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Rezensionen zu
Die Schokoladenvilla

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (1)

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Toller Start!

Von: franzip86

08.11.2019

Das Buch habe ich vor ca. einem Jahr gelesen und ich schaffe es erst jetzt das Buch zu rezensieren. In der Zwischenzeit habe ich auch noch das Hörbuch gehört und ich kann sagen, das beides Lohnenswert ist. Inhalt: 1903, Stuttgart. Judith Rothmann liebt die Schokolade und die Firma ihres Vaters, die Schokoladenfabrik. Doch ihr Vater sieht alles anders, er sieht sie in den Armen des Bankierssohns. Bei Bekanntgabe der Verlobung flüchtet sie sich in die Arme ihrer großen Liebe, der sich wiederum aus ihrem Leben flüchtet. Während Judith gegen die Konventionen der Zeit kämpft, lernt sie Viktor Reinbacher kennen, sie verlieben sich in einander und gemeinsam kämpfen sie gegen die Verlobung und für ihre Liebe..... Meinung: Das Buch lässt sich super lesen, es ist geknüpft mit fiktiven Gesichern aber auch mit wirklichen Persönlichkeiten. Die Zeit ist super beschrieben und die Geschichte macht Lust auf mehr. Nur gut, das es mittlerweile schon den 2. Teil gibt. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne

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Judith ist die Tochter des Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann. Sie kreiert süße Köstlichkeiten, ganz gegen den Willen ihres Vaters. Er will sie als verheiratete Frau sehen und hat schon den geeigneten Mann für sie ausgesucht und gibt ihre Verlobung bekannt. Sehr zum Verdruss von Judith. Sie lässt den Verlobten Albrecht stehen und läuft voller Zorn davon. Judith hat ganz andere Pläne, denn sie möchte mal die Schokoladenfabrik ihres Vaters übernehmen. Dann lernt sie Vincent kennen und zusammen schmieden sie Pläne. Kann sie sich vor der Hochzeit drücken und gegen den Willen ihres Vaters auflehnen? Maria Nicolai erzählt hier die Geschichte zweier Frauen um das Jahr 1900, die sich nicht den Zwängen unterwerfen, sondern mutig sind und der Männerherrschenden Welt selbstbewusst entgegentreten. Sie beschreibt sehr gefühlvoll das Leben der Privilegierten und lässt aber auch Einblicke in das Leben der armen Bevölkerung zu. Diese schuften für einen Hungerlohn und Arbeitszeiten von 12 bis 14 Stunden am Tag ist die Normalität. Der Schreibstil hat mich fasziniert und ich bin eingetaucht in das Leben von Judith. Ihre Gefühle, ihre Liebe zu Schokolade und das Ausprobieren neuer Rezepte nahmen mich in eine andere Welt. Auch das Leben ihrer Mutter wird sehr eindrucksvoll dargestellt. Um 1900 ist die Industrialisierung im Aufbruch. Das hat die Autorin wunderbar umgesetzt. Auch sprachlich hat sie sich der Zeit angepasst. Die Charaktere sind liebevoll, authentisch und mit Leben gefüllt. Zum Schmunzeln bringen einen die Streiche der Zwillinge. Die Härte von Wilhelm Rothman ist der damaligen Zeit gerecht. Ich hatte sehr schöne Lesestunden und freue mich schon auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung 💥💥💥💥💥

