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Rezensionen zu
Eine ganz dumme Idee

Fredrik Backman

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Herzzerreißend und lustig!

Von: Buchbaustelle

12.10.2021

Am Silvesterabend findet sich eine Gruppe von Menschen zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen, die von einem eigentlichen Bankräuber gecrasht wird und die Besichtigung unglücklicherweise und ungewollt zu einer Geiselnahme macht .. Da ich im letzten Jahr zum absoluten Backman-Fan mutiert bin, habe ich natürlich auch sehnsüchtig auf das neue Buch gewartet - und wurde nicht enttäuscht 😍 Backman zaubert hier eine Geschichte mit skurrilen Charakteren, einigen Absurditäten und teilweise fragwürdigen Handlungen, die aber in Zusammenspiel eine lustige und emotionale Geschichte über den Zeitgeist unserer Gesellschaft darstellt, die mich sehr oft zum lauten Lachen und auch Nachdenken gebracht hat. ♥️ Hier werden geschickt teilweise schon ethische Fragen gestellt, die Leser*innen werden direkt angesprochen und teilweise habe ich mich sogar bei einigen Dingen ertappt gefühlt 😂 gekonnt baut Backman ein Konstrukt von verschiedenen, teilweise absurden, Charakteren auf, dessen Schicksale bzw. Leben Nachbarn nach doch irgendwie miteinander verknüpft sind und hält somit konstant eine absolute Spannung aufrecht. 😃😮 teilweise dreht er den Figuren das Wort im Mund um und bringt einen gewollt auf die falsche Fährte - großartig! Backman Schreibstil muss man mögen, da er teilweise schon sehr besonders ist. Aber auch hier wird es wieder sehr bildhaft, teilweise herzzerreißend und für mich einfach nur ECHT 😍 Eine spannende, humorvolle und herzzerreißende Geschichte, die sich lohnt!

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Vielen Dank an das @bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches Autor: Fredrik Backman Verlag: Goldmann Erschienen am: 20.09.2021 Für mich war dies das erste Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe. Sicher ist, es wird nicht das letzte sein!!! Zum Inhalt: Eigentlich sollte es nur eine ganz normale Wohnungsbesichtigung sein. Hier finden sich ganz unterschiedliche Menschen zusammen, die alle mit einer großen Hoffnung in ihre Zukunft blicken. Doch dann läuft dieser ganz normale Tag plötzlich völlig aus dem Ruder… Ein Bankräuber, dessen Bankraub sehr unglücklich verläuft, sucht genau in dieser Wohnung Zuflucht und nimmt die illustre Gruppe kurzerhand als Geiseln. Alles verläuft ganz anders als geplant und dieser mehr als verquere Tag nimmt immer wieder neue und unerwartete Wendungen. Fazit: Was für eine ungewöhnliche Geschichte! Mich hat der Autor komplett überrascht, denn ich hatte wirklich keine Idee, was mich erwartet. Bekommen habe ich das volle Unterhaltungsprogramm. Der Autor hat einfach ein unglaubliches Gespür, was er dem Leser emotional zumuten kann. Stellenweise ist die Geschichte doch sehr skurril und ich habe oft den Kopf schütteln müssen. Doch genau dann bringt Fredrik Backman wieder die richtige Prise Tiefsinnigkeit hinein und regt den Leser damit zum Nachdenken an. Ich war traurig, habe geschmunzelt und lauthals gelacht. Gleichzeitig habe ich mit den Figuren mitgefiebert und gelitten, habe ihre Traurigkeit gespürt und den zarten Hoffnungsschimmer am Horizont gesehen. Der Autor hat meine Gefühle ganz herrlich durcheinander gewirbelt. Hach, das war einfach wunderschön! Fredrik Backman macht Kino im Kopf! Unterhaltsam, skurril und zu Herzen gehend! Mir hat’s ausgesprochen gut gefallen. Man muss sich drauf einlassen können, denn es ist etwas überdreht und stellenweise sehr bizarr, aber die Botschaft dahinter hat mich sehr berühren können!!!

