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Rezensionen zu
Noah – Von einem, der überlebte

Takis Würger

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“Noah” konfrontiert den Leser schonungslos mit der Wirklichkeit des letzten Jahrhunderts und lässt die Schrecken und die unvorstellbare Grausamkeit der Nazi-Herrschaft lebendig werden. Es führt schlicht kein Weg an einem Buch wie diesem, das Dokumentation und Erinnerung in einem ist, vorbei. Noah Klieger, dessen Erinnerungen das Buch festhält, wurde 1925 in Straßburg geboren, verbrachte seine Jugend in Belgien und schloß sich einer Organisation an, die jüdische Kinder in die Schweiz brachte. Als er beschlossen hatte, dass es auch für ihn an der Zeit war, das Land zu verlassen, wurde er von der Gestapo an der französisch-belgischen Grenze festgenommen. Er war 17 Jahre alt. Noah wurde zunächst in ein Sammellager gebracht, um anschließend nach Auschwitz deportiert zu werden. Dort gab er sich als professioneller Boxer aus, um sich mit der Suppe, die die Boxer bekamen, stärken zu können. Mehrmals entglitt er in seiner Zeit in Auschwitz dem Tod nur knapp, überlebte eine Lungenentzündung und eine Selektion, bei der er den Todeskandidaten zugeordnet wurde. Noah überlebte Auschwitz. Er war Zeuge der Befreiung durch die Alliierten und bestieg schließlich nach Ende des Krieges in Sète das berühmte Flüchtlingsschiff Exodus, das jüdische Flüchtlinge nach Palästina bringen sollte. Noah erlebte die Gründung des israelischen Staates, wurde Journalist, begleitete die Auschwitz-Prozesse und hielt unzählige öffentliche Vorträge. 2018 verstarb er. Das Buch ist das Zeugnis dieser außergewöhnlichen und erinnerungswürdigen Lebensgeschichte und Takis Würger hat einen Stil gefunden, der diesem Leben gerecht wird. Er verzichtet auf Ausschmückungen und auf Nebensächlichkeiten. Noahs Leben wird in kurzen, klaren Sätzen wiedergegeben, die den dokumentarischen Charakter des Buches unterstreichen. Dieses Buch in Händen halten zu dürfen und Noah Kliegers Geschichte kennenlernen zu dürfen, ist eine Bereicherung für jeden Leser. Es ist ein kostbares Zeitzeugnis, das Noahs Stimme laut und klar in die Zukunft trägt und das auch all denjenigen, denen Noah auf seinem Weg begegnet ist und die den Holocaust zum großen Teil nicht überlebt haben, ein Denkmal setzt.

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𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗 zu „NOAH. Von einem, der überlebte“ von Takis Würger. 𝙸𝚗𝚑𝚊𝚕𝚝: In dem Buch Noah wird auf 188 Seiten die Lebensgeschichte von Noah Klieger erzählt – einem Holocaustüberlebenden. „Noah Klieger, ein Überlebender Deutschlands, des Zweiten Weltkriegs und Ausschwitz. Noah Klieger, ein junger Mann, 21 Jahre alt, mit einer mehrfach gebrochenen Nase, der keinen Pass mehr hatte und einen Körper voller Narben, der nur einen Wunsch hatte, heimzukehren in diese Heimat, die er zum ersten Mal sah“ (Seite 120). 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Ich habe dieses Buch an einem Abend durchgelesen. Es hat mich von Anfang an emotional eingefangen. Das Gelesene, also die Geschichte empfand ich als furchtbar. Ich musste an mehreren Stellen innehalten und habe mit den Tränen gekämpft. Bereits zu Beginn des Buches wird Klieger mit folgenden Worten zitiert: „Ich weiß, es ist schwer zu ertragen, aber es war so.“ Das trifft es sehr gut. Kliegers Zeit im Konzentrationslager Ausschwitz ist voll von Gewalttaten und Grausamkeiten. „Im Lager verlor das alles, Literatur, Spaziergänge, Theater, Kultur, seine Bedeutung“ (Seite 42). Takis Würger erzählt auf eine ehrliche und würdevolle Art eine schreckliche, aber auch beeindruckende Geschichte, die mich nachhaltig beschäftigt hat. Das Buch leistet einen wertvollen Beitrag gegen das Vergessen und für das Erinnern. Abgerundet wird das Buch durch das Nachwort von Würger selbst und Alice Klieger, der letzten Blutsverwandten von Noah Klieger. In ihrem Nachwort beschreibt sie die Verbindung zu ihrem Onkel. Am Ende ist ein Essay von Sharon Kangisser Cohen (Chefredakteurin der Yad Vashem Studies) zu finden. Sie beschreibt den Prozess des Wiedererzählens und beschreibt die Würgers Buch über Kliegers Erinnerungen als „Akt des Andenkens – eine Art symbolisches Grab oder eine Dokumentation des Erlittenen“ (Seite 178). 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Ein erschütternder Erfahrungsbericht eines jüdischen Helden. Dieses Buch sollte gelesen werden und wir sollten darüber sprechen, damit es niemals ein Vergessen gibt.

