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Rezensionen zu
Die Schokoladenvilla

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (1)

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Vor ein paar Tagen habe ich das Hörbuch „Die Schokoladenvilla“ von Maria Nikolai beendet. Das Format Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, da die Sprecherin Beate Himmelstoß es mir direkt einfach gemacht hat, in die Geschichte einzusteigen. Ihre Lesung hat mir sehr gut gefallen. Der historische Roman handelt vor allem von den Protagonisten Judith und Victor. Die beiden lernen sich in der Schokoladenfabrik von Judiths Vater kennen, in die diese gerne einsteigen würde. Dieser hat aber andere Pläne für seine Tochter: Weit weg von der Schokoladenfabrik und in den Händen eines Mannes, den Judith nicht ausstehen kann. Neben den beiden Hauptpersonen gibt es aber eine Reihe an weiteren Charakteren, deren Geschichte in das Buch eingeflochten ist. Die ersten paar Kapitel war es schwer, den einzelnen Handlungssträngen zu folgen aber nach einer Weile hat es gut funktioniert. Ich mochte Judith sehr gerne. Sie hat klare Ziele und Wünsche, und versucht sie trotz ihres unterdrückenden Vaters durchzusetzen. Gleichzeitig übernimmt sie die Verantwortung für ihre zwei kleinen Brüder, da ihre Mutter sich von der Familie abgesetzt hat. Victor fand ich besonders cool! Trotz schweren Umständen baut er sich ein neues Leben in Stuttgart auf und kämpft für die Dinge die er liebt. Zu den weiteren Charakteren könnte ich wahrscheinlich auch noch viele Zeilen schreiben, insgesamt kann ich aber sagen, dass alle für mich wirklich rund geschrieben waren. Trotz des etwas holprigen Einstiegs wurde die Geschichte in der Mitte und gegen Ende wirklich spannend! Unerwartete Plot-Twists haben mich trotz der fast 12 Stunden Hörbuch die Geschichte gespannt verfolgen lassen! Deshalb freue ich mich sehr auf die weiteren Teile der Geschichte! Insgesamt bekommt das Hörbuch von mir 4/5 Sterne!

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Mit „Die Schokoladenvilla“ wurde ich aus meiner Leseflaute zurückgeholt und wieder in die Welt der Lesenden entführt. Der historische Roman war ein angenehmes Leseereignis welcher in die Welt von Judith und Victor führt. Die junge Frau hat den Traum, die Schokoladenfabrik ihres Vaters mitzuführen und eine Geschäftsfrau zu werden. Sie allerdings soll verheiratet werden um eine Hausfrau zu sein und dem Vater Geld einzubringen. Der Einstieg war etwas langatmig und Gewöhnungsbedürftig. Mir gefiel an dem Schreibstil nicht, dass in die verschiedenen Sichten gesprungen wurde und ich dadurch mehr als einmal unsicher war, worum es sich nun handelte. Manche Handlungsstränge hätte ich persönlich auch nicht benötigt. Beispielsweise die Perspektive des Detektives. Ich habe sie persönlich nicht für die Story benötigt. Der Spannungsverlauf wurde mit dem Mittelteil spannender und interessanter was das Lesen leichter machte und es auch weniger stockend machte. Mit zunehmender Seitenanzahl gewöhnt man sich auch an den Schreibstil was das Leseerlebnis angenehmer gestaltet. Das Ende hingegen zum Anfang war für mich der beste Part des Buches. Voller Spannung verlief das Ende in Sekundenschnelle an mir vorbei obwohl es sich über Kapitel hinweg hinzog. Insgesamt hat mir das Leseerlebnis Spaß gemacht und ich besuche die Schokoladenvilla sehr gerne wieder. Die Charaktere habe ich lieb gewonnen. Vor allem die Hauptcharaktere kann ich positiv in Erinnerung behalten. Vor allem Victor als männlicher Protagonist war ein Charakter, den ich besonders in Erinnerung habe. Sich von der Heimat zu entfernen und in Stuttgart neu anzufangen war ein großer und mutiger Schritt. Genau so habe ich ihn vor Augen. Mutig und mit viel Selbstvertrauen welches er nötig hat. Er stellt sich gegen die einflussreichsten Menschen der Stadt was ihn einem noch sympathischer macht und man gönnt ihm das gute Ende. Judith hingegen ist ein ebenso starker wie auch intelligenter Charakter. Trotz ihrer Sturheit ist sie einem sympathisch. Ihr feministischer Gedanke lässt sie erwachsener wirken als sie ist. Dadurch wirkt sie natürlich und authentisch. Sie versucht sich gegen ihren Vater zu stellen um den Mann zu heiraten, den sie liebt. Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen. Der Einstieg war etwas schleppend und doch mochte ich das Buch und die Charaktere. Wir lernen die Charaktere langsam aber stetig kennen und das macht das Buch an sich recht interessant und lässt einen in die Welt eintauchen. Es erhält von mir vier von fünf Sternen und ich freue mich zu erfahren, wie es mit Judith und Victor weitergeht.

