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Rezensionen zu
Gut gegen Nordwind

Daniel Glattauer

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€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Durch einen Tippfehler beim Versenden ihrer Mail, landet Emmi nicht beim Like Verlag, sondern beim sympathischen Leo Leike. Was als Versehen beginnt, entwickelt sich langsam zu einer Mail-Freundschaft. Es vergeht fast kein Tag, an dem sich die beiden nicht schreiben und langsam entwickeln sich such Gefühle zwischen den beiden. Doch existieren diese Gefühle nur online, oder überstehen sie auch eine persönliche Begegnung? Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass mich die ersten Kapitel des Buches nicht besonders fesseln konnten und ich wirklich meine Startschwierigkeiten hatte, doch je persönlicher die Mails der beiden wurden, desto mehr kam auch ich in der Geschichte an 😍 . Bei diesem Buddy-Read mussten wir wirklich viel mit den beiden Protas leiden und fieberten dem ersten Treffen entgegen ❤ Wir konnten selbst nicht glauben, dass ein Buch, das nur aus dem Mailverkehr zweier Personen besteht, einen überhaupt mitreißen kann. Doch wir wurden definitiv eines besseren belehrt! 😭 . Es ist auch unglaublich, wie der Autor mit der Sprache spielt und manche der Mails fast etwas Philosophisches bekommen und andere aus einem schlichten "Nein" bestehen. Diese Liebesgeschichte ist absolut kurzweilig, teils witzig & wirklich berührend! 😊 Manchmal wünscht man sich fast selbst Mails von Leo Leike ❤ . Wer romantische, aber auch schmerzhafte Liebesgeschichten mag, sollte dieser besonderen Geschichte eine Chance geben! Doch seid gewarnt: Habt unbedingt Band 2 zur Hand, damit ihr gleich weiterlesen könnt 😭🙈 . 4/5 Sterne

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Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer ist im Goldmann Verlag erschienen und im Zuge der Verfilmung im September 2019 neu aufgelegt worden. Emmi Rothner möchte das Abonnement einer Zeitschrift kündigen und schreibt daher eine E-Mail an den Verlag. Doch anscheinend ist die Adresse nicht korrekt und die Nachricht landet stattdessen bei Leo Leike, einem Linguistikprofessoren. Sie beginnen während der Weihnachtsfeiertage miteinander zu schreiben, sich voneinander zu erzählen, sich durch ihre Dialoge immer näher zu kommen. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die physiologische Nähe und Intimität, doch keiner von ihnen will aus der Blase ausbrechen, die sie sich allmählich aufgebaut haben. Darüber hinaus ist Emmi verheiratet und hat zwei Kinder – aber ist es schon Betrug, wenn man sich in das geschriebene Wort eines anderen verliebt? Der Roman ist ein Dialog von Emmi und Leo in Form eines Briefwechsels, aufgeteilt in zehn Abschnitte ihrer virtuellen Beziehung. Dadurch ist der Roman sehr klar strukturiert und die Erzählgeschwindigkeit enorm. Der Spannungsbogen baut sich allmählich auf, bis er zum Ende des Romans mit einem offenen Ende den Höhepunkt erreicht. Das sprachliche Geschick des Autors zeigt sich im lockeren Wechsel der anspruchsvollen Redensart des Professors und der dynamischen, toughen Entgegnungen der jungen Emmi. Die Dynamik der beiden Protagonisten ist fesselnd und hat mir gut gefallen. Der allgemeine Verlauf der Geschichte ist aufregend, wenn auch manchmal in die Länge gezogen trotz des schnelllebigen Aufbaus. Leo und Emmi sind mir als Protagonisten schnell ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie ihre unter Umständen gemeinsame Zukunft weitergehen wird. Insgesamt hat mir Gut gegen Nordwind sehr gut gefallen, es ist ein bemerkenswerter Roman mit modernem Stil, der bewegt und berührt. Das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Rezension vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

