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Juli Zeh

Corpus Delicti

Ein Prozess

(7)

Bestseller Platz 37
Spiegel Taschenbuch Belletristik

Taschenbuch
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Ein aufrüttelndes Schreckensbild unserer Zukunft...

Jung, attraktiv, begabt und unabhängig: Das ist Mia Holl, eine Frau von dreißig Jahren, die sich vor einem Schwurgericht verantworten muss. Zur Last gelegt wird ihr ein Zuviel an Liebe (zu ihrem Bruder), ein Zuviel an Verstand (sie denkt naturwissenschaftlich) und ein Übermaß an geistiger Unabhängigkeit. In einer Gesellschaft, in der die Sorge um den Körper alle geistigen Werte verdrängt hat, reicht dies aus, um als gefährliches Subjekt eingestuft zu werden. Juli Zeh entwirft in »Corpus Delicti« das spannende Science-Fiction-Szenario einer Gesundheitsdiktatur irgendwann im 21. Jahrhundert, in der Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht geworden ist.

»Juli Zeh ist mit Corpus Delicti der weibliche George Orwell der Gegenwart geworden.«

Deutschlandradio

Originaltitel: Corpus delicti
Originalverlag: Schöffling
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-74066-6
Erschienen am  09. August 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Kochenmarkstransplantation verändert nicht die DNA im Sperma!

Von: KleineErde aus Bayreuth

26.10.2021

ich habe das Buch gelesen, weil ich gerne die Menschen, die kein Vertrauen in die Gesundheitspolitik des Staates in der Corona - Krise haben, verstehen möchte. Dieser Roman ist ein Bestseller und wird auch im Schulunterricht behandelt. Meinem Exemplar lag ein Zettel von Juli Zeh bei, mit dem Titel: "Ringt um das beste Argument - nicht um die größte Angst." Für mich hat die Wissenschaft die besten Argumente und Bücher, die biologisches Halbwissen nutzen, sollten wir sehr kritisch betrachten.

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Warum,Frau Zeh

Von: Pitohui aus Eppstein

19.08.2019

Irgendwie schafft es dieses Buch,mir die Dystopie sympathischer zu machen als die Protagonistin.Wenn das Absicht ist,vergebe ich 5 Sterne. Sollte aber anscheinend nicht so sein. Einige (kurz gefasste) Kritikpunkte: Mia Holl hilft ihrem Bruder bei Suizid und schiebt dies auf die Regierung.Dies wird das ganze Buch gekonnt ignoriert und so getan,also ob das „System“ Moritz getötet hätte.Mias Beteuerungen,sie habe ihren Bruder geliebt,erscheinen hier zumindest fragwürdig,genauso wie die oblatendünne Entschuldigung,wegen der Moritz dann am Ende doch unschuldig ist.Die ideale Geliebte ist irrelevant und dient als Mittel,mit dem Zeh pseudo-philosophische Bemerkungen ins Buch einstreut.In der Mitte des Buches sagt Mia selbst,dass sie keine Argumente haben.Dies stimmt und ist ein weiterer trauriger Beweis,wie schlecht die Dystopie in diesem Buch geschrieben ist.Moritz würde in allen Rechtssystemen dieser Welt verurteilt.Versucht Frau Zeh uns hiermit zu sagen,dass nur aufgrund von Emotionen ohne Beweise gerichtet werden sollte? Am Ende ruft die Protagonistin Terroristen zum Morden auf.Wie ich diese Hauptprotagonistin hier noch irgendwie sympathisch finden soll,ist mir vollkommen schleierhaft.Sowieso,Frau Zeh.Dieses Buch wurde anscheinend als Reaktion auf Pflichtuntersuchungen geschrieben,in denen Frau Zeh unangemessene Unterdrückung sieht.Die gibt dem Buch etwas Kontext.Es handelt sich hierbei um fast schon in die Nähe von Impfgegnern und Konsorten zu stellende Moderne-Medizin-Kritik. All das lässt mich lieber in dieser Dystopie als in Zehs Utopie leben wollen. Ein guter Schreibstil kann dieses Buch nicht retten.Es ist eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe.

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Vita

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Bundesverdienstkreuz (2018). 2018 wurde sie zur ehrenamtlichen Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.

Zur Autorin

Pressestimmen

"Negative Utopie und Justizdrama, Polit-Thriller und Gesellschaftsstück, handfestes Horror- und hauchzartes Geschwistermärchen."

Süddeutsche Zeitung

"Eine Gerichtstragödie in Prosa, ein Traktat in verteilten Rollen, ein Science-Fiction-Krimi und stetig sich beschleunigendes Debattierstück."

Die Zeit

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