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Rezensionen zu
Montags bei Monica

Clare Pooley

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Montags bei Monica

Von: justmoments24

19.11.2021

Mein Fazit: Wer sich die Vorweihnachtszeit versüßen möchte, dem kann ich dieses Buch nur zu Herzen legen. 6 total unterschiedliche fremde Menschen treffen durch ein Büchlein aufeinander und knüpfen eine tiefe Freundschaft auf Aufrichtigkeitsbasis (oder vielleicht auch nicht?). Alle Figuren sind total eigensinnig und auf ihre Art und Weise total liebenswert. Das Buch liest sich super leicht und es macht Spaß über jede Figur etwas neues herauszufinden. Ich war etwas traurig, als ich das Buch beendet habe. Ich hab es echt gern gelesen 🥰. Das Buch zeigt uns eigentlich auch wie wenig wir eigentlich über unsere Mitmenschen wissen...

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Inhalt: Julian, ein betagter Künstler, ist seit dem Tod seiner Ehefrau sehr einsam. Seine wahren Gefühle und Gedanken schreibt er in ein kleines Notizbuch und nennt es „Projekt Aufrichtigkeit“. Dieses grüne Buch lässt er im Café liegen, wo es dann die Besitzerin des Cafés findet. Monica ist so ergriffen und gerührt, sodass sie ihren eigenen, sehnlichsten Wunsch in das Buch schreibt. Das kleine Notizbuch reist fast um die halbe Welt und immer mehr Menschen schreiben ihre Hoffnungen und Träume hinein. Nach und nach finden sie sich alle in Monicas Café ein und aus sechs Findern erwächst ein Kreis von Freunden… Meinung: Zugegebenermaßen war es definitiv nicht das Cover, was mich dazu bewegte, dieses Buch zu lesen, denn das finde ich absolut furchtbar, obwohl es im Vergleich zur englischsprachigen Ausgabe tatsächlich noch das hübschere ist. Vielmehr mochte ich den Vergleich „Eine Art »Tatsächlich … Liebe« in Romanform“. Und diesem Vergleich muss ich absolut zustimmen, denn die vielen kleinen Geschichten, die ineinander verstrickt sind und somit das große Ganze ergeben, sind eine zauberhafte Idee. Im Mittelpunkt stehen die sechs Hauptcharaktere, die alle authentisch und recht sympathisch sind. Da aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wird, lernen wir die Charaktere auch sehr gut kennen. So unterschiedlich diese Menschen auch alle sein mögen, haben sie doch viel gemeinsam. Das hat mich tatsächlich berührt. Dieses Buch hat sehr viel in mir ausgelöst und ich musste nachdenken, sehr viel nachdenken – über Themen wie Aufmerksamkeit, Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft, Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Einzig das Ende war leider nicht ganz meins, weshalb es leider nicht zum perfekten Roman gereicht hat. Fazit: „Montags bei Monica“ von Clare Pooley ist ein warmherziger, tiefgründiger und spannender Wohlfühlroman mit Humor an den richtigen Stellen. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternchen.

