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Rezensionen zu
Der Zeitindex

Christian Cantrell

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€ 16,00 [D] inkl. MwSt. | € 16,50 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis)

Rezension

Von: Familie_buecherwurm

22.11.2021

„Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir sein können.“ (Hamlet) „Der Zeitindex“ von Christian Cantrell ist ein Science-Fiction-Thriller, der in naher Zukunft spielt. Die Analystin Quinn Mitchell wird beauftragt einen weltweit agierenden Serienkiller aufzuspüren, dessen Spur aus Zahlen besteht. Schon bald kommt sie dem Killer immer näher und macht dabei eine schockierende Entdeckung, die sie einerseits mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert und andererseits den Lauf der Zeit selbst in Frage stellt. Christian Cantrell erzählt anhand eines flüssigen und gut lesbaren Schreibstiles die Handlung der Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit authentischen wirkenden Charakteren versteht es Christian Cantrell zudem dem Leser ein Zukunftssetting zu vermitteln, in welches er sich leicht hineinversetzen kann und gut zurechtfindet. Auch wenn es sich dann und wann immer auch etwas zieht, so gibt es immer wieder unvorhersehbare Wendungen, die das Leseerlebnis spannend halten. Zudem kann es vorkommen, dass die ein oder andere beschriebene technische Erklärung den Leser mit Fragezeichen zurücklässt und ihn dazu nötigt, das Gelesene noch einmal zu überdenken. Wer einen intelligenten und fesselnden Science-Fiction-Thriller mit authentisch wirkenden Charakteren sowie einem nicht allzu abgehobenen Zukunftssetting mag, für den ist das Buch genau das Richtige.

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Kurze Zusammenfassung: In der nahen Zukunft hält ein mysteriöser Serienkiller die Welt in Atem. Die einzige Spur sind unerklärliche Zahlen auf den Körpern der Opfer. Quint Mitchell, Analystin der CIA wird auf den Serienkiller angesetzt. Als er nicht mal vor Kinder Halt macht, begibt sich Quinn auf die Jagd nach dem Killer und kommt ihm verdammt nahe. Doch nicht ist wie es zu sein scheint. Mein Eindruck: Normalerweise sind Thriller nicht so ganz mein Genre, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht was hinter dem Zeitindex steckt. Der Einstieg in die Geschichte war die ersten paar Seiten nicht so leicht für mich, da es doch recht viele technische Begriffe gibt, dennoch war es so spannend geschrieben das ich einfach wissen musste wie es Seite für Seite weitergeht und  wer der Serienkiller ist, wie man ihm auf die Schliche kommt und welche Beweggründe dieser hat. Nun es hat sich herausgestellt das es soviel komplexer war, als ich anfangs gedacht habe. Ein totaler Tech-Thriller. Trotz der ganzen Fachbegriffe war es sehr interessant wie die Geschichte ihren Lauf genommen hat. Mir hat es sehr gut gefallen das aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. Fazit: Ein sehr interessanter Thriller, der aufgrund seiner technischen Begriffe nicht immer leicht verständlich für mich war, aber dennoch für ein paar spannende Lesestunden gesorgt hat. Wer also auf Technik und Thriller steht, dem wird das Buch gefallen.

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Technokiller

Von: wal.li

14.11.2021

Der Job der Analystin Quinn Mitchell ist erledigt. Mit einem Team konnten sie Anschläge verhindert. Am liebsten würde Quinn weiterhin von Schreibtisch aus arbeiten. Doch die CIA hat etwas anderes mit ihr vor. Seit Wochen bringt ein mysteriöser Killer scheinbar grundlos Menschen um. Nicht einmal vor Jungendlichen macht er halt. Mit ihren analytischen Fähigkeiten soll Quinn versuchen, ihn zu finden. Dafür muss sie ins Feld und sie muss sich den Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit stellen. Strukturiert entschlüsselt Quinn erste Hinweise und ihr Weg führt sie durch die Welt. Wird sie es schaffen, dem Mörder auf die Spur zu kommen? Der Roman beginnt mit der spannenden Jagd nach einem Serienmörder. der bereits mehrere junge Menschen scheinbar wahllos umgebracht hat. Die CIA Agentin Quinn ist erstmals im Feld. So wohl fühlt sie sich da nicht, aber die für sie ungewohnte Tätigkeit scheint sie zu außergewöhnlichen Leistungen anzustacheln. Ihre Vergangenheit ist ihr immer präsent, ihre Scheidung hängt ihr arg nach. Sie vermisst ihren Ex-Mann, auch wenn sie nicht mehr zusammenbleiben konnten. Jedoch darf sich Quinn nicht ablenken lassen. Sie muss sich zusammenreißen und alles unternehmen, um den Täter zu fassen. Vielleicht kann Henrietta eine weitere Mitarbeiterin, sie unterstützen. In der nahen Zukunft sind die technischen Möglichkeiten den heutigen deutlich überlegen. Nur so kann es den Zeitindex geben, ein Projekt, das weitgehend geheim gehalten wird. Quinn erweist sich als findige Ermittlerin, die manchmal überfordert wirkt. Kein Wunder, sie wird ja quasi ins kalte Wasser gestoßen. Der Täter soweit man ihn kennt, wirkt dagegen fasst allwissend und souverän. Und immer wieder taucht der Zeitindex auf. Sehr geheimnisvoll, allerdings auch mitunter mit einer technischen Herangehensweise nicht immer ganz leicht zu verstehen. Dennoch ist die Handlung so fesselnd, dass man das Buch fast an einem Tag durchlesen möchte. Ein packender Science Fiction Thriller bietet eine interessante Abwechslung.

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