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Maria Nikolai hat einen sehr unterhaltsamen Auftakt zu einer historischen Familiensaga geschrieben. Der Roman fängt sehr gekonnt den Flair Stuttgarts zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein, ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung des Romans. Das Cover des Romans ist leider so überhaupt nicht meins, meiner Meinung nach ist es relativ austauschbar und würde auf etliche Romane dieses Genres passen. Auch hat man ein Hauptthema, die Schokolade, leider in der Covergestaltung nicht aufgegriffen. Der Klappentext hingegen umreißt sehr gut worum es geht und stellt die wichtigsten Personen vor. In diesem Roman geht es neben der Herstellung von Schokolade auch um Familiengeheimnisse, die Führung eines Familienunternehmens und der Kunstszene in Italien. Judith ist für mich eine Figur, die ich liebgewonnen habe. Sie kämpft für ihre Träume ohne naiv zu sein und packt selber mit an und ist so ganz anders, als die verwöhnten Töchter ihrer Zeit. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz und so finden wir als Leser neben einer historischen Familiensaga auch einen Liebesroman vor, der kaum Wünsche offen lässt. Der Roman wird chronologisch erzählt und hat verschiedene Schauplätze, diese sind mit der Zeitangabe vor jedem Kapitel zu finden, sodass die Leser sich sehr gut zu Recht finden können. Im Roman sind sowohl Zeitraffungen, als auch Zeitsprünge zu finden. So wird es nicht langweilig und die Autorin schafft es, die Spannung über den gesamten Roman recht hoch zu halten. Meiner Meinung nach hat der Roman kaum Längen, welches für die Unterhaltung sehr gut ist. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen, es macht Spaß sich von Maria Nikolai entführen zu lassen. Beste Unterhaltung ist hier garantiert. Der Roman ist sicherlich eher etwas für das weibliche Publikum, aber vielleicht hat auch der eine oder andere Herr seinen Spaß an der Geschichte, so wird auch er mit Viktor eine gute Identifikationsfigur vorfinden. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, er war unterhaltsam, wunderbar zu lesen und man fiebert mit den beiden Protagonisten Judith und Viktor mit. Eine klare Leseempfehlung. Wir dürfen somit sehr gespannt sein, welche Geschichte uns die Autorin in „Die Schokoladenvilla – goldene Jahre“ erzählt. Ich bedanke mich sehr bei der Verlagsgruppe Random House und Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und bei Maria Nikolai für diese schöne Geschichte.

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𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und locker lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine sehr gute Länge, sodass man immer wieder stressfrei beim Lesen pausieren kann ohne aus der Handlung geworfen zu werden. 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞: Sowohl die Protagonisten als auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Doch vor allem Judith war mir mit ihrer liebenswürdigen Art von Anfang an sehr sympathisch. 𝐒𝐭𝐨𝐫𝐲: Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und mir einige sehr schöne Lesestunden bereitet. Die Story war unterhaltsam, spannend und liebevoll ausgearbeitet im Detail. 𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐞𝐬: Die Leidenschaft der Autorin war beim Lesen förmlich greifbar. Die Aufmachung des Buches mit einem Schokoladenrezept rundet das Ganze im Schönen ab. Wer historische Romane und Schokolade mag, wird sich mit diesem Auftakt einer schönen Romanreihe wohlfühlen.

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Sprecherin: Beate Himmelstoß wurde 1957 in Starnberg geboren. Nach dem Abitur studierte sie Philosophie und Theaterwissenschaft in München und machte eine private Schauspielausbildung. Sie gestaltete mehrere Lyrikprogramme mit Musik und hält regelmäßig Originaltextlesungen philosophischer Texte. Bewertung: Das Cover passt wunderbar zu jener Zeit und wurde sehr sorgsam ausgewählt. Die Farben und der Titel vereinigen sich zu einem angemessenen Paar. Der Titel sagt bereits viel darüber aus, was im Mittelpunkt der Geschichte steht: Die Schokoladenvilla. Die Hauptcharakter sind sehr gut ausgearbeitet und ihre jeweiligen Lebensgeschichten abwechslungsreich erzählt. Selbst die Nebencharaktere lassen Spannung aufkommen. Die Sprecherin vermag es, einnehmend ihre Stimme wiederzugeben. Sie haucht den Charakteren viel Leben ein. Allerdings kommen so viele Nebencharaktere vor, dass ich den Überblick verlor. Den Zeitsprüngen konnte ich nicht folgen - ein Manko bei Hörbüchern. Im Buch könnte ich stetig zurückblättern und mir so die Daten in Erinnerung rufen. So spannend ich die Charaktere finde, die Geschichte selbst ist nicht besonders. Sie konnte mich nicht überraschen oder gar begeistern. Dass es weitere Bände geben wird, passt zu den vielen Charakteren, die mir hier viel zu viel in einem Band reingenommen wurden. Die erste Hälfte der Geschichte ist mir viel zu langgezogen und etwas zäh, die zweite Hälfte holt mit rasanter Spannung auf. Fazit: Eine durchschnittlich gute Geschichte, die von den gut ausgearbeiteten Charakteren getragen wird. Für mich waren einige Dinge vorhersehbar, wenn auch gut von der Sprecherin erzählt. Ich kann die 5-Sterne-Bewertung nicht nachvollziehen, da die Geschichte nichts überdurchschnittliches bietet. Für mich als Schokoladen-Junkie ein Muss, ebenso für jene, die sich gerne in dem frühen 20. Jahrhundert fallen lassen. Ansonsten: Kann man hören/lesen, muss man aber nicht! 3,5 Sterne Ab 14. Oktober 2019: Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre (Band 2)

