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Rezensionen zu
Die Verlobten des Winters

Christelle Dabos

Die Spiegelreisende-Saga (1)

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Christelle Dabos – Die verlobten des Winters Direkt zu Beginn: es war ein absolutes Jahreshighlight! Obwohl das Buch ein wenig schleppend begonnen hat, denn man wurde erst langsam in diese neue Fantasy Welt eingeführt. Was jedoch ein großes Plus für Fantasy-Neulinge ist. Außerdem ist die Geschichte großartig. Obwohl die Handlung erst sehr flach und vorhersehbar startet, entwickelt sie sich ab einem Punkt so rasant und aufregend, dass ich an kaum etwas anderes denken konnte. Ich habe sogar davon geträumt am Hof des Pols zu sein und musste in jeder freien Minute weiterhören. Auch die Lesestimme von Laura Marie hat unglaublich gut gepasst. Zwar kam ihre stimme teilweise sehr ruhig und fast schon zitterig rüber, jedoch hat es 100%íg zu der Figur gepasst. Ophelia selbst hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Sie hat ihre Reise als tollpatschiges, ruhiges und wenig geselliges Mädchen begonnen. Jedoch beginnt sie mit jeder Seite mehr und mehr für sich und ihre Überzeugungen einzustehen. Auch wenn es in diesem Band noch keine wirkliche Liebesgeschichte gibt, war ich trotzdem eingenommen von den Entwicklungen zwischen den Figuren. Ich hoffe es gibt in den folgenen Bänden noch mehr dazu zu lesen! Also eine ABSOLUTE Leseempfehlung, wenn ihr das Buch bereits gelesen habt, schreibt mir, denn ich habe immer noch das Bedürfnis darüber zu reden. 5 Sterne! ! SPOILER – ALARM ! Die Welt, wie wir sie kennen existiert nicht mehr, denn sie ist zerbrochen in Archen. Auf jeder Arche lebt ein anderes Volk, welches andere Fähigkeiten besitzt. Ophelia ist eine Animistin, die die Geschichte von Dingen lesen kann oder Gegenstände zum Leben erwecken kann. Sie ist vollkommen zufrieden mit den Dingen, wie sie sind. Jedoch entscheiden eines Tages die Ältesten ihrer Arche sie mit einem Höfling einer anderen Arche zu verheiraten. Und alles wird noch viel schlimmer als Ophelia es sich je hätte vorstellen können.

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Die schwebenden Archen

Von: lolas_lesefieber

21.09.2020

Ophelia wird gegen ihren Willen mit einem sonderbaren Mann aus dem Norden verlobt. Sie zieht in seine Burg am Pol, die im Himmel schwebt und vor Illusionen nur so strotzt. Nichts ist wie es scheint. Die Familie ihres Verlobten schmiedet Intrigen gegeneinander und jeder strebt nach immer mehr Macht. Dabei scheuen sie auch nicht davor zurück, die schüchterne Ophelia in ihre Machenschaften rein zu ziehen. Das Hörbuch wurde mit einer Stimme vertont, die hervorragend zu Ophelia passt: leise, schüchtern und ab und zu etwas langweilig. Die Stimmen werden den Sprechenden angepasst. Die Sprache ist sehr ausschmückend und altbacken und die Sätze sind teilweise recht verschachtelt, was das Zuhören etwas anstrengend macht. Ich musste mich ziemlich auf das Hörbuch konzentrieren, mit "neben her was anderes machen" sah es nicht so gut aus. Die Geschichte ist sehr gemächlich, was auch die Dicke des Buchs bzw die Hörlänge erklärt. Für mich war der ruhigere Einstieg sehr angenehm, man konnte die Charaktere kennen lernen und mehr über die Welt erfahren. In dieser herrschen besondere Umstände, denn die die Welt wurde in 21 am Himmel schwebende Archen gespalten auf denen die Familiengeister das Sagen über alles haben, was in ihrem Bezirk vor sich geht. Diese Idee hat mir außergewöhnlich gut gefallen, ebenso wie die zahlreichen Illusionen und vor allem die Fähigkeiten mancher Erben, obwohl ich über diese gerne noch einiges mehr erfahren hätte. Die Charaktere sind recht außergewöhnlich, sie haben spezielle Angewohnheiten und die unterschiedlichsten Charakterzüge. Aber lernt sie doch einfach selbst kennen, dann wisst ihr was ich meine. Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war abwechslungsreich, super interessant und etwas anspruchsvoller.

