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Liebestöter

Ein Rosenheim-Krimi

(6)
Paperback
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Sie ist eine Frau und sie ist erfolgreich. Zuviel für Rosenheims Männerwelt?

Vitus Pangratz, Kommissar AD, und seine Tochter Johanna "Jo" Coleman ermitteln in ihrem zweiten Fall: In der beschaulichen Rosenheimer Altstadt wird eine Coaching-Agentur für selbstbewusste und erfolgreiche Frauen eröffnet. Das gefällt nicht jedem. Als jedoch ein Mordanschlag auf die "Weiberheldin"-Inhaberin Marina Pfister verübt wird, stellt sich heraus, dass diese unter der Ladentheke auch noch ganz andere aufmunternde Dinge an die Frau brachte. Ein Grund, sie mundtot zu machen?


ORIGINALAUSGABE
Originaltitel: Herzipopperl
Paperback , Klappenbroschur, 512 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-71712-5
Erschienen am  14. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Rosenheim, Deutschland

Die Rosenheim-Krimis

Rezensionen

Trotz kleinen Kritikpunkten gut gefallen

Von: Kikis Bücherkiste

25.02.2021

Mein Eindruck: Bevor mich dieses Buch in einem Überraschungspäckchen erreichte, hatte ich das Buch noch nicht wirklich auf dem Schirm. Aber der Inhalt klang ganz interessant und so war ich sehr gespannt, was mich erwarten wird. Im beschaulichem Rosenheim, wo Tradition noch hoch geschrieben wird, wird ein Mordanschlag auf Marina Pfister verübt. Der Privatdetektiv Vitus Pangratz versucht zusammen mit seiner Tochter Johanna, den Täter zu ermitteln. Allerdings gestaltet sich das alles andere als leicht, denn es machen sich einige aus Marinas Bekanntenkreis immer verdächtiger. Der Einstieg gelang mir problemlos und durch den leichten und flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch recht zügig lesen. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven in kurzen Kapiteln, die meistens mit einem kleinen Cliffhanger enden, erzählt, dazu lässt die Autorin auch eine gute Portion Humor und Heiterkeit mit einfließen. Während des Lesens kam bei mir daher eine heitere Stimmung auf, da ich von der Heiterkeit und der bayrischen Art, mit die man deutlich spüren konnte, mitgezogen wurde. Die Übersetzungen der bayerischen Begriffe bzw. Sätze, die es hin und wieder gibt, werden meist direkt im Text miteingebunden. Allerdings fand ich, dass nicht immer der ideale Platz für die Übersetzung gewählt wurde und es dann etwas abgehakt klang. Was ich auch ein wenig mühsam und verwirrend fand, war, dass die Kapitel keine Überschrift hatten und man dadurch am Anfang eines Kapitels oft gar nicht wusste, wer oder was gemeint ist oder wo man sich gerade befindet. Hier wären passende Überschriften vielleicht ganz gut gewesen. Auch wenn mir das Buch meistens Spaß gemacht hat und ich von der heiteren Grundstimmung mitgezogen wurde, gab es leider immer wieder Passagen, die mir persönlich doch etwas zu langatmig waren. Hin und wieder wurde meiner Meinung nach einfach zu viel ausgeschmückt, so dass sich die Geschichte dort nur in die Länge gezogen hat. Die Darstellung der Charaktere fand ich dafür top. Die Autorin schafft es, alle Charaktere in ihrer Rolle authentisch wirken zu lassen und die nötige Tiefe zu erzeugen. Vitus, ein großer Elvis Presley Fan, ist ein einsamer Privatdetektiv, dem Traditionen sehr wichtig sind. Er war zwei Mal verheiratet und beide Ehefrauen sind verstorben. Dazu lebt seine Tochter eigentlich in den USA. Durch seine Erfahrungen bei der Polizei weiß er natürlich, wo er bei seinen Recherchen als Privatdetektiv ansetzen muss. So sehr er sich aber auch in sein neues Tätigkeitsfeld reinkniet, man spürt deutlich, dass ihm der Polizeidienst doch sehr fehlt. Johanna ist die taffe Tochter von Vitus, die sich von niemanden die Butter vom Brot nehmen lässt. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und ist für ihre Lieben da. Aber so ganz glücklich ist sie im Moment nicht, denn ihr Leben in den USA scheint ein wenig aus den Fugen geraten zu sein. Jo, wie auch Vitus waren mir von Anfang an sympathisch. Sie ergeben zusammen ein gutes „Ermittlerteam“ und ergänzen sich gut, auch wenn sich die arme Jo hin und wieder die traditionellen Ansichten ihres Vaters anhören muss. Fazit: Liebestöter ist ein Regionalkrimi, der mit interessanten Charakteren, einem spannendem Plot und einer Heiterkeit besticht, die für gute Laune sorgt. Zudem hat man während des Lesens das Gefühl, mitten in Rosenheim zu stehen und den bayrischen Flair mit Haut und Haaren aufnehmen zu können. Auch wenn es hin und wieder ein wenig langatmig war und ich am Anfang der Kapitel ein wenig verwirrt war, fand ich es im Gesamturteil doch recht gut und vergebe daher 4 Sterne.

