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Rezensionen zu
ONE OF US IS LYING

Karen M. McManus

Die ONE OF US IS LYING-Reihe (1)

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€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis)

Die Gestaltung Das Cover ist sehr ansprechend und macht auf jeden Fall neugierig auf den Inhalt. Es ist zwar eher schlicht gehalten, aber auch nicht so minimalistisch wie bei vielen anderen schlichten Büchern. Die Farbgebung passt perfekt zum Inhalt und auch zum Genre – ich meine, ein buntes Buch passt jetzt nicht wirklich zu einem Thriller, oder? (*hust* Man denke an „Verity“ von Colleen Hoover *hust*) Auch im Inneren ist die Gestaltung sehr ansprechend, da es mal etwas Anderes ist. Es gibt rechts oben am Kapitelrand immer einen kleinen grauen Kasten, in welchem der Name der Person, aus deren Sicht erzählt wird, steht, zusammen mit dem Wochentag, dem Datum und der Uhrzeit. Dadurch hat man als Leser gleich ein besseres Verständnis für das Setting der Handlung bekommen und war bei Zeitsprüngen weniger verwirrt. Der Erzählstil Das Buch wird aus vier Perspektiven erzählt – Bronwyn, Nate, Addy und Cooper. Außerdem sind die Kapitel aus der Ich-Perspektive geschrieben, was es mir erleichtert hat, mich mit den Charakteren zu identifizieren – obwohl ich zugegeen anfangs ein paar Schwierigkeiten mit Addy hatte. Und trotz der Ich-Perspektive ermöglichen es die verschiedenen Sichtweisen auch, andere Blickwinkel kennenzulernen, wodurch man sich sein eigenes Urteil bilden kann. Auch Emotionen wurden von Karen M. McManus sehr lebendig an den Leser weitergegeben, sodass ich immer mit den Hauptcharakteren mitfühlen konnte. Der Schreibstil an sich ist jedoch eher einfach gehalten. Wenig Metaphern – wobei mich manche bei Addy schon verwirrt haben, weil sie mir nie der Typ für solche Gedanken schien – und auch wenig verschachtelte Sätze, also auch nicht so anspruchsvoll wie vielleicht andere Thriller. Aber es handelt sich ja auch gleichzeitig um ein Jugendbuch, weshalb ich den Schreibstil für die Zielgruppe perfekt und nicht zu schwierig finde. Besonders gut fand ich, dass die Protagonisten nicht diese gefakte Umgangssprache hatten, von denen Erwachsene immer denken, dass wir Teenager sie sprechen – okay, es gibt natürlich trotzdem einige dieser Klischee-Kandidaten an meiner Schule, aber ihr wisst, was ich meine. Stattdessen sprachen die Charaktere so, wie meine Freunde und ich auch. Dadurch wirkten auch die Dialoge sehr realistisch – aber manchmal habe ich mich schon gefragt, ob Bronwyns Ausdrucksweise nicht doch ein bisschen zu hochgestochen ist, selbst wenn man bedenkt, dass sie die Streberin ist. Die Handlung Ich finde, von der Handlung her erinnert das Buch an „Tote Mädchen lügen nicht“. Es beginnt nicht so spannend wie ich erwartet hätte, denn nach dem Tod von Simon „entschleunigt“ sich die Handlung deutlich wieder. Teilweise wurde es mir dann doch ein bisschen zu langweilig, weil einfach zu wenig passiert ist. Das Augenmerk der Geschichte liegt nicht auf den Mordermittlungen, sondern auf dem gesellschaftlichen Leben der Schüler, was im Klappentext jedoch nirgends erwähnt wird. Außerdem wird sich oft an den typischen Highschool-Klischees bedient. Da hätte ich mir schon ein bisschen mehr Einfallsreichtum von der Autorin gewünscht. Ich meine, die Streberin, der Drogendealer, der Sportler und die Schulschönheit sind die klassischen Stereotypen, die zwar charakterlich sehr unterschiedlich sind, aber trotzdem in gefühlt jedem schlechten Highschool-Film auftauchen. Trotzdem gab es aber auch ein paar unerwartete Wendungen und Plot-Twists, wobei ich das Buch jetzt auch nicht als Pageturner beschreiben würde, denn dafür gab es zu viele Längen. Diese Twists waren zwar nicht sonderlich dramatisch, aber trotzdem eben unvorhersehbar – für mich jedenfalls. Das hätte ich mir vom Ende auch gern gewünscht. Denn während ich am Anfang noch sehr überlegt habe, wer von den vier Protagonisten denn nun der Mörder sein könnte, war ich am Ende der festen Überzeugung, dass jemand anders etwas mit Simons Tod zu tun haben muss. Leider waren meine letztendlichen Vermutungen (die so ab dem zweiten Viertel auftauchten) goldrichtig und das Ende kam sehr vorhersehbar für mich. Dennoch war die Handlung in sich schlüssig und abgeschlossen, weshalb ich auch gespannt bin, was es mit den anderen beiden Bänden der Reihe auf sich hat. Alles ergibt Sinn und wirkt authentisch, wobei die Polizei meiner Meinung nach manchmal wirklich ein bisschen bessere Arbeit hätte leisten können – aber dann wäre alles vermutlich viel zu schnell aufgelöst worden. Die Charaktere Die Geschichte glänzt vor Allem durch ihre fantastisch ausgearbeiteten Charaktere. Man bekommt einen sehr guten Einblick in ihr Leben und ihre Persönlichkeiten, und auch war am Ende sehr deutlich, dass sich die Personen weiterentwickelt haben. Besonders Addy und Cooper haben einiges an ihrer gewohnten Lebensweise geändert. Zugegeben, am Anfang war Addy für mich unausstehlich, aber hinterher hat sie sich zu einem meiner Lieblingscharaktere entwickelt, da sie endlich eingesehen hat, was sie aus ihrem Leben machen kann, wenn sie sich nur mal traut, ihre eigene Meinung offen zu sagen und nicht bloß die Mitläuferin zu sein. Fazit Trotz allem bin ich sehr gespannt auf die weiteren Teile der Reihe (auch, wenn sie nicht direkt zusammenhängen), weshalb ich mir vermutlich demnächst mal „Two can keep a secret“ anschaffen werde. Und trotz all meiner Kritikpunkte in der Handlung ist das Buch sehr empfehlenswert.

