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Rezensionen zu
Leichengrund

Emelie Schepp

Jana Berzelius (5)

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€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Spannend

Von: ledamiabook

04.05.2021

𝑀𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑀𝑒𝑖𝑛𝑢𝑛𝑔: „Leichengrund“ ist bereits der fünfte Band der Autorin um Jana Berzelius, für mich war es das erstes Buch. Die Fälle können einzeln gelesen werden, dennoch empfehle ich die Reihe mit dem ersten Band zu beginnen. Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, es gab viele Personen, die ich gedanklich erstmal ordnen musste. Die Staatsanwältin Jana Berzelius fand ich sehr interessant. Sie ist ehrgeizig, erfolgreich in ihrem Beruf und hat ein dunkles Geheimnis über das ich mehr erfahren hätte. Kriminalkommissar Henrik Levin ist Familienvater und sehr sympathisch, seine Kollegin Mia Bolander mochte ich allerdings garnicht. Der Schreibstil ist flüssig, durch kurze Kapitel und vielen Perspektivenwechsel kommt viel Dynamik auf. Der Fall ist spannend, gerade die Mordmethode fand ich sehr interessant. Ziemlich früh hatte ich eine Vermutung, die sich am Ende bestätigt hat. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, da steigt die Vorfreude auf das nächste Band. 𝐹𝑎𝑧𝑖𝑡: Ein Thriller über Geschwisterliebe und verlorene Identität. 4/5 ⭐️

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Inhalt: Mia Bolander versucht über Tinder endlich den passenden Partner zu finden, Henrik Levin kämpft damit Familie und Beruf zeitlich zu vereinbaren und Jana Berzelius sucht einen Weg um Danilo Pena aus der Psychiatrie zu holen als Norrköping von einer Serie grausamer Morde heimgesucht wird. Frauen wurden ertränkt, ihre Beine zusammengenäht und dann als "Meerjungfrau" in den Fluss geworfen. Nach und nach deuten immer mehr Hinweise auf Simon Norrel, doch Simon ist Patient der geschlossenen Psychiatrie. Jana erkennt ihre Chance nicht nur den Fall zu lösen, sondern auch Pena wieder in Freiheit zu bringen, denn Danilo Pena und Simon Norrel werden auf der gleiche Station behandelt. Pena wird zu Berzelius Maulwurf und im Gegenzug verspricht sie eine gerichtliche Anhörung. Aber die Zeit drängt, schon wieder ist eine Frau verschwunden und dieses Mal ist das Team persönlich betroffen .... Fazit: Dies war mein zweiter Krimi aus der Jana Berzelius-Reihe von Emelie Schepp und die Reihe beginnt mir wirklich zu gefallen. Mein erstes Buch der Reihe war der dritte Band und dieser hat mich als Krimi gut unterhalten, dennoch bin ich nicht wirklich in die Reihe eingestiegen. Jetzt, im fünften Band, hat es gefunkt und ich habe einen Draht zu den Figuren bekommen. Jana Berzelius war für mich im dritten Band nicht ganz greifbar, nachvollziehbar, wahrscheinlich weil mir viel aus ihrer Geschichte gefehlt hat. In "Leichengrund" wurden gleich viele Informationen über Janas Vergangenheit geliefert, sodass ich Zusammenhänge besser verstehen und auch die Person "Jana Berzelius" begreifen konnte. Damit hat Jana etwas sehr faszinierendes für mich bekommen, denn sie wird zum großen Teil aus ihrer Vergangenheit definiert. So ist Jana nicht nur sehr geheimnisvoll, sondern wird sozusagen ein Kriminalfall im Kriminalfall. Das hört sich kompliziert an, ist aber sehr einfach und unglaublich spannend. Ich hatte mir schon vor Jahren vorgenommen, die Vorgängerbände alle zu lesen, aber es irgendwie immer verpasst. Jetzt, nach "Leichengrund" muss ich das unbedingt tun, denn ich möchte erfahren woher Jana Berzelius kommt und was ihre Geschichte ist. Sie ist auf jeden Fall düster und gefährlich ... Der Fall in "Leichengrund" war natürlich auch sehr spannend und hat mich gepackt, aber ich muss zugeben, dass er für mich nur Begleiter des Falles "Berzelius" war. Vielleicht war dies so von Emelie Schepp gewollt, vielleicht ist des aber passiert, weil ich auf einmal Neugierig auf die Staatsanwältin mit Vergangenheit wurde. Nebelkind, der erste Band der Reihe, habe ich mir nun bestellt und ich bin gespannt, ob darin ein wenig das Geheimnis um Jana gelüftet wird. Alle Bände der Reihe: Nebelkind Weißer Schlaf Engelsschuld Im Namen des Sohnes Leichengrund