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Die Schokoladenvilla Band 1 Zuerst einmal ein großes Dankeschön an die Autorin für dieses tolle Werk. Ich habe es heute fertig gelesen und muss es jetzt erst einmal verarbeiten und sacken lassen. Schon vorab, es ist keine Lektüre für einfach so zwischendurch. Maria Nikolai ist mit "Die Schokoladenvilla" ein sehr tiefgründiger und berührender Roman gelungen! Ich bin total verliebt in die Art und Weise, wie sie sich auszudrücken vermag. Bis vor ein paar Tagen war ich kein Fan von historischen Romanen, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Ich glaube, dass wird nicht mein letzter Roman dieser Art gewesen sein. Jede freie Minute habe ich genutzt um "Die Schokoladenvilla" zu lesen, ach was sage ich, ich habe ihn verschlungen. Ich habe die Geschichte von Judith sehr geliebt und ich freue mich schon riesig auf Nachschub von der Autorin. Kurz zum Inhalt: "Das Schicksal zweier Frauen. Das Erbe einer Familie. Die Geschichte einer Leidenschaft. Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will ... Die neue große Familiensaga in hochwertiger, liebevoller Winter-Romance-Ausstattung." Von mir gibt es auf jeden Fall 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Bewertung: Das Cover passt wunderbar zu jener Zeit und wurde sehr sorgsam ausgewählt. Die Farben und der Titel vereinigen sich zu einem angemessenen Paar. Der Titel sagt bereits viel darüber aus, was im Mittelpunkt der Geschichte steht: Die Schokoladenvilla. Die Hauptcharakter sind sehr gut ausgearbeitet und ihre jeweiligen Lebensgeschichten abwechslungsreich erzählt. Selbst die Nebencharaktere lassen Spannung aufkommen. Die Sprecherin vermag es, einnehmend ihre Stimme wiederzugeben. Sie haucht den Charakteren viel Leben ein. Allerdings kommen so viele Nebencharaktere vor, dass ich den Überblick verlor. Den Zeitsprüngen konnte ich nicht folgen - ein Manko bei Hörbüchern. Im Buch könnte ich stetig zurückblättern und mir so die Daten in Erinnerung rufen. So spannend ich die Charaktere finde, die Geschichte selbst ist nicht besonders. Sie konnte mich nicht überraschen oder gar begeistern. Dass es weitere Bände geben wird, passt zu den vielen Charakteren, die mir hier viel zu viel in einem Band reingenommen wurden. Die erste Hälfte der Geschichte ist mir viel zu langgezogen und etwas zäh, die zweite Hälfte holt mit rasanter Spannung auf. Fazit: Eine durchschnittlich gute Geschichte, die von den gut ausgearbeiteten Charakteren getragen wird. Für mich waren einige Dinge vorhersehbar, wenn auch gut von der Sprecherin erzählt. Ich kann die 5-Sterne-Bewertung nicht nachvollziehen, da die Geschichte nichts überdurchschnittliches bietet. Für mich als Schokoladen-Junkie ein Muss, ebenso für jene, die sich gerne in dem frühen 20. Jahrhundert fallen lassen. Ansonsten: Kann man hören/lesen, muss man aber nicht! 3,5 Sterne Ab 14. Oktober 2019: Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre (Band 2)

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Nicht mein Fall.

Von: Leen0306

22.02.2020

Bei dieser Art von Roman darf man keine großen Überraschungen und Wendungen erwarten. Das liegt ganz einfach in der Natur der Dinge. Was ich aber sehr wohl erwarten kann, ist eine belebte und spannende Erzählweise. Und genau da liegt das Problem: Ich konnte leider so gar nicht mit dem Schreibstil warm werden und dadurch wurde der Roman mehr oder weniger schwer für mich zu lesen, so dass ich ihn leider schon nach ca. der Hälfte abgebrochen habe. Das ist aber reine Geschmackssache und ich scheine mit meiner Meinung auch ziemlich allein auf weiter Flur zu stehen. Mein Fazit: Nette Idee, für MICH persönlich aber nicht gut umgesetzt... Sorry!

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Judith ist die Tochter des Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann. Sie kreiert süße Köstlichkeiten, ganz gegen den Willen ihres Vaters. Er will sie als verheiratete Frau sehen und hat schon den geeigneten Mann für sie ausgesucht und gibt ihre Verlobung bekannt. Sehr zum Verdruss von Judith. Sie lässt den Verlobten Albrecht stehen und läuft voller Zorn davon. Judith hat ganz andere Pläne, denn sie möchte mal die Schokoladenfabrik ihres Vaters übernehmen. Dann lernt sie Vincent kennen und zusammen schmieden sie Pläne. Kann sie sich vor der Hochzeit drücken und gegen den Willen ihres Vaters auflehnen? Maria Nicolai erzählt hier die Geschichte zweier Frauen um das Jahr 1900, die sich nicht den Zwängen unterwerfen, sondern mutig sind und der Männerherrschenden Welt selbstbewusst entgegentreten. Sie beschreibt sehr gefühlvoll das Leben der Privilegierten und lässt aber auch Einblicke in das Leben der armen Bevölkerung zu. Diese schuften für einen Hungerlohn und Arbeitszeiten von 12 bis 14 Stunden am Tag ist die Normalität. Der Schreibstil hat mich fasziniert und ich bin eingetaucht in das Leben von Judith. Ihre Gefühle, ihre Liebe zu Schokolade und das Ausprobieren neuer Rezepte nahmen mich in eine andere Welt. Auch das Leben ihrer Mutter wird sehr eindrucksvoll dargestellt. Um 1900 ist die Industrialisierung im Aufbruch. Das hat die Autorin wunderbar umgesetzt. Auch sprachlich hat sie sich der Zeit angepasst. Die Charaktere sind liebevoll, authentisch und mit Leben gefüllt. Zum Schmunzeln bringen einen die Streiche der Zwillinge. Die Härte von Wilhelm Rothman ist der damaligen Zeit gerecht. Ich hatte sehr schöne Lesestunden und freue mich schon auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung 💥💥💥💥💥

