Rezensionen zu
Todesmärchen
Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez (3)
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Der dritte Fall für Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez ist mit Abstand bisher der beste Teil der Reihe mit vielen Überraschungen Auf zwei Zeitebenen erleben wir wie Maarten S. Sneijder seinen persönlichsten Fall bearbeitet … Einmal mehr ist es Sabine Nemez die zwischen 3 scheinbar unabhängigen Fällen eine Verbindung herstellen kann und damit beginnt wieder die Jagd nach einem Serienkiller quer durch Deutschland und in einige Nachbarländer Die Tötungsmethoden sind gewohnt brutal manchmal etwas skurril aber immer auch faszinierend Das Ende ist ein grandioses Finale der ersten Trilogie und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht denn soooo kann das doch einfach nicht enden 😱 Ganz große Leseempfehlung für diese tolle Thriller-Reihe
....als Sneijder diese furchtbare Wahl getroffen hat. Mich hat dieses Buch am meisten berührt und gefesselt, weil es so viele Wendungen gab, die man zum Teil gar nicht 100%ig verfolgen konnte. An alle, die es noch nicht gelesen haben - ihr werdet überrascht sein.
Sabine Nemez hat die Ausbildung erfolgreich durchlaufen und ist endlich BKA Ermittlerin. Auf Anordnung ihres Vorgesetzten muss sie ab jetzt im Team mit Sneijder arbeiten. Sie scheint die einzige zu sein, die Sneijder als Partnerin akzeptiert. Ihr neuer Fall führt sie erst nach Bern und dann quer durch Deutschland bis in die Niederlande. Es scheint Verbindungen zu einem Serienkiller zu geben, der vor 5 Jahren junge Frauen bestialisch hingerichtet hat. Dieser Killer, Piet van Loon, sitzt aber in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir die Psychologin Hannah kennen, die ihr Praktikum gerade in diesem Gefängnis antritt. Sie versucht schwerst Pädophile und Psychopathen zu verstehen und zu behandeln. In diesem Band lernen wir den Menschen Maarten S. Sneijder näher kennen und er zeigt sich stellenweise sehr verletzlich. Sabine Nemez übernimmt stellenweise die Führung, weil ihr Mentor körperlich und emotional an seine Grenzen kommt. Die Beiden entwickeln sich zu einem tollen Team, von dem ich gerne noch einiges lesen möchte. Andreas Gruber hat mit diesem Band eine erste Trilogie abgeschlossen. Man kann das Buch aber gut ohne Vorkenntnisse lesen. Den vollen Genuss hat man natürlich, wenn man alles der Reihe nach liest.
Nach diesem treffenden Klappentext möchte ich zum Inhalt des Buches gar nicht mehr sagen. Der gesuchte Mörder ist ein „Märchenerzähler“, der sich an den Geschichten von Hans-Christian Andersen orientiert. Diese sind ja schon von Grund auf leicht brutal und enden so gut wie nie mit einem Happy-End. In „Todesmärchen“ perfektioniert und modernisiert er die Märchen nach seinen eigenen Vorstellungen. Er ist auf einer Mission, getrieben von Rache! Den Killer verbindet nicht nur die hohe Intelligenz mit den Profilern des BKA Wiesbaden, er hat auch eine gemeinsame Vergangenheit mit Maarten S. Sneijder. Mit Abstand ist dies der persönlichste Fall für unseren Ermittler … Wie schon bei den beiden Vorgängerbänden ist Andreas Grubers Schreibstil einfach genial. Rasant, fesselnd und bildgewaltig, mit viel und Atmosphäre und schwarzem Humor. Die Spannung verläuft anfangs eher ruhig, steigert sich im Verlauf jedoch ins Unermessliche. Die Handlung ist toll aufgezogen und hält einiges an Überraschungen bereit. Zudem ließ mir der Showdown im letzten Drittel des Buches den Atem stocken. Andreas Gruber hat für mich mittlerweile absoluten Wiedererkennungswert! In „Todesmärchen“ begleiten wir zum einen Sabine Nemez, die uns bei der komplexen Ermittlungsarbeit zusehen lässt. Nachdem sie ihre Ausbildung am BKA zur Fallanalytikerin abgeschlossen hat, arbeitet sie nun im Außendienst und befasst sich mit den besonders schweren Fällen. Nachdem einige Ermittler schwer verletzt wurden, stellt Polizeidirektor Hess nur noch 2er Teams zusammen und natürlich ist gerade sie es, der Maarten S. Sneijder zugeteilt wird – auf seinen eigenen persönlichen Wunsch hin! Auf der anderen Seite erfahren wir die Perspektive von Hannah, einer gebürtigen Niederländerin, die ihre erste Stelle als Psychologin in einem abgelegenen Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher annimmt, wo sie auch auf den brutalen Serienkiller Piet van Loon trifft. Im Laufe der Geschichte verknüpfen sich auch hier wieder die Perspektiven zu einem schlüssigen Ganzen! Während dieser Geschichte lernen wir den großartigen Maarten S. Sneijder von einer ganz privaten Seite kennen. Natürlich ist er immer noch der altbekannte Griesgram, der es binnen kürzester Zeit schafft jeden gegen sich aufzubringen, in diesem Buch werden aber viele Geschehnisse aus seiner Vergangenheit thematisiert, die dem Leser ein ganz neues Bild auf den Profiler geben.