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Simon führt einen Blog, auf dem er die schlimmsten Geheimnisse seiner Mitschüler preisgibt. Dadurch ist er gefürchtet, hat aber auch nicht viele Freunde. Eines Tages muss er mit vier anderen Schülern nachsitzen ... als er an einem allergischen Schock stirbt. Für die Polizei steht fest: es war Mord! Und es kann nur einer der vier Mitschüler getan haben. Vor allem waren es genau diese Vier, über die Simon am Abend seines Todes einen Eintrag veröffentlichen wollte. Wegen der interessant klingenden Story und dem tollen Cover war ich enorm gespannt. Doch kann das Buch auch mit seinen Versprechungen mithalten? Der Tod von Simon passiert sehr plötzlich, erst kurz danach lernt man die vier Schüler Addy, Cooper, Nate und Bronwyn besser kennen. Dabei erlebt der Leser die Geschichte aus Sicht der vier Hauptcharaktere, die Sichtweise wechselt dabei mehrmals je Kapitel. Alleine diese Tatsache lässt den Leser mit den Personen mitfühlen und ihnen nahe kommen. Und während die einzelnen Charaktere zunächst noch sehr klischeehaft wirken, bekommt jeder von ihnen mit jeder Seite eine immer tiefgreifendere Persönlichkeit mit Charme und Eigenheiten. Der Autorin ist es perfekt gelungen, dass man als Leser mit den Vieren mitfühlen kann und sie alle auf eine gewisse Weise lieben lernt. Auch, wenn man genau weiß, dass ein Geheimnis verborgen liegt. Die Story hat einen roten Faden und man ist beim Lesen gefesselt. Ich konnte mein Kindle kaum mehr aus der Hand legen, weil ich so in der Geschichte festgesteckt habe. Es wird nie langweilig! Die Geschichte selbst ist spannend, dramatisch, aber auch wundervoll. Denn während es definitiv Anleihen an Krimi/Thriller gibt, ist "One of us is lying" in meinen Augen ein Jugendbuch, das aus der Masse heraussticht, und das man auch als Erwachsener lieben wird. Neben der tollen, wendungsreichen Geschichte mit grandioser Auflösung, gibt es vor allem Charaktere, die man lieben lernt. Es gibt nicht nur die Probleme, die mit Simons Tod in Verbindung stehen, nein, man lernt auch den Alltag der Teenager und ihre Probleme kennen. Ein Jugendthriller, der spannend, Emotional und liebevoll zugleich ist. Großartige Charaktere, eine packende Story und gute Wendungen. Ich war in der Geschichte gefangen und konnte mein Kindle kaum mehr aus der Hand legen. Zum Finale hin wird richtig Gas gegeben und die Auflösung hat mich nicht nur überrascht, sondern auch begeistert!

