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Taschenbuch
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Er sagt, er kann sich an nichts erinnern. Doch an seinen Händen klebt Blut ...

Die erfolgreiche Anwältin Rose Benninghoff liegt mit durchschnittener Kehle in ihrer Designerwohnung. Im Keller des Hauses kauert der vierzehnjährige Oliver Baptiste, sein Körper mit Blutergüssen übersät, seine Hände blutverschmiert. Er kann sich an nichts erinnern. In einem klirrend kalten Jahrhundertwinter nimmt der Münchner Hauptkommissar Waechter mit seinem Team die Jagd nach dem Mörder auf. Doch bald verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern immer mehr, und die Ermittler stoßen auf ein altes Verbrechen, das nie gesühnt wurde, und das seine Schatten bis in die Gegenwart wirft ...

„[…] Nicole Neubauer schafft es, in ihrem Krimidebüt ‚Kellerkind‘ eine Spannung zu erzeugen, die den Leser erst auf der letzten Seite wieder loslässt […]. Neben charakterstarken Ermittlern, die kurzweilige ironische Dialoge führen, zeigt die Autorin menschliche Abgründe auf – Figuren, die getrieben sind von Liebe, Rache und Macht.“

Süddeutsche Zeitung (19. Februar 2015)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38337-5
Erschienen am  19. Januar 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Verkorkst

Von: Christiane D.

27.02.2021

Rose Benninghoff, eine erfolgreiche Anwältin und gleichzeitig ein Mensch, der nichts und niemanden nah an sich heranließ, wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. In ihrem Keller hockt der Sohn ihres ehemaligen Lebensgefährten, mit Blut an den Händen – verstört und ohne Erinnerung. Die Ermittlungen verlaufen zäh und scheinbar ohne konkreten Plan. Vielleicht hat man sich zu früh auf einen vermeintlichen Täter festgelegt und sieht einfach nicht in alle Richtungen? Trotz der über 400 Seiten starken Lektüre muss man sich im Nachhinein eingestehen, dass gar nicht allzu viel hängengeblieben ist. Die Charaktere sind trotz ihrer eigentlich individuellen Probleme recht austauschbar und auch die Geschichte als solche ist nicht so packend wie erhofft. Vielleicht überlagern die privaten Darstellungen der Kommissare auch einfach den eigentlich im Vordergrund stehenden Fall. Dadurch sollen ihre Befindlichkeiten keineswegs als Bagatellen abgestempelt werden, sie verhindern allerdings die Fokussierung auf das Wesentliche, nämlich die Aufklärung des Mordes. Nichtsdestotrotz versucht man als Leser das Gesamtbild zu erfassen, nicht engstirnig in eine Richtung zu denken, sondern auch womöglich diffuse Theorien zuzulassen, um der Lösung möglichst nahezukommen. Während die Ermittler immer weiter auf der Stelle treten, zeichnet sich eigentlich eine recht klare Linie ab, die man so schnell auch nicht wieder aufgeben möchte, trotz dessen, dass im Grunde sämtliche Beweise fehlen. In der Hoffnung, dass die ein oder andere Figur vielleicht doch noch zur Besinnung kommt, verfolgt man daher weiterhin die Bemühungen. Die hohen Erwartungen konnte der Reihenauftakt leider nicht erfüllen. Spannung ist entsprechend der zuvor genannten Kritikpunkte auch nur mäßig vorhanden. Dabei hatte allein die Kurzbeschreibung schon Neugierde geschürt. Schade.