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Auf das Buch bin ich durch den aktuellen Kinotrailer aufmerksam geworden. Das Buch wurde bereits im Jahr 2008 veröffentlicht und ist aktuell als Verfilmung mit Nora Tschirner im Kino zu sehen. Emmi und Leo lernen sich durch einen Tippfehler in einer E-Mail-Adresse kennen und freunden sich an. Geschützt durch die Anonymität des Internets, werden ihre Nachrichten immer vertrauter. Irgendwann steht die Frage an, ob man sich treffen soll und riskiert, dass man sich nicht riechen kann. Was im Klappentext nicht, im Trailer aber sehr wohl erwähnt wird … Emmi ist verheiratet. Statt einer Liebesromanze ist der E-Mail-Austausch für mich ein Zeichen der modernen Zeit. Wir glauben, alles erwarten zu können. Leben manchmal mehr in der Fantasie als in der Realität. Wo fängt Betrug an? Kann ich einen Menschen lieben, den ich noch nie getroffen habe? Wieviel Verantwortung habe ich als Aussenstehender einer Beziehung? Möchte ich einen Partner, der seinen vorherigen Partner betrogen hat? Der gesamte Roman besteht aus den E-Mails, die sich Emmi und Leo geschrieben haben. Der Austausch ist sehr amüsant zu lesen. Hätte ich nicht im Hinterkopf gehabt, dass Emmi verheiratet ist, hätte ich die Nachrichten sogar romantisch finden können. Die Planungen, ob man sich treffen solle und wenn ja, wie. Der Wunsch, die Stimme des anderen das erste Mal zu hören... Einerseits kann ich das Zögern der beiden verstehen. Man mag sich online, aber was ist, wenn der andere mich bei Treffen unattraktiv findet? Andererseits hat die Tatsache, dass Emmi verheiratet ist, beide Protagonisten für mich unsympathisch gemacht und ich habe den E-Mail-Austausch nicht richtig genießen können. Dieser Roman ist für mich keine romantische Geschichte, in der Liebende von äußeren Einflüssen getrennt werden. Sondern hier treffen Menschen falsche Entscheidungen und das Buch zeigt die Konsequenzen auf. Aufgrund der Spannung, der amüsanten Wortwechsel und der realistisch dargestellten Figuren vergebe ich 4 Sterne. Das Buch war für mich jedoch zunehmend schmerzhaft zu lesen.

