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Rezensionen zu
Die Seelen der Nacht

Deborah Harkness

Diana & Matthew Reihe (1)

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Wow. Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness ist seit langem eines der besten Bücher, dass ich gelesen habe. Sie hat es geschafft eine perfekte Mischung aus Hexen, Vampiren, Liebe und Historik zu einem Roman zusammen zufügen. Ich hatte wirklich unheimlich viel Spaß an diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich freue mich, dass dies erst der Auftakt einer Trilogie ist und der dritte Band, Das Buch der Nacht, ebenfalls schon erschienen ist. Die Geschichte behandelt übrigens auch das Thema Zeitreise, womit ich gar nicht gerechnet habe. Die Protagonisten in „Die Seelen der Nacht“ haben mir wirklich sehr gut gefallen. Jeder hat seinen eigenen liebenswerten Charakter. Durch ihre detaillierte Beschreibungen und tollen Schreibstil hat die Autorin bei mir voll ins Schwarze getroffen. Ich freue mich sehr darauf den nächsten Band zu verschlingen.

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Inhalt: Diana Bishop ist Historikerin durch und durch. Aus einem unerfindlichen Grund ist sie leider nicht nur irgendeine Historikerin, nein, die Geschichte liegt ihr im Blut, denn sie ist eine Hexe. Weit ab im nebligen London versucht sie dennoch ein Leben ohne Magie zu leben, sehr zum Verdruss ihrer zwei Tanten daheim in Madison. Sie wollen, dass Diana sich endlich zu ihrem Erbe bekennt, doch seit dem unfreiwilligen Tod ihrer Eltern hat sie die Magie verbannt und sieht sich soweit menschlich wie möglich. Was sie nicht weiß ist, dass sie ihre Gene soweit verdrängen kann wie sie will, außenstehende magische Wesen, und davon gibt es immerhin drei verschiedene Arten, wissen immer wer und was sie ist. Zudem ist Diana nicht irgendeine Hexe, sie gehört zum mächtigsten Familienstamm, was ihr hier und dort auch hilfreich ist. Als Diana 7 Jahre alt war, wurden ihre Eltern auf brutale Weise in Afrika umgebracht und noch heute weiß keiner, wer es wirklich getan hat - Hexen, Vampire, Dämonen oder verängstigte Menschen. Seither lebt sie zusammen mit ihren zwei Tanten und ist mehr als genervt von ihren ewigen Ermahnungen, sie solle sich unter Ihresgleichen mischen. An einem der üblichen Tage in der Bodleian Bibliothek kommt ihr ein altes Manuskript in die Hände. Sie spürt die Magie in diesem Werk und öffnet es unbewusst durch ihre Berührung. Sie ist hingerissen vom Inhalt und bekommt kaum mit, dass sie von vielen Augen beobachtet wird. Als sie fertig ist mit ihrer Suche in dem Schriftstück, gibt sie es an der Ausleihe zurück. Sehr zum Verdruss der magischen Wesen, die nun in einer unnatürlich hohen Anzahl die Bibliothek bevölkern. Denn viele sind hinter Ashmole 782 her und bisher galt es als verschollen. Wie kommt es also, dass Diana es einfach an der Ausleihe anfordern kann? Auch der Vampir Matthew Clairmont befindet sich in der Bibliothek und zeigt nun reges Interesse an Diana. Diese wiederum fühlt sich aus einem für sie noch nicht ersichtlichen Grund zu dem abweisenden Vampir hingezogen, obwohl es so scheint, als wenn dieser ihr nur Ärger einhandeln wird. Kurz darauf wimmelt es in London