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Jodi Picoult

Umwege des Lebens

Roman

eBook epub
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Was wäre, wenn wir in entscheidenden Momenten des Lebens eine andere Wahl getroffen hätten?

Dawn Edelstein hatte sich einst bei Ausgrabungen in Ägypten in einen Kollegen verliebt, mit dem sie alte Grabtexte entschlüsselte. Bis ein Telefonanruf ihr Leben komplett umkrempelte. Fünfzehn Jahre später ist Dawn verheiratet, hat eine Tochter im Teenager-Alter und arbeitet in Boston als Sterbebegleiterin. Als sie einen Flugzeugabsturz überlebt, drängt sich ihr die Frage auf, ob das gute Leben, das sie hat, noch viel besser hätte sein können. Auf der Suche nach der Antwort kehrt sie nach Ägypten zu dem Mann zurück, den sie einst leidenschaftlich liebte.

»Umwege des Lebens«, der beeindruckende neue Roman von US-Bestsellerautorin Jodi Picoult, setzt sich mit den großen Fragen auseinander, die uns in der Lebensmitte beschäftigen: Was ist uns wichtig, mit wem wollen wir leben und wie sterben? Und ist es möglich – und akzeptabel, Entscheidungen zu revidieren und einen anderen Weg einzuschlagen?

»Jodi Picoult ist eine geborene Erzählerin, die niemanden unberührt lässt.« Boston Globe

»Das neue Werk der Bestsellerautorin regt zum Nachdenken an.«

HÖRZU/Gong (01. October 2021)

Aus dem Englischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: The Book of Two Ways
Originalverlag: Ballantine Books, New York 2020
eBook epub (epub), ca. 544 Seiten (Printausgabe), 18 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-26243-3
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Das Buch der zwei Wege

Von: blerta

26.06.2022

Als Dawn einen Flugzeugabsturz überlebt, beginnt sie sich zu fragen, ob das Leben, das sie bisher gelebt hat, auch dasjenige ist, welches sie weiterführen möchte. Früher war sie Ägyptologin, hat sich bei Ausgrabungen in Ägypten in ihren alten Kollegen verliebt. Heute ist sie verheiratet, arbeitet als Sterbebegleiterin und hat eine Tochter. Die Autorin setzt sich hier mit der Frage auseinander, wie es aussieht, wenn man Zweifel hat: Zweifel an sich selbst, an den Lebensumständen, an den getroffenen Entscheidungen. Wir begleiten Dawn in der Gegenwart und besuchen sie in der Vergangenheit, somit gibt es zwei Handlungsstränge. Erstmals möchte ich herausheben, dass die Charaktere alle sehr authentisch wirken. Sie haben alle ihre Makel, ihre Talente und eigene Besonderheiten, die sie auszeichnen. Da man als Leser:in weiss, wie sich Dawn früher verhalten hat und wie sie sich heute verhält, finde ich es schade, dass keine richtige Entwicklung zu sehen ist. Zwischen den Handlungssträngen liegen gute 15 Jahre, und jeder Mensch verändert sich in dieser Zeit in irgendeine Richtung. Davon abgesehen mag ich sie als Protagonistin, weil sie sehr zugänglich ist und ihre innere Welt recht offen auslegt. Auch den Schreibstil mochte ich sehr gerne. Es gab viele Metaphern und Symbole, die meist mit Leben und Tod zusammenhingen, die sich auch auf Dawns Beruf als Sterbebegleiterin bezogen. Ich kam zügig durch die Seiten, obwohl es manchmal längere Erklärungen zur Geschichte Ägyptens gab. Aber ich finde, diese Beschreibungen sind notwendig, da man Dawns Faszination zu diesem Gebiet ansonsten nicht hätte nachvollziehen können. Nichtsdestotrotz kommt es manchmal so rüber, als hätte die Autorin zu viele existenzielle Fragen auf einmal behandeln wollen: Die Frage nach dem Sinn des Lebens, dem Sinn des Sterbens, Körperideale, Ägyptologie, Quantenphysik, Entscheidungen revidieren. Dann wiederum denke ich, dass es keinesfalls zu viel ist. Denn im Leben folgen Komplikationen nicht einem Terminkalender. Manchmal kommt alles auf einmal, manchmal scheint es, als sei man sorgenfrei. Deshalb bin ich der Meinung, dass es nicht an der Anzahl Fragestellungen liegt, sondern wie diese aufgelöst werden. Als würde sie eine To-Do-Liste abarbeiten, was zu einfach und perfekt scheint – und das ist es auch, weshalb die wichtigen Themen in dieser Geschichte etwas an Glaubwürdigkeit verlieren. Aber die kurzen Exkurse in die Ägyptologie fand ich trotzdem unglaublich spannend! Im Allgemeinen hat mich das Verlangen nach mehr Informationen zu Dawns Entscheidungsprozess durch das Buch gezogen. Auch die Interaktionen zwischen Dawn und Wyatt, ihrem ehemaligen Kollegen, steigern durch offene Fragen und Ungesagtes die Neugier. Deswegen machten mir die sehr langen Kapitel auch nichts aus, obwohl ich kürzere Kapitel nach wie vor bevorzuge. Im Grossen und Ganzen ist das Buch etwas vorhersehbar. Es folgt einem Schema, das man bereits kennt. Und trotzdem blieb die Spannung meiner Meinung nach konstant erhalten. Jodie Picoudi hat es geschafft, mich mit Dawn und ihrer aufgewühlten inneren Welt zu packen und durch die Seiten zu ziehen. Nur das Ende mochte ich überhaupt nicht. Es wirkt gestellt und unglaubwürdig und zerstört meiner Meinung nach die ganzen vorherigen 500 Seiten. Sehr Schade! Fazit Dawn als Protagonistin mochte ich sehr gerne, weil sie sehr zugänglich ist. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, mit der Symbolik rund um Leben und Tod, was mit Dawns Beruf als Sterbebegleiterin zusammenhängt. Die Spannung war durch das gesamte Buch hindurch spürbar, auch wenn es etwas vorhersehbar war. Die wichtigen Themen werden teils zu schnell abgehackt. Diese Geschichte ist eine unterhaltende und gute Lektüre, mehr aber auch nicht.

