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Benedict Jacka

Das Rätsel von London

Roman

Taschenbuch
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Alex Verus hat die magischen Wächter des Weißen Rates immer verabscheut, doch nun bleibt ihm keine andere Wahl: Er wird einer von ihnen!

Witzig, originell und durch und durch magisch! Alex Verus' Kampf gegen durchschnittliche Fantasyromane geht in die sechste Runde: Neben körperlicher und geistiger Gesundheit gibt es noch weitere harte Voraussetzungen, um ein Londoner Polizist zu werden. Doch es ist die einzige legale Möglichkeit, die Bösen zu bekämpfen, ohne selbst ein Verbrecher zu werden. Außer man ist magisch begabt wie der Hellseher Alex Verus. In dem Fall kann man den Wächtern beitreten, den Beschützern des übernatürlichen London. Dafür ist nicht einmal geistige Gesundheit nötig, wenn man Alex glauben kann. Möglicherweise wäre diese sogar hinderlich. Aber ein Wächter zu werden ist seine beste Chance, Unterstützung gegen seinen wiedergekehrten Mentor zu erhalten: den Schwarzmagier Richard Drakh.

Die Alex-Verus-Bestseller von Benedict Jacka bei Blanvalet:
1. Das Labyrinth von London
2. Das Ritual von London
3. Der Magier von London
4. Der Wächter von London
5. Der Meister von London
6. Das Rätsel von London
7. Die Mörder von London
8. Der Gefangene von London
Weitere Bände in Vorbereitung


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Michelle Gyo
Originaltitel: Veiled (Alex Verus 6)
Originalverlag: Orbit, London 2015
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-6254-1
Erschienen am  17. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Ein spannender Band voller Emotionen und interessanten Themen

Von: books and phobia

06.01.2022

Nachdem ich die letzten fünf Teile fast in einem Atemzug verschlungen hatte und immer wieder von den Ideen und Handlungen überrascht wurde, war ich gespannt, was mich nun, nach der Rückkehr Richard Drakh´s, erwarten würde. Sagen wir es mal so, das war es nicht! Dass sich Alex und seine Freunde meist schweren Entscheidungen gegenüberstanden, war ab dem ersten Band ein roter Faden. Auch die undurchsichtige und teils korrupte Magierwelt zu bekämpfen, gehörte hier dazu. Doch einen Orden wie „Die weiße Rose“ hatte ich bestimmt nicht erwartet, denn hierbei handelte es sich um nichts anderes als ein Bordell für die perversesten Wünsche. Dass dieser Orden dann auch noch von einer unglaublich mächtigen Magierin geführt wird, war hier vermutlich noch das Harmloseste. Und trotzdem war dies noch nicht alles, denn neben der Bekämpfung des Ordens tat sich auch so einiges im Bereich der magischen Leitung. Man wollte sich verbünden und Magier, egal ob weißmagisch oder schwarzmagisch, miteinander verbinden. Eine gute Idee, doch wer die Bücher bisher verfolgt hat, der weiß, dass dies ein unglaublich wackeliger Turm sein dürfte. Spannend war es trotzdem, denn Benedict Jacka lieferte hier einen Machtkampf, bei dem man einfach nur gespannt war, was die Gegenseite eigentlich noch aus dem Hut zaubern könnte. (Sorry für den schlechten Wortwitz!) Trotzdem muss ich gestehen, dass ich gerade bei den Charakteren hin und wieder ein wenig die Übersicht verlor. Dies betraf jetzt nicht unbedingt Alex und seine Freunde zu, aber eben auf die Stellung mancher Magier*innen und wie z.B. mit dem oben genannten Orden in Verbindung standen. Gerade die Namen von Charakteren, welche eher am Rande spielten und nur hin und wieder die Handlung voranbrachten, sind mir bereits verloren gegangen, was ich ehrlich gesagt schon sehr schade finde. Durch das Buch fand ich aber trotzdem sehr gut, denn wie auch schon in den Vorgängern schaffte es der Autor, seiner Welt leben einzuhauchen und ihr Tiefe zu geben. Egal ob Konflikte, einfache Gespräche oder Handlungen, alles löste Emotionen bei mir aus. Und genau deswegen liebte ich auch dieses Buch. Fazit: Auch wenn dies bereits der sechste Band war, schaffte er es eine emotionale, spannend und voller Action geladene Story zu bieten, die mich einfach überraschte. Besonders da sich der Autor traute auch Themen anzugehen, welche man in einer magischen Welt nicht vermuten würde. Zwar hatte ich trotzdem Probleme damit Charaktere ihrer Stellung zuzuordnen, aber ein Leseerlebnis war das hier trotzdem.

