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Rezensionen zu
Richter morden besser

Thorsten Schleif

Die Siggi Buckmann-Reihe (1)

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Schöner Krimi mit viel Humor

Von: Elisa

12.08.2022

"Richter Morden besser" ist ein schöner Krimi, der viel Humor und eine interessante Geschichte liefert. Der Schreibstil des Autors ist so fesselnd, dass die Geschichte gar nicht so spannend sein muss. Einige Stellen, bzw. der ganze Mord war zwar recht schnell klar, dennoch war die Geschichte so gut erzählt, dass es nie langweilig wurde. Der Protagonist Sigi ist ein echter Sympathieträger und liefert durch seine trockene humorvolle Art jede menge gute Unterhaltung. Ich fand es sehr gelungen, wie der Autor den Mord und die dazu führende Geschichte erzählt hat, ohne dass es langwierig wurde. Natürlich hilft es auch, dass das Buch nicht ganz so viele Seiten hat, aber es ist genau die richtige länge. Die Figuren wurden alle gut beschrieben, sodass man immer voll im Geschehen war und alles gut nachvollziehbar war. Leider hat das Ende, den guten Eindruck des Buches etwas gedämpft, da hier sehr gewollt ein Cliffhanger eingebaut wurde. Ich finde den hätte es hier überhaupt nicht gebraucht, da die Geschichte einen tollen Einzelband her gibt, ein zweiter Teil wird überhaupt nicht benötigt. Wenn es keinen zweiten Band gibt, war das Ende genauso überflüssig und der Autor hätte schon ein paar Seiten früher aufhören können. Alles in allem hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ist eine absolute Weiterempfehlung.

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Siggi Buckmann ist Richter geworden um die Welt ein Stück gerechter zu machen. Nach vielen Jahren im Amt macht er desillusioniert nur noch Dienst nach Vorschrift. Doch dann stirbt der obdachlose Junkie Fredi, aber die Ermittlungen werden schnell eingestellt. Buckmann will sich damit nicht abfinden und schmiedet einen Plan... Ich mag Justizkrimis und dieser hier konnte mich ebenfalls begeistern. Ich persönlich würde das Buch nicht als Roman betiteln, es würde sich in der Krimigenre besser aufgehoben fühlen. Es hat mich teils etwas aufgewühlt, wenn das im echte Leben auch so zugeht, halleluja. Der Krimiplot brauchte zwar einiges an Zeit um richtig fahrt aufzunehmen, konnte dann aber voll und ganz überzeugen. Besonders zum Ende hin ging es nocheinmal ziemlich zur Sache. Der Autor hat einen launigen, dennoch sehr packenden Schreibstil und treibt so eine gut aufgebaute Geschichte voran. Er lässt den Hauptcharakter als Ich-Erzähler auftreten und bringt so auch etwas Humor in die Geschichte. Ich mag die Ich-Erzählperspektive sehr gern, denn dadurch wirkt eine Geschichte für mich immer ein klein wenig persönlicher. Der Autor spart in dem Buch definitiv nicht mit jeder Menge Kritik an unserem Rechtssystem und mich würde es nicht wundern wenn dieses Buch der Start einer ganzen Buchreihe werden würde. Hier ist dem Autor nicht nur der Haupcharakter gut gelungen, sondern auch die Nebhencharakter die teils auch eine tragender Rolle spielen. Fazit: Ein etwas anderer Krimi, der mich aber sehr gut unterhalten hat.

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„Richter morden besser“ von Thorsten Schleif hat mir insgesamt gut gefallen. Der juristisch angelehnte Humor war sehr angenehm. Weiter war es angemessen spannend, nicht zu überspitzt oder künstlich, sondern einfach angenehm zu lesen. Schleif zeigt außerdem die bestehenden und eventuellen Schwächen unseres Justizsystems auf, was einen guten Einblick bietet. Der Protagonist Buckmann ist Richter am Amtsgericht und erzählt dem Leser die Geschichte, wie er einen Kleinstadtganoven, der seine Familie bedroht, mittelbar umbringen lässt, nachdem die Polizei und alle anderen das Verfahren einstellen mussten. Fazit: amüsantes und lesbares Buch, geprägt von merkbar juristischen Lebensansichten.

