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The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?

Thriller
Das Buch zum Film-Blockbuster – ab 14. Mai auf Netflix

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
Taschenbuch
9,99 [D] inkl. MwSt.
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Die Blockbuster-Verfilmung des SPIEGEL-Bestsellers ab dem 14. Mai 2021 auf Netflix: mit Amy Adams, Julianne Moore und Gary Oldman in den Hauptrollen!

Eine Frau, gefangen in ihren eigenen Ängsten. Ein Verbrechen, das nur sie gesehen hat. Und niemand will ihr glauben ...

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert ...


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Christoph Göhler
Originaltitel: The Woman in the Window
Originalverlag: William Morrow, New York 2018
Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0832-7
Erschienen am  15. February 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: New York, Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Klassischer Thriller

Von: thats.new.life

28.06.2021

Anna Fox lebt allein in ihrem Haus in New York. Sie trennt sich von ihrem Mann und auch die achtjährige Tochter lebt bei ihm. Ein traumatisches Erlebnis führt dazu, dass Anna jetzt an Agoraphobie leidet und ihr Haus nicht mehr verlässt. Im Keller Ihres Hauses wohnt eine gutaussehende, ruhige Mieterin. Ihre Yogalehrerin und ihr Psychiater, kommen einmal die Woche zu ihr nach Hause.  In der restlichen Zeit ist Anna allein, chattet viel und trinkt die ganze Zeit, sie hat ein Alkoholproblem und konsumiert Medikamente wie Drogen. Annas größte Beschäftigung ist es zudem aus ihrem Fenster die Nachbarschaft zu beobachten,  die treibt es soweit,  dass sie sogar Bilder von diesen macht. Eines Tages bekommt sie neue Nachbarn, die Russells mit ihrem Sohn, sie vermisst dadurch ihr altes Leben und das noch mehr, als sie Besuch von der neuen Nachbarin bekommt. Da sie weiterhin die Nachbarschaft beobachtet,  Fotos macht und ihre Angstzustände weiterbestehen, und zudem Halluzinationen durch ihre Trinkerei beginnen, glaubt ihr niemand als sie von ihrem Fenster aus einen schrecklichen Überfall beobachtet. Ihre Angst verhindert sie daran einzugreifen oder irgendwie zu helfen. Als sie das Haus verlässt gerät sie in Panik und fällt in Ohnmacht. Später ruft sie zwar die Polizei an, aber keiner glaubt ihr den Überfall bei dem jemand ermordet wird. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt,  so dass man sich in den jeweiligen hineinversetzen kann und es sehr gut rüber kommt, wer sympathisch oder unsympathische ist. Annas Krankheit wird zwar ausgeschlachtet, aber sie ist es ja worum sich das ganze Buch eigentlich dreht. Warum sie gefangen in ihrem Haus lebt, erfährt man gegen Ende und versteht sie besser. Der Schreibstil ist flüssig und man taucht ab ins Buch. Das Cover ist sehr schlicht und wenn man nicht merkt, dass es Jalousie-Lamellen sind, dann reizt nur der Titel um das Buch zu lesen. Ich kann es empfehlen auch wenn es keine großen Überraschungen und Wendungen hat, ist es schon ein klassischer Thriller.

