Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Der mit den Waldtieren spricht

Wolfgang Schreil, Leo G. Linder

(21)
(5)
(1)
(0)
(0)
€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Ich liebe ja den Wald. Und ja, ich liebe auch Tiere. Deswegen musste ich einfach das Buch lesen. Gleich zu beginn war mir es ein tolles Lesevergnügen, denn es ging um Kreuzotter. Und im ersten Kapitel experimentiert er mit diesen Tieren. Und da wurde ich schon ein wenig neidisch. Wolfgang Schreil – Woild Woife“ wie er genannt wird, erzählt uns von der heimischen Tierwelt, die in unseren Wäldern lebt. In diesem Buch gibt er uns ein Einblick in sein Leben mit „seinen Tieren“ Er kann stundenlang irgendwo sitzen und die Tiere beobachten, mit den Tieren kommunizieren, oder leben. Eri ist fast einer von ihnen, zumindest wird er total toleriert und akzeptiert. Im Grunde studiert er diese Wildtiere und gibt diese Studie an uns in diesem Buch „Der mit den Wildtieren spricht“ weiter. Dabei gibt er auch Ratschläge, wie man sich denen Tieren gegenüber verhalten soll. Aber auch argumentiert er, warum z. B. auch ein Biber recht hat zu leben und man ihn nicht bekämpfen sollte. Okey, da gebe ich ihm recht. Jedes Tier hat sein Recht zu leben und sollte nicht „vernichtet“ werden. Trotzdem bin ich der Meinung, man muss auch ein wenig die Population in Grenzen halten. Woild Woife gibt uns hier viele Tipps, wie man mit den Tieren leben kann und sollte. Und dabei erhebt er nie den Zeigefinger, sondern appelliert an unseren Verstand und unsere Vernunft. Ganz schön finde ich auch das Kapitel Rabenvögel. Denn viele mögen diesen nicht und reden nur schlecht über sie. Aber Wolfgang Schreil zeigt uns, dass sie ganz normale Vögel sind ohne böse Absichten. Genau wie ein Sperber ein Jagdvogel ist und dies ganz seiner Natur ist. Das man dieses nicht verurteilen sollte. Überhaut sollte man dien jagdtrieb der Tiere niemals verurteilen, denn das ist eben die Natur! Dieses Buch ist so was von informativ. Ich bin der Meinung, dieses Buch sollte Pflichtlektüre in der Schule werden. Gespickt ist das Buch mit vielen Bildern von Woild Woife selber, die ich mir immer wieder zwischendurch angeschaut habe, wenn ich zu dem passenden Kapitel kam. Ein wenig „Langatmig“ fand ich die Kapitel über die Vögel, aber trotzdem informativ und wertvoll. Ich habe das Buch mit echten Lesevergnügen gelesen und gebe eine klare Empfehlung dafür aus. Zu gerne würde ich mal mit Woild Woife in den Wald gehen. Da ich ja auch Bodenmais kenne und dort schon oft Urlaub gemacht habe, ist bestimmt wieder einer mal drin und dann eine Tour mit dem Wildtierspecher. Auch wenn ich schon mit sehr offenen Augen durch die Tierwelt gehe, von Wolfgang Schreil kann ich bestimmt noch so einiges lernen!

Lesen Sie weiter

für Naturfreunde...ein wundervolles Buch

Von: Bianca Ka.

22.10.2021

Wolfgang Schreil, der Woid Woife erzählt uns in seinem Buch: "Der mit den Waldtieren spricht" von seinen Erfahrungen mit der Aufzucht von Wildtieren, die ihm als Jungtiere von besorgten Mitmenschen gebracht werden. Seine Liebe zur Natur entdeckte er schon als kleiner Junge und kam nie davon los. Entspannt sitzt er stundenlang im Wald und lauscht der Natur. Dabei kommt es immer wieder zu Begegnungen mit Wildtieren. Da er sich ganz teilnahmslos und geräuschlos verhält, kommen sie ihm sehr nah und fassen Vertrauen. Er fotografiert sie am liebsten in der freien Wildbahn, so wie sie ihm begegnen. Dabei kommt er sehr nah an die Tiere heran. Im Wald hat er einen Bauwagen wo er auch seine Wildtiere unterbringt und aufzieht. Dabei versucht er sie naturnah zu versorgen um sie später in die Wildnis zu entlassen. Sie sollen nicht die Scheu vor dem Menschen verlieren um ein freies Leben im Wald führen zu können. Für jeden Naturfreund ein wundervolles Buch das ich sehr empfehlen kann.

