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Eine bittere Wahrheit

Thriller

eBook epub
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Sie ist keine Mörderin. Oder doch? Der neue Thriller des Bestsellerduos Nicci French: intelligent konstruiert und absolut süchtigmachend!

Erst seit Kurzem lebt Tabitha wieder im Ort ihrer Kindheit, einem idyllischen Dorf an der englischen Küste. Doch der Wunsch, dort Ruhe zu finden, verwandelt sich in einen Alptraum, als sie des Mordes an ihrem Nachbarn beschuldigt wird. Alle Indizien sprechen gegen sie. Und sie kann sich nicht erinnern, was an jenem 21. Dezember geschehen ist, als im Schuppen hinter ihrem Haus die schlimm zugerichtete Leiche gefunden wurde. Nun sitzt sie in Untersuchungshaft und wartet auf ihren Prozess. Ihre Anwältin rät ihr, sich schuldig zu bekennen. Doch Tabitha spürt, dass sie nicht die Mörderin ist. Und nur sie selbst kann das beweisen.

»Das ist gehobenes Handwerk, das unterschwellige Spannung aufzubauen versteht, die heute so vielen Krimis fehlt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hannes Hintermeier (22. Dezember 2020)

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller
Originaltitel: House of Correction
Originalverlag: Simon & Schuster
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24117-9
Erschienen am  01. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Fesselnde Handlung in düsterer Atmosphäre

Von: Die nur mit Krimi schläft

08.02.2021

Der Thriller „Eine bittere Wahrheit“ des renommierten britischen Autorenduos Nicci Gerrard und Sean French hat mich ehrlich gesagt nicht sofort gefesselt. Durch die ersten Seiten musste ich mich regelrecht durchkämpfen, da man sich unvermittelt zusammen mit der Protagonistin des Thrillers, Tabitha, in Untersuchungshaft wiederfindet. Sowohl die Gefühle und Gedanken der jungen Frau als auch die Atmosphäre des Gefängnisses werden von den Autoren so intensiv und plastisch beschrieben, dass man in diese tief hineingezogen wird, wenn man es zulässt. Das hat mir zu Beginn des Buches ein wenig Probleme bereitet. Nach dem ersten Kapitel hat mich die Erzählweise dann aber so gefesselt, dass ich mich voll und ganz auf die Atmosphäre des Thrillers eingelassen habe. Ab diesem Moment wurde er zu einem der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Ereignisse, die zur Verhaftung Tabithas geführt haben, erschließen sich dem Leser Seite für Seite aus ihren Gedanken, Recherchen und der Befragungen der Dorfbewohner, die sie während der Untersuchungshaft durchführen darf, da sie ihre Verteidigung selbst übernimmt. Man bangt mit ihr bei den unerwarteten Wendungen während der Gerichtsverhandlung, kann nach und nach ihre Verhaltensweisen, die zunächst sehr unverständlich erscheinen, nachvollziehen und freut sich mit ihr über kleine Fortschritte bei dem Versuch, den schrecklichsten Tag ihres Lebens zu rekonstruieren. Der Thriller kann einen fesseln und tief in das Gefühlsleben der jungen Frau eindringen lassen, wenn man sich auf die atmosphärisch dichte Erzählweise der Autoren einlässt. Dann wird man belohnt mit ein paar Stunden hervorragender Unterhaltung. Kann man sich nicht darauf einlassen, wird man den Zugang zu diesem Thriller nicht bekommen. Deshalb bekommt dieses Buch, das mir wundervolle Unterhaltung beschert hat, nur 4 Punkte.

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Ein toll inszenierter Psychothriller!