von Hexen, Vampiren und Dämonen. Mit ihnen trifft sie auf Peter Fox, einem sehr unangenehmen Zeitgenossen, der nichts von vornehmer Zurückhaltung hält und Diana schnell klar macht, dass sie ihre Kräfte vielleicht doch ein wenig hätte trainieren sollen. Während Diana und Matthew sich näher kennenlernen, wird klar, dass Dianas bisher ruhiges Leben vorbei ist. Als sie einen Umschlag mit einem Foto erhält, welches ihre toten und verstümmelten Eltern zeigt, bricht sie zusammen und nur Matthew kann ihr jetzt helfen, denn er weiß weit mehr als er preisgibt. Meinung: Deborah Harkness hat mit 'Die Seelen der Nacht' einen gelungenen Auftakt zur All Souls Trilogy vorgelegt. Von der ersten Seite an ist Diana sympathisch und man will schon wissen, wie schlägt sie sich ohne ihre Magie. Wenn dann Matthew dazu kommt, weiß man als Leser natürlich was passiert zwischen den Beiden. Da gibt es kaum Überraschungen, meiner Ansicht nach. Allerdings bietet das Buch neben der Liebesgeschichte auch viel Spannung und Aktion. Wenn man erst einmal akzeptiert hat, dass Hexen, Vampire und Dämonen unerkannt unter den Menschen leben, kann man sich ganz auf das Wesentliche der ersten Hälfte konzentrieren. Hier geht es um das Manuskript, dessen Inhalt und natürlich auch der Frage: Warum wollen es alle haben? Leider gibt es einen Schnitt und die zweite Hälfte befasst sich dann größtenteils mit der Beziehung zwischen den zwei Hauptcharakteren. Auch hier gibt es Überraschungen und die Spannung lässt in keinem Fall nach, doch ich muss dafür einen halben Stern abziehen. Ich hätte mir gewünscht, dass hier die zwei Stränge näher miteinander verwoben sind. Nun bin ich natürlich gespannt wie es weiter geht. Mit 800 Seiten ist der erste Teil alles andere als Lektüre für Zwischendurch und ich hoffe wirklich, dass die folgenden Teile halten können, was dieses Buch verspricht.

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Diana Bishop ist eine begnadete Historikerin - und eine Hexe. Doch sie versucht zu leugnen, dass in ihr Hexenblut fliesst und wünscht sich ein normales Leben. Als ihr bei Recherchen ein magisches Manuskript in die Hände fällt, ist plötzlich die ganze magische Welt hinter ihr her - Hexen, Vampire und Dämonen. Da taucht Matthew Clairmont auf und bietet ihr seine Hilfe an, alles schön und gut, wäre Matthew nicht ein Vampir aus einer sehr einflussreichen Familie! Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt und so muss Diana schliesslich lernen mit ihrem Leben als Hexe klar zu kommen. Deborah Harkness versteht es mit ihrer bildhaften Sprache eine wunderbar authentische Stimmung zu kreieren, in der man sich sofort verliert. Egal ob die Handlung in Oxford oder in der Auvergne in Frankreich spielt, man fühlt sich sofort an den Ort hin versetzt. Ihre Charaktere sind tiefgründig und haben ihre Stärken aber auch ihre Schwächen, sind allesamt auf ihre ganz eigene Art liebens- oder in manchen Fällen fürchtenswert. Obschon Die Seelen der Nacht eine Fantasy-Geschichte ist, lebt sie ganz ohne kitsch oder übermässigem Trara. Frau Harkness behandelt die grundlegenden Fragen des Lebens "Woher kommen wir" und "Warum sind wir hier" und schafft eine ganz eigene Welt. Fantasy für Erwachsene, ganz grosses Kino!

