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Rezensionen zu
Up to Date – Drei Dates machen noch keine Liebe – oder doch?

Beth O'Leary

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Vor ein paar Tagen habe ich dieses Buch gemeinsam mit einer anderen Lieben Buchbloggerin, im Buddyread beendet. Ich wollte schon immer mal etwas von der Autorin lesen und habe mich dann dafür entschieden, mit diesem Buch zu beginnen. Das Cover fand ich schon total auffällig. Gerade durch die Farbwahl sticht es einem ins Auge und die gewählte Schriftart hat einen Wiedererkennungseffekt. Vor allem weil die anderen Cover der Autorin auch ähnlich gestaltet sind. Von der Handlung habe ich irgendwie etwas komplett anderes erwartet. Was überhaupt nicht im negativen gemeint ist, denn mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Den Aufbau und die Einblicke in die verschiedenen Sichtweisen der Protagonistinnen fand ich ganz gut. So konnte man alle 3 kennenlernen und durch die verschiedenen Ansichten wurde das Buch interessanter. Besonders gerne mochte ich Miranda und ihren gesamten Charakter. Zudem hatte sie einen außergewöhnlichen Beruf, was sie irgendwie interessant und einzigartig macht. Jane und Shiv musste man erst nach und nach besser kennenlernen und am Ende hat mich Shiv‘s Geschichte sehr berührt. Nur mit Jane hatte ich irgendwie meine Probleme und konnte mich eher weniger in sie hineinversetzen. Ab einem bestimmten Punkt hat das Buch eine ziemlich interessant Wendung genommen und ich fand den gewählten Plot Twist sehr gut. Bestimmte Umsetzungen und Beschreibungen der Charaktere, gerade im vorderen Bereich des Buche‘s fand ich aber relativ ungünstig. Einige Dinge wurde für mich anfangs auch zu sehr ins „falsche Licht“ gerückt. Da ich nicht zu viel verraten möchte und sonst Spoilern würde, gehe ich an dieser Stelle aber nicht ins Detail. Insgesamt aber wirklich ein gutes Buch, welches man einfach und schnell lesen konnte. Dazu war es spannend gestaltet und hatte einen interessanten Handlungsverlauf. Also gibt es von mir auch eine Leseempfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne

