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Martha Wells

Der Netzwerkeffekt

Ein Killerbot-Roman

(4)
eBook epub
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Wer kennt es nicht: dieses Gefühl, wenn der Boss reinkommt, einem einen Auftrag gibt, von dem mal wieder die Zukunft der Galaxis abhängt bla bla bla, während man sich in dieser Sekunde viel lieber abschalten und ein paar Hundert Folgen der Lieblingsserie bingen würde. Ach ja, und eigentlich ist man ein auf die Tötung von Menschen programmierter, ausgemusterter Roboter. Sie kennen das? Herzlichen Glückwunsch – und willkommen in der Welt von Killerbot.

»Einen menschlicheren Roboter als bei Martha Wells werden Sie nirgends finden. Großartig!«

Annalee Newitz (06. March 2020)

Aus dem Amerikanischen von Frank Böhmert
Originaltitel: The Murderbot Diaries: Network Effect
Originalverlag: Tor
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26981-4
Erschienen am  08. February 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Killerbot-Reihe

Rezensionen

Endlich mehr vom Killerbot!

Von: Tiefseezeilen

23.06.2021

Nach fast zwei Jahren war es endlich soweit, Killerbot bekam seine Fortsetzung und ich konnte ein Buch mehr auf meine imaginäre Liste der TOP Bücher setzen. Wie gut es sich anfühlte, wieder von SecUnit zu lesen und alte Weggefährten zu treffen unter dramatischen Umständen. Und die Fortsetzung kann auf jeden Fall mit dem ersten Band mithalten, teilweise überragt sie seinen Vorgänger in Tiefe bei Charakteren, als auch Story. Der erste Band der Reihe ist bekannt unter dem Titel “Tagebuch eines Killerbots” und besteht aus fünf Novellen, die ineinander teilweise eingreifen. Sie erzählen die Geschichte vom Killerbot, wie es zu dem wurde, als was wir es kennen und seine ersten Abenteuer als freier Roboter. Der zweite Band wiederum ist ein Roman, mit fast 500 Seiten und die Autorin hat gut den Sprung geschafft von Novelle zu Roman mit der freidrehenden SecUnit. Wie bereits erwähnt, kann der Band gut mithalten. Er ist genauso sardonisch, actionreich und humorvoll und geht sogar einen Schritt weiter in die Tiefe. Die ich teilweise in den Novellen vermisst hatte. Wir treffen frühere Personen aus den Novellen wieder, die Autorin vertieft das Charakterbild jedes Einzelnen liebevoll und setzt die Spannung weit oben an. Der Roman startet damit, dass Killerbot auf Preservation geblieben ist bei Dr. Mensah, wo es als Mensch angenommen wird und macht weiterhin das, was es am besten kann. Menschen beschützen. Wobei es viel leichter klingt, als es ist. Um seine Menschen zu beschützen geht Killerbot mit auf eine Außenmission. Es begleitet das Forschungsteam auf einen Planeten. Ich kann Planeten nicht ausstehen. Aber auf mich hört ja niemand… Der Netzwerkeffekt – Ein Killerbot-Roman von Martha Wells Mehr werde ich der Geschichte nun nicht mehr vorweg nehmen, denn uns ist allen klar, dass die Reise nicht problemlos ablaufen wird und einige Überraschungen für Killerbot und sein Team bereithalten wird. Der Roman wird aus der Sicht von Killerbot erzählt und mit dem Schreibstil der Autorin, sardistisch, humorvoll und kurz auf den Punkt gebracht, hat sie einen der besten Sci-Fi Charaktere geschaffen. Ein Charakter, der introvertiert ist, vom jedem in Ruhe gelassen werden möchte, um seine Serien zu schauen, keine Lust auf Menschen hat, aber am Ende doch es als seinen Job ansieht sie aus dem Schlamassel rauszuholen. Das Buch empfehle ich als Fortsetzung zu den Novellen zu lesen, weil es auf die Art viel mehr Unterhaltung bietet und ihr so mehr von Killerbot habt! Für alle Sci-Fi Leser, die nichts gegen eine gute Portion Sarkasmus haben und gerne eine Geschichte aus der Sicht eines Roboters lesen möchte, der Menschen als nervig und anstrengend empfindet.