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Keine dumme Idee

Von: Bookerista

10.10.2021

Ganz große Fredrik Backman Liebe mal wieder auf meinem Kanal. Sein neues Buch „Eine ganz dumme Idee“ ist ein Buch über Zufälle, Kurzschlussreaktionen, über das Päckchen im Leben, das jeder trägt, über das Beste-draus-machen, über das über sich hinauswachsen, aber vor allem auch über Ängste. Und das alles verpackt in eine skurrile Geschichte, geschrieben mit ganz viel Wärme und Herz - auf Backman Art verpackt mit einer guten Prise Ironie, Sarkasmus und einem Hauch Zynismus. Es hat mir persönlich viel zum Nachdenken gebracht und ich habe jede Zeile genossen. Einige Fremde treffen bei einer Wohnungsbesichtigung zusammen, die von einem ungewollten Geiselnehmer gesprengt wird, der ein Versteck nach einem missglückten Banküberfall sucht. Was mit viel Angst und Unklarheit beginnt, wird zu einer Begegnung unterschiedlichster Personen, die einander ihr Herz ausschütten - natürlich nicht ohne eine gewisse Situationskomik. Von Eheproblemen über Einsamkeit bis hin zu gescheiterten Lebensträumen ist bei den Einzelschicksalen alles dabei. Diese Geschichte hat mein Herz erwärmt und mir nochmal bewusst gemacht, wie wenig wir doch über die Menschen wissen, die einem täglich begegnen. Und wie lohnenswert und heilend es doch sein könnte, mit ihnen in Kontakt zu treffen. Dieses Buch kann ich euch nur sehr ans Herz legen. Ein echter Backman eben

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Eine Geschichte von einem verrückten Tag – angefangen mit einer ganz dummen Idee… Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist … (Quelle: Klappentext – Goldmann Verlag) Ich mag die Bücher von Fredrik Backman sehr gern, auch den etwas speziellen und außergewöhnlichen Schreibstil – so war ich sehr neugierig auf seinen neuen Roman. „Eine ganz dumme Idee“ erzählt die Geschichten von mehreren Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Alles beginnt damit, dass jemand beschließt, eine Bank zu überfallen – dummerweise handelt es sich bei der Filiale um eine bargeldlose Bank. Um sich erstmal zu verstecken, landet der gescheiterte Bankräuber in einem nahegelegenen Haus, in dem gerade eine Wohnungsbesichtigung stattfindet. Somit wird durch Zufall aus dem Bankräuber nun irgendwie ein Geiselnehmer – der nun selbst überraschter über die Lage ist, als seine Geiseln – und vielleicht auch ein klein wenig überfordert: „Wollen Sie denn nichts unternehmen?“ „Und was?“, fragte der Geiselnehmer. „Na, zum Beispiel ein Machtwort sprechen! Was für ein mieser Geiselnehmer sind Sie eigentlich?“, fragte Zara. „Ich bin kein Geiselnehmer, ich bin Bankräuber“, stöhnte der Geiselnehmer. Das ist nun aber wirklich etwas zu hoch gegriffen, oder?“ – Seite 165, eBook Gleichzeitig versuchen die Polizisten Jim und Jack – zufällig Vater und Sohn – die besondere Lage in den Griff zu bekommen, es läuft jedoch anders als gedacht. „Weißt du was? Einerseits sieht es aus wie das cleverste Verbrechen der Welt…“ Jack nickt und führt den Gedanken seines Vaters zu Ende: „…aber andererseits scheint es, als wäre ein Vollidiot am Werk gewesen.“ Zumindest einer von ihnen hat tatsächlich recht. – Seite 216, eBook Doch der Tag nimmt für alle noch einige überraschende Wendungen… Der Roman beginnt zunächst etwas wirr und mit einigen losen Fäden. Erst nach und nach wird der rote Faden sichtbar und das Buch wandelt sich zu einer richtig guten Geschichte - manchmal humorvoll, mal nachdenklich stimmend und auch mal sehr berührend. Alles beginnt eigentlich schon zehn Jahre vorher auf einer Brücke, die im Laufe der Handlung immer wieder eine Rolle spielt. Auch lernen wir die einzelnen, sehr verschiedenen Charaktere gut kennen – jeder hat mit einen Sorgen und Problemen zu kämpfen und schnell wird klar, dass hier mehr zusammenhängt als zunächst gedacht. Die anfangs lose wirkenden Fäden ergeben dann tatsächlich ein sehr überraschendes Bild. Das Buch hat viele Facetten – manchmal urkomisch, dann wieder spannend und auch mal ernst und berührend. Das zu kombinieren, ist Fredrick Backman gut gelungen. Auch nebensächliche Beschreibungen oft besonders formuliert: „Es war ein Tag ohne Wetter. In manchen Winterwochen macht nicht einmal der Himmel in Mittelschweden Anstalten, uns zu beeindrucken, sondern taucht Wasserpfützen in Farbe von Zeitungspapier, während der aufsteigende Nebel aussieht, als hätte jemand Geister angezündet.“ – Seite 54, eBook Mein Fazit: Anfangs zunächst etwas wirr, doch nach etwas Einlesezeit entwickelt sich das Buch zu einer richtig guten Geschichte - mal humorvoll und auch mal berührend. Gut gelungen mit vielen unterschiedlichen und gut ausgearbeiteten Charakteren und überraschenden Zusammenhängen. Sehr lesenswert.