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Nach seinem die Literaturwelt spaltenden Roman über die jüdische Greiferin Stella Goldschlag hat Takis Würger nun eine andere Perspektive gewählt, um das Grauen der NS-Zeit in all seiner Abscheulichkeit wiederaufleben zu lassen. „Noah“ sind die Erinnerungen von Noah Klieger, einem, der drei Todesmärsche, vier Konzentrationslager und noch viel mehr überlebte. In nüchterner, geradezu distanzierter Sprache erzählt Takis Würger die beeindruckende wie Übelkeit evozierende Geschichte eines Überlebenskünstlers, dessen Erinnerungen durchsetzt sind von Szenen des nagenden Hungertodes, abscheulicher Qualen sowie willkürlicher Brutalität und bestialischen Tötungen. Insbesondere durch die allegorische Aneinanderreihung unvorstellbaren Grauens wird das Erlebte umso eindringlicher, schmerzlicher und abstoßender spürbar. Mir war während des Lesens gleichermaßen schlecht wie ich unfassbar wütend auf diejenigen war, welche die massenhafte Enteignung, entsetzliche Schändung und gewissenlose Ermordung Millionen unschuldiger Menschen zu verantworten hatten. Doch inmitten all des Grauens und der Verzweiflung gibt es berührende Szenen der Menschlichkeit, die aufgrund ihrer Diskrepanz zu den Taten der Nationalsozialisten für eindrucksvolle Momente der Hoffnung und vergessenen Barmherzigkeit sorgen. Noahs Erinnerungen sind gleichermaßen erschreckend, wie sie auch auf beeindruckende Weise von großem Durchhaltevermögen und dem unerbittlichen Kampf für ein selbstbestimmtes Leben erzählen, welcher mit der Befreiung durch die Alliierten einen neuen Anfang findet. Obgleich die anschließenden, eingehenden Schilderungen seiner beschwerlichen Reise nach Palästina und des lebenslangen Engagements für die Staatsgründung Israels einen eher kleinen Teil einnehmen, ergänzen und verdichten sie doch anschaulich das Bild der schwer traumatisierten Schicksale und heimatlosen Seelen, die für ihre Grundrechte kämpfen müssen. Ergänzend finden sich im hinteren Teil des Buches zwei Nachworte von Alice Klieger und Sharon Kangisser Cohen, welche die Erinnerungen von Noah Klieger in einen familiären wie fachlich fundierten Kontext setzen, der Erzählung in meinen Augen jedoch einen kleinen Dämpfer verpassen. Ohne durch Sprache zu beschönigen oder zu verschleiern erzählt Takis Würger in „Noah – Von einem, der überlebte“ ungefiltert von den beeindruckenden wie abscheulichen Erinnerungen Noah Kliegers an seinen Überlebenskampf in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten und seinem lebenslangen Engagement für die Gründung des Staates Israel.

