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Friday Black

Storys - Der Überraschungsbestseller aus den USA - DEUTSCHSPRACHIGE AUSGABE

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»Aufregend und ein Wunder« George Saunders

»Mit dem Mord an George Floyd bekommen die drastischen Kurzgeschichten des Afroamerikaners Nana Kwame Adjei-Brenyah in dem Band ›Friday Black‹ einmal mehr eine traurige Aktualität. Aktueller kann eine Sammlung von Kurzgeschichten kaum sein.« (Deutschlandfunk Kultur, Johannes Kaiser) – SWR-Bestenliste Juli/August 2020.

In zwölf verstörenden Storys erzählt Nana Kwame Adjei-Brenyah von Liebe und Leidenschaft in Zeiten von Gewalt, Rassismus und ungezügeltem Konsum. Wie fühlt es sich an, im heutigen Amerika jung und schwarz zu sein? Welche Spuren hinterlässt alltägliche Ungerechtigkeit? In einer unkonventionellen Mischung aus hartem Realismus, dystopischer Fantasie und greller Komik findet der US-Amerikaner eine neue Sprache für die brennenden Themen unserer Zeit. Ein selten kraftvolles, mitreißendes und ungewöhnliches Debüt!

»In der satirischen Überspitzung der Wirklichkeit hält der junge afroamerikanische Schriftsteller der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vor: sie ist rassistisch, herzlos, geldbesessen, gewalttätig. Ein atemraubendes Debüt.«


Aus dem Englischen von Thomas Gunkel
Originaltitel: Friday Black
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25737-8
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Dystopisches Setting mit viel Relevanz!

Von: Melanie Lane

13.04.2021

Friday Black beinhaltet eine Sammlung an Kurzgeschichten zu dem ebenfalls sehr relevanten Thema Rassismus. Die Geschichten sind unterschiedlich lang und rufen die verschiedensten Emotionen hervor. Zt sind sie wirklich sehr krass und sie alle hinter einander weg zu lesen, war mir zu heftig, daher habe ich etwas für das Buch gebraucht. Besonders die Kurzgeschichte “Die Finkelstein Five” hat mich sehr berührt und zugleich schockiert. Hier wird von Rassismus berichtet und wie es ist jung und schwarz in den USA zu leben. Neben dieser Geschichte hat mir auch “Friday Black” und der Konsumwahnsinn sehr gefallen. Aufrüttelnd, emotional und sehr ehrlich. Dennoch konnten mich nicht alle Geschichten überzeugen. Ich spreche trotzdem eine klare Leseempfehlung aus, da das Thema wahnsinnig wichtig ist und einen dafür sensibilisiert, dass Rassismus da ist, gelebt wird und wir dagegen laut werden müssen!

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kKünstlerische Kurzgeschichten zum Nachdenken

Von: TheReadingPeony

11.02.2021

In neun Kurzgeschichten, die mal realistischer und mal dystopischer daherkommen, beschreibt der Autor das Leben als person of color im heutigen Amerika. Mit kraftvollen Worten und noch viel kraftvolleren Szenarien bewegt er die Lesenden dazu, sich ernsthafte Gedanken über verschiedene Themen zu machen, die für viele nicht-weiße Menschen an der Tagesordnung stehen, während sie für mich als weiße Cis-Frau sehr fern liegen. Es geht um Diskriminierung vor dem Gesetz und in Institutionen, es geht um Ungleichheiten bei der gesundheitlichen Versorgung, um erschwerte Zugänge zur Bildung und mangelnde Zukunftsperspektiven. Jede der einzelnen Kurzgeschichten hatte einen eigenen Stil und eigene Metaphern, und während ich einige der Geschichten wirklich grandios fand, konnten mich zwei nicht so richtig überzeugen, eine davon habe ich tatsächlich glaube ich auch nicht zu 100% verstanden. Trotzdem halte ich dieses Buch für extrem lesenswert. Es regt zum Nachdenken an, es hat mir neue Perspektiven eröffnet und auf unbequeme Weise darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, die bestehenden Ungleichheiten nicht aus dem Auge zu verlieren, was leicht geschieht, wenn man von einem Problem nicht direkt betroffen ist. Wer also auf der Suche nach einer künstlerischen Verarbeitung der Problematik ist, sich zeitgleich aber auf inspirierende Weise mit wichtigen Themen auseinandersetzen möchte, dem kann ich diese Kurzgeschichten-Sammlung wirklich sehr ans Herz legen!