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EINE GANZ DUMME IDEE Frederik Backman ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten schwedischen Autoren. Seinen Durchbruch gelang Backman mit seinem humorvollen Roman "Ein Mann namens Ove". Bisher habe ich "Stadt der großen Träume" gelesen. Dieser Roman gefiel mir so ungeheuer gut, dass ich mich sehr auf die Neuerscheinung gefreut habe. Zur Handlung: In einer Kleinstadt in Schweden finden sich einige fremde Menschen zu einer Wohnungsbesichtigung am Silvesterabend ein. Doch ein unerfolgreicher Bankräuber platzt unverfroren in die Besichtigung hinein und nimmt alle sich darin befindenden Personen kurzerhand als Geiseln. Doch eigentlich babsichtigt der Bankräuber diese Situation gar nicht. "Eine ganz dumme Idee" soll den Leser:in laut zum Lachen bringen, gut unterhalten und kuriose Situationen enthalten. Mir schien es an einigen Buchstellen eher so, als ob jemand Backman mehrere zufällige Wörter genannt hat, aus denen er eine möglichst humorvolle Handlung gebastelt hat. Mir waren es einfach zu viele Kuriositäten und Absurditäten. Bei jedem Charakter hatte ich das Gefühl, dass es den vorherigen noch übertreffen sollte. Die Handlung ist zudem ziemlich strange, was leider nicht meinen Geschmack getroffen hat. Dennoch gab es in diesem Roman zahlreiche schöne Momente und berührende Situationen: Umgang mit der Natur, Zwischenmenschliches und auch wie das moderne Leben mögliche Konsequenzen bergen kann. Dadurch das Backman den Leser:in direkt anspricht, fühlte ich mich bei zahlreichen Sätzen wie "du würdest bestimmt..." völlig ertappt und konnte ihm zustimmen. Am liebsten hätte ich ihm geantwortet. Quintessenz dieses Romans ist, dass jeder mal einen schlechten Tag hat, das man manchmal dumme Ideen trifft und das man manchmal einfach darüber hinweg sehen muss. Schließlich sitzen wir alle im selben Boot oder eben auch Wohnung. Backmans neuer Roman ist humorvoll und herzzereißend, jedoch konnte es absolut nicht meinen Humor treffen. Da Humor bekannterweise Geschmackssache ist, gehe ich davon aus, dass viele Leser:innen von seiner Neuerscheinung begeistert sind und die vielen kleinen Weisheiten lieben werden.