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Klappentext: Julian ist es leid, seine Einsamkeit vor anderen zu verstecken. Der exzentrische alte Herr schreibt sich seine wahren Gefühle von der Seele und lässt das Notizheft in einem kleinen Café liegen. Dort findet es Monica, die Besitzerin. Gerührt von Julians Geschichte, beschließt sie, ihn aufzuspüren, um ihm zu helfen. Und sie hält ihre eigenen Sorgen und Wünsche in dem Büchlein fest, ohne zu ahnen, welch heilende Kraft in diesen kleinen Geständnissen liegt: Als das Notizbuch weiterwandert, wird aus den sechs Findern ein Kreis von Freunden. Monicas Café wird dabei ihr zweites Zuhause, und auf Monica selbst wartet dort das ganz große Glück … Quelle: Goldmann Verlag Meine Meinung zum Buch: Cover: Das Cover konnte mich wirklich begeistern. Es ist wunderschön gestaltet und zeigt eine Café-Kulisse mit einer weiß-beige-roten Markise. Eine Frau mit Hund an einem Bistrotisch vor dem Café. Ein Mann mit grünem Heft im Café, ein weißhaariger Mann auf dem Fahrrad, der an dem Café vorbeiradelt und eine dösende Katze auf der Markise. Der Titel ist sozusagen als Firmenschild über dem Café angebracht und strahlt in sattem rot. Der Grundton des Covers ist angelehnt an den Hauptakteur des Romans, das grüne Schreibheft, das alles ins Rollen bringt. Für mich ein absolut gelungenes Cover, das auf die Geschichte wunderbar aufmerksam macht und die Neugierde schürt. Inhalt: Julian, ein alternder Maler, schreibt sich seine Einsamkeit von der Seele und bringt damit so einiges ins Rollen. Nach dem Tod seiner Frau Mary hat er sich zurückgezogen und kommt mit dem Alleinsein nur schwerlich zurecht. Das hellgrüne Heft, in das er seine Gedanken schreibt, legt er auf einen Tisch in Monikas Café und hofft, dass es den richtigen Menschen findet. Monika ist es dann, die das Heft in die Finger bekommt und von Julians Not erfährt. Kurzentschlossen denkt sie sich etwas aus, um den alten Herrn aus seiner Einsamkeit zu befreien. Das Heft wandert im Laufe der Geschichte durch das Leben von 6 Personen, die nach außen alle ein schönes Leben führen. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt allerdings, dass der Schein trügt. Monika wirkt nach außen, wie die Frau die sich den Traum vom eigenen Café erfüllt hat. Eine gute Geschäftsfrau, die alles im Griff hat. Ein Blick hinter die Fassade offenbart eine Frau, die nur schlecht die Kontrolle abgeben mag und unter Selbstzweifeln leidet. Ihr Wunsch nach Geborgenheit, einem Mann, der sie liebt und einer eigenen kleinen Familie ist groß und doch fällt es ihr schwer, einen Mann in ihr Leben zu lassen. Hazard ist erfolgreicher Aktienbroker und ein absoluter Frauenmagnet. Er ist witzig und ein "Hans Dampf in alles Gassen". Wenn er allerdings morgens aufwacht, weiß er oft nicht, wer neben ihm liegt und das Dröhnen in seinem Kopf kündigt die Notwendigkeit an, sich die nächste Line bzw. sich schnell einen ersten Drink zu gönnen. Riley ist Australier und hat sich auf den Weg gemacht die Welt zu erkunden. In seinem ländlich geprägten Umfeld, hatte er das Gefühl, dass er ausbrechen muss, stellt aber schnell fest, wie sehr ihm sein zu Hause fehlt. Als er Monika kennenlernt, hält es ihn allerdings länger in London als geplant. Alice lebt nach Außen den Traum aller Mütter. Tolle Beziehung, wundervolles Leben als Mami, ein Leben in Luxus und einfach nur perfekt. Ihr Instagram-Account hat unzählige Follower, die sie anhimmeln, aber nicht wissen, wie unendlich müde Alice ist und wie schwer es ihr fällt, sich um ihre kleine Tochter zu kümmern. Immer mehr hat sie das Gefühl eine schlechte Mutter, Haus- und Ehefrau zu sein und putscht sich mit Alkohol auf, um überhaupt den Alltag zu schaffen. Ihr Mann flüchtet aus der Beziehung, hat er sich doch die ganze Sache ganz anders vorgestellt und hadert mit seinem Leben. Er möchte lieber wieder sein altes, unbeschwertes Leben zurück. Er lässt Alice mit allem allein und macht ihr noch Vorwürfe. Lizzy ist eine aufopfernde Kinderbetreuerin in einer Einrichtung für suchtkranke Mütter. Gleichzeitig steckt sie nur zu gern ihre Nase in die Angelegenheiten anderer Menschen und kenn ihre Neugierde einfach nicht im Zaum halten. Als sie Alice Geschichte liest, eilt sie ihr zu Hilfe und deckt auch sonst noch das ein oder andere Geheimnis auf. Schreibstil: Clare Pooley hat einen sehr schönen und weichen Schreibstil, der einen von der ersten Seite an mitnimmt. Ich war bei jedem Charakter gespannt, wie sich alles entwickeln wird und es ist mir schwergefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Die Personen haben Ecken und Kanten und sind alles andere als perfekt. Sie strahlen so viel Ehrlichkeit aus, obwohl doch jeder von ihnen seine Geheimnisse hat. Es gab die ein oder andere Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte, Freunde wurden vor den Kopf gestoßen, Fehler gemacht, Fehler verziehen und erneut Fehler gemacht. Am Ende habe ich bitterliche Tränen vergossen und gehofft, dass das Buch auch mal in meine Hände gerät. Fazit: Projekt Aufrichtigkeit ist etwas, was wir alle hin und wieder und wenn auch nur für uns, in Angriff nehmen sollten. Ist in unserem Leben wirklich alles so, wie wir es uns wünschen. Wo können wir etwas ändern und es für uns in eine Richtung lenken, die uns ein wenig glücklicher macht. Das Buch verspricht eine wundervolle Lesezeit und jeder der gern hinter die Kulissen schaut und ein wenig die gleiche Neugierde in sich trägt wie Lizzy sollte es lesen. 5 Sterne