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In diesem Liebesroman Up to Date von Beth O’Leary geht es um Joseph Carter, der drei Frauen am Valentinstag versetzt. Joseph ist mit Siobhan zusammen und trifft sie immer, wenn sie zufällig in London ist. Das ist für gewöhnlich ein Freitag im Monat, an dem die beiden miteinander schlafen, aber ansonsten kaum Zeit miteinander verbringen. Erst mit der Zeit entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen, die durch Siobhan unterbrochen wird, weil diese einen Nervenzusammenbruch hat und dann wieder aufgenommen wird. Nachdem beide mehr Zeit miteinander verbracht haben, merken sie, dass ihre Gefühle mehr als Sex sind… Miranda ist mit Carter zusammen, der sie am Valentinstag versetzt. Obwohl sie immer wieder Hinweise auf eine andere Frau entdeckt, ignoriert sie diese und selbst wenn sie ihren Freund darauf anspricht, windet er sich immer wieder heraus. Mit der Zeit lernt Miranda auch einen neuen Kollegen ganz gut kennen, der aber tabu ist, weil sie mit Carter zusammen ist, obwohl sie auch Gefühl für diesen anderen Kollegen entwickelt… Jane ist ebenfalls mit Carter verabredet, allerdings sind sie nur Freunde und er spielt ihren festen Freund bei einer Verlobungsparty. Janes Vergangenheit bleibt lange mysteriös, aber sie hatte mal einen Freund, der sie mies behandelt hat und der dafür gesorgt hat, dass sie aus London geflohen ist. Nun lebt sie ihr Leben und arbeitet unentgeltlich für eine Wohltätigkeitsorganisation. Mit Carter ist sie lange Zeit nur befreundet und bildet mit ihm beispielsweise einen Buchclub… Joseph Carter ist der Freund, Bekannte, Sexpartner diese drei Frauen, die alle nichts voneinander wissen und deren Leben dennoch eng miteinander verwoben sind… Ich habe Up to Date von Beth O’Leary als Hörbuch gehört, sodass ich hier sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen werde. Ich muss sagen, dass ich am Anfang etwas brauchte um in die Story reinzukommen und dass mir die drei Frauen am Anfang relativ sympathisch waren. Leider hat das im Laufe der Handlung immer weiter nachgelassen. Siobhan ist total egoistisch und wurde mir immer unsympathischer. Ja, sie hat offenbar viel durchgemacht, und natürlich hatte ich auch Mitleid mit ihr, aber ihre Handlungen und ihr Verhalten haben sie bei mir so unsympathisch gemacht, dass ich mich durch die Abschnitte mit ihr regelrecht gequält habe und beinahe mehrfach in ihren Abschnitten einfach abgebrochen hätte. Miranda lässt Carter zu viel durchgehen. Sie ignoriert sein betrügerisches Verhalten, dass er nach Konfrontationen nicht mit ihr spricht und sich auch ansonsten irgendwie komisch verhält immer wieder und verbaut sich sogar das eigene Glück auf diese Weise. Ich fand sie zwar sympathisch, konnte ihr Verhalten und ihr Zögern mit Carter zu sprechen einfach nicht nachvollziehen. Jane wirkt total verschreckt und verängstigt und man ahnt, dass auch sie etwas schlimmes durchgemacht hat in ihrer Vergangenheit. Sie hat etliche Regeln, die sie sich selbst auferlegt hat und hat starke Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl. Da sie sich ziemlich weiterentwickelt und auch den Abstand von Carter immer wieder für die eigene Entwicklung nutzt, fand ich sie als Charakter sehr sympathisch, wenngleich ich auch ihr Verhalten häufig nicht richtig nachvollziehen konnte. Ich will hier nicht zu viel sagen, weil das sonst spoilern würde, aber Carter ist ein Arsch. Ja, es ist nicht so wie es am Anfang wirkt, aber er verhält sich dennoch allen drei Frauen (am wenigsten vielleicht noch bei Siobhan) gegenüber wie ein Arsch und ich mochte ihn einfach überhaupt nicht. Auch mit der Zeit als es dann die ein oder andere Wendung gab, wurde er mir nur unwesentlich sympathischer. Das blieb leider bis zum Schluss so. An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass es kurz vor dem Ende wirklich drastisch wird und dass es natürlich keine Triggerwarnung gab und man so etwas in diesem Roman nicht erwarten würde. Das Buch ist aber eben so angelegt, dass es eine ziemliche Überraschung gibt, sodass man keine Triggerwarnungen aussprechen kann ohne zu spoilern. Die Wendung geht damit einher und auch mit dieser hatte ich nicht gerechnet, obwohl es immer wieder Hinweise gab. Die Montagetechnik mit den drei Frauen läuft drauf hinaus, dass man die Leser- und Hörer:innen täuscht. Diese Technik fand ich zwar ganz spannend, aber in dieser Story leider vollkommen fehl am Platze. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass die Autorin diese Technik benutzt um ein gewisses Bild zu zeichnen, sondern, dass sie diese bewusst einsetzt um die Leser- und Hörer:innen zu täuschen. Das hat mir so gar nicht gefallen, weil man hinterher dieses „und sie erwachte und merkte, dass sie alles nur geträumt hatte“- Gefühl hatte. Irgendwie war die gesamte Handlung sinnlos, weil sie auf nichts hinausführt und alles ganz anders ist. Ich weiß leider nicht wie ich es besser beschreiben soll ohne komplett zu spoilern. Aber ich hatte einfach das Gefühl belogen worden zu sein und war total enttäuscht von der Handlung. Da ich das Hörbuch gehört habe, möchte ich an dieser Stelle noch kurz auf die Sprecher:innen eingehen: Grace Risch, Pan Selle und Carolin Haupt sprechen die drei Frauen und waren mir von ihren Stimmen zu ähnlich. Ich habe am Anfang erstmal einige Male zurückspulen müssen, um mitzubekommen welche Frau nun gerade an der Reihe ist. Diese Verwirrungen haben mir nicht so gut gefallen. Obwohl Carter sich ja eigentlich als einziger Charakter durch das gesamte Buch zieht, erfährt man von ihm praktisch gar nichts, sodass auch sein Sprecher, Alexander Pensel, praktisch nicht vorkam. Vor allem am Ende ist mir aufgefallen wie hölzern er gesprochen hat. Es klang so als ob der Sprecher sowas noch nie gemacht hätte, alles abgelesen hat und kaum schauspielerisches Talent besaß. Alles in allem war ich von Up to Date – Drei Dates machen noch keine Liebe – oder doch? Von Beth O’Leary ziemlich enttäuscht. Siobhan und Carter waren mir nur unsympathisch, Miranda und Jane waren okay, konnten den Roman aber leider auch nicht retten. Obwohl die Montagetechnik spannend war, passte diese überhaupt nicht zu dieser Art von Roman und hat einen Großteil zu meiner Enttäuschung beigetragen. Die Sprecherinnen waren sich zu ähnlich, waren aber im Großen und Ganzen ziemlich gut.

