Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

María Reig

Die Journalistin - Die Macht der Worte

Roman

Taschenbuch
11,00 [D] inkl. MwSt.
11,40 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Madrid 1908: Der Journalismus ist Elisas große Leidenschaft. Doch um schreiben zu können, muss sie in die Rolle eines Mannes schlüpfen …

Madrid Anfang des 20. Jahrhunderts: Elisa Montero wächst bei ihrer Tante Doña Manuela auf, die in den besten Kreisen der Stadt verkehrt. Doch in der eleganten Villa, in der strenge Regeln herrschen, fühlt sie sich eingeengt. Einzig die Zeitungen, die sie jeden Morgen liest, eröffnen ihr einen Blick in die große weite Welt. Während Doña Manuela sie möglichst gut verheiraten will, träumt Elisa davon, selbst Journalistin zu werden. Aber mehr als eine Stelle als Assistentin in der Zeitungsredaktion ist für sie als Frau nicht möglich. Es sei denn, sie veröffentlicht ihre Artikel unter falschem Namen …

Die faszinierende Geschichte einer jungen Frau, die alles riskiert, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen.

Der Bestseller aus Spanien, ausgezeichnet als bestes Romandebüt.

»Eine hervorragende Geschichte, die Einblicke in die damalige Zeit und Rolle der Frau gibt.«

Kurier (27. September 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Spanischen von Sabine Giersberg
Originaltitel: Papel y tinta
Originalverlag: Suma de letras
Taschenbuch, Klappenbroschur, 624 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49094-3
Erschienen am  21. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Journalistin

Rezensionen

Eine Frau, die ihre Träume verwirklicht!

Von: Eva G. von Evas Lesezeit

16.01.2022

Elisa Montero kommt 1908 mit sieben Jahren eines Nachts zur ihrer Tante Manuela nach Madrid. Zuvor hat sie in ärmlichen Verhältnissen auf dem Land gelebt, doch der Vater hat wohl sein ganzes Geld verloren und konnte sich nun nur noch um seine beiden Söhne kümmern, nicht aber um die Tochter. Die Tante macht es dem kleinen Mädchen nicht leicht, denn sie hat keine Liebe übrig, lediglich eine gute Erziehung, Bildung und später eine gute Partie sind ihr wichtig. Elisa ist oft einsam und genießt die wenigen Stunden sehr, die sie auf der Straße mit anderen Kindern spielen durfte. Da freut sie sich umso mehr als sie eines Tages den Schritt wagt und in das verbotene Souterrain geht. Dort trifft sie auf einen kranken Jungen, der nur etwas älter als sie selbst ist und beginnt, ihn jeden Nachmittag zu besuchen und mit ihm zu spielen. Diese Zeit ist eine der schönsten, doch eines Tages muss der Junge wieder zu seiner Mutter zurück und sie sieht ihn nie wieder. Nun ist wieder die Lektüre der Zeitung Elisas liebste Beschäftigung. Als sie mit sechzehn die Frage wagt, ob sie nicht bei einem guten Bekannten ihrer Tante in dessen Zeitungsredaktion mitarbeiten dürfe und eigene Artikel verfassen, wird ihr das strikt verweigert. Allerdings hat der Bekannte Don Ernesto Mitleid und lässt sie als Hilfe der Sekretärin entgeldfrei mitarbeiten. Elisa bekommt nun aber immer mehr Sehnsucht nach dem Schreiben und entwickelt einen Plan... María Reig hat einen ganz besonderen Schreibstil, denn der gesamte Roman ist in der Erzählperspektive der Elisa in der Ich-Form geschrieben. Das faszinierende daran ist, dass so unwichtige Zeiträume schnell und oberflächlich, nur in kurzen Erinnerungen erzählt werden können, während die wichtigen Ereignisse ausführlich und detailreich geschildert werden. Die Autorin geht sehr genau auf das Zeitgeschehen ein und erwähnt unzählige der damals populären Persönlichkeiten, was für ihre ausführlichen Recherchen spricht. Anfangs habe ich mich beim Lesen etwas schwer getan, denn es werden so viele spanische Ortsnamen und Persönlichkeiten erwähnt, dass ich dachte, ich werde niemals in die Handlung finden. Dieser Eindruck hat sich aber nicht bestätigt, denn ab dem zweiten Drittel war ich richtiggehend gefesselt und konnte mich kaum mehr von diesem Buch wegreißen. Nun muss ich mir ganz schnell den zweiten Teil der Reihe besorgen, denn das offene Ende hat die Spannung und Neugier noch weiter in die Höhe getrieben...

Lesen Sie weiter

eine tolle Geschichte!

Von: buch.flimmern

08.01.2022

Zuerst: ich liebe dieses Cover! Und die Story auch! 😍 Für mich einziges Manko: Da die Geschichte immer wieder sehr weit ausholt und in Details verweilt, zieht es sich an mancher Stelle etwas, was aber nicht bedeutet, dass es langweilig wird. Dennoch habe ich mich dadurch etwas verloren und 1x pausiert um ein anderes Buch zu lesen. Danach konnte ich problemlos wieder ganzheitlich in die Story eintauchen, was definitiv für das Buch spricht. Elisas Geschichte, die Stellung der Frau zur damaligen Zeit und der Beginn der Emanzipation fand ich super interessant, sodass ich für „Die Journalistin“ eine klare Leseempfehlung aussprechen kann und definitiv auch Teil 2 lesen werde!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

María Reig, geboren 1992 in Barcelona, hat in Madrid Journalismus und Unternehmenskommunikation studiert. Ihren ersten Roman »Die Journalistin« hat sie zunächst durch Crowdfunding finanziert, bis ein großer spanischer Verlag darauf aufmerksam wurde und ihn zum Bestseller machte.

Zur Autor*innenseite

Weitere Bücher der Autorin