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Rezensionen zu
Bad Feminist

Roxane Gay

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Jahreshighlight

Von: textandtunes

26.09.2021

Von Roxane Gay steht Hunger schon ewig auf meiner Wunschliste. Bad Feminist habe ich dann zufällig beim Stöbern im Buchladen als Mängelexemplar gefunden (Kratzer auf der Rückseite) und mitgenommen! 🛍 Bad Feminist ist tatsächlich keine rein feministische Essay-Sammlung, wie der Titel vermuten lässt. Es geht um eine Vielzahl an Themen: Feminismus, Sexualität, Gender, Race, Politik, Entertainment, … Ich könnte die Liste noch ewig fortführen! Roxane Gay hat einfach einen so mitreißenden Schreibstil, dass ich selbst ihre Kapitel über den Scrabble-Club unglaublich spannend fand! Ich habe in das Buch eine Vielzahl von Post-Its und Markierungen gemacht, weil ich so viele Denkanstöße darin gefunden habe. Wenn ihr einmal swipt, seht ihr einen Auszug aus dem Essay „Nicht hier, um Freunde zu finden“, welches meine Herangehensweise an Rezensionen komplett verändert hat - habe auch gestern erst noch mit @lit.erally.love über dieses Essay geschwärmt. Was ich mit diesem Post eigentlich sagen will: Lest Werke von Roxane Gay. Gebt Sachbüchern eine Chance. Es gibt über jedes erdenkliche Thema ein Sachbuch und die meisten sind auch wirklich unterhaltsam geschrieben ; man muss sich einfach nur trauen! 💗

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Ich beschäftige mich schon lange mit dem Feminismus, Theorien dazu und habe zahlreiche Bücher gelesen. Gays Essaysammlung aber hat mich auf ganz neue Art und Weise berührt - zwischendurch floss die ein oder andere Träne, weil ich so bewegt war. Ein ehrliches, herzliches und warmes Buch! Unbedingt lesen!

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Spannend

Von: Ally

07.05.2020

Gay beschreibt in diesem Buch das Thema Feminismus und die Bedeutung zu verschiedenen Situationen. Viele bzw. die meisten der Situationen hat die am eigenen Leib erfahren und erlebt. Nicht immer waren und sind sie einfach. Immer wieder beschreibt sie, wie sie sich durchsetzen und rechtfertigen musste. Gay beschreibt sehr gut, wie das Wort Feminismus teilweise missbraucht wird und draus eine falsche Definition entsteht. Wie sie es beschreibt erklärt die ganze Definition kurz und knapp: "Feminismus bedeute einfach nicht scheisse behandelt zu werden." Diese Einstellung sollte jeder und jede haben unabhängig vom Geschlecht. Zum Schluss noch ein gutes Zitat vom Buch: "Lieber eine schlechte Feministin als keine."

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tolle Essays

Von: FranziReads

23.10.2019

Schreibstil Die einzelnen Essays haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte diese sehr gut und flüssig lesen. Ich hatte auch kein Problem damit, den Worten zu folgen oder den Sinn zu vertsehen. Die Essays werden in verschiedene Themengebiete unterteilt: ‚ICH‘, ‚GENDER & SEXUALITÄT‘, ‚RACE & ENTERTAINMENT‘ und ‚POLITIK, GENDER & RACE‘. Meinung Ich habe mich unheimlich auf das Buch gefreut, da ich sehr gerne Texte über ‚ernstere‘ Themen lese. Ein reines Buch über Feminismus ist es nicht, da es auch andere Themen wie Gewalt, Übergewicht und Rassismus behandelt, was mir persönlich gut gefallen hat, da das Buch nicht sehr ‚eintöniges‘ war. Auch der Humor kam an der einen oder anderen Stelle nicht zu kurz, sodass ich auch bei etwas sensibleren Themen schmunzeln musste. Man kann sagen was man will, aber Roxane Gay weiß, wie man Texte schreiben muss. Es werden in dem Buch auch literarische Werke und Serien/Filme aufgegriffen, die man auch kritisch betrachten kann. Man liest/sieht zwar einige Dinge in den Werken, hinterfragt diese (zumindest geht es mir meistens so) nicht. Durch die Essays, versteht man, dass die meisten der Werke (z.B. ‚50 Shades of Gray‘ oder ‚Twighlight‘) ein zweifelhaftes Bild abwerfen. Fazit Eine Tolle Essaysammlung, die zum Nachdenken anregen. Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen.

