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Rezensionen zu
Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte

TJ Klune

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Ein wunderschönes Buch

Von: Katerle

10.10.2022

Das Buch wurde zu meinem Lieblingsbuch, das ich ganz sicher mehrfach lesen werde!! Sehr spannend, humorvoll und zwar märchemhaft geschrieben, trotzdem aber auch mit der gegenwärtigen Realität verknüpfbar!! Ein Buch für Jung und Alt, für alle, die Tiere lieben, aber auch Menschen - wie man merkt, könnte ich nur schwärmen!!

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Inhalt: Auf einer kleinen Insel liegt direkt am Meer ein Waisenhaus mit sechs ganz außergewöhnlichen Bewohnern. Da gibt es Thalia, ein kleines Gnom-Mädchen, das ganz besessen von ihrem Garten ist. Dann wohnt dort auch Sal, ein großer, aber doch schüchterner Junge, der Tiere über alles liebt. So auch Theodore, nicht wirklich ein Tier, sondern ein waschechter Mini-Drache. Dann noch Phee, eine Art Wald-Geist mit unglaublichen Kräften. Chauncey ist ein schleimiges Monster, dessen größter Wunsch es ist, ein Hotelpage zu werden. Am unglaublichsten ist aber der 6-jährige Luzifer – genannt Lucy – angeblich Sohn des Teufels. Betreut werden all diese Kinder von einem mysteriösen Mr. Parnassus. Linus Baker ist ganz und gar nicht so außergewöhnlich. Er ist ein vorbildlicher Beamter und arbeitet in einer Behörde für die Betreuung magisch begabter Minderjähriger. Sein Job ist es, die Waisenhäuser zu überprüfen und für Ordnung zu sorgen. Als er eines Tages zum Waisenhaus von Mr. Parnassus geschickt wird, denkt er, dass das ein Job wie jeder andere wird. Niemals hätte er damit gerechnet, dass diese Reise sein Leben für immer verändern wird. Meine Meinung: Die Geschichte klingt ziemlich skurril. Das liegt vor allem an den Figuren, die alle so unterschiedlich sind. Die sechs Kinder sind sehr sonderlich, aber auch absolut liebenswert und man muss sie einfach sofort ins Herz schließen (vor allem Chauncey und Lucy). Auch Mr. Parnassus ist ein außergewöhnlicher Charakter – er vermittelt so viel Ruhe, Stärke und Gefühl. Er ist genau die Art von Vaterfigur, die ich mir in so einem Buch gewünscht habe. Mit Linus als Hauptcharakter geht man auf eine ganz besondere Reise: anfangs erscheint noch alles so trist, eintönig und farblos. Und nach und nach wird alles bunt. Er kommt aus sich heraus, schöpft Hoffnung und zusammen mit ihm lernt man, wieder zu träumen. "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" ist ein Buch für ALLE: magisch, witzig und voller Gefühl. Gleichzeitig vermittelt hier T.J. Klune einige ganze wichtige Werte: Es ist nicht schlimm, anders zu sein. Du bist mehr als die Summe deine Teile. Verfolge deine Träume und lass dich nicht davon abbringen. Familie hört nicht beim Blut auf. Du bist gut so, wie du bist. Dieses Buch bekommt von mir die allergrößte Leseempfehlung und (natürlich) 5+/5 Sterne. Reist zusammen mit Linus zu dieser Insel am himmelblauen Meer – ihr werdet es nicht bereuen. Und abschließend: Im Laufe der Geschichte denkt Linus immer wieder an eine Postkarte, die er in seinem öden Büro zurückgelassen hat. Auf dieser ist ein Meer abgebildet und es steht folgender Satz drauf: Wärst du nicht gerne dort? Und wenn man dieses Buch beendet hat, wäre man genau DAS gerne. Dort, auf dieser Insel, in diesem Haus … und bei Mr. Parnassus.

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Inhalt: Linus Baker arbeitet als Sachbearbeiter in einer Behörde, die sich um die Betreuung magischer Minderjährige kümmert. In seiner Funktion inspiziert er die Waisenhäuser, in denen diese Kinder leben und schreibt Empfehlungen, die über das weitere Schicksal aller entscheiden. Er gilt als sehr genau und nicht beeinflussbar. Genau wegen diesen Eigenschaften wird er vom Allerhöchsten Management zu einer Insel geschickt, auf der ein gewisser Mr. Parnassus ein Heim für ganz besondere Kinder führt. Einmal angekommen traut er seinen Augen nicht. Was er hier zu sehen bekommt hat er zuvor noch nicht erlebt und wird sein Leben gehörig durcheinander wirbeln...... Leseeindruck: "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" ist ein Fantasyroman, der noch so viel mehr ist. Es ist eine leise erzählte und doch so lebendige Geschichte. Sie handelt vom Anders sein und wie schnell daraus Vorurteile entstehen. Ein Zitat dazu aus dem Buch: "Sie fürchten das, was sie nicht verstehen. Und aus Furcht wird Hass. Die Gründe dafür begreifen sie vermutlich selbst nicht." Von Anfang an war ich mittendrin in der Geschichte und habe die Bewohner der Insel sofort in mein Herz geschlossen. Sie geben sich raubeinig, aber tief in ihnen steckt ein weicher Kern. Ihre Aussagen haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. Linus macht im Laufe der Geschichte eine Wandlung mit. Er lernt - vor allem durch die Kinder und den Umgang mit ihnen - was in ihm steckt. Aber wird er das auch bis zur letzten Konsequenz beherzigen? Das wird nicht verraten. Fazit: "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" ist anders als das was ich bisher in diesem Genre gelesen habe. Der Roman ist herzerwärmend und hatte für mich einen hohen moralischen Wert. Die angesprochenen Themen sind feinfühlig erzählt. Jede Zeile war es Wert gelesen zu werden. Wer sich auch gerne von diesem Buch überraschen lassen möchte, sollte es unbedingt lesen. Es lohnt sich. Denn du bist, wer du bist. Einmalig.