Von: Annette Traks

25.01.2021

Tabitha Hardy befindet sich in Untersuchungshaft - sie ist des Mordes an ihrem Nachbarn und ehemaligen Lehrer Stuart Rees angeklagt. Ein guter Freund, der ihr bei Renovierungsarbeiten am kürzlich erworbenen Haus hilft, hat die Leiche in einem Schuppen auf ihrem Grundstück gefunden. Sie war in Folie eingewickelt und wies zahlreiche Messerstiche auf. Alle Indizien sprechen gegen Tabitha, daher raten sowohl ihre Anwältin als auch die Staatsanwaltschaft ihr dringend, sich des Totschlags schuldig zu bekennen. Doch das lehnt sie vehement ab: Sie kann sich zwar kaum an den Tattag erinnern, weiß aber in ihrem tiefsten Inneren, dass sie Stuart Rees nicht getötet hat. Nachdem sie ihre Anwältin entlassen hat, plädiert sie vor Gericht auf „nicht schuldig“ und übernimmt ihre Verteidigung selbst. Da sie das Gefängnis für Erkundigungen nicht verlassen darf, bittet sie Dorfbewohner und -besucher um deren Besuch und versucht aufgrund von Gesprächen mit ihnen zunächst akribisch, den Tattag zu rekonstruieren. Auch die Aufzeichnungen einer im Ort installierten Webcam erweisen sich als ausgesprochen hilfreich – ebenso wie später ihre mittlerweile entlassene Zellengenossin Michaela. Doch ihre Aufritte vor Gericht werden zu einem „Ritt auf der Rasierklinge“. Resümee: Das Buch umfasst 4 Teile und beginnt ein wenig langatmig mit „Drinnen“, nämlich mit der Schilderung von Tabithas Situation im Gefängnis und der Tatumstände bzw. Auffindesituation der Leiche. Letzteres erfährt sie von ihrer Anwältin; sie selbst kann sich an kaum etwas erinnern. Spätestens mit Teil 2 („Anklage“) wird es dann zumindest interessant und Spannung wird aufgebaut, die sich über die Teile 3 und 4 („Verteidigung“ und „Draußen“) zunehmend steigert. Zum Schluss ist dann der dramatische Höhepunkt erreicht. Action darf der Leser nicht erwarten – es geht vornehmlich darum, dass Tabitha vom Gefängnis aus versucht, das ihr zur Last gelegte Verbrechen aufzuklären. Zu diesem Zweck bittet sie verschiedene Dorfbewohner und -besucher um deren Besuch und lässt sich von ihnen schildern, wie sie den Tattag erlebt haben und in welcher Beziehung sie zu bestimmten Personen stehen. Entscheidende Hinweise liefern auch die Aufzeichnungen einer zentral im Ort installierten Überwachungskamera. Der Leser erhält durch diese Technik stets die gleichen Informationen wie Tabitha und kann auf dieser Basis mitkombinieren. Tatsächlich drängt sich einem mit wachsendem Kenntnisstand immer wieder der ein oder andere Verdacht auf, was an Stuart Rees' Todestag passiert sein könnte. Denn es kristallisiert sich mit fortschreitender Handlung zunehmend heraus, dass der Ermordete sich bei etlichen Personen unbeliebt gemacht bzw. sich mit ihnen sogar verfeindet hat. Sprich: Ein Motiv, sich seiner zu entledigen, hatte nicht nur die Angeklagte. Die Konturen um den Komplex Motiv-Gelegenheit-Tat werden zwar immer schärfer, bis zum Schluss bleibt die Täterschaft jedoch ungelöst – Tabitha ist verzweifelt, dreht sich gedanklich im Kreis, und der Leser glaubt auch nicht mehr daran, dass sie noch „den Kopf aus der Schlinge ziehen“ kann. Dann jedoch findet sie den entscheidenden Hinweis … der schon lange unbeachtet auf dem Präsentierteller gelegen hatte. Fazit: Toll gemacht, Nicci French!

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Vita

Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben im Süden Englands.

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Pressestimmen

»Ein Gerichtsthriller – nicht von Grisham, aber so spannend wie in Grishams besten Büchern.«

Kurier (22. Dezember 2020)

»Die Geschichte entwickelt sich immer dramatischer und so, dass einem immer wieder der Atem stockt. Ohne den Schluss zu verraten: Es gibt ein hochbefriedigendes Ende.«

NDR Kultur »Neue Bücher« (19. Januar 2021)

»Packender Justizthriller mit britischem Flair und einer originellen Protagonistin.«

GONG/HÖRZU (07. Januar 2021)

»Das britische Autoren-Ehepaar überzeugt einmal mehr mit geschicktem Spannungsaufbau und realistischen Figuren.«

Coopzeitung (02. November 2020)