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London Underground
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Ein atemberaubender Thriller um späte Rache vor der beeindruckenden Kulisse Londons

Bei einer Verfolgungsjagd durch die Londoner City entdeckt Detective Nick Belsey einen Bunker und ein mysteriöses Tunnellabyrinth unter den Straßen der Stadt. Der Verdächtige verschwindet darin spurlos, aber der ungewöhnliche Ort bringt Belsey auf eine Idee: Am Abend verabredet er sich dort mit einer jungen Frau zu einem ganz besonderen Rendezvous. Als er die junge Frau in der Dunkelheit des Tunnelsystems verliert, ist ihm bald klar, dass sie entführt worden ist. Weil niemand erfahren darf, dass er selbst in den Fall verwickelt ist, ermittelt Belsey fieberhaft und muss seinen Kollegen immer einen Schritt voraus sein: Er liefert sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Entführer, gerät immer tiefer in die Londoner Unterwelt hinein und stößt dabei auf eine eiskalte Rachegeschichte, die bis in die Zeiten des Kalten Krieges zurückreicht.

Ein intelligenter, wendungsreicher Thriller und ein neuer Fall für Detective Nick Belsey, der den Leser mit seinen Ermittlungsmethoden hart an der Grenze zur Illegalität in Atem hält.

"Der perfekte intelligente Thriller. Harris, Oliver: gehört auf den Merkzettel."

Tobias Gohlis, KrimiZEIT-Bestenliste (06. November 2014)

Aus dem Englischen von Gunnar Kwisinski
Originaltitel: Deep Shelter
Originalverlag: Jonathan Cape
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-09283-2
Erschienen am  29. September 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

London-Thrillerreihe mit Detective Nick Belsey

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Rezensionen

Packender und intelligenter Verschwörungsthriller unter den Straßen Londons

Von: Büchermonster

11.06.2015

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert – eine Redewendung, die Detective Nick Belsey auf den Leib geschrieben zu sein scheint: Nach einigen Eskapaden in der jüngeren Vergangenheit (u.a. auch im Vorgängerroman „London Killing“) ist der Polizist vom Dienst suspendiert, darf keine eigenen Ermittlungen mehr leiten und bestenfalls ein paar kleinere Fälle bearbeiten. Da scheint es nur fair, dass das Schicksal es ausnahmsweise offenbar mal gut mit ihm meint und ihn während einer spektakulären Verfolgungsjagd durch die Straßen Londons auf eine kleine unterirdische Schatzkammer stoßen lässt – mit umfangreichen Alkohol- und Medikamentenvorräten, die man entweder selbst konsumieren oder für gutes Geld verticken kann, und die nach der etwas verqueren Belsey-Logik den perfekten Ort für ein romantisches Date mit seiner jungen Geliebten darstellt. Das klappt aber gerade mal so lange, bis er seine Begleitung in den düsteren Gängen aus den Augen verliert und diese offenbar von dem Mann verschleppt wird, den Belsey wenige Stunden zuvor noch bis in den versteckten Bunker verfolgt hatte. Der von seinem Arbeitgeber ohnehin nur noch geduldete Ermittler steckt also ein weiteres Mal in der Klemme: Er muss seine Freundin wiederfinden, und zwar bevor der wahnsinnige Entführer seine kurz darauf folgende Morddrohung in die Tat umsetzt und möglichst ohne dass andere etwas von dieser peinlichen Angelegenheit mitbekommen – denn es macht sich bestimmt nicht gut in der eh schon wenig schmeichelhaften Personalakte, wenn Nick nun auch noch die Entführung einer jungen Frau zu verantworten hat. In „London Underground“, dem zweiten Nick-Belsey-Krimi aus der Feder des Engländers Oliver Harris, darf man als Leser also ein weiteres Mal die durchaus kuriosen Ermittlungen des etwas anderen Polizisten verfolgen, die oft ebenso wenig mit dem Gesetz zu vereinbaren sind wie im Vorgänger „London Killing“, als Belsey sich mit der Identität eines russischen Oligarchen absetzen wollte. Während man sich also nach Nicks befremdlicher und in der Katastrophe endenden Abendplanung fragt, wie so ein verantwortungsloser Trottel überhaupt in den Dienst des Criminal Investigation Departments (CID) geraten könnte, jagt Belsey wieder munter von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Wer befürchtet, dass dieser Thriller also schnell zum plumpen Klamauk verkommen könnte, wird sich aber spätestens nach dem ersten Drittel der Geschichte verwundert die Augen reiben. Belseys Methoden mögen vielleicht zweifelhaft sein, als dieser aber auf Hinweise stößt, dass hinter der Entführung seiner Eroberung möglicherweise weitaus Größeres stecken könnte, entpuppt sich dieser aber als erstaunlich guter Ermittler, der nicht nur hartnäckige, sondern auch handlungsschnelle und kombinationssichere Fallarbeit abliefert. Eine weitere Überraschung ist, dass „London Underground“ nicht nur eine einfache Entführungsstory bietet, sondern sich mit fortschreitender Handlung fast schon zu einem waschechten Geheimdienst-Thriller entwickelt, der nicht nur mit der „Kalter Krieg“-Thematik zuweilen an klassische Spionageromane wie z.B. von John le Carré erinnert. Oliver Harris erzählt hier eine wirklich originelle und vor allem auch interessante Geschichte, die selbst für eingefleischte London-Fans noch einige Überraschungen auf Lager haben dürfte, da man diese verborgene Seite der englischen Hauptstadt vermutlich sonst noch nirgendwo erlebt hat – und dass diese zu großen Teilen auch auf verbürgten historischen Fakten und Tatsachen beruht, dürfte „London Underground“ nur noch spannender machen. Doch auch Freunde des oberirdischen Londons kommen wieder auf ihre Kosten, da Harris seine Schauplätze stets sehr genau beschreibt und man die Bewegungen Belseys anhand der erwähnten Straßennamen nahezu auf den Meter genau auf einer Straßenkarte nachvollziehen könnte. Dass die Geschichte erst ein wenig Anlauf benötigt, um wirklich in Fahrt zu kommen und dass Belseys Entwicklung vom peinlichen Polizisten-Trottel zur knallharten und auch von Schusswunden nicht aufzuhaltenden Ein-Mann-Armee vielleicht ein wenig übertrieben ist, sei angesichts der faszinierenden Erkenntnisse und des ansonsten wohltuend intelligenten Plots gerne verziehen.

