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Rezensionen zu
Die Welt ist noch zu retten

Carina Wohlleben

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Es gibt noch Hoffnung!

Von: Ira

12.05.2021

Carina Wohlleben gelingt es, die Leser*innen mit ins Boot zu holen. Sie schildert sehr anschaulich Zusammenhänge von kleinen alltäglichen Handlungen zu den globalen Auswirkungen. Sie zeigt, wie jeder mit kleinen praktikablen Veränderungen im Alltag etwas bewirken kann. Ein achtsameren Umgang mit der Natur, weniger Konsum und eine Änderung unserer Ernährungsgewohnheiten sind ein erster Schritt. Dabei wirkt die Autorin in keiner Weise dogmatisch oder belehrend. Man spürt, es ist ihr eine Herzensangelegenheit.

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Ein Buch, das ich empfehlen kann

Von: Gartenhexe

10.05.2021

Ein Buch, das ich empfehlen kann. Ich denke jeder macht sich Gedanken um die Zukunft unserer Wälder, überhaupt der Natur und die Zukunft der nächsten Generation. Beim Lesen wurde ich oft nachdenklich. Ich habe aber auch festgestellt, dass ich bei Vielem schon auf dem richtigen Weg bin.

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Im ersten Kapitel "Mein Weg in die tierfreie Ernährung" von "Die Welt ist noch zu retten" schildert Carina Wohlleben, wie sie in einem gemütlichen, idyllischen Forsthaus inmitten von Gemüsebeeten voll Kohl, Zucchini, Salat und Bohnen sowie einem teilweise, aus ökologischen Gründen verwilderten Garten groß geworden ist. Zudem erzählt sie in diesem ersten Kapitel, wie ihr Mann und sie aufgrund des Films "The Cowspiracy" von Kip Andersen ihr "Aha-Erlebnis" hatten und sich infolge dessen für eine tierfreie Ernährung entschieden haben. In diesem Film wird von Kip Andersen dargestellt, wie Klima und Umwelt unter der modernen Viehhaltung leiden und welche Grausamkeit nur für unseren Konsum gezüchtete Tiere erfahren. Diese Umstellung von Carina Wohlleben und ihrem Mann auf eine vegane Lebensweise wird dann im Kapitel "Aller Anfang ist schwer" sympathisch beschrieben, wenn Carina Wohlleben auch zu ihren Reinfällen steht. So ist ihr erstes veganes Heidelbeer-Pannacotta leider nicht essbar gewesen und zudem haben sie veganen Käse probiert, "dessen Konsistenz an in Scheiben geschnittene Wachsmalstifte erinnerte". Interessant fand ich dabei die Vorurteile, mit denen Carina Wohlleben von ihrem Umfeld wegen ihrer Umstellung auf eine tierfreie Ernährung konfrontiert wurde. "Die Welt ist noch zu retten" liest sich sehr leicht und flüssig, da die Kapitel kurz gehalten sind und ich den Schreibstil von Carina Wohlleben als angenehm empfinde. Auch der Anhang "Anmerkungen", der eine umfassende Liste von Verweisen und Quellangaben enthält und in den ich schon während des Lesens oft hineingeblättert habe, hat mir gut gefallen. Zugesagt hat mir an "Die Welt ist noch zu retten" das Persönliche wie Lebensnahe, das wohl insbesondere dadurch zustande kommt, dass Carina Wohlleben so viel aus ihrem Leben erzählt, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen berichtet. So schildert sie etwa ihre Kindheit im idyllischen Forsthaus ihrer Eltern und erzählt von ihrer Lieblingsziege Schwänli. Da ihr Vater zu dieser Zeit angestellter Förster gewesen ist, hat sie so auch einmal eine Treibjagd mit erleben müssen. Ihre Studienzeit hat Carina Wohlleben in Bonn verbracht, wo sie der grausame Umgang eines Zoologieprofessors mit einem Grashüpfer erschreckt hat. Und während ihrer zweiten Schwangerschaft hatte sie - bevor sie sich umfassend informiert hat - mit Sorgen hinsichtlich einer Mangelernährung zu ringen. Zudem hat mir die große Bandbreite an Themen, die von "Die Welt ist noch zu retten" abgedeckt wird, gefallen. So werden neben Themen wie dem industriellen Ackerbau, der Forstwirtschaft und der wachsenden Weltbevölkerung etwa auch Waldbrände wie insbesondere der Brand des Amazonas im Jahre 2019 behandelt. Darüber hinaus hat mich das Kapitel "Unsere Waldakademie", die von Peter Wohlleben - dem Vater der Autorin - gegründet wurde, besonders interessiert. Von der Waldakademie werden Waldspaziergänge und Führungen angeboten, die in einer Reise in den Wald zu den Bäumen führen. Diese ermöglichen so eine Rückbesinnung auf die Natur und eine Wiederentdeckung der Faszination für die Wälder. Auch wird die Gemeinde Wershofen von der Waldakademie in der Bewirtschaftung des Waldes nach strengen ökologischen Kriterien, die etwa den Einsatz von Vollerntemaschinen ausschließen, unterstützt. Gut gefallen hat mir, dass dieses Buch mit dem Kapitel "Einfache Tipps für mehr Umweltbewusstsein im Alltag" abschließt. Denn dieses Kapitel bietet eine gute Zusammenstellung dessen, was zuvor von Carina Wohlleben in "Die Welt ist noch zu retten" behandelt wurde. Dieses Kapitel enthält praktische Tipps, die etwa die Reduktion des eigenen Fleischkonsums sowie der Müllproduktion oder auch die Vermeidung von Verpackungsmüll und Mikroplastik betreffen. Mit diesen Tipps gibt einem Carina Wohlleben einen hilfreichen Leitfaden an die Hand, wie es nach und nach gelingen kann, den eigenen Alltag ein wenig umweltfreundlicher zu gestalten.

