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Emelie Schepp

Leichengrund

Thriller

(8)
Taschenbuch
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Ein Fluss voller Leichen, ein schweigsamer Mörder und eine Anwältin, die mit allen Wassern gewaschen ist ... Ein neuer Fall für Jana Berzelius.

Es regnet an dem Tag, an dem sich ein brutaler Mord im schwedischen Norrköping ereignet. Die Leiche einer Frau wird im Fluss gefunden – ihre Beine wurden zusammengenäht. Kurze Zeit später taucht eine zweite »Meerjungfrau« auf, und die Polizei weiß nun, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun hat. Als eine weitere Frau vermisst wird, drängt die Zeit. Die eigenwillige Staatsanwältin Jana Berzelius ist die Einzige, die eine Verbindung zum Fall des Mörders Simon Norell sieht. Doch dieser schweigt beharrlich, seit er seine Familie umgebracht hat. Erst wenn Jana Simon erneut zum Sprechen bringt, wird sie den Mörder aufhalten können – doch dazu benötigt sie die Hilfe ihres schlimmsten Feindes ...



Alle Bücher der Jana-Berzelius-Reihe:
Nebelkind
Weißer Schlaf
Engelsschuld
Im Namen des Sohnes
Leichengrund

Die Fälle von Jana Berzelius können einzeln gelesen werden.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Annika Krummacher
Originaltitel: Broder Jakob (Jana Berzelius 5)
Originalverlag: HarperCollins Nordic, Stockholm 2019
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0869-3
Erschienen am  19. April 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein wendungsreicher Thriller mit einer rätselhaften Mordserie und interessanten Figuren

Von: Thea

07.08.2021

An einem Fluss in Norrköping wird eine weibliche Leiche gefunden, deren Beine zusammengenäht worden sind. Ein brutaler Mord, dessen Aufklärung lange Zeit nicht gelingen will. Erst als eine zweite „Meerjungfrau“ aus dem Wasser gefischt wird und eine weitere Frau verschwindet, kommt Bewegung in den merkwürdigen Fall. Dabei ist es vor allem Staatsanwältin Jana Berzelius, die sich intensiv in die Ermittlungen reinkniet und eine Verbindung zum Fall des Mörders Simon Norell für sicher hält. Doch dieser befindet sich seit dem Mord an seiner Familie in der Psychiatrie und gibt keinerlei Informationen preis. Nur ihr Erzfeind Danilo kommt an ihn ran und so geht die Staatsanwältin einen Pakt mit dem Teufel ein. „Leichengrund“ ist der fünfte Band der Reihe um Jana Berzelius, die nach einer traumatischen Kindheit mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hat. Einerseits führt sie mit ihrem Job einen immer währenden Kampf um Gerechtigkeit. Andererseits ist sie es selbst, die in schwierigen Momenten die Regeln bricht. Eine zwiegespaltene Figur, die der Leser erst richtig kennenlernen muss. Deshalb ist es empfehlenswert, die Thrillerreihe von Beginn an zu lesen, um Jana Berzelius Handeln in vollem Umfang zu verstehen und die Beziehung zu dem verfeindeten Danilo richtig einzuordnen. Neben der engagierten Staatsanwältin gibt es noch mehr Figuren im Buch, die mit der Klärung der Mordfälle beschäftigt sind. Als Vertreter der Polizei agieren Kriminalkommissar Henrik Levin, ein sympathischer Familienvater, der eigentlich längst eine Auszeit nehmen wollte und seine Kollegin Mia Bolander, die ihren Singlestatus beenden will und auf Partnervermittlungsseiten nach passenden Männern sucht. Ihre Bemühungen werden aus Hendriks Sicht geschildert, während Jana Bezelius in einem eigenen Handlungsstrang zu Worte kommt, wie auch der in der Psychiatrie einsitzende Danilo und nicht zu vergessen Mörder, der tief in seine Gedanken blicken lässt. Wer er ist, wird dem aufmerksamen Leser beizeiten verraten, was der Spannung aber kein Abbruch tut. Fazit und Bewertung: „Leichengrund“ ist ein wendungsreicher Thriller mit einer rätselhaften Mordserie, interessanten Figuren und einem Ermittlungsmarathon, der fassbar und authentisch in Erscheinung tritt.