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Linus Baker wird als Sachbearbeiter auf eine Insel geschickt, auf der es ein Waisenhaus für magisch begabte Kinder gibt. Dass dieser Auftrag sein Leben verändern wird, hätte er nicht erwartet. Vorab: Es handelt sich hier um ein Jugendbuch und die Themen, die angesprochen werden, sind altersbedingt eingesetzt und aufgearbeitet. Das muss man wissen, um nicht enttäuscht zu sein, wie viele Klischees hier verwendet werden. Die Geschichte selbst ist zuckersüß. Die magsich begabten Kinder in der Obhut von Artur Panassus sind so zauberhaft. Ich möchte nicht vorweg greifen, welche Kinder alles dort sind, sonst wäre die Überraschung weg, aber nur soviel: Knöpfe und eine Pagen-Uniform spielen eine große Rolle. Und Spinnen im Kopf. Linus lernt mit den Kindern gemeinsam, was es heißt, zusammenzuhalten, für sich selbst einzustehen, mutig zu sein und auch mal etwas verrücktes zu machen. Das Leben ist ernst genug, da kann man sich ruhig auch mal einen Nachmittag zum Deppen machen. Wobei auch das seinen Sinn erfüllt. Und wenn es nur heißt, loszulassen. Frei zu sein. Mal wieder Kind sein zu dürfen. Was mir nicht so gut gefallen hat ist die Rolle, die Linus auf der Insel eingenommen hat. Das ging mir doch alles ein bisschen zu schnell und vollkommen gegen seinen eigentlichen Auftrag. Dafür, dass er eigentlich so ein Faktenreißer ist und das Regelwerk als Bettlektüre verwendet, ging mir persönlich die Verwandlung und die Einbindung auf der Insel ein bisschen zu schnell. Die Verbindung, die die Kinder zu Mr. Parnassus haben, ist beeindruckend. Er ist immer für sie da, stellt sich selbst immer hinten an und beschützt sie mit seinem Leben. Dafür lieben sie ihn abgöttisch und schenken ihm ihr Vertrauen und ihr Herz. Und auch er selbst ist eine wahnsinnig spannende Persönlichkeit, auch wenn es eine ganze Weile dauert, bis man hinter die Fassade des freundlichen Heimleiters schauen darf. Aber das Warten hat sich gelohnt. In dieser Geschichte geht es aber noch um so viel mehr. Es geht um Vorurteile, um Missverständnisse, um Rassismus, um Homosexualität, um Angst, um Anfeindungen, um falsche Wertvorstellungen. Und wieder zeigt sich, dass viele Vorbehalte, die wir Menschen haben, aufgrund von Unkenntnis entstehen. Wenn man sich mal ein bisschen mit der jeweiligen Thematik befasst, verliert sie ihren Schrecken. Der Hörbuchsprecher hat einen genialen Job gemacht. So einfühlsam gelesen und trotzdem so spannend, dass die Stunden nur so verflogen sind. Einzig die Tatsache, dass die Kapitel nicht richtig unterteilt wurden und man keine schönen Pausen machen konnte, hat mich gestört. Ich war extra im Buchladen zum prüfen, ob das Buch auch en bloc geschrieben ist oder ob es eigentlich unterschiedliche Kapitel gibt und war überrascht, dass es tatsächlich letzteres ist. Das kam Im Hörbuch leider nicht rüber. Aber die Geschichte ist so viel, dass es lange brauchen würde, alle Facetten zu beleuchten und trotzdem komme ich zu dem Schluss, dass sie mich begeistern konnte. Daher: lest es! Ihr werdet es nicht bereuen.

