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Paula Hawkins

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Roman

Taschenbuch
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Hüte dich vor der perfekten Fassade. Denn man weiß nie, was sich dahinter verbirgt.

»Bestsellerautorin Paula Hawkins spielt mit der menschlichen Angst.« Bunte

»Sehr intelligent gemacht, gut erzählt und ein richtig packender Spannungsroman auf der Höhe der Zeit.« Deutschlandradio Kultur Lesart

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

»Hawkins will unterhalten, und das gelingt ihr. […] Weil ein guter Krimi immer auch ein Gesellschaftsroman ist, reflektiert Hawkins die Lebensentwürfe von Frauen.«

Der Spiegel

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Christoph Göhler
Originaltitel: Into the Water
Originalverlag: Doubleday, London 2017
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0052-9
Erschienen am  21. October 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Ein atmosphärischer Thriller

Von: schmoekerstunde

14.01.2022

In der Handlung gibt es sehr viele Unterschiedliche Blickwinkel, sehr viele Charaktere, über die aus verschiedenen Ansichten berichtet wird, und jeder Charakter hat seine mysteriösen Geheimnisse. Die Geschichte ist durch und durch verwirrend. Ich habe über die Hälfte des Buches gebraucht, um überhaupt durchzublicken. Man muss sehr konzentriert lesen, um einigermaßen den Überblick zu behalten. Die Idee ist wunderbar, könnte aber etwas unkomplizierter geschrieben sein.

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Ein atmosphärischer, aber etwas überfrachteter Psychothriller

Von: Büchermonster

19.04.2021

Man muss kein Vielleser im (Psycho-)Thriller-Genre sein, um schon mal über Paula Hawkins‘ „Girl on the Train“ gestolpert zu sein – schließlich grüßt der 2015 erschienene Bestseller-Roman der britischen Schriftstellerin zum einen auch heute noch häufig prominent von den Regalen von Buchhandlungen und Bibliotheken, zum anderen hat sicherlich auch die sehr erfolgreiche Verfilmung der Geschichte (u.a. mit Hollywoodstar Emily Blunt) zur großen Popularität des Buches beigetragen. Wie so oft sorgt dies natürlich für eine große Erwartungshaltung für nachfolgende Werke, die fairerweise meist kaum eine Chance haben, an den ursprünglichen Erfolg des ersten Bestsellers anzuknüpfen. Im Fall von Paula Hawkins heißt dieser Folgeroman „Into the Water“ und wird in der deutschen Übersetzung ergänzt vom etwas überflüssigen (und auch inhaltlich nicht ganz stimmigen) Untertitel „Traue keinem. Auch nicht dir selbst.“ Ein Ort, um unbequeme Frauen loszuwerden Die Autorin nimmt ihre Leser:innen dabei mit in die englische Provinz, nämlich in das (fiktive) Städtchen Beckford in der Grafschaft Northumberland. Der Ort ist zwar nur ein kleiner Fleck auf der Landkarte, zeichnet sich aber vor allem dadurch aus, dass in der Vergangenheit Beckfords immer wieder Frauen auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sind. Die teilweise Jahrhunderte zurückliegenden Todesfälle haben eines gemeinsam: alle Frauen starben in der gleichen Flussbiegung des durch die Gemeinde verlaufenden Gewässers, die seither unter dem schicksalsvollen Namen „Drowning Pool“ bekannt ist – ein Ort, „um umbequeme Frauen loszuwerden“. Zu Beginn von Paula Hawkins‘ Geschichte hat der Fluss wieder mal ein Opfer gefordert, diesmal die Fotografin Nel Abbott, und Nels Schwester Jules kehrt daraufhin nach Beckford zurück, um den Nachlass der Verstorbenen zu regeln und sich um deren Tochter Lena zu kümmern. Unzählige Perspektiven erschweren den Einstieg Der Einstieg in „Into the Water“ gestaltet sich dabei etwas mühsam, denn die Autorin schildert die Geschehnisse abwechselnd aus den Perspektiven von fast einem Dutzend Charakteren, von denen Jules Abbott als Außenstehende zwar so etwas wie die Hauptrolle einnimmt und die Leser:innen durch die Handlung führt, dabei aber immer wieder von anderen Bewohnern Beckfords „unterbrochen“ wird. Zudem wechselt Hawkins auch noch etwas willkürlich wirkend zwischen Ich-Perspektive und der dritten Person, was die Orientierung manchmal zusätzlich erschwert. Es dauert folglich etwas, sich in dem komplexen und mitunter auch komplizierten Figurengeflecht der Gemeinde zurechtzufinden, eines wird aber dennoch schnell klar: um die verstorbene Nel Abbott trauert von den beteiligten Personen kaum jemand. Viele Leichen in vielen Kellern Warum das so ist, versuchen manche der Charaktere auf den insgesamt 480 Seiten herauszufinden, darunter z.B. Nels bereits erwähnte Schwester Jules, die aufmüpfig und unnahbar wirkende Tochter Lena, eine kürzlich nach Beckford versetzte Polizistin oder eine angebliche Hellseherin, die von den meisten als schrullige Dorfhexe geächtet wird. Fast jede der involvierten Personen hat dabei in der Regel irgendein düsteres Geheimnis oder wirft mit rätselhaften Andeutungen um sich, was offenkundig für Spannung sorgen soll, in der Umsetzung manchmal aber eher ermüdend ist und mitunter etwas ausartet. Dazu passt bezeichnenderweise das Zitat einer Figur aus dem Buch: „Wie soll man bei all den Leichen hier den Überblick behalten? Hier geht es zu wie bei Inspektor Barnaby, nur eben mit Unfällen und Suiziden und grotesken historischen frauenfeindlichen Ertränkungsritualen, statt dass die Leute ins Gülleloch stürzen oder sich gegenseitig eins über den Schädel ziehen.“ Der Fluch des zweiten Buches Dies beschreibt die Geschichte insgesamt eigentlich ganz treffend: „Into the Water“ ist zwar nicht ganz so seicht wie der durchschnittliche Sonntagabendkrimi im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, ist aber in gewisser Weise einer dieser Psychothriller, in dem eigentlich alle Figuren mehr oder weniger unsympathisch sind, jeder seine eigene Leiche im Keller hat und es am Ende des Tages im Prinzip egal ist, wer nun letztlich der oder die Täter:in ist, weil eigentlich kaum jemand unbeschadet aus der Geschichte hervorgeht. Somit fällt auch hier die Auflösung der Handlung etwas beliebig aus und man hat kurz nach dem Zuschlagen des Buches auch schon wieder weitestgehend vergessen, wer von den unzähligen Charakteren hier gerade als Mörder:in entlarvt wurde. Paula Hawkins‘ Werk ist dabei keinesfalls ein schlechtes Buch, ganz im Gegenteil: es ist durchweg unterhaltsam, auf einem soliden Spannungsniveau, mit einem interessanten Setting und einer stellenweise fast schon mystischen Atmosphäre, die von dem mythenumwobenen „Drowning Pool“ ausgeht. Trotzdem schlägt auch hier ein wenig der Fluch des zweiten Buches zu, denn insgesamt bleibt „Into the Water“ letztlich in Sachen Spannung und Originalität doch deutlich hinter dem Mega-Erfolg „Girl on the Train“ zurück. Lesenswert ist dieser Psychothriller aber dennoch, man sollte jedoch die eigenen Erwartungen vorher besser ein wenig zurückschrauben.