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Ein wichtiges, bewegendes Buch

Von: thegermanbookman

15.04.2021

Das Buch habe ich tatsächlich wegen des Titels angefragt. Noah ist einfach ein toller Name und ich habe ihn auch schonmal vergeben 👨‍👩‍👧‍👦 Es geht um das Leben von Norbert "Noah" Klieger und dieses Leben hat es mehr als in sich. Noah hat als belgischer Jude Auschwitz, einen Todesmarsch und die illegale Einreise nach Israel 1947 überlebt. Er ging durch Höllen, die sich kaum jemand vorstellen kann und hat dabei einen Mut bewiesen, der schier unglaublich ist. Takis Würger hat all das mit toller Recherche gesammelt und in ein sehr bewegendes Buch gepackt. Die Grausamkeiten der Deutschen sind kaum zu ertragen und ich fand es einfach nur so traurig! Gleichzeitig ist das Buch eine Mahnung. Noah war einer der Zeitzeugen, die bis zuletzt für mehr Bewusstsein und für mehr Menschlichkeit gekämpft haben. Dabei hat er nie pauschal verurteilt, sondern immer nach vorne geschaut mit dem Wunsch, dass so etwas nicht nochmal vorkommt. Das Buch ist wirklich etwas Besonderes, das mich noch lange beschäftigen wird. Wer Bilder von Noah sieht, sieht auch, dass es den Nazis nicht gelungen ist, diesen Menschen zu brechen. Und das ist etwas sehr Besonderes! Nicht den Mut zu verlieren und auch mal etwas zu wagen, das lehrt mich diese Geschichte über Noah. Ein gigantisches Lob geht aber auch an den Autor, dessen Akribie und Sachlichkeit die Emotionen fast schon unterschwellig transportieren und das Ganze in eine spannende Erzählung transferieren. Ich möchte Euch dieses kurze Buch ans Herz legen! Es ist wichtig!

