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Rezensionen zu
Eine Bibliothek in Paris

Janet Skeslien Charles

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)

Ich bin eher durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden. Mir fiel der Titel des Buches auf. Da ich selbst sehr gerne und auch viel Zeit in der Bibliothek verbringe - zumindest war das vor Corona so - sprach mich diese Geschichte, die auf realen Personen und Gegebenheiten beruht, an. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen: einmal im Paris ab 1939, vor und während des Weltkrieges, und in Montana, USA in den 1980er Jahren. Odile führt in den USA ein eher einsames Leben. Sie wohnt alleine, ist aber immer perfekt angezogen und gepflegt, selbst wenn sie nur den Müll raus bringt. Dann tritt die zwölfjährige Lily in ihr Leben. Die beiden freunden sich immer mehr an. In den Rückblenden wird Odiles Geschichte erzählt, beginnend im Jahr 1939, als sie die Stelle als Bibliothekarin in der American Library in Paris erhielt. Diese hatte sie sich so sehr gewünscht, dass sie die Dewey-Klassifikation, nach der Bücher in Bibliotheken sortiert werden, auswändig gelernt hat und sich auch nicht vor dem Konflikt mit ihrem Vater scheute, der, entsprechend dem damaligen Zeitgeist, dagegen war, dass sie als Frau arbeitet. Mit der Einzug der Nazis beginnt eine dramatische Zeit. Die Autorin schafft es, einen an Ort und Zeit der Handlung hineinzuversetzen. Eine wunderbare Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, Mut, Toleranz und Menschlichkeit. Der Schreibstil ist sehr angenehm, so dass das Buch leicht und flüssig zu lesen ist. Eine absolute Empfehlung für alle, die Romane mit einem historischen Hintergrund mögen.

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Ein tolles Buch, daß in das Paris der 30er Jahre und nach Montana in den 80er führt. Ich habe mit Odile und Lily mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint. Und dann geht es um die Bücher, die den Protagonisten durch alle Zeiten helfen. Interessant fand ich auch die erwähnte Dewey Decimal Classification, über die in vielen Bibliotheken weltweit der Bücherbestand klassifiziert wird. Die benutzten Zitate machen mich neugierig auf viele weitere Bücher.

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TollTollToll…

Von: TAW

16.11.2021

Ich liebe es. Die Geschichte spielt, wie der Titel schon sagt, in einer Bibliothek in Paris. Es beginnt kurz vor Beginn des zweiten Weltkriegs und endet in den 1980ern. Man taucht in die Geschichte ein , findet sich in dem ein oder anderen Charakter wieder und lebt mit. Es gibt Freude ,Trauer, Leid, das echte Leben. Ein sehr angenehmer Schreibstil bringt einen dazu, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Für jeden, der Geschichten und Menschen mag.

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1983 lernt die Teenagerin Lily in Montana ihre ältere Nachbarin Odile kennen und die beiden freunden sich an. Die Jugendliche findet bei der Dame aus Frankreich die Aufmerksamkeit und den Halt, der ihr Zuhause fehlt. Die Französin bringt ihr nicht nur ihre Muttersprache bei, sondern taut auch langsam etwas auf, nachdem sie bereits seit den Kriegszeiten ein tragisches Geheimnis hütet. 1939 bekommt Odile den erträumten Job als Bibliothekarin in der American Library in Paris. Sie ist ein totaler Bücherwurm, der damit im Paradies der Literatur angekommen ist. Doch mit dem Einmarsch der Nazis ändert sich nicht nur der Alltag für die Franzosen, sondern auch das Umfeld von Odile. Die Autorin lässt die beiden Hauptcharaktere ihre Geschichten erzählen, die die beiden immer näher zusammenbringt. Auf der einen Seite die kompliziertere Familiengeschichte von Lily, die Hilfe von der Nachbarin bekommt, diese nicht nur das Mädchen verändert. Auf der anderen Seite das Leben von Odile im Paris unter den Nazis, das einen tollen Einblick hinter die Kulissen der Amerikanischen Bibliothek gibt und zeigt wie sich der Alltag wie auch so mancher Charakter sich im Verlauf des Krieges verändert. Das Buch ist toll recherchiert und gibt einen historisch detaillierten Einblick ins Paris der 30er Jahre. Außerdem basieren einige der Kollegen von Odile, wie z.B. ihre Chefin Dorothy M. Reeder, auf wahren Persönlichkeiten, was den Roman noch lesenswerter macht. Zwei wirklich interessante Lebensgeschichten in zwei Jahrzehnten, mit einer historischen Zeitreise in eine der führenden Bibliotheken Paris’ zu Kriegszeiten, die mit jeder Seite mehr preisgibt und zusammenwächst. Die außerdem zeigt, was die Bibliothekare der American Library damals auf sich genommen haben und was Bücher alles bewegen können. Eine wunderbarer historischer Roman für jeden Bücherwurm, ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen!

