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Die Patientin

Kriminalroman

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»Raffiniert und äußerst rasant: Dieser Krimi bietet coole Hochspannung mit einem unvergesslichen Ermittlerteam!« Bernhard Aichner

Der blinde Nathaniel und sein kleiner Patensohn Silas sind seit dem Tag, an dem Nathaniel Silas' Mutter das Leben rettete, unzertrennlich. Jeden Monat besuchen sie gemeinsam die Komastation des Berner Spitals, doch heute stimmt etwas nicht. Eine fremde Frau liegt in dem Bett, in dem vier Jahre lang Silas' Mutter lag. Der Arzt behauptet, sie sei gestorben. Doch es gibt kein Grab, keinen Totenschein, keine Antworten auf Nathaniels Fragen. Als seine gute Freundin, die Journalistin Milla Nova, herausfindet, dass in der Schweiz mehrere Komapatienten verschollen sind, wittert sie einen Skandal. Dann tauchen Leichen am Ufer der Aare auf, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nathaniel wird klar: Die verschwundene Patientin lebt – doch sie schwebt in tödlicher Gefahr ...

Die unabhängig voneinander lesbaren Krimis um Milla Nova und Sandro Bandini bei Blanvalet:

1. Blind

2. Die Patientin

3. Der Bruder

4. Der Unbekannte

Lesen Sie auch »Wahre Verbrechen»: Christine Brand schreibt über ihre dramatischsten Fälle als Gerichtsreporterin.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Die Patientin
Originalverlag: Blanvalet Verlag, München 2020
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-1047-4
Erscheint am 18. October 2021

Milla Nova ermittelt

Rezensionen

Das Verschwinden von Komapatienten gibt Rätsel auf

Von: claudi-1963 aus Schwaben

25.05.2021

"Lebe so, als müsstest du sofort Abschied vom Leben nehmen, als sei die Zeit, die dir geblieben ist, ein unerwartetes Geschenk." (Mark Aurel) Nathaniel und der 4-jährige Silas machen ihren monatlichen Besuch bei Carole Stein Silas Mutter, die seit seiner Geburt im Wachkoma liegt. Nathaniel die Caroles Leben gerettet hat, ist zu Silas großer Stütze geworden. Umso erstaunter sind beide, als plötzlich eine fremde Frau an Caroles Stelle in ihrem Bett liegt. Als zudem Nathaniel dann noch sehr konträre Antworten zum Verbleib von Carole bekommt, ist er sich sicher, hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Denn wenn sie gestorben wäre, müsste es doch ein Grab und einen Totenschein geben. Für Nathaniel steht fest, er braucht wieder einmal die Hilfe von Journalistin Milla Nova. Als Milla herausfindet, dass noch weitere Komapatienten verschwunden sind, wittert sie eine große Story. Wird sie Carole und die anderen Komapatienten rechtzeitig finden? Meine Meinung: Passend zum ersten Band, wieder ein recht düsteres Cover. Der Schreibstil war interessant, flüssig, unterhaltsam, spannend, in kurze Kapitel und mehreren Handlungssträngen eingeteilt. Vier Jahre sind seit dem ins Land gegangen, als der blinde Nathaniel seiner damaligen Anruferin zu Hilfe kam und sie unter spannendem Einsatz gerettet wurde. Leider liegt sie seit dieser Zeit im Koma und konnte bis dahin noch nicht einmal ihren Sohn Silas sehen. Doch wenigstens hat sein Pate Nathaniel dafür gesorgt, dass Silas seine Mutter regelmäßig besuchen darf, selbst wenn es den Pflegeeltern bei denen er lebt, so gar nicht passt. Was für eine tragische Geschichte denkt man, doch als dann Carole verschwunden ist und das Verwirrspiel zwischen Leben und Tod beginnt, wird es immer interessanter. Der Autorin ist hier eine wieder tolle Geschichte gelungen, selbst wenn mich manches an den Film "Fleisch" aus dem Jahr 1979 erinnert. Doch tragischerweise hat sie diesmal Nathaniel etwas blass erscheinen lassen, der doch gerade in ihrem Debüt so geglänzt hat. Ich war natürlich darauf gefasst, dass er auch hier wieder der strahlende Held sein wird. Stattdessen hat sie die flippige, unstete Journalistin Milla Nova hier groß herausgebracht, was ja ebenfalls ganz in Ordnung ist. Nur leider mag ich Millas Wankelmütigkeit in Sachen Privatleben überhaupt nicht. Deshalb fehlte mir Nathaniel, der gerade als Blinder sehr viel mehr tun kann, was viele nicht wissen. Und genau das war es, was mich an ersten Band so fasziniert hat. Das Erlebnis, das ein blinder Mensch nicht abgeschrieben ist, sondern im Gegenteil sogar jemandem helfen kann. Diesmal hingegen wirkte er für mich eher wie ein Blinder, verloren, einsam und unfähig irgendetwas zu bewirken. Selbst am Ende fragte ich mich, warum ist er da Milla zu Hilfe geeilt? Nein das war nicht mein Held vom letzten Mal. Ich denke, die Autorin wird sich gut daran tun wieder Nathaniel mehr in den Vordergrund zu rücken, den ich glaube, das ist das, was der Leser erleben möchte. Ich will einen starken blinden Helden, der die meiste Zeit sein Leben im Griff hat. Da darf er sich dann ruhig auch mal überfordern und zu viel zumuten. Was ich hingegen nicht möchte, ist ein zerbrechlicher Nathaniel, der sich nichts mehr zutraut, wie es teilweise hier der Fall ist. Gefreut hat mich, dass ich erfuhr, was mit Carole inzwischen passiert ist. Ich würde mir wünschen, weiterhin wenigstens ein wenig zu erfahren, wie es mit Silas weitergeht. Krass ist hingegen die Geschichte um die Unsterblichkeit und das Einfrieren von Verstorbenen (Kryonik), um sie später wieder zum Leben zu erwecken und zu heilen. Für mich eine Sache, die ich nach wie vor nicht nachvollziehen kann. Selbst wenn es diese Möglichkeit heute schon gibt, erscheint sie mir immer noch utopisch. Jedenfalls wünsche ich mir weitere Krimis mit Nathaniel und Milla Nova und vergebe diesmal nur 4 von 5 Sterne.