Zwei Dinge sollte man beim Lesen der Bücher von Andreas Gruber wohl niemals denken: 1. Oh, ich weiß, wie das ausgeht! 2. Nee, das wird er seinen Charakteren doch nicht antun… Ich weiß gar nicht so genau, wie oft ich in diesem dritten Band damit falsch lag. Gegen Ende passieren dann direkt zwei Dinge, die allem widersprechen, was ich über die Charaktere zu wissen glaubte – oder darüber, was in einem Band einer Thriller-Reihe passieren kann und was nicht. Ansonsten ist alles wie gehabt. Die Geschichte ist so originell und einfallsreich, wie ich das inzwischen von Andreas Gruber erwarte, und Maarten S. Sneijder ist nach wie vor einer meiner allerliebsten Buchcharaktere – so langsam macht er Sherlock Holmes und Cormoran Strike Konkurrenz, und das will was heißen. Beides wird in diesem Band wieder so richtig ausgereizt, denn was den Fall wirklich außergewöhnlich macht, ist seine Verbindung zu Sneijders Leben. Spoiler-Alarm: Der Autor macht es seinem (Anti-)Helden dieses Mal wirklich nicht leicht – und mehr verrate ich da noch nicht. Bisher ist “Todesmärchen” für mich der spannendste Band der Reihe. Und das liegt für mich noch nicht einmal nur an der Jagd nach dem Mörder – obwohl die auch mörderisch spannend ist! –, sondern vor allem an der Frage, was sie mit den Hauptcharakteren machen wird. Wozu diese Jagd sie treiben wird. Wie sie das verändern und verwunden wird. Was man als Leser noch nachvollziehen und verstehen kann. Aber das ist immer glaubhaft. Wenn ein Charakter etwas tut, dann kann man im Rückblick begreifen, was ihn oder sie dazu getrieben hat. Soll ich noch einmal das Loblied auf Maarten S. Sneijder singen? Das habe ich bei “Todesfrist” getan, das habe ich bei “Todesurteil” getan, dann sollte ich es wohl auch bei “Todesmärchen” tun: Das Wunderbare an Sneijder ist, dass er eine Vielzahl von Charakterzügen in sich vereint, die ihn eigentlich zum Kotzbrocken machen sollten – er ist unfreundlich, selbstherrlich und dauersarkastisch – , aber irgendwie ist er trotzdem seltsam liebenswert. Und witzig, obwohl er es nicht leiden kann, wenn jemand witzig sein will. Und das Wunderbare an Sabine Nemez ist, dass sie ihm Kontra gibt und keineswegs nur zweite Geige spielt, aber dennoch perfekt (und platonisch) zu ihm passt. Auch beim Schreibstil muss ich noch mal lobhudeln. Der ist klasse. Punkt. … Na gut: die Dialoge sind der Hammer, der Stil verbindet Humor mit Atmosphäre und Drama und liest sich einfach wunderbar flüssig und unterhaltsam runter.
Einfach nur genial, sowohl die Figur Sneijder ( natürlich Marten S., so viel Zeit muss sein),als auch der Autor!!!
Von: Bernhard Schramm16.06.2019
Ein tolles Buch für Thriller - Liebhaber!! Sneijder eigentlich ein Kotzbrocken, aber ein hervorragender Profiler, was ihn schon wieder liebenswert macht! Ich bin sehr froh vor circa 2 Jahren auf den Autor Gruber aufmerksam geworden zu sein!! Wer Thriller, Nervenkitzel und Spannung liebt ist mit allen seinen Büchern bestens beraten! Hochachtung auf diesem Niveau zu schreiben, ich kann Neuerscheinungen kaum erwarten. Sie stehen für mich als " Schreiberling " auf einer Stufe mit dem (leider) verstorbenen Andreas (welcher Zufall ) Franz oder zum Beispiel Karen Rose und Lisa Jackson. Weiterhin viel Erfolg für Sie Herr Grube und atemberaubende Spannung für die Leser. Danke für solche Lektüre
Wieder mal von der ersten bis zur letzten Seite purer Nervenkitzel. Nach „Todesfrist“ und „Todesurteil“, ist auch „Todesmärchen“ wieder einer meiner absoluten Thriller-Favoriten! Vielen herzlichen Dank, lieber Herr Gruber, für dieses, erneut geniale, Lese-Erlebnis.
Hörbuch von Andreas Gruber Sneijder und Nemez ermitteln erneut in einer Reihe von Morden. Diese ähneln einer Mordserie deren Mörder vor Jahren zur Strecke gebracht wurde, und in einem Sicherheitsgefängnis einsitzt. Doch noch jemand ist an Piet von Loon interessiert, die Psychologin Hannah. Hannah´s ältere Schwester wurde von Piet auf brutale Weise ermordet, sie möchte herausfinden wieso?! Doch um Piet hinters Licht zu führen, was ihre Vergangenheit angeht, damit er mit ihr redet, muss sie schlauer sein als er. Doch Hannah weiß nicht in welcher Gefahr sich sich befindet, und das Piet van Loon sie schon längst durchschaut hat. Sie spielt ihm und seinen Plänen regelrecht in die Hände. Unterdessen beginnt eine blutige Schnitzeljagd und der Mörder scheint Sneijder und Nemez immer einen Schritt voraus zu sein. Jedes Opfer ist kunstvoll drapiert und hat ein geheimnisvolles Zeichen in die Haut geritzt. Um diesen Fall zu verstehen kommt es immer wieder zu Zeitsprüngen um dem Mörder und dem Rätsel das hinter den Morden steckt auf die Schliche zu kommen. Ein Katz und Maus Spiel beginnt und es wird wohl zu Sneijders Persönlichstem Fall den er je bearbeitet hat. Gelesen von Achim Buch der Sneijder mit seiner Stimme Leben einhaucht. Man kann sich den mürrischen Genossen mit seinem Niederländischen Akzent bildlich vorstellen.
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