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Dieses Buch hat mich von Seite 1 an sehr gefesselt, ziemlich zu Beginn landet man mit Diana Bishop, einer jungen Wissenschaftlerin in einer der großen Bibliotheken Oxfords. Diana ist Kind der lange verstorbenen Hexe Rebecca Bishop und des begabte Hexers Stephen Procotor. Seit dem Tod ihrer Eltern lebt sie in der Nähe von New York bei ihrer Tante Sarah, ebenfalls eine Hexe und ihrer Freundin Emily und verdrängt alles, was auch nur annähernd mit Magie zu tun hat. Während ihreren Nachforschungen in alten Unterlagen bekommt sie die alte, eigentlich verschollene Schrift, Ashmole 782, in die Hände und es geschieht magisches. Außerdem lernt sie Matthew Clairmont kennen, unverkennbar ein Vampir und denen gehen Hexen für gewöhnlich aus dem Weg. Man erfährt zu Anfang mehr über Dianas Familie und genau diese Details machen sie so sympatisch und obwohl es sich um einen Fantasy Roman handelt, hat man anhand des Schreibstils einfach keinen Zweifel daran, dass es sowohl Hexen und Vampire als auch Dämonen gibt. Man stellt auch nicht in Frage, ob es Yoga-Kurse für nicht menschliche Wesen gibt. Auf diese Weise könnte uns die Autorin wahrscheinlich einen vom Mond erzählen und wir würde ihr ohne zu zögern alles glauben. Die weitere Story selbst ist sehr bezaubern/ verzaubernd und im Gegensatz zu manch anderen Büchern sehr detailreich aber außerordentlich fesselnd geschrieben. Leider kann ich mir manchmal den Vergleich "Twilight für Erwachsene" nicht verkneifen, denn "Die Seelen der Nacht" bedient sich tatsächlich sehr vieler Klischees die man im laufe der Zeit über Vampire und Hexen aufgeschnappt hat. (Natürlich gab es die auch schon vor diesen beiden Romanen.) Matthew wird, wie sollte es auch anders sein, als besonders schön, erhaben und groß beschrieben. Natürlich ist er, wie es sich für einen Vampir gehört, wahnsinnig schnell, kann hören wie kein Zweiter und auch bei Tageslicht kann er sich frei bewegen. Na, kommt einem da etwas bekannt vor? Wie dem auch sei, "Die Seelen der Nacht" bekommt von mir definitiv den Vorzug, alleine schon für die wesentlich erwachsenere Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Gerüche und Geschmäcker, meistens geht es um Wein, werden in diesem Buch sehr ausgiebig beschrieben. Vielleicht für den ein oder anderen schon zu viele Informationen, aber irgandwann glaubt man auch als Leser wirklich den Duft von Zimt und Nelken in der Nase zu haben wenn Diana über Matthew redet oder eben einen dieser besonderen Weine zu schmecken. Ganz nebenbei, zwischen all den Dämonen, Hexen und Vampiren spielt die Fähigkeit Dianas verstorbenen Vaters in der Zeit "zu wandern" und eine alte eigentlich verschollene alchemistische Schrift eine große Rolle. Welche Rolle und wie es ausgeht kann ich hier natürlich noch nicht verraten... Fazit: Mit 800 Seiten kein leichter Schmöker, aber diese Seiten verfliegen schneller, als man braucht um sich den zweiten Band zu kaufen.

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Erstmal zum Schreibweise der Autorin. Die Schreibt wunderbar Bildhaft und Gefühlvoll. Ich finde mit dem Buch hat Frau Harkness voll ins schwarze getroffen, zumindest bei mir und das ist ein Highlight dieses Jahr. Die Welt die sich die Autorin ausgedacht hat ist wunderbar ausgedacht und beschrieben worden so das man nicht das Problem hat man denke es wäre zu stark erfunden, man denkt die Welt ist echt. Die Charakter sind toll ausgearbeitet und das macht das Buch gleich interessanter und noch besser zum lesen. Diana die ihre Magie nicht nutzen will und der dunkle Vampir Matthew. Ich mag die beiden Hauptfiguren total gerne und sie sind mir irgendwie ans Herz gewachsen. Magie, Vampire und ein wenig Highland erinnert bisschen an Twilight und Harry Potter aber trotzdem ist es seine eigene Geschichte. Was auch gut ist und man so diese Geschichte auch super genießen kann, vor allem da die Geschichte der beiden nicht direkt auf Seite 100 schon ihren Höhenpunkt erreicht hat sondern sie sich durch das ganze Buch zieht. Buch ist erfrischend, spannend und wunderschön geschrieben.