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Wohl kaum, Frau Gay. Jemand, der/die sich so intensiv und kritisch mit den Themen Frauen, Geschlecht, Patriarchat, Rassismus und Popkultur auseinandersetzt und auch sich selbst so reflektiert betrachtet, ist für mich kein/e schlechte/r Feminist/in. Roxane Gay hat sogar m.E. den wahren Kern des Feminismus erkannt. Aber dazu später mehr. Dieses Buch ist eine Sammlung von Essays, die in den USA schon 2014 erschienen ist. Doch haben die Texte in der ersten deutschen Veröffentlichung 2019 an ihrer Aktualität nichts eingebüßt. Die Autorin hangelt sich von Scrabble (den Text habe ich teilweise nur überflogen und ich habe noch nicht herausgefunden, was er in dem Buch zu suchen hat), über bekannte Literatur u.a. wie "Die Tribute von Panem", "Fifty Shades of Grey" zu Filmen u.a. wie "Der Butler", "12 Years a Slave" zu Musikern wie Chris Brown, Robin Thicke, Kanye West und schafft es mit Referenzen zur Politik, zu bekannten Zeitungsartikeln oder anderen Autor_innen, viele gesellschaftliche und psychologische Strukturen, die für Frauen relevant sind, herauszuarbeiten. Roxane Gay schreibt mit viel Humor. Sie baut sich selbst sehr in die Texte ein, erzählt Geschichten über sich, erklärt, wie und warum sie zu dieser und jener Argumentation kommt und bleibt trotzdem auf einer sachlichen Ebene. Einige Texte sind besonders gut. Ich mochte, was sie über Privilegien schreibt oder darüber, wie man als Frau einen guten Umgang mit anderen Frauen pflegt und dass sie sich bei Mädchen und jungen Frauen entschuldigt, was die Erwachsenen/die Gesellschaft ihnen antun. Für mich gibt es Feminismus in vielen unterschiedlichen Ausprägungen. Jede/r hat eine andere Vorstellung davon, jede/r sieht anderes als besonders wichtig an und steht für unterschiedliche Sachen ein und gerade das macht ihn so wunderbar vielseitig. Und genau diese Einstellung hat Gay auch. Gay schreibt gegen eine starre Sicht auf den Feminismus an. Sie will dabei als menschliches Wesen bei dem Versuch nicht untergehen, den perfekten Feminismus zu leben. Und eigentlich kämpfen die Menschen, die sich unter diese Idee des Feminismus stellen, genau dafür, für die Menschlichkeit gegenüber allen Menschen. Die Autorin tritt in ihren Essays als Kritikerin des Mainstream und der Popkultur auf. Die wichtigsten Themen sind für sie die Darstellungen der Frau und der Umgang mit Hautfarbe (Race) in Literatur, Film und Musik und betrachtet diese Werke aus ihrer Sicht. Sie ist eine Frau mit dunkler Hautfarbe und ist dadurch sensibilisiert für diese Themen. Neben den bekannteren Werken, die sie behandelt, sagten mir viele Bücher/Filme auch nichts, was aber nicht unbedingt schlecht ist. Durch kurze Inhaltsangaben schaffte sie es doch, mir einen groben Kontext zu schaffen, worum es ihr geht. Natürlich ist vieles auf Amerika bezogen bzw. zieht sie amerikanische Beispiele heran, sie versucht jedoch globaler zu denken. Fazit Bad Feminist ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis von Feminismus. Die Essays haben mir sehr gut gefallen, da sie so viele unterschiedliche Themen ansprechen und Gay verschiedene Stile einsetzt, und mit einer guten Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit wunderbare Texte geschrieben hat. Sie kritisiert Literatur, Filme, Musik, Gesellschaft, Politik und trägt zu einer Veränderung des gesamtgesellschaftlichen Denkens bei. Ich höre in so vielen Gesprächen mit meinen Mitmenschen heraus, wie sehr sie unsere Gesellschaft ankotzt, aber sie leben angepasst, tun wenig, damit sich etwas ändert, dabei sind doch wir die Gesellschaft und können sie (theoretisch) so gestalten, wie wir wollen. Man muss nur den Mut haben das Andersdenken auch zu leben.

