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Elizabeth Curtis Sittenfeld

Hillary

Ein Roman. Der New-York-Times-Bestseller

(7)
Hardcover
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Was wäre geschehen, hätte Hillary Bill Clinton nicht geheiratet?

Jung, politisch erfolgreich und leidenschaftlich verliebt – Hillary Rodham und Bill Clinton sind das romantische Traumpaar der 70er-Jahre. Ihre Pläne für die gemeinsame Zukunft kennen daher auch nur eine Richtung: ganz nach oben. Doch als Bill um Hillarys Hand anhält, lehnt sie ab. Ein Nein, das ihr Leben für immer verändern wird… US-Erfolgsautorin Curtis Sittenfeld gibt der Weltgeschichte in ihrem gefeierten New-York-Times-Bestseller einen überraschenden neuen Lauf. In »Hillary« erleben wir das politische Amerika, wie es noch nie jemand erzählt hat: hautnah und aus der Perspektive einer Frau, die für ihren Lebenstraum alles gibt. So unterhaltsam wie scharfsinnig beleuchtet Sittenfeld die Abgründe einer Frau, über die wir eigentlich alles zu wissen glaubten. »Sittenfelds Hillary ist beides: Mitwirkende im Game of Thrones, romantische Romanheldin und wunderbar knallharte Frau.« O: The Oprah Magazine

»Darf man so ein Buch schreiben? Vielleicht nicht. Aber wenn doch – dann genau so.«

Süddeutsche Zeitung (17. April 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Stefanie Römer
Originaltitel: Rodham
Originalverlag: Random House, New York 2020
Hardcover mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60170-8
Erschienen am  19. April 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Politischer Roman mit feministischer Perspektive

Von: Imke

05.07.2021

Ich liebe Was-wäre-wenn-Szenarien, Geschichten, die in Paralleluniversen abbiegen, Realitäten zeigen, die genauso möglich scheinen wie die, in der wir leben. Ein solches Szenario hat die amerikanische Autorin Curtis Sittenfeld in ihrem Roman "Hillary" entworfen, in dem Bill Clinton und Hillary Rodham nicht heiraten, sondern Hillary ihn 1974 verlässt, Professorin für Recht wird und sich auf ihre eigene politische Karriere konzentriert. Das Buch hat ganz unterschiedliche Teile. Es beschreibt den ermüdenden Wahlkampf, erzählt die berührende Liebesgeschichte der zwei Studenten Bill und Hillary nach, ist aber vor allem das kraftvolle Porträt einer brillanten und wortgewandten Frau, die sich für ihre Rechte einsetzt und die als Präsidentin der Vereinigten Staaten etwas verändern möchte. Ein politischer Roman mit feministischer Perspektive, für mich hat sich das Buch zum richtigen Page-Turner entwickelt und konnte mich, trotz einiger kleiner Kritikpunkte, wirklich nachhaltig begeistern. Es hat mich nach Beendigung sogar in eine kleine Leseflaute gestürzt. Große Empfehlung.