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Diana ist eine Hexe, die nichts mit ihren Kräften zu tun haben möchte, da ihre Eltern wegen Magie umgebracht worden sind, als sie noch ein Kind war. Wenn sie doch einmal ihre Kräfte benutzt, fühlt sie sich schuldig. Bei der Untersuchung eines alchemistischen Manuskripts, merkt sie sofort, dass es etwas magisches an sich hat. Sie ignoriert ihre Instinkte und gibt das Buch wieder zurück. Ihr Leben steht trotzdem auf einmal Kopf. Sie wird von Hexen, Dämonen und Vampiren beobachtet, die alle das Manuskript haben wollen. Als erstes spricht sie ein Vampir darauf an, Matthew Clairmont, der sie vor den anderen magischen Wesen beschützt. Und wieder ignoriert sie ihre Instinkte, die ihr sagen, dass Vampire und Hexe eigentlich verfeindet sind. Den Anfang fand ich super interessant. Zunächst einmal war es eine nette Abwechslung, dass die Protagonistin bereits wusste, dass sie eine Hexe ist und dass auch andere magische Wesen existieren. Mir hat auch gefallen, dass Diana sich mit der Geschichte von Alchemie beschäftigt, da ich das Thema sehr spannend finde. Meiner Meinung nach, hätte man noch mehr drauf eingehen können, aber für viele wäre das wahrscheinlich zu viel gewesen :) Das Manuskript, um das sich alles dreht, handelt angeblich vom Ursprung der Vampire, Hexen und Dämonen. Es wird ein bisschen auf die Evolutionstheorie eingegangen, was ich auch wieder sehr interessant fand, da hier nach einer wissenschaftlichen Erklärung gesucht wurde. Leider zieht sich das Buch mit 800 Seiten ziemlich, da viel darüber geschrieben wurde, wie Diana in der Bibliothek sitzt und/oder von Dämonen und Co. beobachtet wird. Dadurch geht die Spannung, die immer wieder aufgebaut wird, verloren, besonders in der ersten Hälfte des Buches. Ich bin eigentlich ein Fan von dicken Schinken, aber hier hätten auch 400 Seiten gereicht, vor allem, da es eine Trilogie ist. Dass mich Matthew ziemlich an Edward erinnert hat, half auch nicht. Er hat einen übertriebenen Beschützerinstinkt und einige Szenen zwischen Mattew und Diana haben stark an "Twilight" erinnert. Nichtsdestotrotz fand ich die Hintergrundstory sehr interessant und der Cliffhanger am Ende hat mir doch Lust auf den zweiten Band gegeben. Auch, wenn sich die Handlung manchmal gezogen hat, war der Schreibstil sehr angenehm und gut zu lesen, sodass man die zäheren Kapitel schnell durch hatte. Matthew wurde mir erst nach und nach sympatischer aber Diana mochte ich schon von der ersten Seite an. Fazit: Obwohl ein paar Seiten weniger auch in Ordnung gewesen wären, hat mir die Handlung von "Die Seelen der Nacht" gut gefallen. Ein spannender Cliffhanger macht Lust auf mehr und die Protagonistin wächst einem ans Herz.