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Fokus auf falsche Themen

Von: A.

06.05.2021

Das Buch "Die Welt ist noch zu retten" habe ich zum Testlesen erhalten und habe mich auf kluge und ideenreiche Tipps gefreut, wie ich mein Leben umweltfreundlicher gestalten kann. Gleich zu Beginn fiel mir jedoch auf, dass die Autorin gerne aus ihrem Leben erzählt und ich in Summe das Gefühl hatte, hier ihre Biografie vor mir liegen zu haben. Inhaltlich war es ebenfalls nicht das, was ich erwartet habe. Die erste Hälfte des Buches behandelt das Thema Veganismus. Ich weiß, dass das ein Schlüssel zu einer nachhaltigen Lebensweise ist, dennoch fand ich, dass es zu viel Platz eingenommen hat. Andererseits wurden die nachfolgenden Themen wie faire Kleidung und Transport nur mit jeweils zwei Seiten abgehandelt, wobei gerade das Thema Kleidung so leicht umzusetzen wäre. Warum es allerdings auch Kapitel über Gleichberechtigung und natürliche Geburten gab, kann ich mir nur damit erklären, dass die Autorin darüber schreibt, woran sie gerade denkt. Besonders zum Ende hin, kam es mir vor, als hätte sie den roten Faden verloren. Allem in allem erhält man am Ende sieben Tipps, die man mehr oder weniger leicht umsetzen kann zusammen mit der Lebensgeschichte der Autorin, sodass ich mich letztendlich nicht mit dem Buch anfreunden konnte und es somit leider auch nicht empfehlen kann. Für praktische Umsetzungen gibt es bestimmt bessere Bücher auf dem Markt.

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Am Ende doch motivierend

Von: Haal

04.05.2021

Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich dachte, ich mache schon viel für das Klima. Doch ich esse gerne etwas Fleisch. Dass dies so katastrophale Folgen hat, war mir in der Summe nicht bewusst. Nun bin ich sehr motiviert, mein Konsum von tierischen Produkten deutlich zu reduzieren. Das hätte ich beim Lesen zunächst nicht gedacht, da die Faktensammlung teilweise etwas deprimierend war. Doch am Ende hat mich Frau Wohleben motiviert, durch mein Konsumverhalten die Welt etwas besser zu machen. Sie berichtet auch autobiographisch von sich und ihre und ihrer Familie, was das Buch auflockerte. Der Schreibstil ist unkompliziert und sie kommt durch ihre selbstkritische Art sehr sympathisch rüber.

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Ein lehrreiches und tolles Buch

Von: Siebi81

03.05.2021

Ein schönes Buch, teilweise auch sehr erschreckend, was so passiert in unserer Welt. Ich habe mich mit diesem Thema noch nie so wirklich beschäftigt, daher wusste ich einige Sachen nicht und dieses Buch rüttelt einen auf und bringt einen zum Umdenken. Ich werde einiges auf diesem Buch umsetzten umso einen Beitrag zu leisten. Fleisch esse ich schon seit mehr als ein Jahr nicht mehr, aber man kann noch viel mehr für seine Umwelt tun. Auch kleine Schritte haben eine große Wirkung. In diesem Sinne, achtet auf eure Umwelt und helft sie ein Stück besser zu machen! Hoffe es lesen möglichst viele Menschen, damit die Welt ein Stück besser wird.

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Naja - viel Neues war nicht drin für mich: Wie viele habe ich definitiv schon mal gehört, dass tierische Lebensmittel jetzt nicht gerade der Hit sind fürs Klima, das für den Futtermittelanbau Regenwald gerodet wird und dass es besser ist, mit dem Fahrrad zu fahren als mit dem Auto und nicht soviel zu fliegen. Ganz nett fand ich die persönlichen Anekdoten: Was der Auslöser dafür war, dass Carina sich vegan ernährt, welchen Einfluss die Geburt ihrer Kinder auf ihren Lebensstil hat, was sie im Studium über Waldökologie und Nachhaltigkeit allgemein gelernt hat... Das macht sie nahbar und sympathisch. Trotzdem: Etwas Neues habe ich nicht gelernt, da ist das Buch von Dirk Steffens definitiv informativer. Allerdings gibt es - im Gegensatz zum erwähnten Buch von Steffens- einige Tipps und Hinweise, was jeder einzelne tun kann, um das Klima zu retten. Auch nennt sie einige Aktivisten und zeigt, was diese schon erreicht haben und gibt so einen optimistischeren Ausblick auf die Zukunft. Insgesamt hat es dann für 3 von 5 Sternen gereicht, es wäre jetzt aber nicht das Top-Buch, das ich Dir zum Klimaschutz empfehlen würde.

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Die Inhalte des Buches waren keineswegs neu für mich, dennoch kann ich das Buch jedem weiterempfehlen. Ich finde es einfach und leicht verständlich geschrieben. Es ist durch die vielen Beispiele und Alltagserlebnis nicht zu trocken, aber dennoch enthält das Buch wichtige Fakten. Ich hätte mir sogar noch ein paar mehr gut recherchierte Fakten und Hintergründe gewünscht. Das Buch vermittelt Grundwissen über unseren Einfluss auf die Umwelt, vor allem durch unsere Essensgewohnheiten.

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