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Christian v. Ditfurth

Giftflut

Thriller - Kommissar de Bodts dritter Fall

Taschenbuch
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Ein weiterer spannender Fall von Eugen de Bodt

Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin und fordert unzählige Opfer. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Unbarmherzig folgt Anschlag auf Anschlag. Doch die Täter hinterlassen weder eine Spur noch eine Botschaft – die Polizei tappt im Dunkeln. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Aber wie verteidigt man sich gegen einen Feind, den niemand kennt? Während die Politik in Panik verfällt und die Wirtschaft einbricht, pfeift Hauptkommissar Eugen de Bodt auf die offiziellen Ermittlungen. Er weiß, dass ihm die Zeit davon läuft, und so unternimmt er einen gefährlichen Alleingang, um die Täter zu stoppen ...

»Thematisch ist Ditfurth auf der Höhe der Zeit: Seine Ermittler müssen herausbekommen, ob Islamisten, Polit-Terroristen oder noch gerissenere Verschwörer die Urheber des Bösen sind.«

DER SPIEGEL

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Giftflut
Originalverlag: carl's books, München 2017
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10331-8
Erschienen am  08. October 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Spannender Politkrimi (Vorsicht Spoiler)

Von: Petra Radtke

31.01.2020

Durch seine vorhergehenden Thriller bin ich schon daran gewöhnt eine Handlung vor mir zu haben, die turbulenter kaum noch geht. Dazu kommen noch verschiedene Erzählstränge, die vom Autor aber geschickt verwoben werden und die Spannung beim Lesen noch erhöht. Einiges in diesem Buch ist überspitzt dargestellt und man kann sich kaum vorstellen, wie in kürzester Zeit die Ermittler, aber auch Verbrecher von einem Land zu anderen kommen... Mir gefällt immer sehr die Hauptfigur Eugen de Bodt, der durch Kombinieren, vollen Einsatz, Mut und auch Kaltschnäuzigkeit immer wieder auf die Spur der Verbrecher kommt und auch nicht aufgibt, bis der Fall gelöst ist. Was mit einem Badewannenmord beginnt, wandelt sich schnell in ein Verbrechen, das Tausende Tote in mehreren Ländern hinterlässt und dessen Motiv lange im Dunkeln liegt. Immer scheinen die Täter den Ermittlern zu entwischen. Falsche Spuren werden gelegt und oft auch falsche Schlüsse gezogen, wo die Verbrecher das nächste Mal zuschlagen werden. In einer Nebenhandlung kommt ein junger Mann durch Hacken einer Website auf die Spur der Täter, ohne es jedoch zu erahnen. Als seine Freundin bei einem Tauchgang durch die Verbrecher erschossen wird, macht er sich auf die Suche nach den Tätern, um grausame Rache zu nehmen. Das Ermittlerteam vom Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt, dem auch Kollegen aus Frankreich und Russland zu Seite stehen, versucht herauszubekommen, ob Islamisten, Polit-Terroristen oder noch gerissenere Verschwörer die Urheber der Anschläge sind. Fast in James Bond Manier führen sie ihre Ermittlungen durch. Selbst die Kanzlerin wird mit in die Aufklärung mit einbezogen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wer einen Thriller liebt, der unvorhergesehene Wendungen beinhaltet, in der Schreibweise Spannung, Humor und auch Probleme der zwischenmenschlichen Beziehungen wunderbar verbindet, der wird viele spannende Lesestunden mit diesem Buch verbringen.

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Krieg gegen unbekannt.

Von: djojo

14.03.2019

Eugen de Bodt und seine Kollegen Salinger und Yussuf ermitteln in einem Mordfall. Der technische Leiter eines Wasserwerks der Berliner Wasserbetriebe wird ermordet in der Badewanne aufgefunden. Das Motiv bleibt unklar. Fest steht nur, dass im Wasserwerk zeitgleich eingebrochen und eine Störung verursacht wurde. Was sich zunächst als einfacher Mordfall darstellt wird schon sehr kurze Zeit bedeutend größer: nahezu zeitgleich werden in Berlin, Paris und London wichtige Brücken weggesprengt. Wie es sich für einen terroristischen Akt gehört, kommen dabei auch viele hunderte Menschen ums Leben. Die Verbindung zum Mord ist schnell hergestellt, denn auch in Paris und London wurden leitende Mitarbeiter der Wasserwerke ermordet. Und gleich beginnt de Bodt in seiner eigensinnigen Art zu entwickeln. Und nimmt den Fall sehr persönlich. Die Verbrecher auch. „»Die denken wie ich«, sagte de Bodt. – »Hoffentlich nicht. Dann decken sie die Leute auch mit Zitaten ein. Das nervt, ich kann da ein Lied singen.« Salinger hob die Hände, als müsste sie einen Trupp Hunnen abwehren. – »Was heißt... die wissen, dass wir kapieren wollen, wie die ticken. Und die wollen kapieren, wie wir ticken, wenn wir versuchen, so zu ticken wie die. Klingt nach Hirnonanie.«“ (S. 375) In diesem dritten Band um Eugen de Bodt und sein Team kommt auch der blonde Türke Ali Yussuf immer häufiger zu Wort. Und bietet dabei allerlei Unterhaltungswert. Überhaupt sind Wortwahl, Satzbau und Zitate im Munde der Protagonisten wieder sehr gelungen. Im Vergleich zu den vorangegangenen Fällen „Heldenfabrik“ und „Zwei Sekunden“ erscheint mir die von Christian v. Ditfurth gewählte Sprache noch ein wenig intensiver. Die Sätze kürzer, die Sprüche knackiger. Und genau das machte mir besonders Spaß. Anstrengender dagegen fand ich die Story an sich. Da wurde dieses Mal doch extrem viel in die Luft gejagt und gemordet. Klar, Thriller steht auf dem Buchcover. Aber mir war es doch etwas zu unrealistisch. Auch die Entwicklung der Figur Jan war mir viel zu abstrus: ein einfacher Computer-Nerd, der im Laufe der Erzählung eine ganz andere Seite an sich entdeckt. Und übernatürliche Kräfte entwickelt. Schade, da wäre weniger mehr gewesen. Trotzdem, linguistisch und auch philosophisch war es wieder ein Genuss. Denn die gewählten Zitate bekannter und unbekannter Philosophen, die Eugen de Bodt immer wieder zum Besten gibt, passen meist wie die Faust aufs Auge.

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Vita

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Neben Sachbüchern und Thrillern hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht. Zuletzt erschien bei Penguin der Thriller »Zwei Sekunden«, der zweite Fall für Kommissar de Bodt.

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Pressestimmen

»Der dritte Fall des intellektuellen Sturkopfs ist grandios: ein spektakulärer Polit-Thriller, smart und knallhart.«

Günter Keil im Playboy

»Ditfurth schickt seinen unangepassten Ermittler durch eine actiongeladene Handlung.«

Focus online

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