Lesen Sie weiter

Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil ich mit dem „Woid Woife“ noch gar nichts anfangen konnte. Ich habe mich vor allem auf die Tierfotos gefreut. Wolfgang Schreil ist ein Tierfotograf, der dem Wald sehr verbunden ist, und so die ungewöhnlichsten Tierfotos erstellen kann. In diesem Buch teilt er sein Wissen über die verschiedenen Tierarten und ihre Eigenheiten. Dabei erzählt er ausschließlich seine eigenen Geschichten, die er in seinem Heimatwald erlebt hat, und durch die diese ganzen Fotos entstanden sind. Das ist unterhaltsam und auch lehrreich, wobei manchmal so viele Fakten zu den Tieren hintereinander aufgezählt werden, dass ich mir das nicht alles merken kann. Die einzelnen Kapitel sind meist bestimmten Tieren gewidmet. Über die lernen wir dann etwas im Allgemeinen und im Speziellen, was der Autor mit ihnen erlebt hat. Ich finde es allerdings manchmal ein wenig unstrukturiert. Oft wird am Ende eines Kapitels bereits einiges über ein Tier erzählt, das laut Überschrift erst im nächsten Kapitel seinen Hauptauftritt hat. Es wirkt so, als wenn der Autor einem einfach ein paar schöne Geschichten erzählt. Manchmal wiederholt er sich, vielleicht, weil er die Geschichten selbst so schön findet. Das Buch zeigt sehr persönlich die Welt des Tierfotografen und seine Ansicht dazu, warum es ihm möglich ist, so ungewöhnliche Fotos zu erstellen. Mein Highlight des Buches sind auf jeden Fall die Tierfotos. An 3 Stellen gibt es mehrere Seiten mit wunderschönen Farbfotos von Tieren, die der Woid Woife gemacht hat. Zu diesen Fotos gibt es auch immer eine Geschichte, die in den Kapiteln darum beschrieben wird. Ich hätte es noch schöner gefunden, wenn die Fotos direkt auf den passenden Seiten gewesen wären, aber das ist wahrscheinlich technisch nicht möglich, weil die Fotos auf Hochglanzpapier ihre eigenen Seiten benötigen. So muss man ein wenig blättern, hat aber alle Fotos hintereinander im Blick. Insgesamt ist das Buch eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die ein paar nette Tiergeschichten mit einem Mini-Bildband über heimische Waldtiere verbindet.

Lesen Sie weiter

„Der mit den Waldtieren spricht“ ist ein Buch aus der Feder des Wolfgang Schrell alias Woid Woife. Ich habe jede Seite des Buches genossen. Es ist einfach wunderbar, wie der Woid Woife erzählt, was er so erlebt hat. So ein klein bisschen bin ich ja auch wie er. Nur würde ich jetzt nicht stundenlang irgendwo sitzen oder in Hinterlassenschaften der Tiere stöbern. So weit geht es bei mir dann doch nicht. Ich habe selten ein Buch mit solchem Interesse und intensiv gelesen. Immer wieder habe ich mir zwischendurch die dazugehörigen Bilder angesehen. Als ich das Kapitel mit den Krähen gelesen habe, war ich total fasziniert. Nun habe ich selbst eine Krähe auf der Arbeit, die täglich kommt und ihre Kekse einfordert. Wir reden schon „richtig“ miteinander. Ich finde es so schön, wenn es Menschen gibt, die so auf Tiere achten, sie beobachten und helfen, wenn sie in Not sind. Ich kann da auch nie weg sehen und freue mich, wenn das andere auch nicht können. Das Buch ist so herzlich und voller Liebe zu den wilden Tieren, ich kann es wirklich nur weiter empfehlen. Ein wirklich gelungenes Werk mit vielen schönen Bildern.

Lesen Sie weiter

Toller Einblick in die Welt der Tierbeobachtung

Von: Stefan Michaelis

11.10.2021

Direkt am Anfang - das Buch hat mich fasziniert! Der Autor gibt, in einem gut verständlichen, mitnehmenden Schreibstil, einen super Einblick in die Welt der Tierbeobachtung. Und nicht die Big Five in Afrika sind gemeint sondern unsere heimische Tierwelt. Seine Anfangschwierigkeiten aber auch das kontinuierliche Lernen im Umgang mit Wildtieren beschreibt „Woid Woife“ sehr anschaulich. Und für jeden Leser, der sich gern und viel in der Natur aufhält, ist das Buch voller Tipps und Ratschläge (z.B. wie verhalte ich mich, wenn ich einer Bache mit Frischlingen begegne?). Das Buch ist ein absoluter Lesetipp für Jeden, der sich gern in der Natur aufhält. Gut, flüssig und verständlich geschrieben und ohne den Zeigefinger gegenüber dem bösen Menschen zu heben!