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One of us is lying- Rezension

Von: Hannah

30.01.2021

Ich musste am Anfang das Buch als englische Schullektüre lesen und war total begeistert. Wie bei nicht so vielen Büchern bietet es einen spannenden Einstieg und viele psychologischen Gedankenwegen, die die Welt eines Teenagers widerspiegelt.

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Die Personen sind alle sehr unterschiedlich und facettenreich. Natürlich hat man so sein Lieblinge (bei mir sind das Bronwyn und Nate), mit denen man am meisten mitfiebert, aber alle Charaktere waren unglaublich gut dargestellt. Jeder hat ein Motiv, jeder ein Geheimnis und jeder so seine eigenen Probleme und bis mindestens zur Hälfte hätte ich allen (auch Bronwyn und Nate😉) den Mord zugetraut. Nach der Hälfte konnte ich dann eine Person ausschließen. Naja, zumindest habe ich gehofft, diese Person ausschließen zu können, alles andere wäre zu schrecklich. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der vier Hauptpersonen erzählt und man erfährt dauernd neue Hinweise oder Lügen werden enttarnt. Aber manchmal lässt der jeweilige Erzähler wichtige Details weg, die man dann erst später durch eine andere Person erfährt. Es ist so fesselnd und hat mich irgendwie an eine Schnitzeljagd erinnert. Der Plot ist total komplex und verworren, aber der Schreibstil ist einfach, so dass man im Prinzip alles versteht, nur die Zusammenhänge logischerweise nicht. Die Handlung konnte mich wirklich packen; es war spannend und kompliziert (auf eine gute Art!) und ich konnte einfach nicht aufhören, zu lesen. Meine Vermutungen, den/die Mörder*in betreffend, haben mit jeder vierten Seite gewechselt und trotzdem wurde ich letztendlich überrascht. Ich wünschte, ich könnte die Story aus meinem Kopf löschen, damit ich all die Wendungen, Enthüllungen und Überraschungen nochmal erleben kann!