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Jausa, endlich wieder ein Buch zum Thema Feminismus! Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber mir hat es gefehlt. 😉 ‚Bad Feminist‘ ist ein Buch, welches ich mir ohne den Klappentext vorher durchzulesen geholt habe. Warum? Weil auch ich ein Mensch bin, der Vorurteilen verfällt. In diesem Fall auf Grund der Hautfarbe und der Sexualität der Autorin. „Hä?“, fragt ihr euch jetzt bestimmt, „Sollte nicht genau das eigentlich egal sein?“ Normalerweise würde ich jetzt mit einem lauten und deutlichen ‚ja!‘ antworten, nur leider muss man das bei Thema Feminismus etwas differenzierter betrachten. Denn leider ist es so, dass Frauen nicht nur auf Grund ihres Geschlechtes anders gestellt sind als Männer, sondern leider auch auf Grund anderer Faktoren wie Hautfarbe, Herkunft, Gender oder eben ihrer Sexualität. Auch wenn ich weiß, dass ich als Frau noch zu kämpfen habe, weiß ich als intersektionale Feministin eben auch um meine Privilegien als weiße, heterosexuelle cis-Frau. Um meinen eigenen Blockwinkel zu erweitern habe ich mir deshalb vorgenommen von nun an vermehrt auf feministische Bücher von Autor*innen zuzugreifen, die mir nochmal ganz andere Perspektiven aufzeigen können. (Und falls ihr euch an dieser Stelle fragt, wie ich mir all die Fragen stellen konnte ohne die Buchbeschreibung gelesen zu haben: mir war die Autorin vorher schon bekannt.) So viel zu meinem kurzen Exkurs, kommen wir wieder zurück zum Buch. Ich habe es geliebt! Bei Essaysammlungen besteht immer die Gefahr, dass es zwischendurch Texte gibt, die einen stören und einem gar die Motivation zum weiterlesen nehmen. Das war hier bei diesem Buch überhaupt nicht der Fall. Klar gab es einige, die mich wesentlich mehr begeistern konnten als andere, aber selbst die weniger begeisternden Essays lasen sich wunderbar. An vielen Stellen habe ich unheimlich viel mitgenommen, an anderen habe ich mich einfach nur gefreut mehr von der Autorin zu erfahren. Roxane Gay versucht in dieser Essaysammlung ihren ganz eigenen Feminismus zu definieren. Ob ihr das gelingt oder nicht kann man an dieser Stelle gar nicht sagen, weil es nichts zu beurteilen gibt. Man kann nur versuchen herauszufinden, ob sie mit der eignen Definition überein stimmt oder Reibungspunkte gibt. In meinem Fall ist es so, dass ich ganz oft beim Lesen mit dem Kopf genickt habe, ganze Textpassagen markierte und groß ‚JA!‘ daneben geschrieben habe und auch einige Zitate habe ich mir notiert. Denn sie beschreibt ganz oft genau das, was ich auch fühle: das Feminist*innen ganz oft den Druck verspüren alles richtig machen zu müssen, eben weil sie unter (teilweise argwöhnischer) Beobachtung stehen. Roxane Gay aber antwortet darauf, dass eine Bewegung wie der Feminismus gar nicht perfekt sein kann, weil sie von Menschen gemacht ist und Menschen nun mal nicht perfekt sind. Auch ihre Definition des ‚bad feminist‘ kann ich für mich persönlich genau so übernehmen. Ein ‚bad feminist‘ ist in ihren Augen ein*e unvollkommene*r und nicht professionelle*r Femininist’in. Und sind wir mal ganz ehrlich: das sind wir doch alle, oder? Sich selbst nun so zu titulieren führte ihrer Ansicht nach dazu, von anderen Menschen nicht per se auf einen Sockel gestellt zu werden, der eh unerreichbar ist und macht das Leben deshalb viel entspannter. Das schöne an Essaysammlungen ist, dass man viele Infos und Erkenntnisse daraus mitnimmt, sie jedoch nicht so schwer zu lesen sind wie Sachbücher. Roxane Gay vereint in diesem Buch Wissen, Attitüde, Eloquenz, Sprachgewalt und ganz viel Humor. Jeder einzelne Essay ist lesenswert, sei es zur Horizonterweiterung oder aber zur Unterhaltung. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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Ich muss zugeben, die Erwartungen an „Bad Feminist“ waren sehr hoch. Die überwiegend positiven Rezensionen und Gedanken zu Roxane Gay`s Werken („Hunger und „Bad Feminist“) haben ich mich sehr neugierig gemacht und umso erfreuter war ich, dass mir der Verlag beide Werke zusandte. „Bad Feminist“ ist eine Essaysammlung und beginnt mit einem „Prolog“, der sich mit dem klischeehaften Bild einer Feministin beschäftigt und dieses Bild mit Imperfektion und Menschlichkeit öffnet oder gar widerlegt. Eine Feministin ist so vielschichtig und facettenreich, dass es ein Leichtes ist, mit den Idealvorstellungen einer solchen zu brechen und sagen zu können: „Ja, ich bin Feministin!“ Die nachfolgenden Essays beschäftigen sich mit Rassismus, Gewalt, Abtreibungen, Ungleichbehandlung, Übergewicht und feministischer Literatur. Sie wirft einen Blick auf Literatur, Film und Musik sowie auf Politik. Besonders stark finde ich die Kapitel „Race & Entertainment“ und „Politik, Gender & Race“. Gay setzt sich u.a. exemplarisch mit den Filmen „Django unchained“ und „Fifty Shades of Grey“ auseinander und spricht über allgegenwärtige politische Probleme. Roxane Gay analysiert, reflektiert und kritisiert. Sie erzählt begeistert (z.B. von den „Hunger Games“), illustriert Chancen und Möglichkeiten und tut vor allem eines mit ihrem Buch: sie gibt Denkanstöße. Man muss nicht mit allem konform sein, was sie sagt und nicht jedes Essay bis ins Mark verinnerlichen (was möchte sie uns mit „Scrabble“ sagen?), man sollte einfach offen und neugierig sein. Ich freue mich nun umso mehr auf „Hunger“, das schon auf meinem SuB liegt!

