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Rezensionen zu
Die Stewardessen. Bis zum Horizont

Svea Lenz

Die Stewardessen-Serie (2)

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Der erste Stewardessenroman mit dem Untertitel "Eine neue Freiheit" hat eine Fortsetzung erhalten. In "Bis zum Horizont" erzählt Autorin Svea Lenz die Geschichte von Margot Frei weiter, die in ihrem Roman eine der ersten Lufthansa-Stewardessen war. Lenz hat es für meine Begriffe perfekt geschafft, die Nachkriegsgeschichte der Lufthansa in Szene zu setzen und sie in einen fiktiven Roman zu packen, der mit jeder Menge Charme, mit Spannung und alltäglichen Geschichten um Liebe und auch Nachkriegsproblemen behaftet ist. Wir befinden uns jetzt im Hamburg des Jahres 1957. Margot ist noch immer Stewardess. Ihrer Familie gefällt das nicht, weil sie in diesem Beruf nicht heiraten darf, aber eine Beziehung zu einem Piloten hat, was für damalige Verhältnis verwerflich war. Innerhalb des zweiten Buches kommt es nun dazu, dass Margot ein Angebot der PanAm erhält, dafür müsste sie aber nach New York gehen. Aber kann sie ihre Heimat und ihre Liebe verlassen? Ich verrate nicht, wie sich Margot entscheidet. Die Darstellung der handelnden Charaktere ist wieder einmal sehr gelungen, detailliert, aber nicht langatmig werden die Szenen beschrieben, sodass sich auch dieser zweite Band der Stewardessensaga absolut fesselnd, kurzweilig und unterhaltsam liest. Ich war bestens unterhalten - und ich finde es echt schade, dass ich die Geschichte verlassen musste, als ich das Buch am Ende zuklappte. Die Charaktere waren mir tatsächlich ans Herz gewachsen, man konnte sich sehr gut eindenken in die Geschichte. Ich finde, dass es die Autorin sehr gut geschafft hat, beides, Fiktion und wahre Lufthansahistorie zu verbinden. 100 Prozent Leseempfehlung !!!

