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Rezensionen zu
Und jetzt du.

Tupoka Ogette

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

UND JETZT DU - Rassismuskritisch leben von Tupoka Ogette erklärt anschaulich und sehr verständlich die verschiedensten Formen und Ausrichtungen von Rassismus. Persönlich und anhand vieler weiterer Erfahrungen wird das Ausmaß und das Leid vieler Schwarzer und people of color sichtbar gemacht. Sehr interessant fand ich den individuellen Prozess der Erkenntnis: es benötigt Worte, Austausch und Strategien, um Rassismus gewahr zu werden und um darum zu kämpfen, ihn abzuschaffen. Mit Strategien für jede Lebenslage gibt Ogette Werkzeuge an die Hand, sich und die Welt zu hinterfragen und aktiv und bestimmt Änderungen anzustoßen ... ihre jahrzehntelangen Erfahrungen mit Menschen merkt man auf jeder Seite: sie ist einfühlsam und realistisch, bestimmt und ganz klar in ihren Äußerungen. UND JETZT DU wirkt aktivierend, hoffnungsvoll und schärft den Blick für Ungerechtigkeiten und Ausgrenzungen. Dieses Buch ist ein Gewinn für Jede*n.

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Nachdem ich Exit Racism von Tupoka Ogette gehört und geliebt hatte, musste ich mich natürlich auch mit Und jetzt Du. auseinandersetzen. Ich bin sehr dankbar für dieses Buch und möchte direkt eine große Empfehlung aussprechen. Tupoka Odette ist seit 2012 Beraterin und Trainierin im Bereich Rassismuskritik. Sie leitet Workshops und Fortbildungen und tritt als Speakerin auf. In ihrem neuen Buch spricht sie über rassistische Strukturen und die erklärt, dass Rassismus in einer rassistisch sozialisierten Gesellschaft überall stattfindet. Sie widmet sich unter anderen den Bereichen Schule, Gesundheitssystem und der Werbung und bietet Raum, das eigenes Denken zu reflektieren und gute Tipps, um ins Gespräch mit Freunden oder der Familie zu gehen. Ein Buch kann den Rassismus der letzten Jahrhunderte nicht bekämpfen und Rassismuskritisches Denken ist eine lebenslange Aufgabe und ein Prozess, klar. Dieses Buch bietet aber einige gute Anhaltspunkte und kann helfen, ein paar Denkmuster zu durchbrechen. Auch wenn ihr denkt, dass ihr nicht rassistisch seid, oder vielleicht gerade dann, wird dieses Buch euch so viel neues bieten. Mir hat die klare Sprache der Autorin sehr gut gefallen. Sie benennt die Dinge direkt und kommt schnell auf den Punkt. Das Lesen war sehr einfach, auch wenn die Themen natürlich immer wieder eine kleine Pause zum reflektieren gefordert haben. Da sind vor allem die hübschen grünen Kästchen am Ende einiger Kapitel nützlich. In denen werden direkte Fragen gestellt und To-do-Liste geboten, die ich sehr hilfreich fand. Trocken ist das Buch zum Glück überhaupt nicht Zwischendurch spickt Tupoka Ogette ihre klugen Beiträge mit Humor und schafft es, dieses große, schwere Thema zugänglich zu machen. Trotz klarer Worte bringt sie sehr viel Wärme mit und zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle diesen Kampf gemeinsam bestreiten. Ich kann nur noch mal sagen, wie wertvoll dieses Buch ist und wie hilfreich die Anregungen im Bezug auf ein Rassismuskritisches Leben sind. Von mir nicht nur eine Leseempfehlung, sondern vor allem die Bitte, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und nicht wegzuschauen.

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Gefühlt hat so ziemlich jede:r von uns inzwischen „exit rasicm“ gelesen (oder gehört), das sich vor allem nach dem rassistischen Terroranschlag in Hanau und dem Tod des Schwarzen US-Amerikaners George Floyd durch Polizeigewalt im Jahr 2020 in mein persönliches Bewusstsein gebrannt und ebenfalls als wichtiges Standardwerk innerhalb des (deutschen) Antirassismus-Kanons etabliert hat. Fünf Jahre später erschien nun das zweite Buch der Autorin, Antirassismus-Trainerin und -Beraterin Tupoka Ogette. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger liegt der Fokus bei „Und jetzt du.“ auf praktischen und alltagsnahen Übungen, die Leser:innen sowohl auf der individuellen wie auch auf der strukturellen Ebene zu einem rassismuskritischen Leben und einer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe verhelfen soll. Angefangen mit einer theoretischen Einführung in relevante Begriffe und Konzepte (Wisst ihr zum Beispiel, was der White Gaze ist?) wird der Inhalt des Buches von der Autorin stetig auf eine immer praktischere Ebene gehoben, sodass längst nicht nur ‚Newbies‘ einen Mehrwert daraus ziehen können. Ogette vereint persönliche Anekdoten und Erlebnisse mit knallharten Fakten, lässt aber auch und vor allem Raum für Selbstreflexion: Denn in so ziemlich jedem Kapitel erwarten uns kurze Abschnitte mit themenrelevanten Fragen, die tagebuchartig in den persönlichen, familiären und beruflichen Alltag integriert werden können. „Rassismus trennt uns. Das ist eine der traurigsten Wahrheiten, die das Leben in einer rassifizierten Welt für uns parat hält. Viele weiße Menschen glauben allerdings, dass sie diese Trennung verhindern, indem sie Rassismus ignorieren. Sie glauben, Liebe würde Rassismus ersetzen. Ein fataler und tragischer Irrtum.“ (S. 203) Antirassismus ist Arbeit. Doch wer glaubt, dass jahrhundertealte Strukturen mit nur ein bisschen Liebe und Verständnis füreinander aufgelöst werden können, ist nicht weniger als naiv. Ich persönlich fühle mich durch dieses Buch jedenfalls gleichermaßen darin bestärkt, ermutigt und dazu eingeladen, mein eigenes rassismuskritisches Denken wie auch das von anderen aktiv voranzutreiben. Dringende Leseempfehlung!