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Es gibt Bücher, die lese ich nicht zu Ende, weil sie mich einfach nicht erreichen. Dann gibt es Bücher, für die brauche ich einen zweiten Anlauf. Auch bei diesem hier habe ich nach dem ersten Viertel überlegt, ob ich es abbrechen soll, um ihm vielleicht irgendwann mal noch eine zweite Chance zu geben. Ich habe dann aber doch einfach weitergelesen. Und das war auch gut so - sehr gut sogar - denn das Buch hat mich letztendlich richtig begeistert. Der Roman "Eine ganz dumme Idee" erzählt von einem missglückten Banküberfall, von einer anschließenden Geiselnahme, die sich sehr ungewöhnlich entwickelt, von unterschiedlichen Menschen, die alle ihr Päckchen im Leben zu tragen haben. Und überhaupt ist hier nichts, wie es scheint. Fredrik Backmans Schreibstil ist etwas außergewöhnlich - skurril, witzig und gleichzeitig berührend und tiefgründig. Die sehr unterschiedlichen Charaktere werden sehr treffend beschrieben. Durch die teilweise etwas flapsige Art der Protagonisten entstehen herrlich komische Situationen, die aber auf den zweiten Blick auch sehr anrührend sind. "Eine ganz dumme Idee" steht derzeit verdient auf der Bestsellerliste. Es ist ein absolut gelungenes, kluges Buch, das ich jedem wärmstens empfehlen kann. Die Lektüre ist im Goldmann Verlag erschienen, hat 464 Seitenund wurde von Antje Rieck-Blankenburg aus dem Schwedischen übersetzt.

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Nicht mein Schreibstil

Von: PediG

02.10.2021

Ich komme leider in das Buch überhaupt nicht rein. Nach 100 Seiten strengt mich der Schreibstil an. Ja, es ist viel Wortwitz enthalten, was ich generell gern mag, aber für mich ist es hier zu viel. Auch könnte das Ganze schneller in Gang kommen. Schade, ich lege das Buch erst einmal weg. Mal sehen, ob ich mich zu einem späteren Zeitpunkt noch mal aufraffen kann.

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Dieses Buch ist keine dumme Idee und so viel mehr als nur eine Geschichte über einen Banküberfall und eine Geiselnahme. Die Polizisten Jim und Jack werden zu einem Einsatz gerufen, bei dem Geiseln in einer Wohnung festgehalten werden. In dieser Wohnung befinden sich verschiedene Personen, die sich nicht ähnlich sind und doch Verständnis füreinander entwickeln. Ich mag den Autor gern, habe schon einiges gelesen und habe daher wieder gern zu diesem neuen Buch von Fredrick Backman gegriffen. Sein Stil ist wie gehabt etwas anders und doch sehr lesenswert, wenn man einmal angekommen ist. Wobei ich hier die Ausgangssituation etwas anders empfunden habe, als bei seinen bisherigen Romanen, aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor. Man startet nach der Geiselnahme und rollt gemeinsam mit den Polizisten und den Geiseln die Geschichte von hinten auf. Man erfährt viel über jede einzelne Person, über ihr Privatleben, die Vergangenheit und Gegenwart und lernt sie dabei so genau kennen, als ob man mitten im Geschehen dabei wäre. Zwei Kritikpunkte habe ich jedoch auch, der Anfang war mir nicht gleich fesselnd genug und die Geschichte vom Geiselnehmer ist etwas klischeehaft. Doch der Autor hat mich so oft zum Lachen gebracht, aber auch zum Nachdenken und noch so viel mehr. Es gibt so viele amüsante Momente, sei es der Vergleich von Techniknutzung der verschiedenen Generationen. Man findet sich, seine Eltern oder Großeltern in so vielem wieder und es geht wie so oft mehr um die Menschen und ihre Geschichten. Lustig waren auch die Protokolle der Zeugenvernehmungen, hier wird man auch wunderbar unterhalten und ich sag nur „Kaninchen“, ein Moment in dem ich herzhaft gelacht habe. In diesem Buch findet man aber auch ernste und traurige Momente und irgendwie hängt alles mit dieser einen Brücke zusammen. Eine Brücke, die Menschen verbinden, aber auch trennen kann. So wie noch viel mehr im Leben. Fast perfekt und von mir gibt es eine klare Empfehlung! Ich bin schon sehr auf das nächste Werk des Autors gespannt. Zum Lachen, zum Weinen, einfach die volle Bandbreite an Emotionen und viel tiefergehend als erwartet.

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