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Inhalt: 1957. Seit etwas über 2 Jahre ist Margot Frei nun als Stewardess bei der Lufthansa tätig. Mit ihrem ganz eigenen Charme versorgt sie dort die Fluggäste. Margot ist rundum glücklich und genießt ihr Leben. Doch sie muss auch die Erfahrung machen, dass alles schnell wie ein Kartenhaus zusammenfallen kann. Ist das Angebot als Stewardess bei der legendären Pan Am zu arbeiten für sie ein Ausweg? Dazu müsste sie jedoch von Hamburg nach New York ziehen. Wie wird Margot sich entscheiden? Leseeindruck: "Die Stewardessen - Bis zum Horizont" ist die Fortsetzung von "Die Stewardessen - Eine neue Freiheit". Da sich vieles auf die Geschichte in Band 1 bezieht, würde ich raten, diesen zuerst zu lesen. Es geht um Margot Frei, die eine der ersten Stewardessen bei der neugegründeten Lufthansa nach dem 2. Weltkrieg war. Sie ist eine fiktive Figur, eingebettet in manche historischen Ereignisse rund um die Passagierbeförderung mit dem Flugzeug. Von Margot lebt der Roman. Lebendig wird ihr Werdegang erzählt. Schon mit den ersten Zeilen war ich mittendrin und konnte die Faszination, die für sie mit der Ausübung ihres Berufes entsteht, spüren. Ich habe sie für ihre Gelassenheit in allen möglichen Situationen bewundert, mit denen sie durch die Eigenarten der Passagiere konfrontiert wird. Aber auch mit ihr gelitten, wenn unvorhersehbare Ereignisse eingetreten sind. Margot ist einfach eine Stehauffrau, die ich schon seit dem Vorgänger in mein Herz geschlossen habe. Sie verkörpert das leichte Leben und die Aufbruchstimmung der jungen Generation in den 50er Jahren. Mit anderen Worten: sie ist frei wie ein Vogel. Was aber auch seinen Preis hat. Dies zum Ausdruck zu bringen ist der Autorin wunderbar gelungen. Fazit: "Die Stewardessen - Bis zum Horizont" ist leicht wie der Sommerwind. Auch mit vorliegenden Band 2 konnte mich Svea Lenz gut unterhalten. Meine Lesestunden sind wie im Flug vergangen und meinem Kopfkino wurde bis zum Ende keine Pause gegönnt. Ich mag die Dilogie und überlasse mit einem weinenden und einem lachenden Auge Margot nun ihren weiteren Lebensweg, den sie weiterhin gut meistern wird. Da bin ich mir sicher. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Covertext: Hamburg 1957. Als Stewardess hat Margot Frei die halbe Welt bereist, doch ihre Familie missbilligt dieses unabhängige Leben zutiefst. Die Lufthansa wiederum legt großen Wert darauf, dass alle Flugbegleiterinnen ungebunden bleiben, und spätestens mit der Eheschließung endet jede Karriere. Als für Margot alles auf dem Spiel steht, bekommt sie die einmalige Chance, für die legendäre Fluggesellschaft Pan Am zu arbeiten. Doch auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist nicht alles Gold, was glänzt. Margot steht vor einer schweren Entscheidung: Ist sie bereit, alles hinter sich zu lassen – auch den Piloten, an dem ihr Herz noch immer hängt? „Die Stewardessen – Bis zum Horizont“ ist der 2 Band der Stewardessen-Reihe von Svea Lenz. Nach ein paar Seiten war ich wieder richtig in der Geschichte drin. Im Mittelpunkt steht natürlich wieder die Stewardess Margot Frei. Margot ist eine selbstbewusste junge Frau. Mittlerweile ist sie schon 3 Jahre bei der Lufthansa tätig. Sie genießt die Freiheit die ihr der Beruf bringt. Doch so richtig frei ist Margot nicht. Es gibt strenge Vorschriften an die sich die Stewardessen halten müssen. Eine davon, sie müssen ledig sein. Mit dem Piloten Klaus scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch beide haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Margot nimmt die Chance wahr und wechselt von der Lufthansa zur Pan Am. Was natürlich auch bedeutet, dass Margot ihre Heimat verlassen muss um nach Amerika zu ziehen. Auch die anderen Charaktere sind liebenswert und sehr facettenreich. Da sind z. B. die Freundinnen von Margot Thea und Almuth. Trotz der Entfernung bleiben die drei Frauen immer in Verbindung. Svea Lenz lässt die späten 1950er Jahre richtig lebendig werden. Ich bin Ende der 1958 geboren und habe natürlich keine Erinnerung an die Jahre aber aus Erzählungen meiner Eltern erkenne ich einiges wieder. Die Autorin fängt den Zeitgeist sehr authentisch ein. Aktuelle Themen wie die Wohnungsnot die nach dem Krieg herrschte oder politische Themen aber auch die Mode und die Musik der Zeit werden gut widergespiegelt. Auch die Schauplätze zu denen sich jetzt New York und Los Angeles hinzugesellen werden toll beschrieben. Svea Lenz hat einen richtig mitreisenden Schreibstil. Die lockere und gut verständliche Art wie sie die Geschichte erzählt lassen einen wie durch einen Sog in die Geschichte eintauchen. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert. Wie man in einem Nachwort erfährt hat es zu einigen Anekdoten lebend Vorbilder gegeben. Schon der 1. Band „Die Stewardessen - Eine neue Freiheit“ hat mich sehr begeistert. Der 2. Band „Die Stewardessen – Bis zum Horizont“ ist noch fesselnder. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein besonderes Schmankerl sind die Kapitelüberschriften, mit Musiktitel der 1950er Jahre. Mir haben beide Bände sehr gut gefallen. Ich kann sie nur jedem Bücherfreund empfehlen.

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Das Cover: Das Cover in seinen zarten Farben, auch die im Vordergrund stehende Stewardess der Zeit, gefällt mir sehr gut. Es ist harmonisch und zusammen mit dem Klappentext eine stimmige Buchpräsentation. Die Geschichte: 1956: Margot hat sich als Stewardess bei der Lufthansa durchgesetzt. Sie bereist die Welt und kann sich was leisten. Die Familie aber missbilligt ihre berufliche Selbstständigkeit. Frauen haben zu heiraten und eine Familie zu gründen. Genau das geht aber nicht, will man als Flugbegleiterin arbeiten. Just zu dem Zeitpunkt, als sie Gefahr läuft, alles zu verlieren, kommt das Angebot, nach New York zu gehen, um dort bei der Fluggesellschaft Pan Am, zu arbeiten. Das kommt einem Ritterschlag gleich. Doch so einfach ist das alles auch in den Staaten nicht. Sie muss sich entscheiden. Meine Meinung: Es war schön, in die Zeit der 50er-Jahre eintauchen zu können. Die Protagonisten sind sehr überzeugend. Besonders die drei Freundinnen. Alle Charaktere sind gut in Szene gesetzt. Sie gestatten es, nah an ihrem Alltag dabei zu sein, Freude und Kummer zu teilen. Die Autorin schreibt in einer leicht lesbaren, flüssigen und bildhaften Sprache, sodass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen. Der Zeitgeist dieses Jahrzehnts, sowie die eingewobene Zeitgeschichte sind gut recherchiert und wunderbar eingefangen. Das Eintauchen in die Welt der Fliegerei, die in diesen Jahren spannend war, hat mir viel Freude bereitet. Der Wechsel der Perspektive und die gut geschilderten Schauplätze halten die Spannung hoch. Es handelt sich um den zweiten Teil einer Reihe. Mein Fazit: Eine sehr interessante Zeitreise in die Zeit des Aufbruchs, des Neubeginns. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Heidelinde von friederickes bücherblog