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Im vierten Roman Up to date von Beth O'Leary geht es um den Protagonisten Joseph Carter und die drei Frauen Shioban, Miranda und Jane. Alle drei sind durch Joseph miteinander verbunden. Im Laufe des Buches lernt man immer mehr Facetten des Protagonisten kennen. Zunächst ist er sehr geheimnisvoll, mysteriös und mir persönlich auch unsympathisch. Nach und nach versteht man Joseph jedoch besser, vor allem als die Geschichte aufgelöst wird. Die drei Frauen sind sehr unterschiedlich. Shioban ist Life Coach, wirkt nach außen hin selbstbewusst und hat ein Faible für Mode. Miranda hat den wohl riskantesten Job als Baumpflegerin und ist nach außen hin die Starke, Coole und Ruhige. Jane arbeitet ehrenamtlich in einem Second-Hand-Laden und hat insgesamt sieben Outfits: eins für jeden Tag der Woche. Daher trägt sie jeden Montag, jeden Dienstag, u.s.w. das gleiche wie am Montag, Dienstag u.s.w. davor. Außerdem liebt sie Bücher und ist eher schüchtern. Dass die drei Frauen durch Joseph miteiander verbunden sind wird bereits zu Beginn des Romans deutlich. Wie genau ihre Leben tatsächlich miteinander verknüpft sind, erfährt man jedoch erst gegen Ende des Buches. Den Plot-Twist habe ich erst sehr spät vermutet und kam für mich somit ziemlich überraschend. Anschließend kann man Joseph viel besser nachvollziehen und die gesamte Handlung zuvor wird in ein anderes Licht gerückt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und an ihre Charaktere angepasst. Somit klangen die Kapitel sprachlich aus Shiobans Sicht anders als die von Jane, was mir sehr gut gefallen hat. Für mich ist Up to date nicht das beste Buch der Autorin, der Abschluss der Geschichte hat mir jedoch sehr sehr gut gefallen! Von mir bekommt der Roman daher vier von fünf Sternen!

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Da ich die anderen Romane von Beth O'Leary vor allem wegen ihres Humors sehr mochte, war ich natürlich auch auf ihren neuen Roman sehr gespannt. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, da ich mir die Verbindung zwischen den drei Frauen und Joseph Carter interessiert hat, besonders da ich mir im Vorfeld auch nicht vorstellen konnte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Wir erleben die Geschichte aus den Perspektiven der drei Frauen und somit auch dreimal eine Liebe zu Joseph Carter. Ich fand diese Storyline auf der einen Seite wahnsinnig interessant, da ich bisher auch nichts Vergleichbares gelesen habe, aber auf der anderen Seite war insbesondere Joseph dadurch ein sehr schwer greifbarer Charakter. In jedem Fall hat mich die Geschichte mehr als einmal mit Fragezeichen im Kopf zurückgelassen, weil es mir sehr schwergefallen ist, zu erahnen, in welche Richtung sich die ganze Geschichte entwickelt, wobei gerade das auch den Reiz ausgemacht hat, zumal sie schlussendlich in sich absolut logisch gewesen ist. Allerdings kann ich nicht wirklich weiter auf die Handlung eingehen, ohne zu spoilern, daher mache ich an dieser Stelle jetzt mit den Figuren weiter. Wie schon angemerkt war Joseph für mich eher schwer zu greifen, was aber auch genauso gewollt gewesen ist, es mir trotzdem etwas schwer gemacht hat, die Geschichte richtig zu fühlen. Siobahn, Miranda und Jane hingegen mochte ich alle drei wahnsinnig gerne, sie waren zwar sehr unterschiedlich, aber alle auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch und ich fand es erstaunlich, dass ich allen dreien ihr Glück mehr als gewünscht habe, auch wenn es gewissermaßen vom gleichen Faktor abhing. Der Schreibstil war wie erwartet sehr humorvoll, aber an den richtigen Stellen auch ernst und ich hatte wirklich einige unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch. Es ließ sich insgesamt auch sehr locker und leicht lesen. Fazit Eine Liebesgeschichte der besonderen Art, die definitiv anders ist, als alles was ich bisher gelesen habe, die ich aber genau deswegen sehr lesenswert fand. Obwohl ich oft genug absolut ahnungslos war wohin sich die Geschichte entwickelt und was das alles überhaupt soll, habe ich das Lesen deswegen trotzdem genossen, genau wegen dieser ganzen Überlegungen, ob es vielleicht so oder so sein könnte. Kategorie: Leseempfehlung

