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Rezensionen zu
Rom - Das Kochbuch

Katie Parla, Kristina Gill

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€ 19,99 [D] inkl. MwSt. | € 19,99 [A] | CHF 28,00* (* empf. VK-Preis)

Ich liebe die Kochbücher aus dem Südwest-Verlag. Alle, die ich bisher habe (ok, überwiegend sind das die Tasty Bücher...) sind einfach wunderbar gestaltet und strukturiert. Und dieses Buch hat direkt Fernweh nach Italien ausgelöst! Es gibt ein ausfühliches Vorwort und Informtaionen zum Land, zur Küche und zum Aufbau des Buches. Man kann alles lesen und sich kulturell entführen lassen, man kann aber auch einfach nur Absätze lesen die einen interessieren, dadurch das diese immer mit Hervorherbungen gekennzeichnet oder in Kapitel unterteilt sind. Und da mein Herz eh für die Länder aus Südeuropa schlägt, habe sogar ich - die diese Texte sonst lieber ignoriert, einige der Worte verschlungen und die Bilder in mir aufgenommen. Bevor es losgeht gibt es eine Zusammenfassung welche Geräte man braucht und welche Zutaten, dabei kann man, wenn man will nachlesen warum und wofür man die braucht, oder einfach nur die Liste durchgehen - für mich ist das perfekt umgesetzt und erreicht dadurch auch viele unterschiedliche Nutzer. Es gibt auch nützliche Hinweise und Vergleiche, wie das die Italiener es nicht so mit Mengenangaben haben und das individuell nutzen, man für uns Deutsche (*zwinker*) extra auf bemäßte Angaben gegangen ist. Es gibt eine gute und klare Strukturierung, dadurch kann man sich perfekt durchstöbern in den Kategorien auf die man grade Lust hat. Außerdem gibt es unter den jeweiligen Kapiteln süße, kleine informationen dazu. Die Rezepte selber werden immer mit kleinen Texten eingeleitet, mal eine allgemeine Informtion, mal etwas zum Gericht oder etwas in der Richtung. Beschrieben werden die Rezepte echt gut, wenn auch teilweise etwas zu ausführlich. Die Schritte sind in recht gut sichtbare Abschnitte geteilt, sodass man beim Arbeiten gut, schnell mal eine Blick reinwerfen kann. DIe Zutatenlisten sind auch eigentlich sehr überschaubar und nicht so exotisch wie man das aus anderen Büchern manchmal kennt. Das Buch hat mich wirklich begeistert, vor allem mit der Gesatltung und der Bilder aus Italien, passend zum Thema. Allerdings gibt es in meinen Augen zu wenig Bilder der Gerichte selber, beim durchblättern brauche ich das allerdings, weil genau das dann Appetit auslöst vor allem dann wenn man die Titel nicht versteht, weil es die Originale-Titel der Rezepte sind - daher gebe ich hierfür 4 von 5 Sternen und freue mich schon viele Rezepte auszuprobieren!