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Stuttgart war in der Tat um die Jahrhundertwende eine Schokoladenhochburg bevor es eine Automobilstadt wurde. So beginnt auch Maria Nikolais 1. Band ihrer Trilogie rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann im Jahr 1903. Die Handlung dreht sich zum einen um die Protagonistin Judith Rothmann, Tochter des Schokoladenfabrikanten, die sich gegen die von ihrem Vater arrangierte Heirat mit dem Bankierssohn Albrecht von Braun und gegen gesellschaftliche und soziale Zwänge wehrt. Zum anderen erzählt der zweite Handlungsstrang das Leben ihrer Mutter, die sich durch lange Kuraufenthalte am Gardasee, der unglücklichen Ehe entzieht. Als Schokoladenliebhaberin und Schwäbin, die viele Jahre in Stuttgart lebte, haben mich die detaillierten Beschreibungen div. Stuttgarter Stadtteile und Dialektausdrücke besonders angesprochen. Ich kann mit Judith Rothmann mitfühlen und bin immer wieder überrascht, wie stark Frauen während dieser Zeit unterdrückt wurden und Zwängen unterlagen. Dabei nimmt Nikolai nicht nur Bezug auf das privilegierte Leben höherer Töchter, die Vätern und Ehemännern Gehorsam schuldeten, sondern auch auf das armer Frauen und Mädchen, die einen großen Teil der Bevölkerung Stuttgarts ausmachten und in furchtbaren Verhältnissen und ohne Rechte leben mussten. Dabei fliegen die Hörminuten nur so dahin und der Hörer brennt förmlich darauf, wie die Geschichte weitergeht. Das Hörbuch wird von Beate Himmel sehr gut gelesen, dabei macht sie jedoch einen großen Fehler: Sie lässt manche Personen im Dialekt sprechen, vor allem schwäbisch, aber auch rheinisch und das ging gehörig daneben. Das Schwäbische zeichnet sich eben nicht dadurch aus, dass alle S grundsätzlich als Sch gesprochen werden, um nur ein Beispiel zu nennen. Dieser Versuch hat mein Hörvergnügen eingeschränkt und deshalb ziehe ich einen Stern in meiner Bewertung ab. Ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt, der glücklicherweise in der Zwischenzeit erschienen ist.

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ZUSAMMENFASSUNG: Beginn des 20. Jahrhunderts. Judith Rothmann, Tochter des großen Schokoladenherstellers, brennt für die Firma und sprudelt vor Ideen. Ihr Vater möchte jedoch, dass sie heiratet und Hausfrau wird - wie es sich eben gehört. Dann findet sie aber in einem Mitarbeiter der Firma einen Komplizen... . REZENSION: Die Geschichte, die in diesem Buch erzählt werden soll, hat mir von der Idee her sehr gut gefallen. Eine Frau, die für ihre Überzeugung und Leidenschaft kämpft, ist für mich immer eine interessante Protagonistin, deren Geschichte ich gerne folge. Auch die anderen Charaktere sind sympathisch und ergeben ein tolles Ensamble. Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch nicht völlig überzeugen, was am Aufbau der Handlung lag. Immer wieder wurden Szenen, die zwar wegweisend, aber in ihren Details nicht besonders wichtig waren, unnötig in die Länge gezogen. Das lag auch daran, dass viel zu viele Personen eingeführt wurden. Viele von ihnen sind nur am Rande wichtig und doch werden ihnen viele Seiten geschenkt. Hier hätte es der Handlung gut getan, sich lieber auf ein paar Hauptcharaktere zu konzentrieren und dort einen richtigen Spannungsbogen aufzubauen. Stattdessen zieht sich Geschichte über mehr als 600 Seiten und am Ende werden innerhalb eines vierseitigen Epilogs alle Handlungsstränge kurz und knapp abgeschlossen. Der Schreibstil besteht aus sehr kurzen, teilweise aneinander gereihten Sätzen, woran ich mich in den ersten Kapiteln erst gewöhnen musste. Auch über ein paar Formulierungen bin ich gestolpert, konnte dann aber recht flüssig lesen. Alles in allem ein lesenswertes Buch mit ein paar Abstrichen im Handlungsaufbau.

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