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Das Konzept des Buches hat mir bereits sehr zugesagt, als ich nur den Klappentext zum ersten Mal gelesen habe. Ein Mann versetzt 3 Damen am gleichen Tag? Die Geschichte startet relativ langsam, da man zuerst einmal in die drei verschiedenen Sichtweisen und auch Leben eingeführt wird. Überall hat Joseph eine andere Bedeutung und doch verwirrte es mich, wie er es anscheinend schaffte, alle drei Frauen gleichzeitig zu treffen und alles so zu timen, dass sie nichts davon mitbekamen. Miranda ist mir von den weiblichen Protagonistinnen besonders ans Herz gewachsen. Wie sie sich in einer Arbeitsumgebung von überwiegend Männern durchsetzte, beeindruckte mich tief. Aber auch Siobhan und Jane bezauberten mich auf ihre eigenen Weisen. Was ich besonders schön fand, war, dass alle drei ihren eignen Persönlichkeiten hatten und sich von den anderen sehr gut abgrenzten. Der Schreibstil fesselte mich ebenfalls und so konnte ich die Finger gar nicht von dem Buch lassen. Sobald ich auch nur kurz Zeit hatte, griff ich zu diesem Buch, um zu erfahren, wie es mit der Geschichte weitergehen wird. Als sich die Story dem Ende näherte, ergaben sich immer mehr Zusammenhänge zwischen den einzelnen Geschichten, an die ich nie gedacht hätte. Somit wurde ich immer wieder überrascht, wodurch mir beim Lesen kein einziges Mal langweilig wurde. Gerade zum Ende ergab alles deutlich mehr Sinn, und die einzelnen Charaktere wurden mir noch sympathischer. Das Buch hat mich insgesamt sehr gefesselt und gerade das Ende und die einzelnen Wendungen machen die Geschichte für mich zu etwas ganz Besonderem. Es wurde viel tiefgründiger, als ich zu Beginn vermutet habe, und hat mich zum Ende hin sehr berührt. Eine ehrliche Leseempfehlung für jeden!

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Schönes Buch für Zwischendurch

Von: Hannah

16.06.2022

Da ich schon viel Gutes über die Bücher von Beth O'Leary gehört habe, wollte ich nun auch das neue Buch von ihr lesen. Der Klappentext mit drei Frauen, welche alle am Valentinstag vom selben Mann sitzen gelassen werden, hat sich schon nach jeder Menge Aufregung angehört und mich direkt angesprochen. Der Inhalt des Klappentextes war direkt in den ersten paar Kapiteln abgehandelt und darauf folgt dann erst richtig die Geschichte des Buches. Das hat mir sehr gefallen, weil man so nicht wirklich weiß, was einen erwartet. Anfangs fand ich Joseph Carter sehr unsympathisch, aber mit der Zeit erfährt man immer mehr über seine Hintergründe. Zudem ergibt sich im Laufe des Buches ein Twist, den ich so anfangs nicht erwartet habe. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der drei Frauen Siobhan, Miranda und Jane erzählt. Dabei zeigen sich sehr gut die unterschiedlichen Charakterzüge der Frauen. Anfangs hatte ich zunächst etwas Schwierigkeiten sie zu unterscheiden, aber vor allem gegen Ende habe ich mit jeder einzelnen mitgefiebert. Da das Buch eher seicht geschrieben ist und nicht so tiefgründige Themen behandelt, ist es ein gutes Urlaubsbuch und schön zum Entspannen. Fazit: Ein schönes Buch für Zwischendurch, mit drei sehr unterschiedlichen Protagonistinnen.