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Vita

Paula Hawkins arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Sie wuchs in Simbabwe auf, 1989 zog sie nach London. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« wurde zu einem internationalen Phänomen und verkaufte sich weltweit 23 Millionen mal. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, führte weltweit die Bestsellerlisten an, wurde mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt und war ein großer Kinoerfolg. Auch ihre Romane »Into the Water« und »Wer das Feuer entfacht« sorgten internationale für Furore und begeisterten Millionen Leserinnen und Leser weltweit.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Das Ganze ist wirklich sehr intelligent gemacht, gut erzählt und ein richtig packender Spannungsroman auf der Höhe der Zeit.«

Ulrich Noller/Deutschlandradio Kultur Lesart

»Bestsellerautorin Paula Hawkins spielt in ›Into The Water‹ mit der menschlichen Angst.«

Bunte

»Paula Hawkins kann schreiben. Sie kann geschickt Geschichten komponieren, sie aus verschiedenen Perspektiven erzählen und ihnen immer wieder einen neuen, überraschenden Twist geben.«

Stephan Bartels/Brigitte

»Ein wahrhaft aufwühlendes Buch.«

Elmar Krekeler/Die Welt

»Ein modernes Schauermärchen.«

Focus

„Was Paula Hawkins entwickelt, ist Suspense vom Feinsten.“

dpa-Meldung

»Paula Hawkins [liefert] mit ›Into The Water‹ erneut eine psychologisch fein gesponnene Geschichte ab, die von ihren unterschiedlichen Erzählperspektiven und den Geheimnissen ihrer Protagonisten lebt.«

Hamburger Morgenpost

»Ich habe mich gefragt, ob ›Into the Water‹ so gut sein kann wie ›Girl on the Train‹? Es ist besser. Ein Triumph.«

Clare Mackintosh, Bestsellerautorin

Weitere Bücher der Autorin