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Meinung: Das Buch hat gleich spannend geklungen und ich hatte das Buch schon länger im Blick, bis ich dann danach gegriffen habe. In dem Buch geht es um ein Nachsitzen, bei dem ein Schüler verstirbt. Vier seiner Mitschüler waren mit ihm im Raum und sind direkt Tatverdächtige. Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich mir ein paar Rezensionen durchgelesen und mir ist eine Sache gleich hängen geblieben. Eine Leserin schreibt, dass ihr die Protagonisten zu typisch sind. Die hübschen und beliebten Mädchen auf der einen und die Sportlichen, attraktiven Seite auf der anderen Seite. Dagegen habe ich nichts zu erwidern, ich muss jedoch sagen, dass mir das an der Geschichte aber gefallen hat. Die Jugendliche haben alle was zu verbergen und das zeigt das die perfekten eben doch nicht perfekt sind. Ihr Leben wird ganz schnell auf den Kopf gestellt und das hat sehr gut in die Geschichte gepasst und hat der Geschichte den richtigen Handlungsverlauf gebracht. Beim den Protagonisten möchte ich auch direkt erst einmal bleiben. Wie schon erwähnt sind es die perfekten und beliebten Schüler um die es sich in der Geschichte dreht und eigentlich spricht mich so etwas nicht unbedingt zu hundert Prozent zu, jedoch waren mir die Protagonisten gleich sehr sympathisch und wurden das mit jeder Seite immer mehr. Das mag zum einen an dem sehr angenehmen Schreibstil liegen, aber auch an der Entwicklung, die die Charaktere im Laufe haben. Ich habe mir mit jeder Szene immer überlegt, wie die Geschichte wohl enden mag, jedoch lag ich leider mit längen daneben und ich kann mir auch danach nur sehr schlecht vorstellen, wie jemand schon in der ersten Hälfte richtig liegen kann. Das Sprachliche war gleich zu Beginn sehr angenehm und es hat sich schnell eine sehr gute Spannung aufgebaut. Gerade am Anfang wird sich nicht mit nebensächlichem Aufgehalten. Obwohl es nach dem Vorfall beim Nachsitzen zwar nicht mehr mit sehr viel Aktion weiter geht, wurde ich dennoch bis zum Schluss unterhalten und am Ende nochmal sehr Überrascht. Fazit: Der Klappentext hat mich sehr auf das Buch aufmerksam gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte nimmt einen rasanten Anstieg und obwohl danach nicht mehr ganz viel Aktion folgt, weiß die Geschichte dennoch, wie sie den Leser Unterhalten kann. Mit meiner Vermutung lag ich bis zum Ende falsch und wurde positiv Überrascht. Die Charaktere habe mir gefallen, auch wenn sie eher typische Jugendliche abbilden (hübsch und bliebt) haben sie in die Geschichte gepasst und eine sehr gute Entwicklung durchlebt. Auch wenn ich eher zu Krimis und Thriller greife, hat mir der Griff zu einem Jugendbuch sehr gefallen und konnte mich überzeugen. Mit Freude werde ich zu den anderen Büchern der Autorin greifen und kann "ONE OF US IS LYING" nur empfehlen, auch wenn es für nicht unbedingt ein Highlight geworden ist und ich mich nicht zu hundert Prozent den damaligen Hype anschließen kann.

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Cover: Das Cover hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich finde , es spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wieder und ist passend ausgewählt. Inhalt des Buches / passierend auf eigener Meinung: Das Buch beinhaltet verschiedene Charaktere Browyn: das Superhirn - mit ihr konnte ich mich sehr gut auseinandersetzten sie wirkt am sympatischsten von allen beteiligten und ich mochte die Entwicklung die sie in den Buch durchmacht ich finde sie wächst mit ihren Erfahrungen im Buch gut in ihre Rolle hinein und aus einen schüchternen Mädchen wird eine kluge eigenständige Frau die Witz,Charm und Mut hat. Addy: die klassische Homecoming - Queen, die sich von einen Typen abhängig macht und zu Anfang ein dummes Naivchen spielt ohne eigene Meinung auch sie hat sich in Buch sehr zum Positiven verändert auch wenn sie am Ende fast dafür mit ihren Leben bezahlt. Was ich als sehr schade empfunden hätte so konnte ich sie am Anfang gar nicht leiden und mit den Verlauf des Buches habe ich sie als stark empfunden , ein Mädchen das langsam zu sich findet und ihren Weg geht. Nate der Drogendealer: Er hat kein leichtes Leben gehabt seine Rolle hat auch gut in das Buch sich integriert und hat den Charakter somit seine ganz eigene Note gegeben, ich habe ihn total gerne gemocht und man konnte ihn gut leiden von den männlichen Prothagonisten fande ich ihn am Besten mit den schönsten Charaktereigenschaften und ich finde es toll das die Autorin auch hier für ihn eine schöne Geschichte gefunden hat so verliebt er sich später auch in eine der oben genannten Prothagonistinnen. Das zusammenspiel der beiden empfand ich als sehr schön und sie gaben ein gutes Paar ab. Dennoch hätte ich mir hier eine Portion mehr Tiefgang , mehr Gefühl und mehr Leidenschaft gewünscht, für ein Jugendbuch ist es dennoch ausreichend. Cooper der Baseballstar: Er kam mit einer tollen Überraschung um die Ecke , ich finde hier hat die Autorin ein Thema angesprochen , das Zeitlos ist und gut gewählt und in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt auch hier hätte ich mir aber mehr Tiefgang und Aufklärung gewünscht vor allem seitens der Familie / dem Vater. Simon: Urheber der App die eine sehr wichtigen Part in den Buch übernimmt hat mir in den Roman auch zugesagt. Er ist bis zum Schluss immer für eine Überraschung gut auch wenn ich finde das er ein Arschloch ist und überheblich troz seiner Erkrankung die er hat. Fazit: alles in einem ein gelungenes Spannendes Jugendbuch. Das zum weiterlesen animiert , Zeitweise habe ich mir weitaus mehr Tiefgang gewünscht und Reaktionen von den Außenstehenden wie zb den Vater von Cooper. Ein gelungener Auftakt der Autorin für den ersten Teil eines erfolgreichen Romans. Der Schreibstil der Autroin war flüssig und gut zu lesen. Zeitweise fand ich das Buch ein wenig langatmig. Konnte mich aber dann auch wieder gut einfinden. Ich gebe den ganzen 4✨✨✨✨ Sterne von 5. wegen der oben genannten Kriterien