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Das Buch ist für mich nicht wie betitelt ein Roman, sondern ein Krimi, der mehr als eine Prise Humor beinhaltet und auch die ein oder andere Brutalität. Die Dialoge sind köstlich und sehr unterhaltsam, genau wie der Rest der Geschichte. Thorsten Schleif hat einen lebendigen locker leichten sehr flüssigen Schreibstil, sodass ich das Buch in kürzester Zeit ausgelesen habe. Der Autor schafft es mit seiner Erzählweise, dass man sofort mittendrin in der Welt von Siggi Buckmann ist. Dieser ist mit seinen Ecken und Kanten einfach nur sympathisch und absolut authentisch. Seine trockene sarkastische Art ist einfach herrlich. Sein persönlicher Hintergrund und die Einblicke in seinen Richteralltag haben mir zudem richtig gut gefallen. Der Fall ist an sich abgeschlossen und macht definitiv Lust auf mehr. Für mich ein gelungener Auftakt, der zum richtigen Zeitpunkt genau meinen Nerv getroffen hat. Lernt Richter Siggi kennen und mögen!

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Grundsatz

Von: wal.li

14.07.2022

Einen idealistischen Richter, der Karriere macht, gibt es nicht. Davon kann Siggi Buckmann ein Lied singen. Er ist ist mit über fünfzig noch einfacher Richter am Amtsgericht. Neben den Urteilen, die er spricht und die oftmals vorm Landgericht abgeschwächt werden, stellt er Listen über die Kollegen auf, welche so vorhersehbar handeln wie nur was. Doch dann stirbt der Junkie Fredi an einer falschen Dosierung. Buckmann ist wirklich betroffen. Er kannte Fredi, der nach einem Schicksalsschlag abgestürzt ist, schon ewig. Und Fredi hat Buckmanns Tochter mal aus einer üblen Klemme geholfen. So etwas vergisst der Richter Siggi Buckmann nicht. Es würde nicht wundern, wenn aus diesem Romandebüt eine Reihe würde. Das Leben des Amtsrichters Siggi Buckmann verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen. Er spricht seine Urteile, er weiß, wie es läuft, und er hat sich damit arrangiert. Seine Ehe ist im Guten auseinander gegangen und er hat zwei tolle Töchter, die studieren. Über das System macht er sich manchmal lustig, aber er lebt damit. Bis Fredi einfach so zu Tode kommt, der dritte Junkie in kurzer Zeit. Ein guter Mensch. Buckmann veranlasst, dass in dem Fall ermittelt wird. Doch irgendwie scheint nicht gewollt zu sein, dass die Verantwortlichen an Fredis Versterben zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn man auch nur irgendetwas mit rechtlichen Dingen zu tun hat, weiß man, dass der Grundsatz immer auch eine Ausnahme beinhaltet. Und so fragt man sich nach dem Lesen des Klappentextes, warum und wie der Amtsrichter Buckmann dazu kommt, den Grundsatz zu überdenken. Ist es wirklich nur der plötzliche und unnötige Tod von Fredi, den der Richter über die Jahre gehegt und gepflegt hat, wenn er ihn schon nicht von der Sucht befreien konnte. Oder hat da vielleicht ein Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht? Man mag ja im System zurecht kommen, aber man muss es nicht mögen. Und mit über Fünfzig neigt sich das Arbeitsleben dem Ende zu, da kann man schon mal etwas unleidlich werden. Dann sucht man sich eine ganz andere Tätigkeit, ein Hobby oder man beginnt, die Grundsätze zu überdenken. Es ist nicht ganz klar, ob man die Verwaltungsstrukturen kennen muss, um den Reiz des Buches genießen zu können. Ist dies jedoch der Fall, wird man so manches mal zustimmend schmunzeln. Und wenn es ans Eingemachte geht, wird einem das Lachen auch mal im Halse stecken bleiben. So oder so wird man mit diesem etwas ironisch sarkastischen Kriminalroman sehr gut unterhalten.

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