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Rezensionen zu
Rückkehr nach Old Buckram

Phillip Lewis

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

„Ein wunderschönes Buch über die Bande, die eine Familie zusammenhalten, die Gespenster, die wir nicht loswerden, und die Geschichten, die uns prägen.“ Ich finde dieses Zitat beschreibt den Roman schon ganz gut. Angelockt von Cover und Titel, überzeugte mich der Klapptext, der „eine unvergessliche Geschichte über die Zerbrechlichkeit unserer Existenz und die Liebe eines Sohnes zu seinem Vater“ verspricht, dann endgültig. Wir lernen zuerst den Vater unseres Protagonisten kennen. Ein Buchliebhaber, der davon träumt Schriftsteller zu werden und alles dafür tut, um sein Ziel zu erreichen. Er verlässt seine Heimat, Old Buckram, um seinen Traum zu verwirklichen. Dann kehrt er zurück. Eigentlich um seine kranke Mutter noch einmal zu sehen... Der Anfang vom Ende? Sein Sohn, der seine Kindheit später nochmals reflektieren wird und selbige in Old Buckram verbringt, flieht bei erster Gelegenheit von dort und kehrt erst viele Jahre später zurück, um endlich zu verstehen, was damals passierte. Das wahre Ausmaß erschließt sich dem Leser erst zum Ende hin. Aus kindlicher Sicht schien irgendetwas nicht zu stimmen und doch gleichzeitig alles in Ordnung zu sein. Wohin werden ihn seine Erkenntnisse mit Abstand betrachtet führen? Wir begleiten ihn auf all seinen Höhen und vor allem Tiefen. Der Schreibstil ist sehr schön und hat mich ab Seite eins abgeholt. Der Autor beschreibt Landschaften, das Haus, Gegenden und Gegebenheiten so bildlich, dass man als Leser mit vor Ort ist. Ich kam zügig voran und wollte stets dabei bleiben, um zu wissen wie es weiter geht. Ein unglaublich tragischer Roman, der unendlich viel Leid, Leidenschaft, aber auch Hoffnung in sich trägt. Und gleichzeitig eine Hommage an große Schriftsteller und ihre Werke!