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Die Weiberheldin

Von: bookish.life.lines

03.02.2021

Die Handlung: Marina Pfister, ist Inhaberin der Coaching-Agentur „Weiberheldin“, was von der männlichen Bevölkerung in Rosenheim jedoch nicht gerne gesehen wird. Sie sind nämlich der Meinung, Marina hetze ihre Frauen gegen sie auf. Wer braucht schon Emanzipation. Eine Frau gehört nach Hause zu den Kindern und hinter den Herd. Daher sind nur wenige verwundert, als Marina in ihrem Laden in der Rosenheimer Altstadt erdrosselt aufgefunden wird. Vitus Pangratz und seine Tochter Johanna Coleman beginnen zu ermitteln, dabei stecken sie privat jedoch aktuell in ganz anderen Problemen. „Liebestöter“ ist der zweite Band der Rosenheim Krimi Serie der Autorin. Die Geschichte ist jedoch in sich abgeschlossen und kann daher unabhängig von Band eins gelesen werden. Es gibt lediglich einen kurzen Querverweis auf einen zuvor gelösten Fall, der das Hauptthema in Band eins war, darauf wird aber nicht näher eingegangen, Vorwissen ist also nicht von Nöten. Das Buch ist aus der Erzählperspektive geschrieben. Meine Meinung: Abtauchen in die Altstadt von Rosenheim, die nebenbei bemerkt traumhaft schön ist. Doch nicht nur die wunderschöne Stadt, sondern auch der Schreibstil und der Humor der Autorin nimmt einen direkt ab der ersten Seite mit. So ist es nicht verwunderlich, dass in der bayrischen Stadt natürlich auch Mundart gesprochen wird und für die, die im bayrischen Dialekt eben nicht so gut sind, gibt es die Erklärung auf Hochdeutsch immer unmittelbar im selben Satz oder spätestens im Nächsten. Im Kontext versteht man somit sehr gut, was gemeint ist beziehungsweise der jeweilige Protagonist da so von sich gibt. Die Kapitel sind überwiegend relativ kurz, was mir persönlich sehr zusagt. Protagonisten gibt es einige, und wer da glaubt, da käme man durcheinander, dem kann ich nur sagen weit davon gefehlt. Ich persönlich tue mir auch mit zu vielen Protagonisten immer schwer, doch hier stimmt einfach das Gesamtbild. So ist auch jeder Protagonist für sich speziell, was innerhalb der Geschichte für den Leser ein Wiedererkennungsmerkmal schafft. Eines haben jedoch alle gemeinsam, jeder ist mit seinen eigenen Problemen beschäftigt und so kam es mir am Anfang, was die Ermittlungsarbeiten im Fall Marina Pfister betrifft, doch sehr schleppend vor und gar nicht so als würde ich einen Krimi lesen. Dabei war der Anfang wo es schon recht schnell um die eigentliche verübte Tat ging, schon sehr spannend. Die Ermittlungsarbeit kommt auch, allerdings eher zum Ende des Buches hin und da ging es mir dann irgendwie zu schnell mit. Pannen bleiben dabei natürlich auch nicht aus, steigern aber an dieser Stelle auch einfach nochmal den humorvollen Gehalt des Buches. Die Geschichte an sich ist chronologisch aufgebaut, es gibt jedoch kurze Rückblenden in die Vergangenheit in Form von Tonaufnahmen, welche durch Marina Pfister angefertigt wurden. Zu erkennen sind die Tonaufnahmen in der kursiven Schrift. Abgehört werden diese Tonaufnahmen durch den Täter, für den Leser selbst ergibt sich dadurch zwar ein Bild von Marina Pfister, selten kann er aber aus diesen Tonaufnahmen heraus lesen, mit wem Marina spricht. Der Täter wiederum weiß es, denn in Rosenheim kennt natürlich jeder jeden, ist ja klar. Insgesamt habe ich mich von diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und es sehr gerne gelesen, die Geschichte an sich sowie das Ende waren schlüssig und übereinstimmend und der Spannungsbogen wurde bis zuletzt gehalten. Denn trotz weniger Ermittlungsarbeiten, oder vielleicht auch gerade deswegen, hatte ich immer mal wieder eine Theorie den Täter betreffend. Diese bewahrheitete sich am Ende nicht, was für mich einen guten Krimi ausmacht. Meine Bewertung lautet daher: 4 Sterne {Die Rezension basiert auf einem vom Verlag überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst}

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Vita

Hinter dem Pseudonym Alma Bayer verbirgt sich eine Autorin aus Oberbayern. Nachdem sie 15 Jahren lang als Journalistin in der Welt unterwegs war, zog sie zurück in ihre Heimat und wechselte von den Fakten zur Fantasie. Die bayrische Seele lässt sich ohnehin nur mit Vorstellungskraft, wildem Witz und viel Herz wahrhaftig beschreiben.

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