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Ich habe das Buch als Hörbuch zur Verfügung gestellt bekommen und möchte deswegen meine Rezension heute dazu mit euch teilen. Zunächst einmal zum Cover. Dieses finde ich wirklich cool gemacht mit den vier Gesichtsteilen, die für die vier Hauptcharaktere stehen. Ansonsten ist es ziemlich schlicht gehalten, aber auch das finde ich gut, sonst würde es schnell überladen sein. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Allerdings stand das Buch aber auch schon lange auf meiner Wunschliste... Ich kenne viele, die über dieses Buch sehr geschwärmt haben, weil es sich am Ende nochmal wendet und so ausgeht, wie man nicht damit rechnen würde. Ich muss allerdings sagen, dass ich schon vorher die Vermutung hatte, was wirklich passiert sein könnte, eben dadurch, dass ich wusste, dass sich alles nochmal umdreht. Versteht man das? Auf jeden Fall war die Handlung sehr gut nachzuvollziehen und wirklich authentisch bis auf wenige Punkte, wie zum Beispiel die Handlungen der Polizisten. Die vier Hauptcharaktere hab ich sehr schnell lieb gewonnen und es wirklich genossen immer abwechselnd mehr von ihnen zu erfahren. Auch die vier Hörbuchsprecher haben für mich sehr gut zu den einzelnen Charakteren gepasst. Insgesamt war es wirklich angenehm dem Buch zu folgen und irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem ich gar nicht mehr aufhören konnte das Hörbuch zu hören. Meine Vermutungen für das Ende haben sich schlussendlich dann bestätigt. Fazit: Eine super spannende Geschichte, die mal etwas komplett anderes ist zu den Büchern, die ich sonst lese. Wirklich top! 5/5⭐