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Charmant und etwas anstrengend - its hard to be a bot

Von: unzensiert♡team

14.04.2021

Was tun, wenn man auf lebensgefährlicher Mission mit einem Haufen unfähiger, seltsam handelnder Menschen ist, die man irgendwie lieb gewonnen hat? Ganz klar: Man versucht, sie alle am Leben zu erhalten – und dabei nicht in all zu viele Stücke zerlegt zu werden. Da ist es von Vorteil, wenn man ein ehemaliger Killerbot mit eigener Entscheidungsgewalt ist. Wenn dann allerdings der einzige Freund, den man hat, von einer Schadsoftware übernommen wird, wird es erst richtig kompliziert ... Der Netzwerkeffekt ist der zweite Band der Killerbot-Reihe, lässt sich allerdings auch sehr gut ohne den Vorgänger lesen. Fast alle wichtigen Charaktere lernen wir im ersten Kapitel bereits kennen, und dabei erhalten wir auch schon den Großteil der nötigen Informationen über ihre Verhaltensweisen. Das Beste an diesem Werk sind auf jeden Fall die verschiedenen Protagonist*innen – wobei die nicht-menschlichen natürlich die Hauptrollen spielen. Allen voran SecUnit, ausgemusterter Killerroboter, Serienjunkie und mit einem ernsthaften Vertrauensproblem gestraft. Aus ihrer¹ Sicht wird die Geschichte erzählt, und sie spart nicht an Beleidigungen, Flüchen und technischem Geschwafel. Als dann später weitere Bots dazukommen, wird es erst richtig verrückt. Allerdings zieht sich die Handlung sehr in die Länge, und das viele Drumherumgerede bläht die Story ordentlich auf. Hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen, denn der ganze Technik-Schnack geht auf Kosten der futuristischen Atmosphäre. Dennoch wird das Spannungslevel durchgehend hochgehalten, sodass wir am Ende erstmal durchatmen mussten. Unser Fazit: Unterhaltsam, aber stellenweise ermüdend. Die Idee ist super, und SecUnit ist eine tolle Protagonistin. Die vielen unverständlichen Begrifflichkeiten und technische Vorgänge, die für uns nicht mehr vorstellbar waren, haben die Lektürefreude dann aber leider um einiges geschmälert – deshalb gibt's 3 von 5 Sternen und checkt auf jeden Fall die Leseprobe, ob euch der Stil zusagt, ehe ihr das Buch kauft. ¹Die Lektüre ist schon ein paar Wochen her, daher sind wird jetzt nicht mehr sicher: Wird zwischendurch diskutiert, wie sich der Bot definiert? In unserem Kopf handelte es sich durchgehend um einen weiblichen Humanoiden, aber rückblickend sind wir nicht sicher, ob das tatsächlich beschrieben wurde ... Da wir das so gelesen haben, bleiben wir jetzt beim "sie".

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Vita

Martha Wells ist »New York Times«-Bestsellerautorin und hat eine Vielzahl an Science-Fiction- und Fantasy-Romanen und -Kurzgeschichten sowie Jugendbücher, Film- und TV-Tie-ins wie »Star Wars«, »Stargate: Atlantis« und Essays geschrieben. Ihr Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. »Tagebuch eines Killerbots« wurde für den Philip K. Dick Award nominiert und gewann den Nebula Award, Hugo Award, ALA/YALSA Alex Award und Locus Award. Martha Wells lebt mit ihrer Familie in College Station, Texas.

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Frank Böhmert

Der 1962 in Berlin-Kreuzberg geborene Frank Böhmert erzählte schon als Kind gerne unheimliche und phantastische Geschichten. Seit den frühen 1980er-Jahren schreibt und veröffentlicht er Kurzgeschichten und Gedichte in allen literarischen Genres. In den letzten Jahren machte er sich als Übersetzer anspruchsvoller Romane, Kinderbücher und Krimis einen Namen. In der Reihe PERRY RHODAN sind von Frank Böhmert die Romane »Die Sternenhorcher« (Andromeda) und »Die Traumkapseln« (Odyssee) erschienen.

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Pressestimmen

»Ich liebe Martha Wells’ ›Tagebuch eines Killerbots‹!«

Ann Leckie

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