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Diese Rezension fällt mir wirklich etwas schwer, denn „Die Seelen der Nacht“ hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen. Ich habe verdammt lange gebraucht, bis ich in das Buch reingefunden habe. Die Story ist teilweise so mit (geschichtlichem) Wissen vollgestopft, dass sich mir der Kopf gedreht hat. Das war für meinen Geschmack alles so viel, dass ich mit dem Buch nur sehr langsam voran kam. Da bekommt man seitenweise wissenschaftliche Fakten um die Ohren gehauen. Und genau aus diesem Grund war der Lesefluss für mich etwas zäh. Manche Abschnitte musste ich mehrmals lesen, andere habe ich dann aber einfach übersprungen, weil es mir dann doch zu viel wurde. Aber andererseits ist die Story an sich wirklich super und die Idee dahinter gefällt mir sehr. Natürlich gibt es etliche Bücher mit übernatürlichen Wesen, aber Deborah Harkness hat es geschafft, dieses Thema irgendwie ganz anders zu behandeln. Die Geschichte ist super durchdacht und total komplex. Und trotz dieses sehr kompakten Themas wird es nie unlogisch. Alles ist perfekt bedacht bis zum Schluss, alles macht irgendwann einen Sinn. Und dann sind da natürlich noch die Charaktere! Diana war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Auch wenn ich lange nicht so intelligent bin wie sie und über ihre wissenschaaftlichen Ausführungen so manches Mal die Stirn gerunzelt habe, so war sie doch wirklich liebenswert. Sie hat eine starke Persönlichkeit und weiß ganz genau, was sie will. Durch die Ich-Perspektive hatte ich das Gefühl ganz nah am Geschehen zu sein. Ich wusste immer, was Diana denkt und was sie fühlt. Das hat mich ihr noch näher gebracht. Und auch Matthew ist ganz wundervoll, anfangs sehr geheimnisvoll und unnahbar. Doch mit der Zeit wird er immer sympathischer und liebenswerter. Und auch die ganzen anderen Protagonisten drumherum sind einfach zum Gernhaben. So hat es mir nach den Startschwierigkeiten wirklich sehr viel Spaß gemacht Dianas und Matthews Geschichte zu verfolgen. Fazit „Die Seelen der Nacht“ ist ein sehr guter Reihenauftakt, bei dem man aber anfangs etwas Durchhaltevermögen braucht.

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Romance-Fantasy-Autorin Deborah Harkness schuf mit "Die Seelen der Nacht" ihren Auftakt zu einer sehr außergewöhnlichen Saga um Hexen, Vampire und Dämonen. Eine Liebe, die es so gar nicht geben darf und gegen alle Regeln des herrschenden Kodex verstößt. Eine Liebe, die sich nicht unterbinden lässt... "Die Seelen der Nacht" ebnet den Weg für den zweiten Band "Wo die Nacht beginnt". Zum Inhalt: "Eine Liebe, stärker als das Leben selbst … Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag möglichst zu ignorieren. Doch dann fällt Diana in einer Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände, und plötzlich wird sie von Hexen, Dämonen und Vampiren verfolgt, die ihr das geheime Wissen entlocken wollen. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr Leben …" Handlung: Eine ehrgeizige und erfolgsverliebte Doktorandin, die Hexe Diana Bishop, die sich ihrer Magie abgeschworen hat. Das zumindest glaubt sie. Bis Mathhew Claitmond in ihr Leben tritt. Ein 1500 Jahre alter Vampir, der mit seinen Mitte dreißig das Sinnbild eines Traummannes zu sein scheint. Diana bricht einen Bann, indem sie das sagenumwobene Skript Ashmole 782 in der Bibliothek studiert. Dieser Bruch verändert alles in der Welt der Gestalten. Hexen, Dämonen und Vampire, sie alle sind in höchster Aufruhr und Alarmbereitschaft. Der Bann wurde gebrochen, und Diana Bishop scheint der Schlüssel zu all dem verborgenen Wissen des Ashmole 782 zu sein... Diana ist in Gefahr, aber nicht nur die wachsamen und gierigen Gestalten bergen die Gefahr, nein, da