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Für Linus Baker ist sein Leben Dienst nach Vorschrift. Als Sachbearbeiter in der Behörde für magisch begabte Minderjährige ist er dafür zuständig Waisenhäuser mit ebensolchen Kindern zu überprüfen. Als er vom höchsten Management einen geheimnisvollen Auftrag für eine Überprüfung bekommt, ahnt er nicht, was ihn erwarten wird. Schnell merkt er, dass das Leben oft nicht in ein Regelwerk gepresst werden kann, wie viele es wollen würden. Das Buch wurde schon von vielen gefeiert und ich schliesse mich, wenn auch nicht so lautstark, an. Was macht diese Geschichte aus? Sicherlich ist es nicht die Handlung. Diese ist sehr ruhig, beinahe schon unspektakulär. Aber in meinen Augen kann man das getrost beiseiteschieben, denn der wahre Wert dieses Buches sind dessen Charaktere. Jeder einzelne ist speziell, einzigartig und auf seine Art so liebenswert, dass man am Ende sich nicht von ihnen verabschieden will. Der Autor legte grossen Wert darauf und das spürt man. Die Erzählung regt im Umgang miteinander sensibler zu sein, sich zu verabschieden von Schubladendenken. Mein Fazit: Ein Buch, das ausnahmslos mit seinen Charakteren punktet und einen Weg, wie man ein gefühlvolles Miteinander leben kann, aufzeigt. 5 Sterne.

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„Mr Parnassus Heim für magisch Begabte“ fällt zuallererst durch das bunte Cover auf, an dem wohl kaum jemand vorbei kommt, ohne das Buch in die Hand genommen zu haben. Wie gut es zur Story passt, zeigt sich dann im Laufe des Lesens und das schätze ich sehr, wenn man sich Gedanken zum Cover gemacht hat und es nicht einfach nur auffällig ist. Der Klappentext tut dann sein übriges und auch ich hab mich dann an dieses Buch gewagt, obwohl es nicht meinem bevorzugten Genre entspricht. Ich musste nur wenige Seiten lesen, um tief einzutauchen in diese liebenswürdige Geschichte und es hat nicht lange gedauert, da habe ich auch schon Linus, Arthur und die Kinder im Marsyas-Waisenhaus ganz fest in mein Herz geschlossen. Der Schreibstil ist wunderbar, die Handlung nicht unbedingt vorhersehbar und zeitweise sogar spannend. Und auch wenn ich noch 1000 Sätze mehr dazu schreiben würde, könnte es nicht annähernd gut beschreiben, wie viele verdeckte und offensichtliche Botschaften dieses Buch für einen Selbst, für das eigene Leben und Tun bereithält. Es erzählt unter anderem von Hoffnung, Träumen, Mut und Akzeptanz verpackt in einer zuckersüßen Geschichte und ist einfach nur wundervoll. Man muss es einfach selbst lesen und erleben. Vor diesem Buch war mir TJ Klune kein Begriff und ich als Nicht-Fantasy-Leserin hätte ohne die vielen Empfehlungen und „Jahreshighlight“-Bekundungen wohl auch nicht dazu gegriffen. Eine Fehlentscheidung wie sich ziemlich schnell herausgestellt hat, denn dieses Buch ist das besonderste, aussagekräftigste und liebenswürdigste, das ich in letzter Zeit – vielleicht sogar jemals – gelesen habe. Und es könnte nicht besser in diese schwere Zeit passen, denn es lässt einen entfliehen an einen Ort, an dem zwar auch nicht alles einfach oder besser ist, aber an dem am Ende doch alles einen Sinn hat, Mut belohnt wird und das Gute die Oberhand gewinnt. Absolutes Highlight und unbedingte Leseempfehlung!

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Eine ergreifende Geschichte von einem Beamten, der wider seiner (beruflichen) Natur sein Glück in der "Un"-Ordnung findet. Bei mir hat die Geschichte einen Nerv getroffen, den ich nicht wusste zu haben. Gerade als Beamter, der von Berufswegen das vermeintliche Glück in der Planbarkeit, der Struktur und der Sicherheit findet, macht sich Linus auf den Weg und findet zu sich. So abgedroschen das klingen mag, ist es doch die Wahrheit. T.J. Klune gelingt es dabei seine Charaktere liebvoll und nachvollziehbar auszuarbeiten, so dass man sie gleich allesamt ins Herz schließt. Der Roman ist umfangreicher als meine durchschnittliche Seitenanzahl, jedoch bin ich durch die Seiten nur so geflogen. Eine schöne Geschichte - genau richtig, um dem Alltag für einige Zeit zu entfliehen.

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Eine wundervolle Geschichte, die uns den magischen Spiegel vor das Gesicht hält. T.J. Klunes fantastischer Roman "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" ist 2020 entstanden und 2021 auf deutsch im @heyne.verlag erschienen. In Klunes Roman geht es um den vierzig jährigen Protagonisten Linus Baker, der als Sonderbeauftragter des Jugendamts für magisch begabte Kinder, das Weisenhaus des Mr. Parnassus inspizieren muss. Es ist eine herzerwärmende Geschichte mit fantastischen Charackteren. Gerade diese Charackterzeichnung macht diesen Roman zu etwas ganz besonderem. Wenn der Roman mal verfilmt werden sollte, dann bitte ich Dan Fogler, aus Phantastische Tierwesen, als Linus Baker zu besetzen, denn ihn hatte ich beim Lesen immer vor Augen😄. 4,5/5⭐Wunderbar herzerwärmend. Klare Leseempfehlung👍

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