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Wieder ein gelungener Thriller

Von: Nordic-Crime.de

07.06.2021

Der rätselhafte Fund einer Leiche am Ufer des Flusses der Stadt Norrköping sorgt für Wirbel. Die Beine der jungen Frau wurden zusammengenäht, sodass ihr dadurch das Aussehen einer Meerjungfrau verliehen wurde. Der Fall wird der Staatsanwältin Jana Berzelius übertragen, die mit Eifer an die Sache rangeht. Als ein zweiter, identischer Mord passiert, wächst der Druck auf die ermittelnden Beamten Henrik Levin und Mia Bolander von der Polizei. Als mit Simon Norell ein Täter ins Visier gerät, ist Jana Berzelius sicher, den Täter zu haben. Doch war es wirklich der Mann, der wegen Mordes an seiner Familie in der Psychiatrie sitzt? Mehr und mehr wird Jana bei den Ermittlungen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert und da vor allem mit einem Mann, mit dem sie eine besondere Kindheit verbracht hat. Kritik: In ihrer schwedischen Heimat wurde die Schriftstellerin Emelie Schepp in den letzten Jahren bereits dreimal mit einem renommierten Preis, dem CrimeTime Specsaver´s Reader´s Choice ausgezeichnet. Damit gilt die ehemalige Projektleiterin aus der Werbung als eine der besten Krimiautoren ihres Heimatlandes. Und nicht nur das. Mehr als dreißig Länder erfreuen sich an ihren Krimis und werden so auch gespannt auf „Leichengrund“ gewartet haben, dem fünften Roman um ihre Staatsanwältin Jana Berzelius. Sowohl in diversen Leserforen, als auch auf Verlagsseite sieht man den Hinweis, dass die Romane dieser Serie von Emelie Schepp einzeln gelesen werden können. Das sollte man eher nicht machen. Denn ein Großteil der Faszination dieser Reihe liegt eben nicht an den in sich abgeschlossenen Kriminalfällen, sondern in der Figur Jana Berzelius und ihrer Vergangenheit. Genauer gesagt um ihr Verhältnis mit Danilo Pena, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist. So ist jeder Roman mit einer Doppelfunktion ausgestattet: Es geht um den jeweiligen Fall und um das große Gesamtbild der Hauptfigur. Und hier liefert „Leichengrund“ alles, was man sich nur wünschen kann. Der Meerjungfrauenfall fordert die Staatsanwältin, denn die Autorin lässt ihrer Figur nur wenig Zeit zum Luftholen. Auch der Leser wird in Atem versetzt, da die Autorin durch permanente Perspektivwechsel, für jede Menge Tempo und Spannung sorgt. Wer jetzt aber denkt, dass Emelie Schepp noch eine der nordischen Krimiautorinnen ist, die einen amerikanischen Schreibstil kopieren, irrt gewaltig. Die Autorin findet eine ausgewogene Mischung, um parallele Handlungsstränge, ausgefeilte Figuren und imposante Landschaftsbeschreibungen miteinander zu kombinieren, so dass man hier, dass beste aus zwei Welten bekommt. Gerade das macht auch diesen Roman zu einem echten Highlight. Das gilt insbesondere denn, wenn man recht früh hinter die Identität des Meerjungfrauen-Mörders gekommen ist. Allein der Handlungsbogen um Jana Berzelius sorgt für mehr als ausreichend Nervenkitzel. Mein Fazit: Wer mit „Leichengrund“ in die kriminalistische Welt der Emelie Schepp einsteigt, wird dies sicher nicht bereuen. Der Roman ist überaus packend geschrieben, besitzt eine düstere Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und hat vor allein eine interessante Hauptfigur. Nach der Lektüre gibt es nur zwei Optionen: Gespannt auf Band 6 der Reihe warten oder, sofern noch nicht getan, die Bände 1 bis 4 lesen, um alle Hintergründe der Staatsanwältin zu verstehen.

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Vita

Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete als Projektleiterin in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman: Der zuerst nur im Selbstverlag erschienene Thriller »Nebelkind« wurde in Schweden ein Bestsellerphänomen und erscheint mittlerweile als Übersetzung in 30 Ländern; die Jana-Berzelius-Serie hat sich weltweit über eine Million Mal verkauft. 2016, 2017 und 2018 wurde Schepp mit dem renommierten CrimeTime Specsaver’s Reader’s Choice Award ausgezeichnet und damit bereits dreimal zur besten Spannungsautorin Schwedens gekürt.

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