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Monica findet in ihrem Café ein kleines Notizheft. Damit ändert sich für sie alles. Mir wurde „Tatsächlich… Liebe“ in Buchform versprochen und ich wurde nicht enttäuscht. (Und nur so neben bei, Tatsächlich… Liebe ist einer meiner Lieblingsfilme.) Clare Pooley hat in ihrem Buch alles verpackt, was man nur so bei einem gemütlichen Buch braucht. Ein kleines Café London, Charaktere die man einfach nur lieben kann und ein Schreibstil, dee sich wie eine Umarmung anfühlt. Dieses Buch kann man nur lieben. 4,5/5 ⭐️

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In 'Montags bei Monica' hilft ein kleines Notizbuch einer Gruppe von einsamen Menschen zueinander und vor allem auch wieder zu sich selbst zu finden. Auf das Buch bin ich durch die Verlagsvorschau aufmerksam geworden und ich hätte niemals geahnt, dass hinter diesem wunderschönen Cover direkt eine noch viel schönere Geschichte steckt. Das Buch zu lesen, war wie eine Tasse Tee an einem verregneten Tag - gemütlich, zum Wohlfühlen und wärmend von innen heraus. Die Reise vom Projekt Aufrichtigkeit startet bei Julian, einem ehemals schillernden, lebensfrohen Künstler, der seit dem Verlust seiner Frau einsam ist und seine Lebensfreude verloren hat. Danach lernt man die herzensgute Monica kennen, die mich nicht nur ein bisschen an Monica aus der Serie Friends erinnerte: Ehrgeizig, stark, Hygiene-Fan und mit dem größten Wunsch nach einer eigenen Familie (ich als großer Friends-Fan fands toll!). Das Notizbuch wandert immer weiter und gleichzeitig verknüpfen sich die verschiedenen Geschichten der Charaktere auf brilliante Art und weise. Denn was der eine sich am meisten wünscht, ist für den anderen vielleicht alltäglich - und warum sich dann nicht helfen? Bald schon entwickelt sich aus einzelnen einsamen Leben, die nach außen oft deutlich besser scheinen, als sie in Wirklichkeit sind, eine Gemeinschaft aus Freunden, die gegenseitig das Leben der jeweils anderen erfüllen. Doch wie auch im Leben gibt es auch nicht ganz so rosige Zeiten: Nicht jeder versteht sich auf Anhieb, Vorurteile müssen überwunden werden, es gibt Streit und es werden auch Fehler gemacht. Diese Hochs und Tiefs machen das Buch authentisch, machen die Charaktere authentisch und am wichtigsten ist hier doch: Sie schaffen es alles immer wieder einzurenken und das durch (wie könnte es anders sein) Aufrichtigkeit. Das Cover gefällt mir richtig gut und spiegelt perfekt die Atmosphäre um Monicas Café wieder. Erzählt wird die Handlung aus der Erzählerperspektive und allen Beteiligten des Projekts, die selbst irgendwann mal ins Notizbuch schreiben. Bei mir persönlich dauert es für gewöhnlich auch etwas länger um in die Erzählerperspektive zu finden, aber man gewöhnt sich schnell daran. Auch die Perspektivwechsel stellen gar kein Problem dar und man kommt hier trotz der Menge an Charakteren nicht durcheinander. Ich