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Bewertung: Das Cover passt wunderbar zu jener Zeit und wurde sehr sorgsam ausgewählt. Die Farben und der Titel vereinigen sich zu einem angemessenen Paar. Der Titel sagt bereits viel darüber aus, was im Mittelpunkt der Geschichte steht: Die Schokoladenvilla. Die Hauptcharakter sind sehr gut ausgearbeitet und ihre jeweiligen Lebensgeschichten abwechslungsreich erzählt. Selbst die Nebencharaktere lassen Spannung aufkommen. Die Sprecherin vermag es, einnehmend ihre Stimme wiederzugeben. Sie haucht den Charakteren viel Leben ein. Allerdings kommen so viele Nebencharaktere vor, dass ich den Überblick verlor. Den Zeitsprüngen konnte ich nicht folgen - ein Manko bei Hörbüchern. Im Buch könnte ich stetig zurückblättern und mir so die Daten in Erinnerung rufen. So spannend ich die Charaktere finde, die Geschichte selbst ist nicht besonders. Sie konnte mich nicht überraschen oder gar begeistern. Dass es weitere Bände geben wird, passt zu den vielen Charakteren, die mir hier viel zu viel in einem Band reingenommen wurden. Die erste Hälfte der Geschichte ist mir viel zu langgezogen und etwas zäh, die zweite Hälfte holt mit rasanter Spannung auf. Fazit: Eine durchschnittlich gute Geschichte, die von den gut ausgearbeiteten Charakteren getragen wird. Für mich waren einige Dinge vorhersehbar, wenn auch gut von der Sprecherin erzählt. Ich kann die 5-Sterne-Bewertung nicht nachvollziehen, da die Geschichte nichts überdurchschnittliches bietet. Für mich als Schokoladen-Junkie ein Muss, ebenso für jene, die sich gerne in dem frühen 20. Jahrhundert fallen lassen. Ansonsten: Kann man hören/lesen, muss man aber nicht! 3,5 Sterne

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Das Cover zeigt im Hintergrund ein Herrenhaus mit Winterlandschaft. Im Vordergrund geht eine Frau durch das Tor vom Anwesen herunter. Ich finde es passend zum Roman und macht Lust auf die Familiensage der Schokoladenfabrik. Ich habe dem Hörbuch beim Autofahren gelauscht. So flogen die Kilometer so nur an mir vorbei. Ich konnte Beate Himmelstoß gut zuhören und war fasziniert von der Geschichte. Mit ihrer ganz eigenen Intonation gab die Sprecherin jedem Charakter im Roman eine ganz eigene Stimme. So konnte ich beim Zuhören ganz genau ausmachen, welche Person gerade sprach. Mit bedauern habe ich jeweils an meinem Zielort das Hörbuch unterbrochen, um auf dem Rückweg direkt weitere zu hören. So habe ich auf der letzten Etappe auch ganz entspannt vor der roten Ampel am Elbtunnel gestanden und einfach weiter gehört. Stillstand auf der Autobahn war mit dem Roman für mich gar kein Problem. Die Geschichte ist für mich als Schokoladenjunkie absolut himmlisch. Mit der Protagonistin Judith Rothmann habe ich in ihrem Versuchsraum mit der Schokolade experimentiert. Zu gerne wäre ich Victor Rheinberger gewesen, denn der durfte bei seinen Stippvisiten im Versuchsraum an der neuen Schokolade naschen. Das Hörbuch lädt gerade dazu ein beim Hören ein Stück Schokolade zu genießen. Ich musste bei der Geschichte immer wieder an meinen Besuch der Schokoladenwelt von Halloren denken. Dort im Museum ist alles aus Schokolade gestaltet. So konnte ich mir das Geschenk im Roman für den Bankier der Familie sehr gut vorstellen. Ich hatte ein wundervolles Hörerlebnis und warte jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Teil der Schokoladensage. Ich hoffe, dass auch der zweite Band zeitnah als Hörbuch heraus kommt. Da machen 600 Seiten dann auch gar nichts mehr aus. Bei täglich 70 Minuten im Auto vergeht ein Hörbuch ganz schnell. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Schokoladenliebhaber und alle, die gerne in eine Familiengeschichte auf deutschen Boden abtauchen.