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Die bewegende Lebengeschichte des Noah Klieger. Als die Nazis Belgien besetzten, war Noah Klieger gerade mal 13 Jahre alt. Er schloss sich einer jüdischen Untergrundorganisation an, die heimlich Kinder und Jugendliche über die Grenze in die Schweiz schmuggelte. Mit 16 Jahren wird Noah Klieger nach Ausschwitz deportiert und als dort gefragt wird, ob es unter den Anwesenden Boxer gibt, die gegeneinander boxen, hebt Noah Klieger die Hand, obwohl er noch nie vorher in seinem Leben geboxt hat. Als Mitglied der Boxmannschaft erhält er jedoch mehr Essen und bessere Überlebenschancen. Mit 20 Jahren wird Noah Klieger, nachdem er drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überlebt hat, befreit. Nach seiner Befreiung entschließt sich Noah nach Israel zu gehen und gerät auf einem Schiff, das später einmal sehr berühmt werden sollte, wieder mit dem unmittelbaren Tod in Kontakt. Doch auch diese Station seines außergewöhnlichen Lebens sollte Noah Klieger überleben. Takis Würger erzählt seine beeindruckende Geschichte. Solche Bücher wie Takis Würger's "Noah" sind unendlich kostbar. Sie erschüttern, sie beeindrucken, sie rütteln auf, aber vor allem - und das ist das Wichtigste - sie erinnern. Sie halten die Lebensgeschichten, die schrecklichen und unmenschlichen Erinnerungen der Holocaust Überlebenden lebendig und das ist in diesen Zeiten, in denen es immer weniger direkte Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gibt, die ihre Geschichten direkt erzählen können, von elementarer Bedeutung. Denn die unfassbaren und nicht begreiflichen Verbrechen des Dritten Reiches müssen im kollektiven Gedächtnis bewahrt werden, damit sie immer wieder hervorgeholt, erinnert und reflektiert werden können. Die dunkelste Zeit in der Geschichte Deutschlands darf nicht vergessen werden. Deswegen ist es wichtig ein kollektives Gedächtnis, sei es in schriftlicher oder audiovisueller Form, weiter auszubauen, um jeder nachfolgenden Generation die Möglichkeit zu geben ungehindert auf diese Erinnerungen zuzugreifen. Mit "Noah" steuert Takis Würger ein weiteres wertvolles Dokument bei. Dabei ist "Noah" an sich keine Biografie. Es ist eher eine Aneinanderreihung von Noah Kliegers Erinnerungen an seine Kindheit der 1920er Jahre in Frankreich, an seine Zeit als Häftling von vier Konzentrationslagern und sein beeindruckender Kampf für die Staatsgründung Israels und ein neues Leben im Land seiner Väter. Takis Würger schreibt im absolut nüchternen Stil über Noah's beeindruckendes Leben und vielleicht macht gerade das seine Erinnerungen aus dem Holocaust noch erschreckender und noch bildlicher, aber nicht greifbarer. Denn auch wie bei vielen anderen Erzählungen Holocaust Überlebender in egal welch medialer Form, ist das Schrecken, das Grauen, das unfassbare Leid der Menschen, diese unbegreiflichen Verbrechen, die millionenfache Ermordung von Jüdinnen und Juden, immer noch nicht fass-oder greifbar. Es ist ein unglaubliches Grauen, an das immer wieder erinnert werden muss. Noah Klieger hat überlebt, er hat sich seinen Wunsch erfüllt und ist in sein Vaterland zurückgekehrt. Und er gibt uns die wertvolle Möglichkeit seine Geschichte, die die Geschichte vieler anderen Überlebenden ist, erzählt zu bekommen. "Noah" ist ein wertvolles Zeitdokument und auch ein bisschen eine Geschichte über Freundschaft, Hilfe von ungeahnter Seite und auch ein wenig Hoffnung. Unbedingt lesen und in die Welt hinaustragen.

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Gewagt

Von: Christiane D.

04.04.2021

Takis Würger scheut sich nicht vor großen Projekten. Um die Erinnerung aufrecht zu erhalten, um wichtige Geschichten zu erzählen, um zu polarisieren – er nimmt die Herausforderung an. Noah Kliegers beeindruckendem Leben wird hier eine Bühne gegen das Vergessen geboten. In manchen Teilen mag die Erzählung arg komprimiert erscheinen, wohingegen andere Ereignisse weit mehr Raum einnehmen. Mit Sicherheit gäbe es auch noch viel mehr zu berichten, und doch ist es gerade die schnörkellose Darstellung, die den Hörer in den Bann zieht. Wenn auch nicht bildhaft ausgeschmückt, darf keinesfalls der Eindruck entstehen, es handele sich hier um eine emotionslose Aneinanderreihung der Stationen im Leben des Noah Klieger. Im Gegenteil, es liegt eine sehr einfühlsame und ergreifende Erzählung vor, die, aller Grausamkeiten zum Trotz, immer auch einen Funken Hoffnung in sich trägt. Als Hörer hat man durchaus mit widerstreitenden Gefühlen zu kämpfen, ist aber gleichzeitig nicht gewillt auch nur eine Sekunde des Gesagten zu versäumen. Sämtliche Schilderungen regen zum Nachdenken und Reflektieren an, das Nachwort des Autors und weitere Anhänge bilden da keine Ausnahme. Denn am Ende zählt nicht, ob alle Fakten historisch belegt sind oder ob Zeitspannen im falschen Verhältnis zueinander stehen, was zählt ist die Erinnerung.