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Schreibstil: Anfangs fiel es mir etwas schwer, so richtig in die Geschichte reinzufinden, da sehr viele Perspektivenwechsel – auch während der Kapitel – stattgefunden haben, doch hat man sich daran gewöhnt, lässt sich das Buch sehr gut lesen. Am ersten Tag schaffte ich bloß 90 Seiten, doch dafür habe ich gestern die gesamten restlichen 360 verschlungen. Leider ist mir dabei etwas aufgefallen, dass meiner Meinung nach enorm problematisch ist. Problematik: (enthält eventuell leichte Spoiler) Als ich in der Danksagung gelesen habe, war ich mehr als nur überrascht von der Aussage der Autorin, dass sie einer Transgender Person sehr nahe steht. Denn wenn ich ehrlich bin, dann glaube ich nicht, dass diesem Menschen das Buch sonderlich gefallen hätte. Bei dem Versuch dieses sensible Thema näher zu beleuchten und ihm mehr Aufmerksamkeit zu bringen, hat Schepp leider einen drastischen Fehler gemacht. Da ich nicht groß Spoilern machte, bleibe ich bei groben Details. Eine Figur aus dem Thriller ist eine Transgender Frau, die – wie die Autorin sogar mehrfach betont – schrecklich mit der Diskriminierung ihres Umfeld zu kämpfen hatte, was sogar zu psychischen Schäden führte. Diese Frau wurde von der Autorin trotz allem ohne Ausnahme mit männlichen Pronomen beschrieben. Bis zum tragischen Ende, wurde diese Figur misgendered, was selbst mir als cis-gender enorm unangenehm war. Auch wenn das nur ein Buch ist, muss man auf solche Dinge achten, denn so wie das hier vorliegt, Dieter die Geschichte kein sicheres Leseerlebnis für Transgender Menschen. Viele kämpfen sehr mit der Last, misgendered zu werden. Das Richtige Pronom zu verwenden ist keine Höflichkeitssache, sondern Pflicht. Ausnahmslos. Mein Fazit: Gäbe es dieses Problem nicht, wäre das Buch ein grandioser Thriller gewesen, ohne Frage. Nach einiger Gewöhnungszeit war der Schreibstil sehr fließend und mitreißend und es wurde von Seite zu Seite spannender. Bis kurz vorm Schluss war mir unklar, wer der Mörder war, bis die Autorin eine etwas zu offensichtliche Andeutung gemacht hat, aus der man es ziemlich einfach schließen konnte. Manches war mir zu vorhersehbar, doch im Großen und Ganzen ließ die Spannung nicht zu wünschen übrig!

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Zwei kuriose Morde beschäftigen Staatsanwältin Jana Berzelius und ihr Team. Mit zusammengenähten Beinen werden die Frauen im Fluss gefunden. Die Spur führt in eine psychiatrische Klinik – und Jana trifft einen alten Bekannten wieder. Ich habe mich sehr auf eine Fortsetzung der Reihe gefreut und wurde nicht enttäuscht. Gefesselt raste ich nur so durch das Buch und konnte es kaum zur Seite legen. Schepp schreibt packend und mitreißend. Wie ein roter Faden zieht sich Janas Vorhaben durch das Buch. Der Fall wirkt dabei zwar leicht konstruiert, aber das stört nicht weiter. Nach und nach enthüllt sich ein Szenario, das man sich als Leser so nicht hätte vorstellen können. Ich rate ja immer gerne mit, aber hier kam ich erst sehr spät auf den wahren Täter. Auch sonst hat die Autorin noch einige überraschende Wendungen im Gepäck, was zudem zur Spannung und Abwechslung beiträgt. Das Ende wartet dann noch mit einem Cliffhanger auf, der das Warten auf den nächsten Band schwermacht. Auch wenn die Protagonistin bei ihren Kollegen nicht sehr beliebt ist, meine Sympathie hat sie, obwohl sie ja schon sehr speziell ist. Fazit: Bereits im November 2021 soll es einen weiteren Band geben und ich bin sicher wieder mit Begeisterung dabei, wenn es heißt „Rachezeit“ für Jana Berzelius.

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