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Außergewöhnliches Ermittler-Team

Von: Klene123

01.04.2018

Ich hatte in dieser Reihe ja mit dem letzten Teil angefangen und war begeistert. Deshalb habe ich mir die anderen Beiden auch noch geholt. Aber ich muss sagen, ich bin froh mit dem Letzten angefangen zu haben. Warum erklär ich euch :) Das Buch beginnt super spannend mit einem rätselhaften Mord und einem noch rätselhafterem Jungen im Keller, der sich an nichts erinnern kann. Waechter will ganz behutsam auf ihn eingehen, er ist ihr Verdächtiger Nummer 1 oder auch einfach ein Zeuge? Unklar... Immer wieder finden sich Hinweise zur Tat, Stück für Stück wird das Leben der Anwältin analysiert, aber die Ermittler stoßen immer wieder gegen Mauern oder verlaufen sich in Sackgassen, obwohl Ellie aus Waechters Team wirklich alles auseinandernimmt. Auch das Leben des Jungen im Keller wirft immer wieder Fragezeichen auf und macht nachdenklich. Man will viel mehr von den Personen, die in das Verbrechen verwickelt sind erfahren, erfährt dafür aber eher sehr viel von Hannes, der ebenfalls in Waechters Team ist und eine Vergangenheit hat, die viel zu erzählen hergibt und sich in seiner Gegenwart verirrt. Das ist teilweise langatmig und ein bisschen zu viel Ablenkung vom eigentlichen Fall. Währen Waechter durchaus mal seine Gedanken schweifen lässt, sodass man auch was von ihm erfährt, kommt er immer wieder zurück. Hannes dagegen verrennt sich in seiner eigenen Welt, was ich als Leser ein bisschen schade fand und zu viel. Elli gefiel mir in diesem Buch am Besten, sie ist mit Witz dabei, aber auch nachdenklich und gibt vor allem nicht so schnell auf. Sie macht die Dialogpassagen einfach locker und dann gefallen mir die Szenen wirklich gut. Auch der Hüter des Schweigens (HDS) ist fantastisch auch wenn er eigentlich nicht redet ;) Ich kann mir die vielen Nebenschauplätze natürlich dadurch erklären, dass es der Debütroman ist und man muss die Protagonisten ja kennenlernen um in den weiteren Bänden ihr Handeln und Miteinander zu verstehen, dennoch hätte mir mehr Fokus auf den Fall gefallen, denn der ist wirklich interessant. Er zeigt menschliche Abgründe auf und verschiedene Motive durch´s Leben zu gehen oder auch Leben zu beenden... Fazit: Ein Roman-Auftakt der ok ist. Ein interessanter Fall und ein außergewöhnliches Ermittler-Team, das leider hier und da zu viel Platz eingenommen hat.

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Vita

Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«.

Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

"Nicole Neubauer hat sich für ihr Buch KELLERKIND einen superspannenden Plot ausgedacht. […] Sie bringt frischen sprachlichen Wind in das altbekannte Krimi-Szenario. Ihre Schreibe ist flott, sie kann sowohl humorvoll als auch grausam. Ein starkes Debüt!

"Es verspricht ein Mordserfolg zu werden. München, wie es leibt und stirbt[…]das ist ihr gelungen, mit ihrer atmosphärischen Beschreibung, ihrem Erzeugen von Bildern[...]großes Kopfkino.“

tz München (14. Februar 2015)

"Mörderisch gut: Nicole Neubauer ist ein Erstling voller toll beobachteter Charaktere und schlauer Sätze gelungen. Fesselnd, bayerisch, gut. Mehr davon!"

Für Sie (14. Februar 2015)

„Von Neubauers fesselnder, flotter Schreibe bekommen Krimi-Fans bald noch mehr […] in 'Moorfeuer'.“

Abendzeitung (24. Februar 2015)

"Spannender Debütkrimi."

dpa (10. Februar 2015)

„Fesselnd wie ein sehr guter Fernseh-Tatort.“

Frau im Leben (19. Januar 2015)

"Eine deutsche Krimiautorin, die man sich merken sollte! Spannendes Krimi-Debüt."

MAXI (07. Januar 2015)

"Gutes Debüt!"

WOMAN (A)

"Eiskalt und präzise. […] Das grandiose Krimi-Debüt von Nicole Neubauer!"

Kleine Zeitung Klagenfurt (16. Februar 2015)

Weitere Bücher der Autorin