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Da ich jemand bin, der auch schon die ein oder anderen Kontakte online geknüpft hat, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Schon beim Lesen des Klappentextes kamen viele Fragen auf: Ist da mehr als nur eine „Freundschaft“? Wollen sie jemals herausfinden, wer auf der anderen Seite der E-Mails steht? Haben die beiden überhaupt eine Zukunft? Gut gegen Nordwind ist ein sehr schön geschriebenes Buch, mit vielen Höhen und Tiefen, doch es war auch zugleich das deprimierendste, das ich je gelesen habe. Emma und Leo nehmen ganz durch Zufall Kontakt miteinander auf, doch anfangs läuft es alles andere als harmonisch. Leo ist gerade dabei die Trennung von seiner Ex-Freundin zu verkraften und Emma ist einfach nur genervt, dass die Zeitschrift „Like“ ihr nach wie vor Rechnungen schickt. Doch aus irgendeinem Grund können die beiden nicht aufhören, sich gegenseitig E-Mails zu schreiben. Es wirkt erfrischend, sich mit einem Fremden so persönlich unterhalten zu können und sie beginnen beide den jeweils anderen in ihren Alltag zu integrieren. Die Nachrichten werden immer regelmäßiger, länger und gehen mehr und mehr ins Detail. Sie fangen an, sich von ihrem Privatleben zu erzählen und irgendwann wird die Frage nach einem gemeinsamen Treffen immer lauter. Zu Beginn ist vor allem Leo gegen solch ein Treffen, denn er hat keine Absichten Emmas Ehe durcheinander zu bringen. Er hat sich sein eigenes Bild von ihr gemacht und keine Frau würde es jemals schaffen diesem Bild gerecht zu werden – auch nicht die echte Emma. Diese, auf der anderen Seite, möchte herausfinden, wer Leo Leike wirklich ist. Wer ist der Mann, in den sie sich zwischen hunderten von E-Mails leise verliebt hat? Könnte er der Eine sein, derjenige für den sie ihren Mann verlassen würde? Aber Liebe ist nicht einfach, wenn das Leben einem in die Quere kommt. Immer wieder werden Treffen verschoben, beste Freundinnen angezettelt sich mit dem geheimnisvollen E-Mail Partner zu treffen und Ehemänner mischen sich ein. Es war nur eine Frage der Zeit, wann Bernhard von Leo erfahren würde und obwohl mich seine Nachricht an die virtuelle „Affäre“ seiner Frau verwundert hat, fand ich sein Einmischen eher überflüssig. Zwar hat sie Leo in seiner Entscheidung sehr geprägt, doch für mich war die Bekanntschaft zwischen Emma und Leo schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Gut gegen Nordwind ist kein Buch für jemanden, der auf Liebesgeschichten steht. Es ist sehr realistisch geschrieben und ich denke, gerade das hat mich so deprimiert. Schon oft habe ich mich selbst in Situationen wie der von Emma und Leo wiedergefunden und mit der ernsten Wahrheit konfrontiert zu werden, dass nicht alle Internet-Bekanntschaften mit der großen Liebe enden, hat mich doch ziemlich vor den Kopf gestoßen. Ich mag Happy Ends, mir ist dabei egal in welcher Form – ob eine erfüllte Liebe, eine Familienzusammenführung, oder die Rettung einer Person in einem Thriller – aber mit Büchern, die eher das reale Leben in den Fokus stellen, muss ich mich noch anfreunden. Die Geschichte um Emma und Leo macht süchtig und ich habe sie sehr gern gelesen; ich sollte nur meine hohen Erwartungen an die Fiktion etwas herunterschrauben.

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Eigentlich wollte ich gestern vor dem Schlafengehen nur schnell ein neues Buch beginnen und ein paar Kapitel lesen... Und irgendwie hat Daniel Glattauer es geschafft, dass ich gleich das ganze Buch an einem Stück durchgelesen habe! "Gut gegen Nordwind" ist ein etwas anderer Liebesroman, denn die Geschichte wird allein durch den E-Mail Verkehr zwischen den beiden Protagonisten Emmi und Leo erzählt. Die beiden lernen sich eher durch Zufall kennen, denn Emmi wollte eigentlich per Mail ein Magazin-Abonnement kündigen und hatte dabei die falsche Email-Adresse eingetippt. Bald daraufhin entsteht ein reger Email Kontakt zwischen Emmi und Leo und der Leser wird Zeuge davon, wie sich die beiden allmählich in einander verlieben - und das ohne sich jemals gesehen zu haben! Während der ganzen Geschichte hofft und bangt man als Leser, dass sich die beiden endlich einmal im realen Leben treffen. Ob es tatsächlich klappt, erfährt der Leser erst am Ende des Buches. "Gut gegen Nordwind" ist ein sehr kurzer Roman und lässt sich nur schwer wieder aus der Hand legen. Einen Stern Abzug gibt es von mir aber für das Ende, das dann doch ein wenig abrupt kam und mich enttäuscht zurückliess. Ob das lediglich aus der Absicht geschehen ist, einen zweiten Roman zu veröffentlichen, weiss ich nicht. Aber geklappt hat es auf jeden Fall, denn heute Abend werde ich sicherlich noch "Alle sieben Wellen" - Teil 2 der Geschichte von Emmi und Leo - durchlesen ;-)

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