ist auch noch Vampir Matthew, dem sie sich nicht entziehen kann. Er meint sie zu schützen, doch ist sein Bemühen auch ernst? Und die Gefühle? Eine Liebe wächst, die nicht nur Gefühle zu Tage führt, sondern auch Diana´s all verborgenen Mächte und Magie entblößt. Ein Spiel aus Feuer und Eis, aus Heiß und Kalt, aus Leben und Tod... Schreibstil: Die Autorin besitzt einen sagenhaft bildhaften, nahen und gefühlvollen Schreibstil. Noch nie habe ich in einem Buch eine solche Fülle an Wissen, Spezialwissen, Details und Lebendigkeit gelesen. Wirklich faszinierend. Sie informiert den Leser gleich zu Beginn indirekt über die Vorgeschichten und Vergangenheiten der Protagonisten. Wir nähern uns jedoch nur Häppchenweise an Diana und Matthew und somit an die Herkunft der Hexen und Vampire heran. Die Autorin Deborah Harkness spielt hier mit gekonnten Perspektivenwechsel um einzelne Handlungsstränge zu erschaffen und auch mal einen Blick zurück zu wagen. Schon in den ersten Seiten schafft Deborah Harkness eine Umgebung, die lebendiger und detailreicher scheint, als jeder Film. Sie erzeugt Kopfkino der Extraklasse. Wir erleben hier die alte Schulstadt Oxford mit all seinen alten Gebäuden und Universitäten, die kleinen Gasse, die nähe zum Fluß und die altertümliche Beschaffenheit. Ein geschickter Schachzug der Autorin Harkness. Der übliche Fantasy-Romance-Mystery Roman ist es nicht, denn die Autorin begibt sich zunächst in den Alltag der Hexe Diana Bishop, die alles andere als Hexerei im Sinn hat. Sie will Erfolg, und den will sie sich selbst erarbeiten. So erleben wir ihren Alltag in der Welt der Historie, der Bibliothek und der Universität. Eie alltägliche Welt der Hauptprotagonistin Diana, die zunächst alles andere als magisch oder prickelnd ist. Dann tritt Matthew in Dianas Leben und die Autorin Harkness beginnt ein sagenhaft leidenschaftliches Spiel mit den Gefühlen und Anziehungskräften der beiden Stars in dem Buch. Vampir Matthew und Hexe Diana. Eine unmögliche und von Gefahr geprägte Liebe... Autorin Deborah Harkness bedient sich einer ganz anderen Art des Fantasy, denn sie würzt ihre Story mit viel Spezialwissen der Alchemie, der Sagen und Mythen, der Literatur und Kultur. Die Autorin schreibt unheimlich nah, erweckt lebhafte Bilder, konzentriert sich aufs Detail, formt wunderbare Dialoge und spielt mit der Phantasie der Leser. Sie trifft den Nerv der Zeit. Mit ihrem für Teil 1 offenen Ende schafft sie einen Cliffhanger, der Vorfreude auf die Fortsetzung macht! "Wenn der Schmetterling zum lieblichen Licht fliegt, weiß er nicht, dass ihn die Flamme verzehren kann" Seite 334 Charaktere: Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sollte das Herzstück des Romans sein. Dies ist hier leider nicht ganz so ausgeprägt. Meiner Meinung nach dominieren in diesem Roman eher die Schauplätze, als die Charaktere. Hier fehlt mir etwas die Nähe und Verbundenheit. Wir erleben die zunächst trotzige Diana, aus Ihrer Sicht wird der Roman überwiegend dargestellt. Diana ist eine Hexe, will sich aber allerlei Magischem abwenden und ein ganz normales Leben führen. Diese Einstellung verdankt sie dem tragischen und viel zu frühen Tod ihrer berühmten Hexeneltern. Dann tritt Vampir Matthew an ihre Seite. Matthew trägt ein schlimmes Geheimnis. Will er sie wirklich nur schützen? Oder will er auch nur an das magische Buch gelangen? Zusätzlich treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade die fantastischen Wesen aus Dämonen, Hexen und Vampiren vereint zaubern eine berauschende Welt aus Haupt- und Nebenrollen, die ein Spiel mit dem Feuer garantieren. Neben all dem Übersinnlichen, hat mir der Part der wissenschaftlichen Vampire um Matthew mit Marcus und Mirian sehr gefallen. Vampire in einem DNA Labor zwischen Blutproben