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Liam McIlvanney

Ein frommer Mörder

Kriminalroman

(5)
Paperback
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Der Täter unter uns

Glasgow, 1969. Ein brutaler Serienkiller versetzt die Stadt in Angst. Als die Behörden beschließen, die Öffentlichkeit in die Suche einzubeziehen, gerät die Lage vollends außer Kontrolle. Während die Bürger in Panik geraten, versinkt die Polizei in nutzlosen Hinweisen. Ein Hilferuf erreicht den talentierten Ermittler DI McCormack. Er soll die Ermittlungen wieder in geordnete Bahnen lenken. Doch die Beamten aus der Stadt stehen dem Neuankömmling aus den Highlands ablehnend gegenüber. Gegen alle Widerstände kämpft McCormack für die Wahrheit.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: The Quaker
Originalverlag: HarperCollins
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-44093-7
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Glasgow, Großbritannien

Rezensionen

Spannender Krimi mit überraschendem Ende

Von: Benedikt Bögle

31.01.2022

Ein grausamer Mörder treibt 1968 in Glasgow sein Unwesen. Er trifft sich mit Frauen in einem Tanzlokal und tötet sie anschließend auf grausame Weise. Da er - wie eine Zeugin berichten kann - immer wieder in Bibelzitaten spricht, gibt ihm die Presse bald den Beinamen "Quäker". Die Polizei hat alles gemacht, um den Täter zu ergreifen. Große Teile der männlichen Bevölkerung wurden untersucht. Eine heiße Spur ist nicht dabei; seit der letzten Tat sind Monate vergangen. Der Kriminalpolizist McCormack wird nun auf die Ermittlungstruppe angesetzt. Er soll einen Blick auf ihre Untersuchungen werfen, womöglich neue Ermittlungsansätze finden. McCormack kommt zum Schluss: Der Täter muss Glasgow verlassen haben. Zu viel Zeit ist seit der letzten Tat vergangen; weitere Ermittlungsansätze sind nicht ersichtlich. Gerade hat er seinen Bericht abgegeben, als eine weitere Leiche gefunden wird. Endlich gibt es auch Fingerabdrücke, der vermeintliche Täter wird ergriffen. McCormack aber zweifelt. Der Täter passt nicht, die Vorgehensweise beim letzten Mord war zu unvorsichtig. Während sich ganz Glasgow schon in Sicherheit wiegt, macht er sich weiter auf die Suche nach dem Täter - und kann am Ende den wirklichen Mörder dingfest machen. "Ein frommer Mörder" von Liam McIlvanney hat den schottischen Krimipreis erhalten - nicht ganz zu Unrecht. Der Autor erzählt einen spannenden Fall, überzeugt mit einer flüssigen Sprache. Lediglich das Ende des Romanes kann nicht ganz überzeugen. Während anfangs die immer gleichen Details immer wieder aufgegriffen werden, überschlägt sich die Ermittlung am Ende - und es geht für den Leser beinahe zu schnell, um die komplizierten Details auch wirklich umreißen zu können. Trotzdem: Ein spannender Krimi.

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Ein hartnäckiger Ermittler

Von: wal.li

05.08.2021

1969, Glasgow, Di Duncan McCormack soll versuchen herauszufinden, was im Fall der drei ermordeten jungen Frauen schief gelaufen ist. Seit Monaten wird der Täter gesucht und es gibt keine großen Fortschritte. Die Nachforschungen sind förmlich in einer Unmenge an Hinweisen aus der Bevölkerung erstickt. McCormack versucht, dem nachzugehen und herauszufinden, ob nicht doch etwas übersehen wurde. Doch seine Kollegen fühlen sich kontrolliert und sie sind nicht besonders interessiert an einer ordentlichen Zusammenarbeit. Wie soll McCormack am besten mit den Kollegen umgehen und gleichzeitig doch im Fall weiterkommen. Da geschieht ein Raubüberfall, der weitere Kräfte bindet. Duncan McCormack im ersten der Morde bereits selbst erfolglos ermittelt und nun soll er den Kollegen auf die Sprünge helfen. Das ist schon eine spezielle Situation und dessen ist sich Duncan auch bewusst. Trotzdem will er den Mörder, der Quäker genannt wird, unbedingt fassen. Es kann ja nicht ausgeschlossen werden, dass der Killer wieder zuschlägt, auch wenn nun schon länger nichts passiert ist. Gleichzeitig ist es für den zurückhaltenden McCormack nicht leicht, einen Zugang zu den anderen Beamten zu finden. Dennoch scheinen seine Chefs auf ihn zu setzen. Wenn er seine Aufgabe gut bewältigt, könnte eine Beförderung winken. Ein etwas anderer Ansatz für einen Kriminalroman, eine Idee, die neugierig macht. Hier soll also ein Ermittler eine Untersuchung nachvollziehen, um Tips geben zu können, was besser gemacht werden könnte. Man ist gespannt, wie Duncan McCormack an die Aufgabe herangeht und die Kollegen auf ihn reagieren. Gleichzeitig will man wissen, welche neuen Gesichtspunkte sich auftun könnten. Doch gerade zu Beginn wird gerade durch diesen ungewöhnlichen Ansatz Geschwindigkeit aus der Geschichte genommen, was die Lektüre etwas erschwert. Erst im Fortgang der Story, besonders natürlich zum Ende hin wird es richtig spannend. Dann kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen und man ist gepackt von den unerwarteten Entwicklungen, die sich auftun.

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Vita

Liam McIlvanney

Liam McIlvanney stammt aus der schottischen Region Ayreshire. Er studierte in Glasgow und Oxford. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt. McIlvanney ist Professor für Schottland-Studien an der Universität von Otago, Neuseeland.

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