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Wieder bekam ich ein Buch, dass ich über das Bloggerportal von Randomhouse angefragt habe und mir vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Dafür möchte ich mich bedanken und betonen, dass meine Meinung dadurch nicht beeinflusst wurde. Das Thema Feminismus und Gleichberechtigung rückt immer mehr in den Fokus und es gibt mittlerweile viele Bücher, die sich mit dem Thema auseinander setzen. Darum wollte ich dieses Buch auch lesen. Und weil die Autorin fast in meinem Alter ist und ich mich sicher mehr mit ihr identifizieren kann als z. B. mit jüngeren Frauen, die genau so viel zum Thema zu sagen haben. Roxane Gay schreibt für verschiedene Zeitschriften Texte zum Thema Feminismus und hat diese Texte nun in einem Buch zusammen gefasst. Man merkt, dass sie zu verschiedenen Zeiten entstanden, da die Autorin häufig auf aktuelles Zeitgeschehen und gesellschaftsrelevante Themen eingeht. Sie schildert vieles aus ihrer Sicht und lässt auch eigene, häufig auch sehr persönliche und schmerzhafte Erfahrungen dabei in die Essays einfließen. So trifft sie vielleicht nicht die Meinung des Lesers, aber öffnet den Blick auf Frauenthemen auf eine berührende und eindringliche Weise. Mir gefällt ihr Schreibstil, wenn ich auch, besonders anfangs, manches Fremdwort nicht verstanden habe, dass die Literaturprofessorin verwendet. Die meisten Texte sind aber leicht verständlich und flüssig lesbar geschrieben, so dass man keine Probleme hat, den Sinn zu erfassen und ihren Worten zu folgen. Roxane Gay öffnet den Blick hauptsächlich auf die amerikanischen Hintergründe und die Rolle der Frauen, besonders der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA. Es ist ein interessantes Buch, dass ich jedem empfehlen möchte, der sich für die Gleichstellung der Geschlechter in der heutigen Zeit interessiert.

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