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Stephen King, Peter Straub

Der Talisman

Roman

(2)
Taschenbuch
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Die perfekte Mischung aus Fantasy und Horror. Im Vorläufer zu King/Straubs Bestseller "Das Schwarze Haus" begibt sich der zwölfjährige Jack Sawyer auf eine weite, abenteuerliche Reise, in der Idylle und Entsetzen nahe beieinander liegen. Meisterregisseur Steven Spielberg hat sich die Verfilmungsrechte an "Der Talisman" für "DreamWorks" gesichert.


Taschenbuch, Broschur, 960 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-87760-3
Erschienen am  01. July 2004
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Gemeinsam mit Peter Straub:

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Rezensionen

Ein Road Trip voller Angst und Horror - aber auch Freundschaft und Hoffnung

Von: Aleshanee, Weltenwanderer

28.03.2022

Ich hab von einigen Stephen King Lesern viel gutes über das Buch gehört - teilweise scheinbar eins der Lieblingsbücher von vielen von dem Autor und ich muss sagen, dass es mich auch sehr begeistert hat! Auch wenn es sich anfangs etwas zieht, bis es so richtig los geht, war ich sofort fasziniert! Nach den ersten 100 Seiten hab ich mir zwar gedacht: bisher ist eigentlich noch nichts passiert - aber die Einführung der Charaktere und die Vorbereitung auf das, was dem 12jährigen Jack Sawyer bevorsteht, war ein perfekter Einstieg. Natürlich muss man hier auch Peter Straub erwähnen, der das Buch zusammen mit Stephen King geschrieben hat. Ich hab von P. Straub bisher noch nichts gelesen und ich muss zugeben, dass nicht gemerkt habe, dass hier zwei Autoren am Werk waren. Das typische King-Feeling war auf jeden Fall vorhanden und hat mich mit Spannung durch das Buch getragen! Jack Sawyer ist 1969 geboren und zieht im Jahr 1981, als er 12 Jahre alt ist, mit seiner kranken Mutter in ein Hotel an der US-Ostküste. Man spürt sofort die Ernsthaftigkeit, die Jack umgibt, der sich große Sorgen macht, da seine Mutter im Sterben liegt. Vor allem auch die Angst vor dem ehemaligen Geschäftspartner von Jacks Vater: Morgan Sloat, der anscheinend nichts gutes im Schilde führt und den sie auf Abstand halten wollen. Doch Jack erfährt von einem "Talisman", der seine Mutter retten könnte und begibt sich auf eine Reise, völlig auf sich allein gestellt, quer durch die USA. Aber nicht nur, denn er lernt in eine Parallelwelt zu "flippen", die Territorien. Eine mittelalterlich angehauchte Welt, in der es ganz anders ist als bei uns, ohne Verkehr und technische Errungenschaften - mit sauberer Luft und einer Frische, die Jack sehr empfänglich macht. Aber auch hier gibt es Gefahren und es gibt "Twinner", Doppelgänger. Ich finde ja die Idee mit Parallelwelten immer total faszinierend. Vor allem, wenn es dort überall Doppelgänger von uns gibt, die ein anderes Leben führen, aber uns natürlich doch ähnlich sind und eine gewisse Verbindung zu uns besteht. Das haben die Autoren sehr gekonnt verwoben! Hauptsächlich ist Jack aber in unserer Welt unterwegs und muss sich vielen riskanten Situationen stellen, die einem alleine reisenden 12jährigen begegnen können. Während dieser Reise wächst er über sich hinaus, stellt sich seinen Ängsten, wird mutiger, entschlossener und klammert sich an die Hoffnung, seiner Mutter helfen zu können. Auch das Thema Freundschaft ist immer wieder ein zentraler Punkt, wie so oft in den King Büchern. Wie wichtig es ist, Freunde zu haben, die zu einem stehen, auf die man sich verlassen kann, die zuhören und helfen und mit denen man wahrhaft alles durchstehen kann. Es gibt ziemlich schlimme Dinge, brutale Ereignisse, gruselig/eklige Erlebnisse und einen ständigen Kampf gegen das Böse. Hier wurden auch die Gefahren von Atomwaffen und ihre Auswirkungen eingebunden - in Bezugnahme auf die Nukleartests der USA, die es im Zeitraum von 1945 bis 2012 auf über 1000 gebracht haben! Eine Info aus Wikipedia, wobei ich natürlich nicht weiß, wie fundiert die Zahlen hier sind, aber die USA liegen definitiv weit vorne auf Platz 1. Dieser Road Trip mit vielen phantastischen Elementen aus Fantasy und Horror, dem Coming of Age des Protagonisten Jack und der faszinierenden Hintergrundidee hat mir jedenfalls sehr gut gefallen! Ich bin jetzt schon gespannt auf den Nachfolger "Das schwarze Haus": es spielt 20 Jahre später und stellt Jack Sawyer vor neue gefährliche Herausforderungen.