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INHALT: Hamburg 1957: Margot Frei arbeitet weiterhin mit ganzem Herzen als Steardess. Sie hat die halbe Welt schon bereist, doch ihre Familie missbilligt dieses unabhängige Leben zutiefst. Dagegen legt die Lufthansa großen Wert darauf, dass ihre Stewardessen ungebunden bleiben und mit einer Eheschließung aus dem Dienst treten. Für Margot steht gerade alles auf dem Spiel, da bekommt sie das einmalige Angebot für die Pan Am zu arbeiten. Dafür geht sie nach Amerika, doch auch dort, ist nicht alles Gold was glänzt. Wieder steht sie vor einer schwierigen Entscheidung. Soll sie auf ihr Herz hören und alles hinter sich lassen? MEINE MEINUNG: Dies ist der zweite Teil aus der Reihe "Die Stewardessen". Man kann ihn auch gut eigenständig lesen, sollte es aber nicht. Beide Teile sind so wunderbar, da sollte man nichts verpassen. Ich habe ja den ersten Teil schon sehr geliebt und hier hat sich diese Liebe jetzt fortgesetzt. Vom ersten Satz an war ich wieder gefangen im wahnsinnig interessanten Leben von Margot. Sie hat mich überall mit hingenommen und ich habe die Welt mit ihr gesehen. Wieder gibt es unglaublich interessante Aspekte einer Fluggesellschaft und vor allem der Zeitgeist der fünfziger Jahre kommt perfekt beim Leser an. Für Margot geht es hier nach Amerika und ich war mit dabei. Immer mehr erkennt nan aich ihren Zwiespalt und ihren Weg bis hin zu Lösungen. Die Geschichte hat viel Tempo und der Schreibstil liest sich unglaublich flüssig. Die über 500 Seiten haben mich wieder sehr begeistern können. Beide Teile waren einfach grossartig und nun heisst es leider Abschied nrehmen von dieser fantastischen Dilogie. FAZIT: Eine grossartige Storie um die Stewardess Margot. Ein Lesehighlight für mich.

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Grenzenlose Freiheit- absolut tolle Fortsetzung