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Kurzmeinung: Lesegenuss Pur, der Süchtig macht Lesegenuss Pur, eine leidenschaftliche Familiensaga Meine Meinung zur Autorin: Es ist mein erster Roman von Maria Nikolai, und sie hat mich verzaubert beim Lesen, ihrer Schokoladenvilla. Das Buch ist ein großartiger Auftakt zu ihrer Romantrilogie, der mich jetzt schon neugierig macht auf die Fortsetzungen. Es ist voller Charme, Wärme und Tiefsinnigkeit, auch sehr gut recherchiert um das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts und die Herstellung der Schokolade. Im Glossar Anhang kann man so einiges Nachlesen. Da ich ein Paar Jahre in einer kleinen aber feinen Schokoladen Confiserie gearbeitet habe,war die Geschichte ein muss für mich und ich wurde nicht enttäuscht. Man roch und Schmeckte die Schokolade und konnte sie in Gedanken auf der Zunge zergehen lassen. Sie nimmt einem an der Hand nach Stuttgart in das Jahr 1903 und dort lernt man das damalige Leben der Bevölkerung und der Familie Rothmann kennen. Aber wir reisen auch nach Italien, streifen Venedig , den Gardasee und reisen auch nach Coblenz an den Rhein. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, Bildhaft und sehr mitreißend, man kann sich einfach dem Geschehen nicht entziehen. Der Spannungsbogen bleibt vom Anfang bis Ende hoch.Auch ihre Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie Haucht ihren Figuren leben ein, sie wirken sehr real und Authentisch, auch deren einzelnen Charaktere sind sehr gut heraus gearbeitet, so das man sich spielend in sie hineinfühlt, mit ihnen sich freut und leidet. Reales und Fiktion sind wunderbar miteinander verwoben. Zum Inhalt: Mir gefiel die junge Judith Rothmann auf Anhieb gut, sie verkörperte und entsprach gar nicht dem damaligen Frauenbild. Eine Frau die für ihren Traum kämpft einmal die Schokoladenfabrik ihres Vaters zuführen, ihre Leidenschaft gehört der Schokolade und deren Köstlichkeiten die man daraus karieren kann. Aber der Vater hat andere Dinge mit ihr vor, um die Firma steht es nicht gut, die Mutter kränkelt und bereist Sanatorien, also ist sie auf sich allein gestellt. Das schlimme der Vater will sie verheiraten, eine gute Partie ist dabei der Bankierssohn, den er ins Auge gefasst hat, aber für den Judith nichts empfindet. Man konnte es ihr nachfühlen. Ein harter Kampf beginnt, Mutter Krank und auf Reisen ins Ausland, Judith hat es wirklich nicht leicht, dabei hat sie solche hervorragende Ideen und Einfälle. Wie sollte es anders sein, in dieser Rekenern und aussichtslosen Situation, begegnet ihr eines Tages aus gerechnet Victor Rheinberger, der ihr Herz höher schlagen lässt, und der auch beseelt ist etwas neues aufzubauen in seinem Leben. Ob die beiden ihre Träume verwirklichen können, und sich Judith dem Willen ihres Vaters entziehen kann, ist fraglich, zu dieser Zeit hatte eine Frau keine rechte und musste sich beugen. Aber Victor Vergangenheit verbindet sich mit der Festung Ehrenbreitsein in Coblenz, was es damit auf sich hat, erfahren wir beim Lesen, auf jedenfalls wir es sehr spannend. „ Lesegenuss Pur, eine leidenschaftliche Familiensaga „

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