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Vom Leben und Sterben

Von: Harakiri

04.09.2021

Jodi Picoult greift in ihrem neuen Roman ein heikles Thema auf: Sterbebegleitung. Sehr intensiv schildert sie die Szenen, in denen Dawn die Kranken begleitet und ich habe mich hier gut aufgehoben gefühlt. Sterben wird ja oft genug tabuisiert, Picoult scheut sich nicht, hier weiter in die Tiefe zu gehen. Damit der Roman auch eine andere Richtung bekommt, verpackt die Autorin die Handlung in eine Liebesgeschichte. Dawn wird durch die Nähe zu einer ihrer Klientinnen in einen Strudel gezogen. Zu sehr ähnelt deren Vorgeschichte der von Dawn. Und so macht sich Dawn auf den Weg, um ihr Leben zu ordnen. Gespannt habe ich den neuen Roman von Jodi Picoult erwartet. Auch das Thema hat mich sehr neugierig gemacht und so bin ich dem Verlag sehr dankbar, dass er mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat und ich so Gelegenheit bekam, das Buch zu lesen. Dawns Beruf ist sehr anrührend und ihre Art mit den Kranken umzugehen hat mich begeistert. Jeder macht sich Gedanken über seinen Tod, hat stellenweise Angst. Picoult gelingt es, dieses Thema gekonnt umzusetzen und aufzuzeigen: man muss nicht alleine sterben. Die Handlung beginnt mit einem Flugzeugabsturz und wechselt dann die Erzählebenen zwischen Ägypten und Boston. Das ist anfangs etwas schwierig darin zurechtzukommen, denn gleichzeitig taucht Dawn in ihre Vergangenheit ein. Allerdings fand ich diese Erzählweise als ich mich eingelesen hatte, sehr gut gewählt. Die Kapitel sind lang genug, dass man der Handlung gut folgen und verstehen kann, warum die Geschichte so spielt wie sie erzählt wird. Minuspunkte bekommt das Buch durch das offene Ende. Hier konnte ich nicht umhin zu denken, dass die Autorin selbst nicht wusste, wohin sie wollte. Das ganze Buch steuert auf die Entscheidung zu und dann muss der Leser sich diese selbst ausmalen. Zudem hätte das Buch in meinen Augen deutlich gestrafft werden können. Zu viel Quantenphysik und viel zu viel Ägyptologie stören den Lesefluss und ich habe diese Stellen teilweise überflogen. Sicher: sie sind toll recherchiert und eigentlich auch interessant. Nur halt nicht in diesem Umfang. Fazit: ein wenig schwieriger Einstieg, viel Unnützes, aber auch sehr viel Gefühl und eine schön erzählte Handlung.

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Vita

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie achtundzwanzig Romane, von denen viele auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste standen. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem renommierten New England Book Award. Jodi Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Die Chronologie des Romans ist zuweilen herausfordernd. Erst gegen Ende wird klar, warum. Und dann ergeben alle Umwege – auch jene des Romans – Sinn.«

Die Presse am Sonntag (10. October 2021)

»Die eigentliche Liebesgeschichte findet eher im Hintergrund statt. Im Vordergrund stehen elementare Fragen zu Themen wie Lebensgestaltung, eigenen Erwartungen und dem Sterben.«

Belletristik-Couch.de (11. October 2021)

»Ein großes Lesevergnügen, unterhaltsam und lehrreich. Eine perfekte Kombination.«

Freie Presse (09. October 2021)

Weitere E-Books der Autorin