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Andy Weir

Artemis

Roman

Taschenbuch
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Willkommen in Artemis! Der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond. Eine Stadt, in der zweitausend Menschen fernab der Erde ein neues Zuhause gefunden haben. Eine Stadt, die den Touristen ein unvergleichliches Weltraum-Erlebnis bietet. Eine Stadt, in der es keine Kriminalität gibt – bis zu dem Tag, an dem der erste Mord in Artemis geschieht und eine Reihe von Ereignissen in Gang setzt, die die friedliche Stadt der Zukunft in eine tödliche Falle verwandelt ...

»Ein actionreicher Techno-Thriller auf dem Mond – man fliegt nur so durch die Seiten.«

USA Today

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Artemis
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-453-31936-3
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Noch besser als "Der Astronaut"

Von: Tobias Kallfell

10.05.2022

Nachdem ich „Der Astronaut“ gelesen habe, wollte ich unbedingt mehr von Andy Weir lesen. Meine Wahl fiel auf „Artemis“, der zweite Roman nach dem Weltbestseller „Der Marsianer“. Und für mich übertrifft der Roman „Artemis“ sogar noch das Werk „Der Astronaut“. Der SF-Wirtschaftsthriller um die Kleinkriminelle Jazz Bashara hat mich gefesselt und begeistert. Wieder entwirft der Autor eine sehr sympathische und interessante Hauptfigur, wieder sind wir im Rahmen der Ich-Perspektive als Leser ganz nah dran an Jazz, so dass wir ihre Gefühle und Gedanken unmittelbar miterleben, wieder begeistert mich Weir mit seinen vielen kreativen Ideen, vor allem was die Darstellung der Mondstadt angeht. Weir schafft es, ein sehr detailliertes Bild von der Stadt auf dem Mond zu entwerfen, so dass sie sehr plastisch und greifbar wirkte, ich konnte mir gut vorstellen, wie es wohl in Artemis aussieht. Und anders als in „Der Astronaut“ ist der Autor dieses Mal nicht ganz so detailverliebt, wenn es um die Darstellung der theoretischen Hintergründe geht, und anders als in „Der Astronaut“ gab es dieses Mal auch keine Längen, sondern jede Menge Action und Spannung. Insbesondere das Ende, also die letzten 100 Seiten des Romans, hat eine ungeheure Sogkraft auf mich entfaltet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nochmal zur Hauptfigur: Jazz Bashara. Der Autor beherrscht die Kunst, einen Charakter tiefgründig und interessant auszugestalten. Das ist mir schon bei „Der Astronaut“ aufgefallen, wo Ryland Grace im Mittelpunkt stand. Und zu Mark Watney aus „Der Marsianer“ muss ich nicht viel sagen. Und auch in diesem Wirtschaftsthriller um die Kleinkriminelle Jazz ist das so. Mit ihrer offenherzigen, teils frechen, intelligenten Art wächst sie einem sehr ans Herz. Sie scheut kein Risiko, hat eine schnelle Auffassungsgabe, beweist Tatkraft sowie Entschlussfreudigkeit und noch etwas: Sie bewahrt sich trotz ihrer kriminellen Energie ihren moralischen Kompass. Hinzu kommt eine Prise Selbstironie und Humor, wie wir es schon von anderen Figuren aus der Feder des Autors kennen. Vor allem die vielen direkten Anreden des Lesers/ der Leserin haben mir gut gefallen und mich blendend unterhalten und auch mal beim Lesen schmunzeln lassen. Ebenso gelungen fand ich die eingebauten E-Mails an den Schmuggelpartner auf der Erde: Kelvin. Dies bringt auch erzählerisch noch etwas Abwechslung hinein und offenbart uns als Leser auch eine ernstere Seite von Jazz. Und es ist nicht nur die Hauptfigur, die gefällig gestaltet wurde, auch die Nebencharaktere sind nicht flach, sondern zeigen klare individuelle Konturen. Da haben wir beispielsweise den Nerd Svoboda, den gläubigen und aufrechten Vater Ammar, den kauzigen und strengen Bob und nicht zuletzt den loyalen und zuverlässigen Dale. Alles in allem ist das Figurentableau stimmig entworfen worden. Ich gebe für diesen rundum gelungenen SF-Thriller volle 5 Sterne, denn ich habe wirklich nichts zu bemängeln und wurde blendend unterhalten. Fazit: Ein spannender Science-Fiction-Thriller mit sehr gut gestalteter Hauptfigur und stimmigem Figurentableau, mit vielen kreativen Ideen, was die Darstellung des Lebens in der Mondstadt und deren Erscheinungsbild betrifft, und mit einem spannenden Finale. Absolut lesenswert.

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Willkommen auf dem Mond

Von: wanderer.of.words

24.10.2021

Andy Weirs Bücher haben den Ruf sehr techniklastig zu sein. Bei „Artemis“ spielt die Technik natürlich auch eine Rolle, denn Weir hat sich genau überlegt wie seine Mondstadt aufgebaut ist und funktioniert. Die Details fand ich als Laie aber nie zu erschlagend, sondern ganz im Gegenteil sehr interessant. Nur an zwei Stellen gab es ein paar Sätze die ich überflogen habe, weil mir die dort erklärten chemischen und physikalischen Zusammenhänge zu detailliert waren. Der Autor lässt seiner Protagonistin viel Zeit um dem Leser das Leben auf dem Mond zu erklären und entwickelt daraus eine Art Krimi. Die taffe Jazz ist dabei nie um einen lässigen Spruch verlegen und kann an mancher Stelle schon etwas auf die Nerven gehen. Das gehört aber zu ihrer Persönlichkeit, sie ist eben niemand der auf der Suche nach neuen Freunden ist. Ihr trockener Humor hat mir sehr gut gefallen und mich an mehreren Stellen zum Lachen gebracht. Beim Schreibstil darf man keine Raffinessen erwarten, Weir schreibt sehr simpel und geradlinig, mit kurzen und prägnanten Sätzen. Er verzichtet dabei auch auf poetische Ausschweifungen und philosophische Gedankengänge. Mir hat das sehr gut gefallen, das Buch will nicht mehr sein als es ist, es bietet kurzweilige und sehr gute Unterhaltung, interessante Charaktere und tolle Ideen. Fazit "Artemis" ist weniger komplex als Weirs Meisterwerk "Der Marsianer", trotzdem fand ich das Buch sehr gut. Es hat mich kurzweilig unterhalten, einfach ein Buch das man entspannt "runterlesen" kann.

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Vita

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mit seinem Roman Der Marsianer einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und der Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt Der Marsianer wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

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Videos

Pressestimmen

»Andy Weir haucht dem Mond neues Leben ein.«

Wall Street Journal

»Einer der besten Science-Fiction-Romane des Jahres!«

Booklist

»Nach Der Marsianer hat Andy Weir mit Artemis den nächsten Volltreffer gelandet.«

Ernest Cline

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