Lesen Sie weiter

Ein hervorragendes Buch!

Von: Charly

04.10.2021

Dieses Buch hat mich komplett abgeholt. Ein bisschen Witz und Humor und ganz, ganz viel Spannung und Infos über die Tierwelt in deutschen Wäldern. Ich habe einiges dazu lernen können und war auch von der Fotoreihe in diesem Buch total angetan! Dass mich dieses Buch interessieren würde, wusste ich vorab. Dass ich es aber am Ende so begeistert beiseite legen & all mein neues Wissen mit Freunden & Familien teilen wollen würde, hätte ich nicht gedacht. 1+ mit Sternchen! ;)

Lesen Sie weiter

In diesem Buch werden Begebenheit aus dem Zusammentreffen von Mensch und Tier unserer heimischen Wälder erzählt und deren Bedeutung eingeordnet. Ich fand das Buch sehr lehrreich und es hilft mir auch mein eigenes Verhalten zu reflektieren. Zwar teile ich nicht ausnahmslos alle Ansichten des Autors, trotzdem finde ich dieses Buch lesenswert für jeden, der sich mit seiner natürlichen Umgebung auseinander setzen möchte. Ein großes Plus sind die tollen Bilder, die den Leser neue Einblicke in die Welt der Tiere geben.

Lesen Sie weiter

Lange Stunden, ja Tage und Wochen, dauert es, bis dem Woid Wolfe eines der Waldtiere so nahe kommt, dass er sich auf Augenhöhe (bildlich und auch im übertragenen Sinn) mit ihm befindet. Er kennt die Plätze, an denen sich Hirsche, Luchse, Füchse, Schlangen und Vögel gerne aufhalten. Da sitzt er dann auf einem Baumstumpf oder am Boden oder liegt auch mal auf der Wiese und verschmilzt mit seiner Umgebung. Er hat Geduld und wartet, bis die Tiere in seine Nähe kommen. Fast schon sein ganzes Leben lang zieht es ihn hinaus und mit jedem Tag lernt er mehr über und von den wildlebenden Tieren. Und ab und zu kommt dann der Moment, der ihm ein unvergessliches Erlebnis beschert und ihm gelingt ein faszinierendes Foto... Es ist Winter, Schnee bedeckt die Landschaft, die Sonne scheint und wärmt ein kleines Fleckchen oben auf einem Hügel. Lange wartet der Woid Wolfe, aber dann wird seine Geduld belohnt. Ein Fuchs kommt und lässt sich den Pelz wärmen. Langsam und vorsichtig greift der Woid Wolfe zur Kamera und macht seine Bilder vom in der Sonne leuchtenden Fuchs. Er darf näher kommen und am Ende gelingt ihm ein Selfie mit Fuchs. Dieses und noch viele andere unglaublich eindrucksvolle Bilder sind im Buch zu sehen. Zu jedem gibt es eine Geschichte, die der Woid Wolfe erzählt. Dabei erklärt er sein Leben, seine Gedanken, seine Philosophie - nicht in hochtrabenden Worten, sondern so bodenständig, wie er eben auch als Mensch ist. Einen sympathischen Mann durfte ich so kennen lernen, sehr eigenwillig und sehr in sich ruhend. Er hat seinen Platz in dieser Welt gefunden. Fasziniert lese ich Seite um Seite, Kapitel um Kapitel und werde selbst ganz ruhig dabei. Kein Stress, keine Hektik kommen in diesen Stunden an mich heran. Die Geschichten erden, die Bilder tragen mich weg in die Wälder, die ich auch so liebe. Schön ist es, dass es einen solchen Menschen gibt, der der Natur nicht seinen Willen aufzwingt, der geduldig wartet, bis sich ein Tier nähert, der versucht, sich in das Denken und Verhalten der Wildtiere einzufühlen und sie nicht in Angst und Schrecken versetzt. Seine Belohnung sind Begegnungen, die man nicht für möglich hält, und Bilder, die man immer wieder staunend betrachten kann. Danke, Woid Wolfe, dass Du diese mit Deinen Lesern teilst!

Lesen Sie weiter