiWelt-Bestenliste

Aus dem Englischen von Armin Gontermann
Originaltitel: Child 44
Originalverlag: Simon & Schuster UK
Taschenbuch, Klappenbroschur, 528 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47207-9
Erschienen am  04. January 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Beklemmendes Meisterwerk

Von: Jörg Kijanski

27.06.2022

„Kind 44“ ist der Auftakt der Leo-Demidow-Trilogie von Tom Rob Smith, die mit den Werken „Kolyma“ und „Agent 6“ fortgesetzt beziehungsweise abgeschlossen wird. Viele Thriller-Fans werden, wenn womöglich nicht das Buch, zumindest die gelungene Verfilmung mit Tom Hardy und Gary Oldman in den Hauptrollen kennen. Der Roman besticht durch eine durchgehend düstere Stimmung und eine atmosphärische Dichte, die man in dieser Intention selten erlebt. 1953, die großen Säuberungswellen unter Stalin laufen. Man muss keine Mörder oder Verbrecher sein, um eines Tages völlig unerwartet in einem Gulag zu landen, wie beispielsweise in den Minen von Kolyma, die einem Todesurteil gleichkommen.

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Ein richtiger Pageturner!

Von: Pialalama

17.05.2022

Als ich das Buch gekauft hatte, sagte eine Freundin zu mir:“ Das ist wirklich richtig gut, aber die beschriebenen Dinge sind echt heftig!“. Als begeisterte Thriller-Leserin, denkt man sich da nicht wirklich viel. Ich lese ständig schlimme, grauenvolle und groteske Sachen. Aber das hier war etwas anderes. Schon auf den ersten Seiten wird man mit der Grausamkeit und Brutalität konfrontiert, die sich durch das gesamte Buch zieht. Allem voran Gewalt gegen Kinder. Gewalt gegen Unschuldige ist immer grausam. Gewalt gegen Kinder, noch grausamer. Das war das erste Mal, dass ich bei einem Buch wirklich schlucken musste. Schockiert war ich schon oft. Aber wegschauen musste ich noch nie. Zu der Schockiertheit gesellt sich auch noch ein Gefühl von Fassungslosigkeit. Wie bereits erwähnt, befindet wir uns zur Zeit Stalins in de Sowjetunion. Während dem Lesen habe ich mich hunderte Mal gefragt, was das Ziel eines solchen Staates ist, der offensichtlich nicht versucht sein Volk zu schützen, sondern einzig und allein darauf aus ist, das Ansehen des Staatsapparates zu wahren. Wozu das Ganze? Vor wem will der Staat gut dastehen, wenn er doch alle ängstigt? Aber ja, das ist eine alte Diskussion und in der Geschichte leider viel zu häufig vertreten. „Nichts ist störrischer als die Wahrheit. Deshalb hasst ihr sie so. Sie beleidigt euch. Deshalb kann ich euch zur Weißglut bringen, indem ich einfach nur sage: Ich, Anatoli Tarasowitsch Brodsky, bin Tierarzt. Meine Unschuld beleidigt euch, weil ihr wollt, dass ich schuldig bin. Und ihr wollt, dass ich schuldig bin, weil ihr mich verhaftet habt.“ Seite 104 Die Geschichte entwickelt sich schnell zu einer spannenden Jagd auf Leben und Tod. Die offensichtliche Mordserie wird als Hirngespinst abgetan und verdeutlicht damit das falsche Handeln der Polizei. Überhaupt stand für mich viel mehr die Gerechtigkeit in Bezug auf den Staat und das Verhalten der Polizei im Mittelpunkt, als die Gerechtigkeit in Bezug auf Mörder un Opfer. Natürlich will man auch, dass der Täter geschnappt wird, aber vor allem möchte man dieser scheinbar nie endenden Grausamkeit des Staates den Strick um den Hals legen. Die Rolle des Leo Demidow ist geschickt gewählt: Ein Agent, der dem Staat treu ist und Gewalt gegen das Volk mit seinen aufgesetzten Regeln vereinbart. Doch plötzlich steht er auf der anderen Seite und erkennt seine unverzeihliche Schuld. Er sieht die Wahrheit: Das Volk liebt ihn nicht, es hasst ihn. Das Volk wird hier stückweise auch durch seine Frau verkörpert. Auch wenn für mich wie gesagt der Schwerpunkt auf der Situation des Staates lag, war natürlich auch die Mordserie, in meinen Augen als Mittel zum Zweck, sehr gut gestaltet. Zwar kann man als aufmerksamer Leser schnell einen Teil der Lösung erahnen, aber ein kleines Detail ist auch mir bis zum Schluss verborgen geblieben. Zwar fand ich dieses Detail etwas unnötig, aber eher im neutralen Sinn. Letzten Endes kann ich von der gesamten Story sagen, dass sie mir sehr gut gefallen hat! Fazit Eine spannende, eindrucksvolle Story, welche jedoch mit ihren Grausamen Schilderungen einem an die Nieren gehen kann. Für mich hat sich das Buch zu einem richtigen Pageturner entwickelt, der neben dem Aspekt der Unterhaltung auch viel zum Nachdenken angeregt hat. Ein Top-Thriller!

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Vita

Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien und arbeitete anschließend als Drehbuchautor. Mit seinem Debüt »Kind 44« gelang Tom Rob Smith auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Der in der Stalin-Ära angesiedelte Thriller basiert auf dem wahren Fall des Serienkillers Andrej Chikatilo und wurde u. a. mit dem »Steel Dagger« ausgezeichnet, für den »Man Booker Prize« nominiert und bisher in 30 Sprachen übersetzt. Nach »Kind 44« und »Kolyma« schloss der Autor seine Trilogie um den Geheimdienstoffizier Leo Demidow mit dem Roman „Agent 6“ ab.

Weitere Informationen zum Autor und seinen Büchern finden Sie unter www.tom-rob-smith.de

Zum Autor

Pressestimmen

"Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller."

NEON

„Packende Zeitgeschichte und ein monströses Serienverbrechen – schade, dass es schon zu Ende ist. Aber Lieblingsbücher liest man doppelt.“

Brigitte (02. June 2010)

"Ein starkes Stück. Unprätentiös geschrieben und gut recherchiert, das einem die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet."

Schwäbische Zeitung (17. December 2011)

„Wer einen richtig spannenden Thriller lesen und dazu etwas über das Russland der 50er Jahre erfahren möchte, sollte ‚Kind 44‘ lesen.“

Nordsee-Zeitung (31. December 2011)

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