Von: Nicola Stender aus Kiel

04.01.2023

Nachdem ich den ersten Teil ,, Die Stewardessen-Eine neue Freiheit " von Svea Lenz durch gesuchtet habe, musste ich glücklicherweise nicht allzu lange warten und der zweite Teil ,, Die Stewardessen-Bis zum Horizont " ist erschienen.  Endlich konnte ich Margot , Stewardess der ersten Stunde bei der Lufthansa,  weiter auf ihrem Weg begleiten.   Mit einem kleinen Zeitsprung befinden wir uns nun im Jahr 1957 und Margot ist bereits seit 3 Jahren bei der Lufthansa tätig. Bis auf auf einige Schwierigkeiten im Elternhaus,  ausgelöst durch ihren Vater,  der nach jahrelanger Kriegsgefangenschaft heimkehrte und das eingespielte Leben von Margot und ihrer Mutter Irmgard durcheinander bringt, ist sie überglücklich und zufrieden mit ihrem Leben und ihrer Arbeit. Mit Klaus, dem Piloten, hat sie ihr persönliches Glück gefunden.  Mit großer Begeisterung hat sie als äußerst beliebte, sowohl bei den Kollegen als auch bei den Gästen , sympathische Stewardess, manchmal mit einen flotten Spruch auf den Lippen, inzwischen die halbe Welt bereist.  Doch ihre Welt beginnt zu wanken , als Klaus ihr etwas aus seiner Vergangenheit anvertraut,  als sie  eigentlich seine Hilfe bräuchte.  Auch ihre Vergangenheit holt sie ein. In diesem Moment wagt sie daher den Buch zu ,, ihrer " Lufthansa und probiert den Karriere- Sprung nach Amerika zur PanAm, um dort ihr Glück finden und einen Neuanfang zu starten.  Alles scheint glamouröser und glänzender zu sein. Sie lernt einen interessanten Mann näher kennen und scheint durch ihm mit Klaus abgeschlossen zu haben.  Doch kann sie in  den Staaten glücklich werden? Ihren besten Freundinnen Thea und Almuth bleibt sie durchgehend eng verbunden.  Beide haben ihren Weg gefunden,  wenn auch nicht ganz geradlinig. Trotz der großen Entfernung sind sie füreinander da, so wie es bei besten Freunden immer sein sollte.   Svea Lenz hat mich mit ihrer mitreißenden Fortsetzung wieder tief in das Leben von Margot und ihren Freundinnen Thea und Almuth und in die Geschichte der Lufthansa eintauchen lassen. Geschickt lässt sie wieder sehr gut recherchierte Fakten über die Lufthansa und PanAm einfließen.  Dabei sind auch einige Anekdoten und Erlebnisse echter Personen. Das macht die Geschichte noch realistischer.  Das Lebensgefühl der 50er Jahre mit Mode, Musik, alltäglichen Dingen wie Wohnungsnot und modernen Erfindungen kommt absolut authentisch rüber. Man spürt förmlich die Freude am Leben,  hört die Musik. Wieder sind die einzelnen Kapitel mit Musiktiteln  überschrieben. Eine so tolle Idee.   Durch die flüssige, mitreißende, und lockere Schreibweise fühlte ich mich direkt in Margots Leben versetzt. Ich konnte mich durchgehend sehr gut in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen.  Eine so sympathische,  lebensfrohe, liebenswerte , hilfsbereite und auch mal kecke Arbeitskollegin oder besser noch Freundin kann man sich nur wünschen.  Ich habe sie jedenfalls ganz schnell in mein Herz geschlossen. Sehr gerne bin ich mit Margot in die Ferne geflogen, habe Turbulenzen und eine Bauchlandung erlebt  und besonders ihre Freude,  ihre Sorgen und Ängste gespürt.   Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt,  es war so spannend,  daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Seiten waren viel zu schnell ausgelesen.  Das Ende hat mir ausgesprochen gut gefallen.   Für mich war sowohl der erste als auch dieser Teil der Stewardessen- Reihe das Highlight des Jahres. Von ganzem Herzen danke ich Svea Lenz für diese grandiose  , wunderbar recherchierte und fesselnde Geschichte . Ich empfehle sie uneingeschränkt weiter.  Fangt mit dem Lesen an und es lässt Euch nicht mehr los. Also , einsteigen,  anschnallen und abheben.  