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Eigene Meinung: Da ich bisher sehr wenige Romane dieser Art gelesen habe, fiel mir der Einstieg etwas schwer. Doch schon bald fühlte ich mich mit der Erzählweise, der Schreibart sowie der Darstellung wohl und ich konnte die Geschichte vollständig auf mich wirken lassen und genießen. Der Roman begleitet den Protagonisten Henry Astor beim Erwachsenwerden. Vor allem seine Kindheit wird durch Schicksalsschläge, Verluste und dem Streben nach Aufmerksamkeit und Anerkennung geprägt. Doch die Leidenschaft zu dem geschriebenen Wort und zu der Musik verbindet die Familie intensiv. Die Beziehung zwischen Henry und seinem Vater ist schwierig und zeigt das Liebe zwar bedingungslos ist, aber dennoch ihren Preis haben kann. Nach seinem Schulabschluss flüchtet Henry vor all den schmerzlichen Erinnerungen und vor seiner Familie aus dem kleinen Städtchen Old Buckram in den Bergen North Carolinas. Er lässt seine Mutter und vor allem seine Schwester, deren inniges Verhältnis darunter leidet, zurück. Doch Henry muss schlussendlich feststellen, dass er sich den Dämonen und Geistern der Vergangenheit stellen muss. So kehrt Henry, wie auch sein Vater einst, zurück nach Old Buckram, um sich der Vergangenheit und dem Schmerz zu stellen. Old Buckram ist für beide ein Ort, der nicht ganz Heimat bedeutet, mit dem sie sich jedoch auf eine bestimmte Art verbunden fühlen und mit dem beide sowohl leidenschaftliche, liebevolle als auch schmerzliche Erinnerungen verbinden. Der Roman besticht durch Sprache, Stil, authentische Charaktere und vor allem durch einen Schauplatz, der die Gefühle, die Stimmung und die Einsamkeit der Charaktere und der Geschichte widerspiegelt. Vor allem die Einsamkeit, die durch das Festhalten an Träumen, durch die Gesellschaft oder durch schwere Schicksalsschläge verursacht werden kann, zeigt der Autor stilistisch schön auf. Fazit: Die „Rückkehr nach Old Buckram“ ist ein Familiendrama, das sich erst zum Ende hin vollständig offenbart, die Schwierigkeiten des Lebens und der Einsamkeit aufzeigt und Schritt für Schritt die Geister der Vergangenheit vertreibt. Ein beeindruckendes Debüt des Autors, das mit bekannten Autoren und Büchern gefüllt ist und die tiefe Leidenschaft sowie die Schwierigkeiten des Schreibens hervorhebt. Danke an das Bloggerportal des Randomhouse Verlags für das Rezensionsexemplar!,Eigene Meinung: Da ich bisher sehr wenige Romane dieser Art gelesen habe, fiel mir der Einstieg etwas schwer. Doch schon bald fühlte ich mich mit der Erzählweise, der Schreibart sowie der Darstellung wohl und ich konnte die Geschichte vollständig auf mich wirken lassen und genießen. Der Roman begleitet den Protagonisten Henry Astor beim Erwachsenwerden. Vor allem seine Kindheit wird durch Schicksalsschläge, Verluste und dem Streben nach Aufmerksamkeit und Anerkennung geprägt. Doch die Leidenschaft zu dem geschriebenen Wort und zu der Musik verbindet die Familie intensiv. Die Beziehung zwischen Henry und seinem Vater ist schwierig und zeigt das Liebe zwar bedingungslos ist, aber dennoch ihren Preis haben kann. Nach seinem Schulabschluss flüchtet Henry vor all den schmerzlichen Erinnerungen und vor seiner Familie aus dem kleinen Städtchen Old Buckram in den Bergen North Carolinas. Er lässt seine Mutter und vor allem seine Schwester, deren inniges Verhältnis darunter leidet, zurück. Doch Henry muss schlussendlich feststellen, dass er sich den Dämonen und Geistern der Vergangenheit stellen muss. So kehrt Henry, wie auch sein Vater einst, zurück nach Old Buckram, um sich der Vergangenheit und dem Schmerz zu stellen. Old Buckram ist für beide ein Ort, der nicht ganz Heimat bedeutet, mit dem sie sich jedoch auf eine bestimmte Art verbunden fühlen und mit dem beide sowohl leidenschaftliche, liebevolle als auch schmerzliche Erinnerungen verbinden. Der Roman besticht durch Sprache, Stil, authentische Charaktere und vor allem durch einen Schauplatz, der die Gefühle, die Stimmung und die Einsamkeit der Charaktere und der Geschichte widerspiegelt. Vor allem die Einsamkeit, die durch das Festhalten an Träumen, durch die Gesellschaft oder durch schwere Schicksalsschläge verursacht werden kann, zeigt der Autor stilistisch schön auf. Fazit: Die „Rückkehr nach Old Buckram“ ist ein Familiendrama, das sich erst zum Ende hin vollständig offenbart, die Schwierigkeiten des Lebens und der Einsamkeit aufzeigt und Schritt für Schritt die Geister der Vergangenheit vertreibt. Ein beeindruckendes Debüt des Autors, das mit bekannten Autoren und Büchern gefüllt ist und die tiefe Leidenschaft sowie die Schwierigkeiten des Schreibens hervorhebt. Danke an das Bloggerportal des Randomhouse Verlags für das Rezensionsexemplar!

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Fast würde ich ja sagen, "Rückkehr nach Old Buckram" sei der perfekte Schmöker für freie Tage, wenn nicht das Wort Schmöker ein Hauch von Trivialität umwehen würde. Und trivial ist dieser Roman nun wirklich nicht. Phillip Lewis' Debüt besticht durch seine feingezeichneten Charaktere, die Beschreibungen der umgebenden Natur und die Dichte seiner Erzählung. Man fühlt sich förmlich eingeladen nach Old Buckram, dieses Provinznest in den Blauen Bergen North Carolinas. Und damit sind wir dann doch irgendwie wieder beim Schmöker... Aber von vorne: Henry Astor ist in Old Buckram aufgewachsen. Zusammen mit seinem Vater, seiner Mutter, seinen Schwestern, in einem riesigen alten Haus etwas außerhalb des Ortes. Seine Kindheit ist beileibe nicht unbeschwert, aber geprägt vom Zusammenhalt der Familie und der gemeinsamen Liebe zu Büchern. Henrys Vater arbeitet, unter dem Gespött der anderen Dorfbewohner, an einem Roman und das Leben im Haus wird dem untergeordnet. Still zu sein, wenn der Vater schreibt, auf kleine Aufmerksamkeiten zu hoffen, den Vater durch Bücherwissen zu beeindrucken, das ist Henrys Alltag. Doch eines Tages stirbt eine der Schwestern und kurz darauf verschwindet der Vater spurlos. Die Familie zerbricht. Und Henry zieht es nach der Schule in die Ferne, weit weg von Old Buckram. Das Buch beginnt mit seiner Rückkehr. Stück für Stück wird mehr von der Familiengeschichte enthüllt, erfahren wir mehr über die Vorgeschichte der Charaktere, über ihre Träume, Wünsche und Realitäten. Lewis gelingt es hervorragend, herauszuarbeiten, wie es einem als Außenseiter in einer Dorfgemeinschaft geht, wie einsam Bildung und individuelle Träume machen können. "Rückkehr nach Old Buckram" ist trotz allen Ernstes ein fast märchenhaft verwunschenes Buch, wozu das Haus mit seiner riesigen geheimnisvollen Bibliothek viel beiträgt und die Abgeschiedenheit des Ortes. Ein wirklich schönes, anrührendes Buch und ein kleines Geschenk für Bücherfreunde.