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Verlopte des Winters, ist Band 1 einer wunderbaren Reihe und ich liebe den Lesestil der Sprecherin derHörbucher. Die Verlobten des Winters idt ein schöner Band, der mich gut überraschen konnte. Verlobte desWinters bekommt 5⭐

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Lesetipp/ Hörempfehlung

Von: Jennys_lesewelt@web.de

04.08.2020

Das Cover: Das Cover wurde sehr passend gewählt. Darauf zu sehen ist die Himmelsburg, in der sich der größte Teil der Geschichte abspielt. Hierdurch hat man schnell in die Geschichte hineingefunden, da man sich alles leichter vorstellen kann. Der Schreibstil: Ein flüssiger Schreibstil macht es sehr leicht am Ball zu bleiben. Die eher gehobene bzw. "altertümlich" gewählte Sprache passt sehr gut zur Geschichte und wird durch Begriffe wie "Kakophonie" noch unterstrichen. Die Handlung: Der Einstieg macht schnell neugierig und lässt einen durch die düstere Stimmung nur schwer wieder los. Es gibt viele Wendungen bzw. Überraschungen, was das Ganze sehr kurzweilig macht. Die Idee der Storry ist Wahnsinn! Ich frage mich immer wie jemanden so etwas einfallen kann!??!?! Allerdings kann ich nicht , wie auf dem Buchrücken teilweise erwähnt, vergleiche mit Harry Potter ziehen! Die Charaktere: Die Hauptprotagonisten ist anfangs eine leises graues Mäuslein, das sich am liebsten hinter ihrer Brille oder noch besser hinter ihrem Schal versteckt. Sie ist allerdings so "Duckmäuserich" das es teilweise schon nervt. Zum Glück bleibt es aber nicht so schlimm ;). Toll sind die vielen verschiedenen Charaktere. Jeder sehr eigen. Und obwohl viele davon auftauchen fällt es einem sehr leicht alle auseinander zu halten. Gerade weil man meist nur das Nötigste von ihnen erfährt bleibt es immer spannend. Wem kann Ophelia vertrauen? Wer spielt nur mit ihr? Sprecherin: Die Sprecherin gibt der Geschichte mit ihrer Stimmfarbe eine ganz besondere und passende Stimmung! Sie passt unheimlich gut zu Ophelia, dürfte allerdings nicht langsamer im Tempo werden! Mein Fazit: Christelle Dabos hat mit der Spiegelreisenden endlich mal wieder etwas "Neues" in die Fantasywelt gebracht. Euch erwartet eine eher düstere Reise mit Intriegen und Überaschungen

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Diese Reihe ist mir durch zahlreiche Leserunde und Besprechungen in vielen Foren und Blogs schon begegnet. Und irgendwie hatte ich eine Abneigung entwickelt, nach dem Motto schon wieder ein viel hoch gelobter Fantasyroman. Jetzt wo der vierte Teil der Reihe bald rauskommt, war meine Neugierde doch stärker und ich habe mich entschlossen den ersten Teil als Hörbuch kennenzulernen. Und gerade habe ich die letzten aufregenden Minuten genossen und bin wahnsinnig froh, dass ich jetzt erst mit der Reihe angefangen habe, denn so muss ich nicht so lange auf die Fortsetzung warten. Denn es war einfach großartig. Den Start empfand ich als etwas langatmig und holprig. Ophelia als Protagonistin konnte mich nicht wirklich packen, zu schüchtern und naiv empfand ich sie. Aber wie alle anderen im Roman überraschte auch sie mich als Leserin, denn in ihr steckt soviel mehr. Ihre Entwicklung im Roman ist großartig. Dazu ihr zukünftiger Ehemann Thorn, weder gutaussehend noch charmant und dennoch interessant und geheimnisvoll. Die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn hatte mich manchmal an Jane Eyre erinnert obwohl es für ihre Liebesbeziehung eher schlecht bestellt ist, aber das macht auch den Reiz der Geschichte aus. Neben den interessanten Charakteren, die immer wieder überraschen und zum Teil undurchschaubar sind, bietet die Welt der Archen, die die Autorin aufbaut, viel Abwechslung. Die Details sind gelungen und realistisch beschrieben. Es machte mir Freude in diese Welt abzutauchen, trotz der Grausamkeiten. Die Himmelsburg, Hauptschauplatz, ist atemberaubend und die Teilung der Gesellschaft in Adlige und Bedienstete erinnert dabei sehr an „Downtown Abbey“, wenn auch sehr viel gefährlicher. Die Vielzahl an Intrigen ist der Kern der Geschichte, wer ist Freund und wer ist Feind? Bis zum Schluss nicht durchschaubar. Mich hat der Roman richtig mitgerissen. Das Hörbuch war auch dank der Sprecherin sehr angenehm. Manchmal hat es mich nur gestört, wenn sie ihre Stimme zu sehr verstellt hat, um die verschiedenen Charaktere zu unterscheiden, das klang dann einfach unecht, wie der bösartige kleine Junge und die dunkle Stimme von Thorn. Einfach weniger verstellen, wäre mein Tipp. Ansonsten freue ich mich schon riesig auf den Folgeband und bin sehr gespannt, wie sich Ophelia weiter entwickelt.