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Auch im zweiten Teil dreht sich alles um Margot Frei und ihren Kollegen bei der Lufthansa. Schnell war ich wieder mittendrin. Margot Frei liebt ihr mondänes Leben als Stewardess egal ob in Paris, New York oder Beirut. Als Stewardess der Lufthansa stand einem die Welt offen. Doch Margots Vater sieht das gar nicht gern , er möchte ihr diesen Beruf mit diesen Lotterleben verbieten und sie wieder in der Werft als Bürokraft unterbringen. Doch das lässt Margot nicht mit sich machen, nicht nur das ihr der Vater nach der langen Gefangenschaft fremd ist, nein für einen Bruchteil von ihrem jetzigen Monatslohn will sie sich nicht wieder in ein Büro einsperren lassen, schon gar nicht wo ihr auch noch der Vorgesetzte nachstellt. Die Diskussionen werden immer hitziger und Margot stellt klar mit wessen Geld der Tisch bezahlt wurde unter welchen sie ihre Beine stellen. Und das sie nicht nur die Waschmaschine und auch den Fernseher bezahlt hat, in dem er gerne hineinschaut, sondern das sie es ist , der das Leben in der Barackensiedlung mit ihrem Gehalt sehr erleichtert. Nein Margot wird ihre Arbeit bei der Lufthansa nicht freiwillig aufgeben. Doch ihre Flunkereien und tricksereien verfolgen sie und sie hat Sorge das sie auffällt. Das und die ständige Streitigkeiten mit ihrem Vater treiben sie um. Ebenso ihre geheime Affäre mit einem Kollegen die bald zur grössten Enttäuschung für sie wird lässt sie umdenken. Als sie Miss Wings für die Lufthansa wird, fasst sie den Entschluss sich bei der Airline zu bewerben, die das Nonplusultra in der Fliegerei ist, der Pan Am. Durch eine Empfehlung des Chefs von PanAm wird sie angehört , muss sich aber trotzdem einem strengen Auswahlverfahren stellen und eine Ausbildung in Miami durchlaufen. Sie besteht die Tests und wird genommen. Dafür zieht sie in die Staaten , nach New York. Dort kommt sie einem Mann sehr nahe, der einige Geheimnisse hat, die Margot bald zur Last werden. Mit schweren Herzen muss sie feststellen, das man sich seinen Problemen stellen muss, weglaufen nutzt nichts. Denn egal wo man ist, sie holen einen immer wieder ein. Zum Glück hat sie nette Kolleginnen, besonders mit Thea und Almuth verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Doch auch den beiden Freundinnen widerfahren so einige Dinge und so bleibt es turbulent und aufregend. Der temporeiche Erzählstil lässt einem nur so durch die Seiten fliegen. Es ist eine unterhaltsame Zeitreise und ich habe es sehr genossen Margot und ihre Kollegen auf ihren Weg zu begleiten. Egal ob es in Hamburg, Moskau , Paris oder New York war, ebenso wie über die Nachkriegszeit in Deutschland erzählt wird, die Politik, die mit Kanzler Adenauer auf Versöhnung aus ist. Man bekommt Interessante Einblicke in die damalige Zeit , der Nachkriegszeit , der Aufbruchstimmung und den Kampf der Geschlechter. Frauen durften ohne Einwilligung ihrer Ehemänner keiner Arbeit nachgehen, auch bei der Lufthansa durften sich Frauen keine Fehltritte leisten und sie mussten ledig sein. Stewardessen mussten hübsch und klug sein um das perfekte Aushängeschild der Lufthansa zu sein. Viel zu schnell verflog die Zeit beim lesen und so kann ich dieses Buch allen ans Herz legen die gern lesen und auf Reisen gehen. Vielen lieben Dank für das kostenlose leseexemplar .

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Nachdem mich der erste Teil der Reihe rund um Margot Frei bereits so fesseln konnte, musste ich natürlich den zweiten Teil zeitnah ebenfalls lesen. Wir treffen im Hamburg der 1957er Jahre wieder auf Margot und knüpfen so mit dem zweiten Teil nahtlos an den ersten an. Margot, ihre Freundinnen Almuth und Thea und die beiden Piloten Claus und Klaus erwarten uns und nehmen uns wieder mit auf Reisen. So kommen wir weit rum, bereisen ferne Länder und erleben unterschiedliche Flugzeugtypen im Verlauf des Buches. Wir erleben die Irrungen und Wirrungen, die Gefühle der drei jungen Frauen und ihr Sehnen nach der großen Liebe. Auch wenn das unweigerlich das Ende ihrer Karriere als Stewardess bedeutet. Diese interessante Zeitreise in die 1950er Jahre wird nicht gespickt mit zahlreichen Informationen über die zivile Luftfahrt und den Beruf der Stewardessen damals. Man erfährt auch so ganz nebenbei vieles über die politische Situation, den Kalten Krieg und diverse gesellschaftliche Verwicklungen. Dabei taucht neben der Politprominenz der damaligen Zeit wie Adenauer und Kennedy auch Frank Sinatra als populärer Zeitgenosse mit im Buch auf. Die Autorin hat einen wunderbar-angenehmen Schreibstil, der dafür sorgt, das man voll und ganz in die Geschichte eintauchen kann und sich gefangen nehmen lässt. So fliegen die Seiten nur so dahin und man jettet mit den Damen um die Welt. Die Charaktere im Buch sind sehr vielseitig und glaubhaft dargestellt. Man trifft alte Bekannte aus dem ersten Teil wieder, erfährt wie es bei ihnen weitergeht und trifft neue Freunde. Es gibt wunderbar romantische Begebenheiten, Freundschaft und Liebe, Verlust und Trauer. Es wird lustig und tragisch – Abschied, Neubeginn und Rückkehr. Es war ein Buch, das ich wieder sehr gerne gelesen habe und ein sehr guter Einstieg in das Lesejahr 2023. Ich vergebe gerne 5 weitere Sterne für das zweite Buch der Reihe – vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiedersehen mit den Stewardessen. (vorab im Bloggerportal - ab 5.1.2023 auf meinem Blog)

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