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Wichtiges Buch

Von: Stefanie Sprung

21.04.2022

Tupoka Ogette schreibt ein Buch. Sie ist eine schwarze heterosexuelle Cis-Frau und schreibt an weiße Menschen. Ich selbst bezeichne gerne Kollegen als 'alte, weiße Männer' und wurde dabei schon von einigen Männern angesprochen, dass sie doch noch gar keine weiße Haare haben. Ich habe sie dann aufgeklärt, dass sie eine weiße Hautfarbe haben und war selbst sehr verwundert, dass die Männer, obwohl sie auch mit z. Bsp. Indern zusammen arbeiten, dies nicht als total offensichtlich empfanden. Aber dazu klärt Tupoka auf, dass man als die privilegierte Person, also die weiße, männliche Person in diesem Fall, sich eigentlich auch nicht bewusst ist, dass man privilegiert ist. Sie schreibt auch, dass es hart zu lesen ist und man immer nur so viel lesen soll, wie man verkraften kann und leider ist es so. Aber ich bin dankbar, dass sie über ein paar Themen aufklärt.

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„Rassismus definiert sich über den Effekt und nicht über die Intention.“ (S. 64) Als Zielgruppe nennt die Schwarze Autorin weiße Menschen, die sich auf einen rassismuskritischen Weg begeben. Da auch ich von mir selbst das Selbstbild eines toleranten Menschen habe, mir jedoch gleichzeitig bewusst ist, dass ich durch meine Erlebnisse, Wahrnehmungen und äußere Einflüsse unbewusst und vor allem ungewollt Ausdrücke und Redewendungen benutze, die in ihrem Kern verletzend und rassistisch sind, hat mich das Buch direkt angesprochen. Denn ich möchte diese fatalen Irrtümer erkennen und eliminieren lernen. Ich bin z. B. in einer Zeit aufgewachsen, als der Schaumkuss noch anders hieß. Dass ich mir früher bei der Benennung nichts Böses gedacht habe, macht die Sache aber nicht besser. Daher höchste Zeit, mich zu sensibilisieren und neue Wege kennenzulernen. Das Buch ist gut aufgebaut und leicht zugänglich geschrieben. Tupoka Ogette stellt zunächst Begrifflichkeiten, Zielgruppe, ihren Werdegang und auch ihre aktuelle Positionierung vor. Bevor eine Schlussbemerkung das Buch abrundet folgen nun 4 Teile, von Lass und anfangen über Das ganze Ausmaß weißer Zerbrechlichkeit hin zu privat und schließlich im institutionellen Kontext rassismuskritisch leben. Meine ursprünglich Erwartungshaltung, ein Handbuch mit Dos und Don‘ts vorzufinden wurde nicht erfüllt, worüber ich dankbar bin. Die vielen authentischen Beispiele stimmen nachdenklich und regen selbstkritische Betrachtung an. Dabei helfen die reflektierenden Fragen. Und ich stimme hier voll zu, dass alles, was ich verstanden und verinnerlicht habe, sich leichter im Alltag umsetzen lässt. Ich habe viele tolle Anregungen erhalten und werde das Gelesene erstmal sacken lassen. Von nun an, werde ich meine Umgebung und mich kritischer betrachten und somit hoffentlich intuitiv einen besseren Weg finden. Vielen Dank an Tupoka Ogette für dieses Buch. Ein Thema, über das wir alle mehr sprechen sollten. „So wie Menschen für ihre Taten in die Verantwortung genommen werden, sollten Menschen auch verantwortungsbewusst mit der eigenen Sprache umgehen.“ (S. 47) Alle Rechte bei Verlag und Autorin.