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"Rückkehr aus Old Buckram" ist ein Familiendrama, dessen Ausmaße sich erst zum Ende hin offenbaren konnte. Der Autor führt uns langsam an die Story heran und bedient sich dabei eines Protagonisten, der im Verlauf der Story erwachsen wird und sich von der Familie abnabelt, um letztendlich zurückzukehren zu seinen Wurzeln, die erneut nach Old Buckram führen. Ein Ort, dem sich Henry Astor zwar verbunden fühlt, aber auch mit Schmerz und Erinnerungen behaftet ist, sodass es einige Zeit dauert, bis er es emotional schafft, die Reise in die Vergangenheit anzutreten. Dem Autor gelingt es, mich zu begeistern, da der Roman angefüllt ist mit bekannten Büchern und Schriftsteller_innen, deren Bücher ich sehr schätze. Es ist eine kleine Hommage an Autoren und den Tatendrang dahinter, unbedingt ein Buch schreiben zu müssen oder diese zu verteidigen. Es hat mir sehr gefallen, Henrys Vater als Schriftsteller zu betrachten und ihn mir an seiner Schreibmaschine vorzustellen. Es ist sehr gelungen, da Henry die meiste Zeit seiner Kindheit damit verbringt nicht zu stören und dennoch immer in der Nähe seines Vaters zu sein. Dieser ist oft nicht ansprechbar, da er sich in seine Geschichten / seine Romane vertieft, dennoch ist die Ruhe spürbar und lediglich das Tippen auf der Schreibmaschine durchbricht die Stille des Arbeitszimmers. Die Liebe zum Buch und der Literatur insgesamt ist deutlich hervorgehoben und machen "Rückkehr aus Old Buckram" daher zu etwas ganz Besonderen. Henry, der seine Heimat für Studium und Ausbildung verlässt, erkennt irgendwann, das eine Flucht vor der Vergangenheit nicht glücklich macht und so kehrt er zurück in sein Elternhaus. Er erkennt, das er vieles versäumt hat und gerade im Bezug auf seine jüngere Schwester ist dieses sehr schmerzhaft. In Henry ist ein Verdrängungsmechanismus eingesetzt, der ihn jahrelang geschützt hat. Je mehr Zeit er in Old Buckram verbringt, umso mehr Wahrheiten werden ihm bewusst. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen Roman, der optisch eher fade wirkt, wenn man das Cover betrachtet, die innere Schönheit des Romans offenbart sich allerdings recht schnell. Ich habe Henrys Verhalten und seinen Rückzug erst spät erkennen können und dann Verständnis entwickelt. Die Liebe zum Buch ist deutlich zu erfassen und gibt ganz viel Wertschätzung an Autoren und Schriftsteller, die genau wie Henrys Vater nicht immer die Aufmerksamkeit bekommen, wie sie es verdient hätten. Mitunter macht es auch einsam oder lässt Menschen verzweifeln. Der Autor verpackt dieses in eine sehr runde Geschichte, deren gewählter Schauplatz in den Bergen Nord Carolinas absolut passend und abgeschieden wirkt. Insgesamt ein gelungenes Drama, welches mich einige Zeit beschäftigt hielt, bis ich erkannte, welches Drama sich innerhalb der Familie abgespielt hat. Wäre es eher offenbart worden, wäre die Wirkung eher negativ gewesen und war genau zum richtigen Zeitpunkt eingeflochten.

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