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Vita

Nana Kwame Adjei-Brenyah, Sohn ghanaischer Eltern, wurde 1990 in Spring Valley, New York, geboren, studierte Fine Arts und unterrichtet heute Creative Writing an der Syracuse University. Sein Debüt »Friday Black«, ein New York Times-Bestseller, errang den PEN-Jean Stein Book Award 2019, stand auf der Shortlist für den Dylan Thomas Prize 2019 und auf der Longlist der Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction. Universal Pictures hat sich die Filmrechte an der Titelgeschichte seines Debüts gesichert.

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Thomas Gunkel

Thomas Gunkel, 1956 in Treysa geboren, arbeitete mehrere Jahre als Erzieher. Nach seinem Studium der Germanistik und Geografie in Marburg/Lahn wurde er 1991 Literaturübersetzer. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u.a. Larry Brown, John Cheever, Stewart O'Nan, William Trevor und Richard Yates.

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Pressestimmen

»Adjei-Brenyahs furchtlose Geschichten treffen den Leser erst in die Magengrube, dann ins Gehirn, aber in Wahrheit zielen sie mitten ins Herz.«

»Der Afroamerikaner führt den Lesern vor Augen, wie jahrhundertelanger Rassismus das Land ausgehöhlt und zerrissen hat, wie ›Schwarzheit‹ darüber entscheidet, welche Chancen auf Bildung, Gesundheit und Wohlstand man bekommt.«

RND RedaktionsNetzwerk Deutschland, Martina Sulner (20. Juni 2020)

»Ein Buch der Stunde: Der 1990 in New York geborene Sohn ghanaischer Einwanderer thematisiert in zwölf kraftvollen Erzählungen Rassismus und Ungerechtigkeit. Adjei-Brenyahs Humor ist bitter und überdreht, aber dahinter steckt ein tiefer Ernst: Gewalt ist das Fundament, auf dem seine Welt steht.«

SWR-Bestenliste Juli/August 2020 - Platz 8 (01. Juli 2020)

»In den dystopischen Grotesken und Satiren schafft der junge Autor aber auch Raum für seinen Scharfsinn und die diskrete Bravour sprachlicher Prägnanz.«

NZZ, Ueli Bernays (29. Dezember 2020)

»In ›Friday Black‹ wird von einer Zukunft erzählt, die schon morgen beginnen könnte. Eine neue und radikal frische Stimme in der US-Literatur.«

stern (30. April 2020)

»Der US-Autor Nana Kwame Adjei-Brenyah hat die amerikanische Gegenwart weitergedacht – und beschreibt sie in furiosen Erzählungen.«

St. Galler Tagblatt (CH), Valeria Heintges (13. Mai 2020)

»Die dystopischen Erzählungen von Nana Kwame Adjei-Brenyah sind originell, kraftvoll und im besten Sinne verstörend. Sie schaffen genau das, was gute Literatur vermag. Sie konfrontieren uns schonungslos mit uns und unserer Zeit.«

»Geschichten, die verstörend wirken, bitterböse sind und dabei genial.«

Frankfurter Neue Presse, Cornelia Wolter (09. Januar 2021)

»Adjei-Brenyahs Erzählungen sind auch jenseits dieses plötzlichen Aktualitätsbezugs bestechend gut.«

der Freitag, Florian Schmid (25. Juni 2020)

»Dank überwältigender Fantasie, sprachlicher Präzision und kleiner Prisen schwarzen Humors ist die Lektüre der Storys ein wahrer Genuss.«

FREIeBÜRGER (Freiburger Straßenzeitung) (01. Oktober 2020)

»Nana Kwame Adjei-Brenyahs Storys stilisieren die Mechaniken rassistischen Hasses zu grotesken Dystopien.«

Süddeutsche Zeitung, Hanna Engelmeier (22. Mai 2020)