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Ich habe den Debüt Roman von Karen M. McManus „One of us is lying“ schon lange neugierig beäugt, bis ich mich entschlossen habe ihn zu lesen. Das Cover fand ich direkt ansprechend und der Klappentext hat mich auf eine spannende Kriminalstory neugierig gemacht. Ich wurde von der Geschichte sehr positiv überrascht, weil es letztendlich ganz anders war als ich erwartet hatte. Worum es in der Geschichte geht: An der Bayview High haben an einem Nachmittag fünf Jugendliche Nachsitzen. Bronwyn, Nate, Addy, Cooper und Simon haben nicht viel gemeinsam, bis auf die Tatsache das Simon am nächsten Tag vorhat – über seine Gossip App – die vier anderen bloßzustellen und ihre schmutzigen Geheimnisse der ganzen Welt zu offenbaren. Simon überlebt die Stunde nachsitzen nicht, er stirbt an seiner Erdnussallergie. War es Mord oder ein Unfall? Die Polizei geht, auf Grund von Indizien, sehr schnell von einem Verbrechen aus und ehe es sich die vier anderen versehen stehen sie unter Mordverdacht, denn jeder von ihnen hatte ein Motiv Simons Leben vorzeitig zu beenden und das eigene gut gehütete Geheimnis unter Verschluss zu halten. Für Nate, Addy, Cooper und Bronwyn beginnt eine harte Zeit, sie finden sich wieder zwischen Lügen, Intrigen, Verrat, Wahrheit, den Medien, Gefühlschaos, falschen und neuen Freunden und mit vielen – scheinbar unlösbaren - Fragen im Kopf: Wer hat Simon getötet? War es einer der Vier? Wem können sie noch trauen? Und vor allem, warum gerade wir Vier? Schreibstil und Lesefluss Karen M. McManus schreibt locker und flüssig in einem jugendlichen Sprachstil. Ihre kurzen Sätze und die Einteilung des Buches erzeugen einen ziemlichen Lesesog, es war schwer das Buch beiseite zu legen. Ihr Schreibstil ist angenehm flott und ganz natürlich, ihre Beschreibungen sind zwar knapp aber anschaulich und bildhaft, ich hatte keine Probleme mir alles sehr genau vorstellen zu können oder eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Umgebung, Atmosphäre und Charaktere hat sie durch die kompletten 440 Seiten fantastisch transportiert. Zur Geschichte: Die Handlung beginnt direkt beim Nachsitzen und wird aus vier Perspektiven erzählt, das Buch ist in Kapitel und diese wiederum in Name, Tag und Uhrzeit eingeteilt. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ich konnte mir sehr schnell einen Überblick über die Protagonisten verschaffen. Dadurch das das wesentliche gleich erzählt wird, und man Simons Tod direkt miterlebt, fand ich es von Anfang an auf seine Art, spannend und undurchschaubar. In den drei Abschnitten: Simon sagt, Versteckspiel & Wahrheit oder Pflicht werden Nate, Addy, Cooper und Bronwny sehr genau beschrieben: Ihre Geheimnisse, ihre Entwicklung, ihr Verhalten untereinander, Gefühle, Gedanken und vieles mehr. Die Polizeiermittlungen laufen eher hintergründig, aber sind dennoch allgegenwärtig. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und trotz der vielen Protagonisten an keiner Stelle verwirrend. Der Spannungsbogen baut sich langsam, aber stetig auf und erreicht gegen Ende seinen Höhepunkt. Immer wieder kommen neue Details ans Licht und ich kam nicht drumherum selbst Vermutungen anzustellen und mit zu rätseln. Nachdem der Fall geklärt ist endet das Buch nicht abrupt, sondern es wird noch weiter erzählt wie es den vier Jugendlichen geht, was sich geändert hat usw.... das hat mir so gut gefallen, dass ich auch noch die Bonuskapitel lesen musste, weil ich noch nicht bereit war mich von den Vieren zu trennen. Die Charaktere: Ich möchte an dieser Stelle gar nicht näher auf einzelne Protagonisten eingehen, weil es zu viel von der Story verraten würde, nur so viel: Diese Geschichte lebt durch ihre Charaktere, die mir durch die Bank alle gefallen haben. Obwohl es sich um die „typischen“ Protagonisten einer High-School Story handelt konnte mich jeder von ihnen überzeugen und für sich gewinnen, denn jeder war auf seine Art doch ganz einzigartig. Sie waren lebendig und greifbar und durch die vielen Hintergrundinformationen zu ihnen fiel es mir sehr leicht eine Verbindung aufzubauen und mich für sie zu interessieren. Besonders mit der Entwicklung der vier Jugendlichen konnte mich Karen M. McManus überzeugen und begeistern. Meine Meinung: „One of us is lying“ konnte mich durch seine sympathischen Charaktere absolut überzeugen. Ich fand dieses Buch richtig, richtig gut. Für mich war es fesselnd mit zu erleben wie sich diese Tragödie auf die Vier auswirkt. Was sich für sie verändert und wie es sie verändert. Die Story an sich war nicht nervenaufreibend spannend, aber sehr geheimnisvoll, undurchsichtig und gut durchdacht. Mit ihrem flüssigen, flotten und anschaulichen Schreibstil konnte mich Karen M. McManus absolut begeistern und es hat so großen Spaß gemacht immer weiter und tiefer in die Geheimnisse der Jugendlichen vorzudringen, so dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen. Natürlich sprechen wir hier über die vier typischen Stereotypen einer High-School Geschichte und trotzdem oder genau deswegen hat es mir so gut gefallen, denn jeder für sich war ganz einzigartig und konnte mich für sich gewinnen. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und mich mit ihnen gefreut, sie haben mich interessiert und ich freue mich auf jeden Fall schon auf „One of us is next“, denn ich habe noch nicht genug von Bronwyn, Nate, Addy und Cooper.

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