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Was ist mit Carole passiert?

Von: dreamlady66 aus Leonberg

18.08.2020

(Inhalt, übernommen) Der blinde Nathaniel und sein kleiner Patensohn Silas geben ein merkwürdiges Paar ab – doch seit dem Tag, an dem Nathaniel Silas' Mutter das Leben rettete, sind sie unzertrennlich. Jeden Monat besuchen sie gemeinsam die Komastation des Berner Spitals, doch heute stimmt etwas nicht. Eine fremde Frau liegt in dem Bett, in dem vier Jahre lang Silas' Mutter lag. Der Oberarzt behauptet, sie sei gestorben. Doch es gibt kein Grab, keinen Totenschein, keine Antworten auf Nathaniels Fragen. Als seine gute Freundin, die Journalistin Milla Nova, herausfindet, dass in der Schweiz mehrere Komapatienten verschollen sind, wittert sie einen Skandal. Dann tauchen Leichen am Ufer der Aare auf, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nathaniel wird klar: Die verschwundene Patientin lebt – doch sie schwebt in tödlicher Gefahr... Zur Autorin: Werke aus Erfahrung: Christine Brand, geboren am 11. April 1973 in Burgdorf, ist eine Schweizer Krimi-Schriftstellerin und Journalistin. Sie schloss eine Ausbildung zur Lehrerin in Langenthal ab. Nach einem Volontariat bei der Berner Zeitung wurde sie dort Redaktorin. Von 1996 bis 2004 war sie Redaktorin und Gerichtsreporterin im Ressort „Kanton“ der Zeitung Der Bund. Von 2003 bis 2005 war sie Korrespondentin der Tageszeitungen Basler Zeitung, Aargauer Zeitung, Südostschweiz und St. Galler Tagblatt. 2005 absolvierte sie dann eine Ausbildung zur Fernsehjournalistin bei der Rundschau. 2013 erhielt sie den Medienpreis des Anwaltsverbandes für eine Gerichtsreportage. 2018 entschloss sie sich dazu sich als Schriftstellerin selbstständig zu machen. Neben Büchern, in denen sie ihre Erfahrungen mit Kriminalität schildert schreibt sie auch Kinderbücher. Im Journalismus ist sie weiterhin als freie Autoren tätig. Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit: DANKE an blanvalet für dieses Rezensionsexemplar, ich freute mich! Die Autorin, Christine Brand, hat mit ihrem Kriminalroman ein brisantes Thema beschrieben. Die Protagonistin wird von der Journalistin Milla übernommen. Sie wirkt authentisch bei ihren umfangreichen Denkanstössen, so dass der Spannungsbogen zwischen den verschiedenen Handlungen bis zum Schluss hin erhalten bleibt = gut so! Der Krimi lässt sich schnell lesen dank einem flüssigen Schreibstil. Die Neugierde, ob Carole noch lebt und dazu die sympathischen Protagonisten, haben mich wirklich überzeugt, aber auch gut unterhalten, danke dafür! Alles in allem ein faszinierender Plot, definitiv, den ich gerne gelesen haben und mit 4* an alle Krimi- und blanvalet-Fans wirklich nur weiterempfehlen kann :)

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Vita

Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Schweizer Emmental, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Sie hat bereits Romane und Kurzgeschichten bei Schweizer Verlagen veröffentlicht. Nach »Blind« und »Die Patientin« ist mit »Der Bruder« der dritte Fall für das Ermittlerduo Milla Nova und Sandro Bandini erschienen. Christine Brand lebt in Zürich, reist aber die meiste Zeit des Jahres um die Welt.

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Events

16. Sept. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Sirnach | Lesungen
Christine Brand
Der Bruder

17. Sept. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:00 Uhr | Uerkheim | Lesungen
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Der Bruder

22. Sept. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Aarau | Lesungen
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Der Bruder

20. Okt. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Köniz | Lesungen
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Der Bruder

21. Okt. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Sursee | Lesungen
Christine Brand
Der Bruder

22. Okt. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Horw | Lesungen
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Der Bruder

26. Okt. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Fehraltorf | Lesungen
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Der Bruder

28. Okt. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Biglen | Lesungen
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Der Bruder

29. Okt. 2021

Lesung mit Christine Brand

20:00 Uhr | Hedingen | Lesungen
Christine Brand
Der Bruder

02. Nov. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:30 Uhr | Gossau, Zürich | Lesungen
Christine Brand
Der Bruder

03. Nov. 2021

Lesung mit Christine Brand

19:00 Uhr | Brüttisellen | Lesungen
Christine Brand
Der Bruder

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