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Als mir im Sommer 2020 Tupoka Ogettes Buch "exit RACISM - rassismuskritisch denken lernen" in die Hand fiel, war das für mich ein riesengroßer Augenöffner. Gemeinsam mit Alice Hasters Bestseller "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten" gab dieses Buch für mich den Startschuss für meinen persönlichen Weg zu einem rassismuskritischen Leben. Auf dem befinde ich mich immernoch, das wird auch nie aufhören, ich lerne stetig dazu und sauge alles, was ich thematisch dazu finden kann - egal ob Bücher, Podcasts oder Filme - regelrecht auf. Tupoka Ogettes neues Buch "Und jetzt du. Rassismuskritisch Leben" ist da erneut ein riesige Bereicherung! Tupoka Ogette ist Autorin, Podcasterin sowie Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik. In "Und jetzt du. Rassismuskritisch Leben" macht sie deutlich, dass Rassismus sich in jedem Bereich unseres Lebens, unserer Gesellschaft findet und wir alle rassistisch sozialisiert sind. Dabei stagniert das Buch aber nicht, die Autorin nimmt uns weiße Lesende vielmehr an die Hand und zeigt uns Wege auf, wie wir unsere rassistischen Denk- und Verhaltensmuster aufbrechen können. Das Buch geht hier auf vielfältige Themen ein und vermittelt unglaublich viel Wissen - was es vor allem auch für Menschen interessant macht, die sich bisher noch nicht so viel mit Rassismus auseinander gesetzt haben. Tupoka Ogette erklärt zum Beispiel White-Fragility-Phänomene wie White Saviorism oder Tokenism, sie seziert aber auch unter anderem den Rassismus in Kitas, Schulen, dem Gesundheitssystem und in der Kunst. Toll fand ich hier besonders die konkreten Tipps zu rassismuskrituschem Handeln, die sich auch in der Gestaltung des Buchs wiederfinden. "Und jetzt du. Rassismuskritisch Leben" ist ein Must-Read und sollte in jedem Bücherregal zu finden sein. Kauft es, lest es und schenkt es euren weißen Freund*innen, Verwandten und Kolleg*innen. Tupoka Ogette schickt uns einmal mehr auf den Weg in eine antirassistische Gesellschaft.

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Wenn ich auf meinem rassismuskritischen Weg eins gelernt habe, dann, dass man sich mit vielen verschiedenen Perspektiven und Medien dazu auseinandersetzen sollte und dass man niemals fertig ist. "Und jetzt du" von Tupoka Ogette öffnet einem auf diesem Weg die Augen, gibt Denkanstöße und auch konkrete Handlungsempfehlungen. Dabei erzählt Tupoka von ganz persönlichen Erfahrungen aus dem Alltag und aus Workshops mit weißen Menschen. Das Buch enthält aber auch belegte Fakten, Studien und Erkenntnisse. In Kombination mit einem lockeren und alltäglichen Schreibstil, ist es verständlich und sprachlich nahbar und leicht zugänglich. Wobei man zwischendrin trotzdem Zeit benötigt, um das Gelesene zu reflektieren und zu verarbeiten, weil man sehr viel nützlichen Input bekommt 🤔 Das Buch hat mich an vielen Stellen wütend oder traurig gemacht, schockiert oder mich Ohnmacht fühlen lassen, besonders wenn es um Rassismus in Schule, in der Familie oder im Gesundheitssystem ging😖 Vor allem hat es mich aber zum Nachdenken angeregt und viele Gespräche eröffnet. Allerdings würde ich es eher Menschen empfehlen, die sich schon einmal mit dem Thema Rassismus beschäftigt haben. Obwohl in dem Buch viele Phänomene wie White Saviorism oder Tokenism erklärt werden, baut es auf einem gewissen Vorwissen auf. Zum Einstieg eignet sich "Exit Racism" dann vielleicht besser. Ansonsten kann ich "Und jetzt du" nur jedem ans Herz legen und werde sicher auch in Zukunft immer Mal wieder einige Passagen darin nachlesen!

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Nach dem Bestseller „exit RACISM“ legt Tupoka Ogette, Trainerin und Beraterin für Rassismuskritik nach. „UND JETZT DU“ zeigt auf, wie ein rassismuskritisches Leben gelingen kann. Das Buch beinhaltet viele praktische und alltagsnahe Übungen die auf individueller oder struktureller Ebene angewandt werden können. Inhaltlich ist diese Lektüre allerdings kein Regelwerk, sondern gibt Impulse z.B. die eigenen Gedanken- und Sprachmuster zu hinterfragen, um dadurch (Alltags-)Rassismus aufzudecken. Die Anrede aus dem Buch erfolgt mit Du. Dadurch wurde die Distanz zu ggf. unangenehmen Zeilen abgebaut und die Leserschaft wird aktiv mit ins Thema genommen. Der Aufbau des Buches macht es auch für Menschen attraktiv, die sich bisher noch nicht intensiver mit Rassismus beschäftigt haben, da die Autorin zu Beginn Begrifflichkeiten erklärt und so eine theoretische Wissensgrundlage schafft. Anschließend wird das Buch immer konkreter, dabei geht es auch um eigene Erfahrungen von Tupoka Ogette. Sie beschreibt Alltagssituationen im privaten oder beruflichen Kontext und nimmt auch Bezug darauf, wie Rassismus sich emotional bei ihr auswirkt. Tupoka Ogette findet in ihrem Buch die richtigen Worte und hält sprachlich eine für mich optimale Balance aus Faktenwissen, Empfindsamkeit und Direktheit. Für mich ist dieses Buch ein absolutes must-read, um sich selbst in Bezug auf Rassismus reflektieren zu können.

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