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Gelungener Auftakt

Von: Alexandra

01.04.2020

Laura Maire haucht dieser Geschichte auf eine wunderbare Weise Leben ein. Während man die Protagonistin Ophelia näher kennenlernt, taucht man immer tiefer in die Welt der Archen ein. Zusammen mit ihrer etwas schrulligen, aber liebenswerten Tante muss Ophelia sich in ihrem neuen Leben behaupten. Dabei scheint auch hinter Thorne, ihrem Verlobten, mehr zu stecken, als dieser große, unnahbare Mann nach außen hin bereit ist zu zeigen. Das Buch ist absolut zu empfehlen. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Teile dieser Reihe lesen.

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Das Cover ist genauso schön wie auf dem Buch, auch wenn es kleiner ist. Laura Maire bzw. Christelle Dabos führt uns in die Welt der Archen. Ich habe das Buch ja schon vorher gelesen und muss sagen, dass mir das Hörbuch sehr gut gefallen hat, denn wenn man die Sachen nur hört kann man sich auf die Bilder konzentrieren, die einem im Kopf entstehen. Auch die Stimme der Leserin fand ich sehr angenehm. Der Inhalt ist einfach sehr gut umgesetzt und man findet sich relativ schnell in diese andere Welt ein. Am Anfang brauch man ein bisschen um zu verstehen wie alles funktioniert, das Lesen, durch Spiegel gehen, am coolsten find ich ja den Schal.  Zuerst spielt die Geschichte auf Anima, wo Ophelia gezwungen wird Thorn von der Arche Pol zu heiraten und es beginnt ein Abenteuer auf Pol. Ich liebe die Arche Pol total und es wäre richtig cool, wenn man dort wohnen könnte. Auf der Arche Pol gibt es dann wiederum andere Fähigkeiten und es geht auch heftiger zu als auf Anima. Die Umsetzung hierzu ist mega gut gelungen. Die Charaktere haben mir allgemein gut gefallen, vor allem Reinecke, aber auch Ophelia fand ich toll und Thorn obwohl er manchmal ein bisschen seltsam ist. Die Handlungen der Charaktere sind meistens nicht vorhersehbar und man stößt immer wieder auf neue Erkenntnisse mit denen man nicht gerechnet hat, das macht alles sehr spannend. Ich kann es nur empfehlen und vergebe auch hier 5 Sterne ⭐️

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Angefangen beim Cover, welches wirklich sehr schlicht und trotzdem wunderschön gestaltet ist. Man bekommt direkt einen Eindruck von Ophelias Welt, wenn auch nicht von Anima. Ich hoffe ja, dass in den nächsten Teilen eine "Weltkarte" auftaucht. Der Schreibstil ist auch großartig! Man kommt super in die Geschichte, es ist absolut bildhaft geschrieben und vor allem kommt man sehr flüssig voran! Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und beeindruckend! Vor allem Ophelia ist ein so starker Charakter, dass man sich in ihr verlieren kann. Man lernt außerdem, dass es nicht falsch ist "anders" zu sein, denn genau diese Eigenschaft macht uns und auch Ophelia aus. Herr Thorn ist dafür sehr kalt am Anfang und ausgesprochen abweisend! Man weiß nicht so recht, wo man ihn hinstecken soll. Zwischenzeitlich zeigt er sich offener, aber ob er so ehrlich ist, wie er behauptet, wagt man schnell zu bezweifeln. Tante Berenilde ist auch ein sehr schwieriger Mensch und man weiß auch bei ihr nicht, ob man ihr Vertrauen kann oder nicht. Tante Roseline dagegen ist eine ganz tolle Person! Sie achtet sehr auf ihre Nichte und nimmt kein Blatt vor den Mund! Manches Mal könnte man Angst vor ihr bekommen... Die Geschichte ist in sich stimmig und sehr gut ausgearbeitet, hat aber dennoch Potenzial nach oben. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Teile und freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Ophelia und einer neuen Welt, die so faszinierend ist, dass man nicht mehr weg möchte! Fernweh lässt grüßen!!! Die Vorlesestimme ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran.

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