mochte Pooleys Schreibstil sehr, hab mit ihr geschmunzelt und wurde herz-erwärmt. Außerdem wurden durch den unbekannten Weg des Büchleins immer wieder Überraschungen offenbart, sodass man fast gespannt auf die nächste Wendung wartet. Auch wenn ich zu Beginn vielleicht etwas länger gebraucht habe - irgendwann hat mich das Buch gefesselt und in seinen Bann gezogen, sodass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Damit hat 'Montags bei Monica' es auch geschafft, mich aus meiner kleinen Leseflaute zu holen und dafür bin ich dem Buch und der Autorin enorm dankbar! Fazit: 'Montags bei Monica' ist ein absoluter Wohlfühlroman, bei dem mal nicht die eine große Liebesgeschichte im vordergrund steht, die aber durch die grandiose Handlungsidee kein Stück weniger schön ist. Für mich eine ganz große Leseempfehlung, die man am besten mit einer dampfenden Tasse Tee, eingekuschelt in die Lieblingsdecke liest und liebt. Zusammenfassend: Lest es!

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Wie ein roter Faden erzählt das Buch über sechs Menschen, deren Leben sich kreuzen. Eine liebevolle Geschichte mit schönem englischen Humor, aber auch etwas verschroben. Es liest sich flüssig und leicht, aber auch spannend, weil man unbedingt mehr über die Personen wissen möchte. Trotzdem zeigt es, wie wenig wir doch über unsere Mitmenschen wissen, aber wollen wir das eigentlich? Das Buch besteht aus kurzen Kapiteln, in denen über die unterschiedlichen Personen erzählt wird. Ein wunderbares Buch, das zum Nachdenken anregt und von mir unbedingt zum Lesen empfohlen wird.

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So schön.

Von: Wonni

07.11.2021

Meinung: Wenn du dich Mal einsam fühlen solltest, schnapp dir dieses Buch und schon bist du umgeben von vielen großartigen Charakteren. Allein der Schreibstil ist so wunderschön, einfühlsam, so flüssig, dass sich die Seiten von alleine blättern, und mit jedem Kapitel taucht man tiefer hinein. Die Charaktere sind einmalig, sehr gelungen und machen in gewisser Weise auch süchtig, denn man möchte ja wissen wie es weiter und ausgeht. Der englische Humor ist doch der Beste musste ich beim Lesen feststellen, was habe ich gelacht, aber auch ein klein bisschen geweint. Für mich ist das ein wunderschöner Roman und vielleicht sollte man auch ein Notizbuch für…ich werde darüber nachdenken. Nur am Cover hätte man noch etwas arbeiten können. Ich vergebe ⭐⭐⭐⭐/5 Sterne für diesen tollen Roman.

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Ich mache es kurz: Ich war total begeistert! ,,Montags bei Monica" ist eine berührende Geschichte, in der die Charaktere sehr verschieden sind und viele Entwicklungen durch machen. Das Setting in London macht das Lesen super gemütlich und ich glaube, dass es, vor allem an regnerischen Herbsttagen, vielen von euch gefallen könnte. 🥰🧡 4/5⭐

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