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Klappentext Noah Klieger war 13, als er sich während der deutschen Besatzung Belgiens einer jüdischen Untergrundorganisation anschloss und half, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Noah Klieger war 16, als er im Morgengrauen als Häftling in Auschwitz ankam, bei Minusgraden. Noah Klieger hatte noch nie geboxt, als am Tag seiner Ankunft im Konzentrationslager gefragt wurde, ob sich Boxer unter den Häftlingen befänden und seine Hand nach oben ging. Die tägliche Sonderration Suppe für die Mitglieder der Boxstaffel von Auschwitz ließ ihn lange genug überleben. Noah Klieger war 20, als die Konzentrationslager befreit wurden. Er hat drei Todesmärsche und vier Konzentrationslager überlebt in einer Zeit, in der ein Wort, eine gehobene Hand oder ein Schritt den Tod bedeuten konnten oder das Leben. Auch in den dunklen, eiskalten Stunden fand er Hoffnung, fand er Kämpfer für den Widerstand gegen die Deutschen, fand er Verbündete, die mit ihm Kartoffeln stahlen, fand er einen Arzt, der ihm das Leben rettete, fand er List und Glück und einen letzten Laib Brot. Meine Meinung Noah ist ein absolut wichtiges Buch, dass die Grausamkeit der Nationalsozialisten auf erschütternde Weise deutlich macht. Noahs Lebensgeschichte ist von enormer Bedeutung und sollte von absolut jedem gelesen werden. Es ist eine Geschichte gegen das Vergessen! Wenn es nach mir ginge, wäre dieses Buch Schullektüre. Die Anzahl der verbleibenden Zeitzeugen ist so gering, dass jede zu Papier gebrachte Geschichte von Überlebenden von enormer Bedeutung ist. Ich stelle es mir unfassbar schwer vor über diese traumatischen Erlebnisse mit jemandem zu sprechen, der das Ganze nicht selbst erlebt hat. Deshalb bin ich umso dankbarer, dass Noah seine Geschichte mit der Welt geteilt hat! Ich habe das Buch zur Hand genommen und erst wieder beiseitegelegt, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Die Geschichte von Noah hat mich so sehr ergriffen, erschüttert und zutiefst berührt. Ich hatte immer wieder Tränen in den Augen. Noah war so mutig und hat ums Überleben gekämpft, denn er hat es nicht eingesehen nur passiv an der Entscheidung über den Verlauf seines weiteren Lebens teilzuhaben. Dies zeigt sich besonders in einer sehr eindrucksvollen Szene in der Noah auf Josef Mengele trifft. Das Geschehen ist mir wirklich sehr nah gegangen und zeigt was für ein Kämpfer Noah war. Takis Würger erzählt die Geschichte von Noah sehr sachlich und nüchtern. Dadurch bietet er dem Leser genügend Raum um sich mit Noahs Geschichte und den Emotionen, die sie hervorruft, auseinanderzusetzten. Fazit „Noah – Von einem der überlebte“ ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen, dass erschüttert und zutiefst berührt! Große Leseempfehlung!

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Ich mag Bücher, die mich bewegen und emotional abholen und mitnehmen. Genau so sein Buch ist Noah von Takis Würger, vor allem weil es die wahre Geschichte von Noah Klieger erzählt, der die Shoah überlebt hat. Noah wächst in Frankreich und Belgien auf und hilft im 2. Weltkrieg anderen Juden zu fliehen. Doch bevor er fliehen kann, wird er von Nazis aufgegriffen und nach Auschwitz deportiert. Takis Würger hat sich Noahs Geschichte angehört, der zu Lebzeiten viel als Zeitzeuge unterwegs war und diese ganz sachlich und nüchtern aufs Papier gebracht. Das lässt uns Lesern die Freiheit, unseren Emotionen freien Lauf zu lassen. Ein ganz wichtiges Buch, über dessen Inhalt ich nicht viel sagen möchte, da diese Geschichte einfach gelesen werden sollte, um nicht zu vergessen. Für mich persönlich auch unglaublich wichtig, da ich nie einen Zeitzeugen treffen konnte und meine Großeltern ungern über den Krieg geredet haben und ich als Kind das Ganze sowieso nicht verstanden habe. Danke für Noah!

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