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Zwei Amerikannerinnen in Rom oder wie eine Wahlheimat zu einem Kochbuch inspirierte. Wenn ein Kapitel mit dem Satz "Wildwuchs - Köstliche Zutaten gibt es überall in und um Rom umsonst" beginnt, dann kann man nicht anders, als dieses Buch zu lieben. Es beschreibt die Stadt auf fast schon philosophische Weise, der Tagespolitik der letzten 2000 die Stirn bietend. Und doch handelt es sich um ein Kochbuch. Oder vielmehr um ein Geschichtskochbuch in zweierlei Hinsicht. Einerseits, da es die beiden Autorinnen verstehen, die Geschichte der Gerichte von allen Seiten und Einflußbereichen erklärend einzukochen. Andererseits wunderbare Geschichten und Anekdoten über die Gerichte gesammelt und als wichtige Zutat eines gelungenen Kochbuches erkannt haben. Zugegeben, das Buch ist nicht ganz neu, wurde im August 2016 auf den Markt gebracht, aber Rom ist ja bekanntlich "Die Ewige" - was tun da zwei Jahre zur Sache. Zumal die beiden gebührend ausholen, geschichtlich gesprochen - eingangs den Hirten und Stadtgründer Romulus von der Weide ins Zentrum des Geschehens bringen. Ein weiteres Zitat sei erlaubt, da es einen Umstand, den es in vielen Großstadtküchen gibt, gut auf den Punkt bringt: "Cucina romana bezeichnet die römische Küche in ihrer Gesamtheit. Ironischerweise wurde sie stark von Einwanderern beeinflusst ..." Womit die Prägungen aus anderen Regionen und Ländern, sei es in der Art zu kochen bzw. bei den Zutaten, erklärt sei. Hervorgehoben wird die Bedeutung zweier Minderheiten (römische und lybische Juden). Ohne die Cucina ebraica romanesca bzw. die jüngere Cucina tripolina würde einfach was fehlen. Dankenswerterweise wird ein Kapitel dem Quinto Quarto, den Innereien gewidmet, dabei der Stadtbezirk Testaccio vor die Schlachtbank geholt (fand sich dort doch von 1880 - 1975 der Schlachthof). Die Idee, Stadtviertel ihrer Bedeutung der Kochtradtion nach zu präsentieren, finde ich äußerst sympatisch. So wird das Kochbuch zum kulinarischen Futter fürs Kino im Kopf, für einen Rundgang durch ein Rom, das man eher abseits der Tourismuspfade antrifft. Rezeptgestaltung und Mengenangaben sind klar und verständlich, die Nachkochbarkeit also gegeben, die Bilderwelten zudem nicht übertrieben in den Vordergrund gespielt. Wer eine derart profunde Kenntnis hat, braucht eben nicht ablenken. Und so freut man sich schon auf den Gang in die Küche, um Cacio e pepe, Carbonara, Coda alla vaccinara, Involtini di manzo, Spaghetti con cicoria e bottarga, Trippa alla romana oder eine südlich stimmende Insalata di carciofi crudi zuzubereiten. Bei so manchem Rezept ist noch ein Lokaltipp für den nächsten Rombesuch dabei! Den amüsanten und eher selten in Kochbüchern zu findenden Abschluss macht eine kleine Auswahl von Cocktailrezepten, ich sag nur "carbonara sour di co.so" ...

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Manchmal denke ich, man kann Urlauber grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilen: nämlich die, die mehrere Wochen am Stück einen Ort erkunden und die, die eher kurz Tripps von maximal einer Woche Länge bevorzugen. Ich gehöre zu der zweiten Kategorie und liebe es daher, mich schon im Voraus mit dem Urlaubsort zu identifizieren. Das geht auf ganz verschiedenen Wegen: Musik hören, versuchen, die Landessprache zu lernen (oder zu verbessern) und natürlich auch die kulinarische Entdeckung. Das römische Leben damals und heute Für die kulinarische Entdeckung habe ich mir “Rom – das Kochbuch” vorgenommen. Das schöne Hardcover verspricht auf den ersten Blick zu einiges: schöne Rezepte, aber eben auch Wissenswertes über die Ewige Stadt selbst. Ein erstes Durchblättern bestätigt diesen Eindruck: zwar finden sich viele interessante Rezepte darin, doch sind diese nicht einfach nur aneinander gereiht; vielmehr finden sich überall kurze und auch längere Anekdoten. Es ist förmlich eine kleine römische Pre-Tour vor dem Urlaub. (In diesem Sinne ist auch der Originaltitel eigentlich viel schöner: “Tasting Rome”, eine Doppeldeutigkeit, die im Deutschen leider verloren gegangen ist.) Wusstest du eigentlich, dass …” So oder so ähnlich habe ich die Kochabende, die im Zeichen der Rom-Rezepte standen, sozusagen immer begonnen. Denn neben den Rezepten selbst, sind es vor allem die Geschichten darum, die spannend zu lesen waren – vor allem natürlich, wenn der eigene Rom-Urlaub kurz bevor steht. Die Rezepte selbst sind sehr vielfältig und runden die Geschichten drumherum ab – Gill und Parla sozusagen auf der Suche nach DEM römischen Rezept. Die Vielfalt der Rezepte reicht dabei von Variationen römischer Klassiker, kombiniert mit moderneren und zeitlosen Rezepten. Dabei kommt natürlich weder das Brot im Allgemeinen noch die Pizza im Speziellen nicht zu kurz. Das Cocktailkapitel gibt zudem einen schönen Einblick in die beliebtesten römischen Getränke-Mixturen. Alles in allem ist dieses Buch nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch informativ und – das wichtigste – es enthält viele Rezepte zum Nachmachen. Der Schwierigkeitsgrad variiert hierbei stark und enthält auch meinen einzigen Kritikpunkt: eine Einschätzung der Autorinnen zur Schwierigkeit des Rezeptes. Hier mussen Hobbyköchinnen und -köche selbst entscheiden, wie viel Aufwand hinter dem jeweiligen Rezept steckt.