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Rahmenhandlung top - aktuelle Handlung leider nicht

Von: Regenbogenbücher

10.10.2021

Zu Cover und Umschlägen sage ich ja generell nur etwas, wenn ich es richtig gelungen oder ganz großen Mist fand. Wer schon einmal schwarze Schrift auf violettem Hintergrund gesehen hat, der weiß, dass ich dies hier nicht schreibe, weil ich es gelungen fand. Ich mochte es von vornherein nicht so sehr, dachte aber, dass vielleicht einfach meine Augen zu schlecht seien dafür, aber als dann auch ein Kollege nicht lesen konnte, was dort stand, war die Sache klar. Eine andere Farbe wäre hier definitiv eine bessere Entscheidung gewesen. Ich weiß nicht, ob ich Zeit und Lust gehabt hätte den Klappentext zu entziffern, wenn ich kein Fan der Reihe gewesen wäre. Ein Pluspunkt dieses Buches ist definitiv, dass Sonder gerade nicht in London, sondern in den Vereinigten Staaten weilt. Nachdem ich ihn zu Anfang der Reihe noch wirklich mochte, hat er zuletzt eine charakterliche Wendung genommen, die mir zunehmend missfiel. In diesem Buch spielt er diesmal aber keine Rolle. Ein weiterer Pluspunkt dieser Geschichte war definitiv Caldera, die mir richtig viel Spaß machte. Wie die meisten Charaktere dieser Reihe ist sie nicht eindimensional geschrieben, sondern trägt ihr eigenes kleines Päckchen an Problemen mit sich herum. Auch wie loyal sie gegenüber den anderen Wächtern war, gefiel mir sehr gut. Leider habe ich aber in diesem Band wieder das Gleiche zu bemängeln, wie ich es schon im letzten Band hatte. Der buchübergreifende Handlungsbogen wird zwar immer weitergesponnen und die gesellschaftlichen Veränderungen spitzen sich immer mehr zu, doch dafür wird die Hauptgeschichte in diesem Roman vernachlässigt. Es wirkt wieder so, als würde hier ein Übergang eines Zyklus in einen anderen geschaffen werden sollen. Quasi als würde eine TV-Serienstaffel zu Ende gehen und die nächste müsse eingeleitet werden. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal weniger auf den aktuellen Geschehnissen und dafür eben mehr auf dem, was sich da schon seit „Das Labyrinth von London“ anbahnt. So stagniert die Handlung in diesem Buch manchmal fast. Zwar lernt Alex auch hier wieder dazu – und wenn es nur ist, dass er nicht ohne Unterstützung an einen (vermutlichen) Tatort rennt –, aber insgesamt zieht es sich an manchen Stellen einfach etwas. Da gibt es diesen Moment, wo wir als Leser sofort ahnen, dass Caldera geortet wurde und Alex, der es früher ebenfalls sofort geahnt hätte, lässt sich einfach unglaublich viel Zeit seinen Verdacht auszusprechen. Ja, vielleicht kann er es Caldera aufgrund ihrer Loyalität nicht sagen, aber er hat Freunde, die ihn immer unterstützen und mit denen er darüber sprechen könnte. Gerade dafür, dass sie ein Rätsel lösen wollen, wird mir hier zu wenig kommuniziert und zu wenige Thesen aufgestellt. Da war Alex früher aber immer schnell dabei. Auch der Anteil der Action, bzw. ihre Präsentation stimmt nicht so ganz. Natürlich besteht ein Buch nicht nur aus Action, aber gerade die ersten Bände haben da eine gewisse Erwartung geschürt. Sicherlich ist es spannend wenn Alex alleine an eine einsame Underground-Station fährt und dort angegriffen wird, es konnte mich aber einfach nicht so mitreißen, wie seine Flucht aus dem Museum im ersten Band. (Und dass ich mich nach über einem Jahr so gut an diesen Band erinnere, spricht für den Eindruck, den er hinterließ!) Von diesem Buch wird mir leider nicht so viel im Gedächtnis bleiben. Sicherlich schon Alex' größere Verbindung zu den Wächtern, seine verfestigte Feindschaft zu Levistus und die großen Veränderungen im Rat. Aber von dem was aktuell hier passierte, nein viel wird da nicht hängen bleiben. Fazit: Es ist ein gutes Buch, definitiv, aber irgendwie fehlte hier das gewisse Etwas, das mich fesselt und dafür sorgt, dass ich meine Haltestelle verpasse. So hatte ich ein unterhaltsames Buch, das ich gerne zur Hand nahm, das mich aber einfach nicht so begeistern konnte wie die ersten vier Bände dieser unglaublichen Reihe. Es hat tolle Charaktere, eine faszinierende magische Welt mit einmaligen Einblicken in Politik und Gesellschaft. Meine Hoffnung bleibt, dass die nächsten Romane wieder mehr an die ersten Bände erinnern. Ich werde definitiv weiter lesen, schon allein weil ich es liebe, wie sich die Konflikte innerhalb der magischen Gesellschaft immer weiter zuspitzen und ich sehen möchte, wohin das noch führen wird. Vielleicht gilt hier einfach: Je höher das Niveau und die bisherige Leistung, desto höher die Fallhöhe. Wertung: 4

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Vita

Benedict Jacka (geboren 1980) ist halb Australier und halb Armenier, wuchs aber in London auf. Er war 18 Jahre alt, als er an einem regnerischen Tag im November in der Schulbibliothek saß und anstatt Hausaufgaben zu machen, Notizen für seinen ersten Roman in sein Schulheft schrieb. Wenig später studierte er in Cambridge Philosophie und arbeitete anschließend als Lehrer, Türsteher und Angestellter im öffentlichen Dienst. Das Schreiben gab er dabei nie auf, doch bis zu seiner ersten Veröffentlichung vergingen noch sieben Jahre. Er betreibt Kampfsport und ist ein guter Tänzer. In seiner Freizeit fährt er außerdem gerne Skateboard und spielt Brettspiele.

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