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Es ist Valentinstag, der angeblich romantischste Tag des Jahres, wird für drei Frauen zu einem kleinen Desaster. Ihr Date – ein Mann namens Joseph Carter – erscheint nicht und keine der Frauen wieso, denn eine Absage erfolgt nicht. Doch was hat es mit dem Fehlen auf sich? Und wieso will Jospeh Carter sich mit allen drei Frauen treffen? Der Klappentext zu „Up to date“ lässt zunächst vermuten, dass es sich um eine kuriose Liebesgeschichte zwischen vier Menschen handelt, doch glaubt mir, es steckt so viel mehr dahinter. Genauer gesagt dreht sich die Geschichte um die Leben von Siobhan, Miranda und Jane, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte. Doch bevor ich darauf eingehe, muss ich an der Stelle nicht nur der Autorin ein Lob für eine erneute grandiose Geschichte aussprechen, sondern auch dem Verlag, der sich im Cover-Design treu geblieben ist. Doch nun zu unseren drei Protagonistinnen. Siobhan ist Life Coach und geht in ihrem Beruf absolut auf, und dass trotz privater Rückschläge. Miranda hingegen ist als Baumpflegerin in ihrem ungewöhnlichen Job als Frau meist allein unter Männern, dennoch weiß sie sich durchzusetzen. Die zurückhaltende Jane arbeitet als Freiwillige in einem Geschäft und versucht dabei ihre Vergangenheit vollkommen zu vergessen. Alle drei Frauen begegnen in ihrem Leben Joseph Carter und verlieben sich auf ihre eigene Art in diesen Mann. Im Buch wird dabei in den Kapiteln immer in den Sichten zwischen den drei Frauen gewechselt, so dass wir als Leser Stück für Stück erfahren, wie ihr Leben aussieht und welche Höhen und Tiefen uns darin erwarten. Es fällt mir unheimlich schwer dieses Buch in Worte zu fassen, denn es passiert so viel darin, und dennoch habe ich immerzu Angst, dass ich zu viel verrate, denn am Ende laufen alle Fäden zusammen und ergeben ein Gesamtbild, mit dem ich niemals gerechnet hätte. Selten habe ich erlebt, dass eine Autorin so gut drei Geschichten zusammenfasst und unbewusst ineinanderfließen lässt, so dass man als Leser*in erst ganz am Ende merkt, wie sehr alles miteinander zusammenhängt. Wer bereits ein Buch von Beth O’Leary gelesen hat, der wird eventuell mehr Witz zwischen den Seiten erwarten, dieser kommt dieses Mal nämlich etwas kürzer. Dafür überzeugt die Autorin erneut mit einem grandiosen Schreibstil und einem ungeahnten Tiefgang, der mich ganz am Ende sogar zu Tränen gerührt hat. Fazit: Mit „Up to date“ überzeugt Beth O’Leary mich dieses Mal mit einem deutlich emotionaleren Buch, was durch seine drei Protagonistinnen und dem mysteriösen Joseph Carter, viel Personal liefert, aber damit auch jede Menge Tiefgang. Die verschiedenen Verstrickungen lösen sich am Ende ganz fein auf und sorgen für ein emotionales Ende mit Taschentuch-Garantie.

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Eine etwas andere Datingeschichte

Von: Deblioteca

13.06.2022

Ich mag die Bücher von Beth O'Leary sehr gerne. Es ist ein etwas "anderer" Schreibstil als gewohnt, dennoch packt es mich immer wieder von neuem. Dieses Buch ist für mich wieder ein grossartiges Werk von Beth, da die Ausgangslage vom Klappentext beschrieben und in den ersten Kapitel behandelt wird. Und ab dann? Entwickelt sich eine Reise wo man nicht weiss, wohin sie führt. Ich habe Vermutungen angestellt, wieder verworfen, wieder etwas neues gedacht, etwas anderes gehofft, dann wurde ich überrascht und dann war alles klar. Ich mag das sehr, wenn der Leser auf eine Reise durch Emotionen geschickt wird und mich hat das Buch und auch die Geschichte von Joseph und den 3 Frauen total erreicht. Ich fand Joseph von Beginn an faszinierend und nahbar, und auch die 3 Frauen, Siobhan, Miranda und Jane konnten mich jede in ihrer Art überzeugen. Ausserdem hat Miranda einen echt ausgefallenen Job - das hatte ich noch nie in einem Buch und das hat mir sehr gut gefallen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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