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Michael Lüders

Hybris am Hindukusch

Wie der Westen in Afghanistan scheiterte

Ungekürzte Lesung mit Steffen Groth
(1)
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Wie der Westen in Afghanistan scheiterte

Nach 9/11 stürzten die USA die Taliban in Kabul. Es war der Auftakt im «Krieg gegen den Terror». Allein in Afghanistan gab Washington dafür in 20 Jahren mehr als 2000 Milliarden Dollar aus. Doch jetzt sind die Taliban erneut an der Macht. Wie konnte es soweit kommen? Michael Lüders zieht eine schonungslose Bilanz des Desasters am Hindukusch und erklärt, warum der Westen dort scheitern musste.

Es ist keine gute Idee, in Afghanistan einzumarschieren. Im 19. Jahrhundert erlitten die Briten dort die vielleicht größte Niederlage ihrer Kolonialgeschichte. In den 1980er Jahren scheiterte die Sowjetunion bei dem Versuch, das Land zu unterwerfen. Doch die USA und ihre Verbündeten haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Ohne Plan und klare Ziele besetzten sie 2001 Afghanistan. Sie finanzierten ein korruptes Regime in Kabul, während Tausende Zivilisten bei Drohnenangriffen und nächtlichen Razzien starben: Jeder Bärtige galt als Terrorist. Ein Land verändern zu wollen, ohne es zu verstehen – das ist Größenwahn.


Originalverlag: C.H.Beck
Hörbuch Download, Laufzeit: 6h 43min
ISBN: 978-3-8445-4718-4
Erschienen am  24. March 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Hybris am Hindukusch

Von: gosureviews

10.04.2022

Das richtige Buch zu falschen Zeit? Der Ukraine Krieg überschattet gerade alles, auch das desaströse Ende des NATO Einsatzes in Afghanistan. In seinem Buch "Hybris am Hindukusch" lässt Michael Lüders die letzten 20 Jahre Afghanistan Krieg Revue passieren und beschreibt kurz und präzise das unumgängliche Scheitern des Westens. Natürlich lässt sich rückwirkend immer leicht kritisieren, jedoch hat Michael Lüders schon viele Bücher über den nahen Osten mit den gleichen Argumenten geschrieben und die Punkte die er hier anspricht schon des Öfteren wiederholt. In diesem Buch stützt er sich dabei vorwiegend auf die Afghanistan Papers, des bekannten Washington Post-Reporters und dreimaligen Pulitzer-Preisfinalisten Craig Whitlock. Hier werden die Lügen der US Regierung(en) bzgl. des längsten amerikanischen Militäreinsatzes tiefgehend aufgedeckt. Sicherlich auch ein Buch, dass ich im Anschluss an diese Lektüre lesen werde. Lüders führt hier einige kaum zu glaubende Beispiele auf, wie der Westen versuchte Afghanistan unter Kontrolle zu bekommen. Eine unglaubliche Verschwendung von Geld und Leben. Insgesamt ein sehr guter Überblick, mit einem sehr scharfen Kommentar von Lüders, hervorragend vorgetragen von Steffen Groth, dem Stammsprecher von Lüders Werken.

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Vita

Michael Lüders

Michael Lüders, geboren 1959 in Bremen, studierte arabische Literatur in Damaskus, Islamwissenschaft, Politologie und Publizistik in Berlin und promovierte über das ägyptische Kino. Er war zunächst als Dokumentarfilmer und Hörspielautor für den SWR und WDR tätig und anschließend langjähriger Nahost-Redakteur bei der ZEIT. Michael Lüders hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Sachbücher und Romane veröffentlicht und ist regelmäßig als Experte für den Nahen Osten in Talk Shows und öffentlichen Diskussionen zu Gast. Er lebt heute in Berlin.

Zum Autor

Steffen Groth

Steffen Groth, geboren 1974 in West-Berlin, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. Nach Engagements an einigen namhaften Theaterbühnen, u.a. am Maxim-Gorki-Theater, wurde er einem breiteren Publikum durch zahlreiche Auftritte in Film und Fernsehen bekannt. Neben Rollen im „Großstadtrevier“ und anderen Kriminalserien war er auch mehrmals im „Tatort“ zu sehen. Für den Hörverlag las Steffen Groth zuletzt die Titel „Wer den Wind sät“ und „Never say anything“ von Michael Lüders.

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