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Gebündelte Energie

Von: Phantastikon

19.05.2019

Es war die größte Zusammenarbeit innerhalb der Phantastischen Literatur, die es je gegeben hatte. So groß, dass die Verleger für die Werbung eine halbe Million auf den Tisch legten (was für 1984 eine gewaltige Zahl war). Die beiden besten Horrorautoren schreiben gemeinsam ein Buch. Natürlich dachte man an Bestsellerlisten, Filme, Fortsetzungen und so weiter. Am Ende war der Talisman zwar ein Bestseller, aber mit Filmen war es erst mal nichts. Das mag verwundern, wo doch wirklich jedes von King bekritzelte Taschentuch verfilmt zu werden scheint, aber Steven Spielberg sicherte sich die Filmrechte und gab dann bekannt, dass das Buch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verfilmbar sei. Jetzt aber deuten Gerüchte darauf hin, dass es nach dem Erfolg von ES vielleicht an der Zeit ist, das Projekt aus der Produktionshölle zu holen. Das Buch handelt von Jack Sawyer, einem 12-jährigen Jungen, der erfährt, dass seine Mutter an Krebs erkrankt ist und wahrscheinlich sterben wird. Lily Cavanaugh, die ‚Königin der B-Movies‘, ist auf der Flucht vor dem bösartigen Geschäftspartner ihres Mannes, der in dubiose Geschäfte verwickelt ist und einige fiese Tricks auf Lager hat. Jack freundet sich mit dem alten Hausmeister Speedy Parker an, der ebenfalls in diesem heruntergekommenen Freizeitpark lebt wie Jack und seine Mutter. Speedy führt Jack in die Geheimnisse der „Region“ ein, eine Parallelwelt mit seltsamen physikalischen Regeln: Zeit und Distanz haben unterschiedliche Bedeutungen (wobei die alternative Welt eher einer komprimierten Version der Vereinigten Staaten ähnelt), und jeder aus der einen Welt hat einen Doppelgänger (Twinner) in der anderen. Sie teilen einige der physischen Eigenschaften, Lebensereignisse und Charaktereigenschaften des anderen, aber durchaus nicht alle. Manche von ihnen können von der einen in die andere Welt wechseln (flippen), und wieder andere – wie Jack – müssen einen magischen Wein trinken, um wechseln zu können. Jeder hat einen Twinner, abgesehen von Jack. Sein Gegenpart Jason starb, als er noch ein Baby war. Das wäre Jack fast ebenfalls passiert. Zur Überraschung hat seine sterbende Mutter einen besonderen Twinner: Königin Laura DeLoessian (die von allen geliebt und verehrt wird und in einen tiefen Schlaf gefallen ist, aus dem sie nicht erweckt werden kann). Speedys Zwilling, ein Revolverheld namens Parkus, erzählt Jack alles über einen Talisman, der seine Mutter, und gleichzeitig die Königin, heilen kann, und so beginnt eine klassische Fantasy-Reise. Ende der 1970er Jahre beschlossen die befreundeten Autoren Stephen King und Peter Straub gemeinsam einen Roman zu schreiben. Es dauerte vier Jahre, bis sie damit begannen, und als sie sich daran machten, endlich loszulegen, schrieben sie im Wesentlichen die Kapitel im Wechsel, den Anfang und das Ende aber gemeinsam. Danach wollten sie den Text des jeweils anderen noch einmal überarbeiten. Für beide Autoren war es ein Spiel, das damit begann, den Stil des jeweils anderen zu kopieren, um zu einem neuen und frischen Ergebnis zu kommen, also: einen dritten Autor herauszubilden. Zwei gestandene Horror-Autoren tun sich also zusammen, um einen Roman zu schreiben, der nur in wenigen Szenen mit konventionellem Horror spielt. Zwar gibt es Werwölfe, die im Grunde aber gutartige Kerle sind. Es gibt einen Bösewicht (Morgan Sloat / Morgan of Orris), der nicht per se beängstigend ist. Er bringt Technologie und Gewalt in die Region, damit sie sich selbst vernichtet. Es gibt einen Moment im Roman, in dem sich Jack mit dem Herrn der Ringe auseinandersetzt: kein Zufall. Und es gibt noch ein weiteres großes Motiv, das sich durch die ganze Fantasygeschichte zieht: Freundschaft. Der Einfluss von Huckleberry Finn ist somit auch hier gegenwärtig. Peter Straub selbst hat darauf hingewiesen, indem er sagte: „Twain war uns von Anfang an ein Vorbild.“ Das Thema das Buches ist eine fantasievolle Coming-Of-Age-Geschichte, aber jeder der beiden Autoren hat alleine besseres zu Papier gebracht. Auf den ersten Blick ist gar nicht so schnell zu erklären, woran es dem Buch mangelt, um als Jugendbuch auch die erwachsene Leserschaft anzusprechen. Der Roman ist nicht etwa schlecht geschrieben. Er ist lang und neigt – wie viele Bücher Kings – etwas zur Übertreibung. Es gibt gewiss einige Längen, aber die Geschichte an sich ist gut. Jedoch befinden wir uns in einem anderen Zeitalter. Die Fantasy hat sich weiterentwickelt und entweder hat man in den 80ern etwas Zeitloses geschaffen, oder man fällt heute durch. Das kann man sich bei diesem Buch aussuchen.

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

Zum Autor

Peter Straub

Peter Straub stammte aus Milwaukee, Wisconsin. Bevor er sich für einige Jahre in England niederließ, studierte er an der Columbia University und in Dublin. Bis zu seinem Tod 2022 lebte er mit seiner Frau auf einer Farm in Connecticut. Straub gilt neben Stephen King als einer der bedeutendsten amerikanischen Horror-Schriftsteller. Er hat weltweit eine große Leserschaft und Fangemeinde. Zusammen mit Stephen King schrieb er die Romane "Der Talisman" und "Das schwarze Haus".

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