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Futsch!

Von: wal.li

24.05.2015

Detective Nick Belsey ist eigentlich noch irgendwie suspendiert und zum Schreibtischdienst verdonnert. Gerade mal wieder will er sich vor Feierabend davonmachen als ein BMW in wilder Fahrt an ihm vorbei jagt. Sogleich nimmt Belsey die Verfolgung auf und als der Fahrer seinen Wagen unvermutet stopt geht es zu Fuß weiter in eine Sackgasse. Des Sieges gewiss muss Belsey feststellen, dass der Flüchtige sich verflüchtigt hat. Wohin kann er verschwunden sein? Belsey steht etwas dumm da, doch als der den Ort des Geschehens später genauer untersucht, entdeckt er den Zugang zu einen unterirdischen Tunnelsystem. Das wäre doch der ideale Platz für sein Date an diesem Abend. Nur wird seine Freundin während eben diesen Dates entführt. Auch die zweite Begegnung mit dem unkonventionellen Detective Nick Belsey gestaltet sich amüsant und spannend. Mit seiner eigenartigen Dienstauffassung bringt sich der Ermittler in Schwierigkeiten, denn wie soll er diesen Fall bearbeiten, den er durch seinen Leichtsinn selbst verursacht hat. Besonders seine neue Chefin, die er noch von früher kennt, darf nichts davon erfahren. Dennoch ist ihm klar, dass er seine Freundin in große Gefahr gebracht hat und er will alles unternehmen, um sie zu retten. Nichts ahnend bringt er damit eine Sache ins Rollen, deren Ausmaß er nicht abschätzen kann. Ein Tunnelsystem unter den Straßen Londons, ein realer Ansatzpunkt, aus dem der Autor einen ausgesprochen packenden Krimi gezaubert hat. Schon früh wurden in London erste Tunnel gebaut, um zum Beispiel die Themse unterqueren zu können. Fortgesetzt wurde dies mit Tunnelbauten für die U-Bahn oder auch für Bunker, die im Krieg benötigt wurden. Teile dieser Tunnelsysteme stehen heute leer und bieten somit eine hervorragende Kulisse für die komplexe Handlung dieses Romans. Was relativ einfach beginnt mit der Verfolgungsjagd und dem Abhandenkommen einer jungen Frau entwickelt sich zu einer hochpolitischen Affäre, die ihren frühen Ursprung im zweiten Weltkrieg und dem darauf folgenden kalten Krieg hat. Was wollen die Dienste des Landes geheimhalten. Nick Belsey tritt in ein Wespennest und entdeckt dabei ein London wie er es bisher nicht kannte. Mit ihm kann der Leser eine außerordentlich fesselnde Entdeckungsreise unternehmen, die ihn am Ende manches mit anderen Augen betrachten lässt. 4,5 Sterne

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Vita

Oliver Harris, geboren 1978, hat am University College of London Englische Literatur studiert und in Psychologie promoviert. Sein Debüt London Killing, Detective Nick Belseys erster Fall, erschien 2012 bei Blessing. 2014 folgte London Underground. Oliver Harris lebt in London.

Zum Autor

Pressestimmen

"Das Unbewusste ist hier tatsächlich ein Unterbewusstes, und Belsey ist dem Trauma auf der Spur, an dem diese Stadt leidet ..."

Nicloas Freund, Süddeutsche Zeitung (05. November 2014)

"... London Underground [entpuppt sich] als raffinierte Doppelbelichtung der britischen Metropole, die hier unter dem Asphalt die Paranoia des Kalten Kriegs eingesargt hat."

Hartmut Wilmes, Frankfurter Rundschau (07. November 2014)

"London Underground ist ein perfekter, wendungsreicher Thriller, mit intelligent konstruierten Verschwörungsszenarien und atemberaubenden Verfolgungsjagden. Und eine spannende Geschichtsstunde ..."

Münchner Merkur (14. March 2015)

"Auf jeden Fall muss [Oliver Harris] zu den größten Talenten der aktuellen britischen Krimiszene gezählt werden."

"Nick Belsey ... ist, was Laune und Manieren angeht, so etwas wie ein Horst Schimanksi der Londoner Polizei."

Welt am Sonntag kompakt (09. November 2014)

"Harris hält den Leser über mehr als 400 Seiten in atemloser Spannung. Gleichzeitig gelingt es ihm, dem vertrauten London-Bild eine düstere Facette hinzuzufügen."

Dirk Heilmann, Handelsblatt (27. March 2015)

"Ein spannender, ironisch-zynischer Thriller voller gesellschaftskritischer Abgründigkeiten."

Wiener Zeitung (19. December 2014)

"Klasse Roman!"

Thomas Wörtche, Plärrer (01. December 2014)

„[Ein] nachdrücklich beeindruckender Thriller, bei dessen Lektüre es einem Angst und Bange werden kann. Kein Wort zu viel, aber auch kein Nervenkitzel zu wenig."

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