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Eine bewegende Geschichte

Von: leseratte1310

16.11.2021

Da ich eine absolute Büchernärrin bin, komme ich schlecht an Buchhandlungen und Bibliotheken vorbei. Der Buchtitel hat mich also gleich angezogen. Als Odile im Jahr 1939 in der Amerikanischen Bibliothek angestellt wird, erfüllt sich für sie ein Traum. Sie kann sich nichts Schöneres vorstellen, als inmitten von Büchern zu arbeiten. Doch schon bald ändern sich die Zeiten drastisch, denn die Nazis marschieren in Paris ein. Odile will kämpfen und schließt sich dem Widerstand an. Lily wächst in einer kleinen Stadt in Montana auf. Das Leben ist recht eintönig und so flüchtet sich Lily in lebhafte Fantasien. In Lilys Nachbarschaft lebt die Französin Odile. Lily will bei ihr Französisch lernen. Die beiden freunden sich an und Odile erzählt aus ihrer Vergangenheit. Dieser Roman hat mich wirklich begeistert. Der wundervolle Schreibstil der Autorin Janet Skeslien Charles hat mich in die Geschichte hineingezogen. Die Charaktere sind liebevoll und authentisch dargestellt. Odile ist so ein sympathischer und intelligenter Mensch. Ihr Umgang mit Zahlen, besonders mit der Dewey-Dezimalklassifikation, ist schon beachtenswert. Auch wie couragiert Odile und ihre Kollegen für ihre Bibliothek kämpfen, hat mir gefallen. Aber auch Lily mochte ich sehr gerne, die es auch nicht leicht hat. Ich habe mit Odile die düstere und schwere Zeit in Paris erlebt und auch die ungewöhnliche Freundschaft später in Montana. Wieder einmal hat mich die Zeitebene der Vergangenheit mehr angesprochen. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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Eintauchen in eine andere Welt...

Von: Isabel

13.11.2021

Dieses Buch ist zu Beginn bezogen auf den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, nicht schlimm nur anders. Wenn man aber mal ein paar Seiten gelesen hat nimmt einen die Geschichte völlig ein. Das Buch wegzulegen viel mir total schwer, denn es ist so spannend, beeindruckend, traurig und fantastisch zugleich. Ein MUSS eigentlich für alle. Sowas sollte eine Pflichtlektüre in der Schule werden um junge Erwachsene auf der einen Seite von Zeiten des 2. Weltkrieges zu berichten - gleichzeitig und viel wichtiger noch - auf der anderen Seite von wahrer Freundschaft und Selbstkontrolle. Ein ganz wundervolles Exemplar. Vielen Dank an die Autorin, die sich so viel Mühe mit der Recherche und Details gemacht hat. Ich bin begeistert und habe es sicher nicht zum letzten Mal gelesen.

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Spannend

Von: Coozie

12.11.2021

Konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Sehr fesselnd und wirklich gut geschrieben. Sehr interessant wie Odile aus ihren Fehlern lernt und auch Lily hilft aus ihren eigenen Fehlern zu lernen. Wenn man gerne liest kommt man um dieses Buch nicht drum rum. Außerdem sehr gute Einsicht in die Geschichte Paris in der Nazi Zeit.

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ich war absolut begeistert

Von: raphaela_2000

11.11.2021

Herzlichen Dank, dass ich dieses Kleinod dank euch entdecken durfte. Ich liebe die Geschichte des Buches, welches auf reellen Tatsachen beruht. Es geht um die Französin Odile, die ihre Bibliothek im Rahmen des französischen Widerstands gegen die Nazis verteidigt. Am Ende gibt es noch Hintergrundinformationen zur reellen Geschichte, die mich total abgeholt hat.

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