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Rezensionen zu
Rückkehr nach Old Buckram

Phillip Lewis

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

"Rückkehr aus Old Buckram" ist ein Familiendrama, dessen Ausmaße sich erst zum Ende hin offenbaren konnte. Der Autor führt uns langsam an die Story heran und bedient sich dabei eines Protagonisten, der im Verlauf der Story erwachsen wird und sich von der Familie abnabelt, um letztendlich zurückzukehren zu seinen Wurzeln, die erneut nach Old Buckram führen. Ein Ort, dem sich Henry Astor zwar verbunden fühlt, aber auch mit Schmerz und Erinnerungen behaftet ist, sodass es einige Zeit dauert, bis er es emotional schafft, die Reise in die Vergangenheit anzutreten. Dem Autor gelingt es, mich zu begeistern, da der Roman angefüllt ist mit bekannten Büchern und Schriftsteller_innen, deren Bücher ich sehr schätze. Es ist eine kleine Hommage an Autoren und den Tatendrang dahinter, unbedingt ein Buch schreiben zu müssen oder diese zu verteidigen. Es hat mir sehr gefallen, Henrys Vater als Schriftsteller zu betrachten und ihn mir an seiner Schreibmaschine vorzustellen. Es ist sehr gelungen, da Henry die meiste Zeit seiner Kindheit damit verbringt nicht zu stören und dennoch immer in der Nähe seines Vaters zu sein. Dieser ist oft nicht ansprechbar, da er sich in seine Geschichten / seine Romane vertieft, dennoch ist die Ruhe spürbar und lediglich das Tippen auf der Schreibmaschine durchbricht die Stille des Arbeitszimmers. Die Liebe zum Buch und der Literatur insgesamt ist deutlich hervorgehoben und machen "Rückkehr aus Old Buckram" daher zu etwas ganz Besonderen. Henry, der seine Heimat für Studium und Ausbildung verlässt, erkennt irgendwann, das eine Flucht vor der Vergangenheit nicht glücklich macht und so kehrt er zurück in sein Elternhaus. Er erkennt, das er vieles versäumt hat und gerade im Bezug auf seine jüngere Schwester ist dieses sehr schmerzhaft. In Henry ist ein Verdrängungsmechanismus eingesetzt, der ihn jahrelang geschützt hat. Je mehr Zeit er in Old Buckram verbringt, umso mehr Wahrheiten werden ihm bewusst. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Roman, der optisch eher fade wirkt, wenn man das Cover betrachtet, die innere Schönheit des Romans offenbart sich allerdings recht schnell. Ich habe Henrys Verhalten und seinen Rückzug erst spät erkennen können und dann Verständnis entwickelt. Die Liebe zum Buch ist deutlich zu erfassen und gibt ganz viel Wertschätzung an Autoren und Schriftsteller, die genau wie Henrys Vater nicht immer die Aufmerksamkeit bekommen, wie sie es verdient hätten. Mitunter macht es auch einsam oder lässt Menschen verzweifeln. Der Autor verpackt dieses in eine sehr runde Geschichte, deren gewählter Schauplatz in den Bergen Nord Carolinas absolut passend und abgeschieden wirkt. Insgesamt ein gelungenes Drama, welches mich einige Zeit beschäftigt hielt, bis ich erkannte, welches Drama sich innerhalb der Familie abgespielt hat. Wäre es eher offenbart worden, wäre die Wirkung eher negativ gewesen und war genau zum richtigen Zeitpunkt eingeflochten.

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Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen...

Buchhandlung Böhm

Von: Doris Seibold aus Eggenfelden

07.11.2019

...dieses Buch über die Geschichte einer Familie aus den Bergen North Carolinas hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Und jetzt, da ich es fertig gelesen habe, würde ich am liebsten wieder von vorne beginnen, mit dem Wissen "was war". Unbedingte Leseempfehlung!

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