und alten Aufzeichnungen. Genial. Pluspunkt! Deborah Harkness hat einen Pool aus Figuren erschaffen, die mit viel Sympathie bewegen, aber auch mit Antipathie aufwarten können. Einige Protagonisten nehmen im Laufe der Handlung einen ganz neuen Part ein und werden den Leser überraschen. Harkness´Chraktere warten mit viel Sympathie auf, aber hier fehlt mir die Liebe zum Detail, die sie so schön an den Schauplätzen an den Leser bringt. Diese Magie hätte ich mir auch bei den Protagonisten gewünscht. Schade. Die wachsene Liebe zwischen Vampir und Hexe reißt mich dann aber doch wieder voll mit. Auch die Gedankenwelt um Matt und Diana und deren Pakt lässt den Leser unerwartetes erkennen und macht neugierig auf die Fortsetzung. "Ich will, was ich nicht wollen soll, und ich begehre, was ich nie bekommen darf"... Matthew über Diana auf Seite 156. Meinung: Die Autorin hat mit mir eine Achterbahn ans Laufen gebracht. Ständig wankte ich zwischen vorzeitigen Beenden des Buches und gebannten Weiterlesen bis hin zu nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin froh, das ich dem Buch treu geblieben bin, denn so warte ich ganz neugierig und voller Vorfreude auf Teil 2. Die grandiose und unbeschreibliche Landschaft hat mich vollends begeistert, mit ihrer Story, mit den sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den detailierten Kulissen. fDer Cliffhanger ist zunächst etwas ärgerlich, aber ein Ansporn nach Teil 2 zu trachten und die Tage zu zählen, bis man die Geschichte zum Abschluß bringen kann. Für mich gab es leider zu den vielen Stärken auch viele Schwächen, die mir einen Sternabzug gekostet haben. Die Autorin sticht dennoch heraus, hat definitiv einzigartigen Wiedererkennungswert und mich als Leserin gewonnen. Schwächen: - langsammer Einstieg in die Handlung - etwas blasse (nicht weil Vampir!) Charaktere - fehlende Tiefe bei den Protagonisten, obwohl so viel Potential da ist - viele unnötige Ausschweifungen und Umschreibungen - zu viel Intensität in den Bibliothek-Aufenthalten - die Ernsthaftigkeit der Gefahr kristallisiert sich nur schwach heraus Stärken: - unverwechselbare und traumhaft lebendige Kulissen und Schauplätze! Sagenhaft, ich bin begeistert! - interessantes Spezialwissen im Bereich Alchemie, alte Sagen, wissenschaftliche Genetik, alte Literatur und Länderkultur, Mythen und Magie - Dämonen, Vampire und Hexen mit einem Ziel, eine großartige Idee - charakterisierte Dialoge, wunderbarer Sarkasmus, schwarzer Humor und hinreißende Liebe - angebrachte Zitate berühmter Urheber - langer Lesespaß auf knapp 800 Seiten - eine Fortsetzung ist schon im Handel! Lieblingsstelle / Lieblingszitat: "Auf dem Gipfel meiner Lust begann es Sterne zu regnen. Ein paar davon blieben unter der Decke hängen, wo sie funkelnd und flackernd ihr kurzes Leben beendeten, während wir einander in den Armen lagen und darauf warteten, dass der Morgen uns fand." Seite 604 Die Autorin: "Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com)." Verlag und Link zum Buch: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Seelen-der-Nacht-Roman/Deborah-Harkness/e366856.rhd Originaltitel: A Discovery of Witches Originalverlag: Penguin Viking, New York 2011 Aus dem Amerikanischen von Christoph Göhler Erschienen: 21. Januar 2013 Cover / Buch: Das Cover ist wunderschön und passt zum Inhalt. Es gibt den Anklang für die Trilogie der Saga. Ein schönes Bild ergibt sich im Bücherregal. Die Verarbeitung ist hochwertig und das Buch liegt trotz seiner 800 Seiten angenehm in der Hand. Eine Leseprobe zu Teil 2 gibt es auch. Fazit: Dieser Fantasy hat mich glücklich gemacht, auch wenn es eine Berg und Talfahrt war. "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen".

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