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Leider nur mittelmäßig

Von: mystarrybooks

30.03.2021

„The woman in the window“ ist in der 1. Auflage schon im März 2018 im Blanvalet-Verlag erschienen. Anlässlich des Filmes, der am 14.05.2021 erscheint, ist das Buch nun nochmal neu aufgelegt worden. Ich hatte schon 2018 den Hype um das Buch mitbekommen, aber weil ich zu der Zeit an meiner Bachelorarbeit geschrieben habe, geriet das Buch in Vergessenheit. Die neue Auflage wollte ich jetzt zum Anlass nehmen, das Buch zu lesen bevor der Film erscheint. Wie der Titel schon andeutet, geht es im Buch um Anna Fox, die „woman in the window“. Seit einem schlimmen Vorfall verlässt Anna ihr Zuhause nicht mehr. Sie chattet mit anderen Leuten, spielt online Schach und nimmt ihre Medikamente mit reichlich Alkohol zu sich. Eine ihrer liebsten Beschäftigungen ist es, aus dem Fenster zu schauen und ihre Nachbarn zu beobachten. Sie denkt sich regelrecht in deren Leben hinein und spinnt Fantasien um die Charaktere, um die Leere in ihrem eigenen Leben zu füllen. Mit ihrer Nachbarin baut sie langsam Kontakt auf – bis sie eines Tages sieht wie eben diese Frau blutüberströmt am Fenster ihres Hauses steht, und Anna um Hilfe anzuflehen scheint. Anna schafft es jedoch nicht, das Haus zu verlassen, und als sie sich anschließend an die Polizei wendet, steht sie als unglaubhaft dar, denn ihrer Nachbarin scheint es blendend zu gehen. Nachdem das Buch in den sozialen Medien so hochgelobt wurde und sogar ein Kinofilm dazu erscheinen wird, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Ich ging davon aus, dass das Buch mich ab der 1. Seite packen und zum Pageturner wird. Die Realität sah dann leider anders aus und brachte Ernüchterung statt der erhofften Spannung. Der Schreibstil war für mich zu Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Obwohl mir die Ich-Perspektive gefällt, kam ich mit Annas Erzählweise gar nicht klar. Immer wieder gab es Einschübe und Abschweife – das mag Absicht gewesen sein, um Anna authentischer wirken zu lassen. Inhaltlich beschreibt sie zuerst ihren Alltag, der nicht sehr unterhaltsam ist. Am Anfang des Buches erfährt man einiges über Anna, aber viel passiert nicht. Wäre das Buch kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es wahrscheinlich noch in der 1. Hälfte abgebrochen. Zum Glück habe ich das nicht getan, denn ab dem Vorfall mit der Nachbarin wird das Buch richtig spannend und ich konnte es zeitweise nicht mehr aus der Hand legen. Für mich war es sehr interessant Anna zu begleiten, die sich sicher ist, ein Verbrechen beobachtet zu haben – doch niemand glaubt ihr. Alle halten sie wegen ihrer Umstände für unglaubwürdig und dem angeblichen Opfer geht es gut. Doch Anna weiß, was sie gesehen hat und ist überzeugt, dass im Haus der Nachbarn etwas schlimmes passiert ist. Ihre Nachforschungen sind mitreißend und es gibt einige Wendungen, die nicht vorhersehbar waren. Zeitweise war alles offen und ich hatte mir mehrere Theorien zurechtgelegt, die nach und nach ausschieden. Gegen Ende des Buches steigerte sich die Spannung immer weiter, bis herauskam, was wirklich passiert ist. Die Auflösung war an sich spannend und unvorhersehbar, mir persönlich hätte ein anderes Ende aber besser gefallen. Mit Anna wurde ich über die gesamte Handlung hinweg nicht richtig warm. Ich kann auf die Gründe nicht näher eingehen ohne zu spoilern. Allgemein gesagt war sie für mich zu klischeehaft, was dann dazu führte, dass sie für die Polizei nicht glaubhaft war. Außerdem waren ihre Gedankengänge oft wirr und nicht nachvollziehbar – trotzdem war es für mich spannend, sie durch die Geschehnisse zu begleiten. Zu einem späteren Zeitpunkt rückte dann noch ein anderer Charakter in den Fokus, der deutlich interessanter war als Anna. Wegen meinen Problemen mit dem Schreibstil und der Längen ist „The woman in the window“ für mich leider nur ein mittelmäßiger Thriller. Wer sich für das Buch interessiert, sollte einen Blick in die Leseprobe werfen um zu schauen, ob er mit dem Schreibstil besser klar kommt. Nach dem Lesen bin ich nun umso gespannter auf den Film.

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Vita

A. J. Finn hat für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften geschrieben – u.a. für die »Los Angeles Times«, »Washington Post« und das »Times Literary Supplement (UK)«. Er ist in New York geboren, hat aber zehn Jahre in England gelebt, bevor er nach New York zurückkehrte. Sein Debütroman »The Woman in the Window« sorgte vor Veröffentlichung weltweit für Furore, wird in 41 Sprachen übersetzt und derzeit von Fox verfilmt.

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