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Spannendes Gedankenspiel

Von: buchfreude

03.06.2021

Die Frage, mit der sich das Buch „Hillary“ von Curtis Sittenfeld beschäftigt ist: Was wäre, wenn Hillary Rodham Bill Clinton nicht geheiratet hätte? Ein spannendes Gedankenspiel, welches sich nah an den Fakten der Geschichte hält. Ich mochte den nahen Bezug an die tatsächlichen Ereignisse sehr gerne, da somit die eine Entscheidung nur minimal etwas im Verlauf der Geschichte geändert hätte. Natürlich könnte man die gesamte Fantasie rauslassen und einen gänzlich anderen Weg einschlagen, aber ich vermute, dass Sittenfeld vor allem Hillary als wirkliche Person darstellen wollte und nicht eine erdachte Version in ihrem neuen Szenario. Doch nun die Bewertung zum Buch, die sich allein auf die Charaktere in der fiktiven Geschichte beziehen und keinerlei Bewertung der realen Personen darstellen. Ich mochte das Buch am Anfang wirklich sehr und fand es ziemlich interessant. Aber irgendwann nervten mich diese ständige Schwärmerei über Bill Clinton und die Aussagen, dass kein anderer Mann Interesse an Hillary zeigte. Und gerade das fand ich dann im erdachten Szenario schade. Bill übte über längere Zeit eine gewisse „Macht“ über Hillary aus, die möglicherweise sogar für ihr Beziehungsleben entscheidend war. Hier hätte mir eine andere Richtung doch mehr gefallen. Aber dafür fand ich die Szenen mit der politischen Situation ab 2005 sehr spannend, da ich erst ab da ein Alter erreicht habe, wo man (zumindest etwas) von der US-amerikanischen Politik mitbekam. Das Ende hat den etwas langatmigen mittleren Teil korrigiert, sodass ich insgesamt den Roman gerne gelesen habe. Ich hätte mir eine kürzere, aber dafür knackigere Ausschmückung des Was-wäre-wenn-Szenarios gewünscht. Das Buch hat mit seinen 500 Seiten definitiv langatmige Stellen, die störten. Da konnte dann auch der Schreibstil der Autorin die Stellen nicht wirklich retten. Hillary erscheint im Roman zunächst sehr selbstbewusst und stark, wird mit Bill Clinton aber etwas ausgebremst. Doch den „Tiefpunkt“ der Figur ist erst nach der Ablehnung und endgültigen Trennung von ihm erreicht. Erst als sie politisch aktiv wird und somit an Selbstbewusstsein gewinnt, überzeugt mich der Charakter sehr und wurde mir zunehmender sympathisch. Bill hingegen mochte ich gar nicht. Das Buch ist ein mehr oder weniger gelungenes, an realen Fakten orientiertes Gedankenspiel, dass vor allem politisch interessierte Menschen Freude bringen könnte. Zudem regt es dazu an, mehr über Hillary erfahren zu wollen und die Wahrheit in der Fiktion zu finden.

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Vita

Curtis Sittenfeld wurde 1975 in Cincinnati geboren und studierte in Stanford Creative Writing. Ihr literarisches Debüt »Eine Klasse für sich« wurde von der Presse hochgelobt. Seitdem veröffentlichte sie sechs weitere Romane und Erzählsammlungen, die in 30 Sprachen übersetzt wurden und alle auf der Bestsellerliste standen. Das Leben von Frauen an der politischen Spitze beschäftigte Sittenfeld, die auch für Magazine schreibt, schon mehrfach: 2008 interviewte sie für das Time Magazin Michelle Obama. Ihr Roman »Die Frau des Präsidenten« (2008) zeichnet ein fiktives Porträt der ehemaligen First Lady Laura Bush. In ihrem jüngsten Buch »Hillary« (2020) erzählt sie das Leben von Hillary Clinton neu.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Selbst wenn keine Berühmtheit wie Hillary Rodham durch das Buch führte, bliebe es lesenswert. Eine so starke Stimme, die ihre schwachen Seiten kennt und sich trotzdem selbst vertraut, tut gut.«

Elisabeth Postl, Die Presse (01. May 2021)

»Die wunderbar durchtriebene Geschichte einer Karrierefrau, die schließlich das Weiße Haus erobert«

Focus (24. April 2021)

»Sex(ismus) and Crime, Machtspiele einer knallharten Frau und Donald Trump als Wahlkampfhelfer – ein interessantes Gedankenspiel.«

Sonntags-Express (02. May 2021)

»Curtis Sittenfeld beleuchtet unterhaltsam und überraschend das Karrierestreben und die Abgründe einer Frau, die für ihren politischen Traum alles tut.«

Gala (15. April 2021)

»Wie Sittenfeld die Realität gleichsam korrigiert, das hat besonders da Witz und Schärfe, wo sie das Politikgeschäft der USA nachzeichnet.«

Westfälischer Anzeiger (21. April 2021)

»Mit HILLARY hat Curtis Sittenfeld ein sehr unterhaltsames Buch geschrieben.«

Berliner Zeitung (19. April 2021)

»Der New York-Times-Bestseller ist der angemessene Lesestoff zum Start der Ära Kamala Harris.«

DONNA (03. February 2021)

»Der Roman zieht zieht den Leser vor allem dank Sittenfelds Schreibstil immer mehr in den Bann und macht nachdenklich.«

Abendzeitung (01. April 2021)