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‚Rom – das Kochbuch‘ ist für mich kein klassisches Kochbuch sondern für mich ist es eher eine Mischung aus eben diesem, aber auch einem Bildband und einer Anekdotensammlung. Man darf keine klassische Fotoanordnung (ein Foto zu jedem Rezept) erwarten. Stattdessen findet man in diesem Kochbuch wundervolle Bilder von Käseauslagen, Marktständen oder eben doch leckeren Gerichten. Da ich selbst mal in Rom gewohnt habe, kenne ich die römische Küche recht gut (wenn auch mehr von der Ess- als von der Kochseite) und viele Gerichte sind zwar unglaublich lecker aber es ist eine einfache Arme-Leute-Küche und dementsprechend gelegentlich nicht ganz fotogen. In jedem Fall ist mir beim Lesen das Wasser im Mund zusammengelaufen und ich habe direkt die ersten Rezepte ausprobieren müssen. In den nächsten Tagen werdet ihr meine Erfahrungen hier finden können – aber ich kann euch sagen: es war lecker. Besonders gefallen hat mir das Kapitel über Getränke gefallen. Gut, dass die Festtage anstehen und sich die eine oder andere Gelegenheit finden wird, auch diese auszuprobieren Was mir fehlt ist die Angabe, für wie viele Personen die Rezepte sind – besonders je nachdem ob es sich um einen klassischen Primo/Secondo usw. oder um den einzigen Gang, wie es bei uns üblich ist, handelt. Von mir: ****

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Die Rezepte sind sehr detailliert beschrieben und zum Teil auch mit Arbeitsschritten bebildert. Die Knusperstangen beispielsweise wurden sehr detailliert erklärt. Insgesamt finden sich viele italienische Köstlichkeiten in dem Kochbuch, die ich vorher noch nicht kannte, aber auf jeden Fall ausprobieren möchte! Zwischen den Rezepten finden sich immer wieder Anekdoten und Informationen rund um Rom und die Menschen, die dort leben. Ein tolles Buch zum Schmökern und Fernwehwecken!

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Lauter wunderbare und möglichst authentische Gerichte haben die beiden Wahl-Römerinnen mitgebracht. Sie nehmen uns mit auf einen Streifzug durch die ewige Stadt, fotografieren typische Straßenszenen, Auslagen von Lebensmittelläden und vieles mehr. Dieses Buch lädt zum Blättern und selbstverständlich auch Nachkochen ein. Zu jedem Rezept gibt es darüber hinaus ausführliche Einleitungstexte mit Informationen zu Geschichte, typischen Anlässen und Geschmack. Mein Fazit: Ein tolles Kochbuch, das Lust auf Rom macht und in dem man immer wieder schön blättern kann. Ob das Fernweh danach allerdings besser oder noch viel schlimmer ist, muss wohl jeder für sich selbst herausfinden…

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