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Rezensionen zu
Die Phileasson-Saga - Nordwärts

Bernhard Hennen, Robert Corvus

Die Phileasson-Reihe (1)

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In den 90er Jahren folgte ich dem Drachenhals, dem Gruppenabenteuer von Bernhard Hennen, dass er damals für Das schwarze Auge geschrieben hatte und nun zieht es mich nach gut zwei Jahrzehnten "Nordwärts". Die Handlung in Kürze: Schon lange wetteifern die beiden berühmtesten Söhne Thorwals miteinander, wer von ihnen der wahre, beste und mutigste Sohn des Landes im hohen Norden ist. Jetzt soll der ganze Konkurrenzkampf endlich entschieden und mit den Titel „König der Meere“ für einen der Beiden gekrönt werden. Asleif und Beorn erhalten die Aufgabe, Aventurien innerhalb von 80 Wochen zu bereisen und während dieser Zeit 12 Aufgaben zu lösen. In Nordwärts werden im Wesentlichen die wichtigsten Hauptcharaktere eingeführt. Man lernt zum Teil ihre Vorgeschichte sowie ihre Beweggründe für diese Reise kennen. So bilden sich zwei absolut unterschiedliche Reisegemeinschaften, die bunter nicht sein könnten – Krieger, Abenteurer, Magier, Elfen… von allen klassischen Fantasyfiguren ist jemand dabei. Ihre erste Aufgabe wird die Konkurrenten in den hohen Norden führen, weiter als die meisten Aventurier je gereist sind. Die Gruppen werden vor starke Herausforderungen gestellt, die nicht allein dem rauen Klima und dem ewigen Eis geschuldet sind. Die Autoren haben mich durch ihren detailreichen aber nicht langatmigen Schreibstil an das Buch „gefesselt“. Der Band lies sich gut lesen, man konnte die Motivationen der einzelnen Charaktere wunderbar verstehen. Auch wenn bereits im ersten Band ersichtlich wird, wer der positive Held der Wettfahrt ist tut das gesamten Handlung keinen Abbruch. Man benötigt immer eine Protagonisten und einen Antagonisten für eine schöne Handlung. Und mal ehrlich, Beorn ist nicht böse. Er ist so wie man sich den klassischen Thorwaler vorstellt (naja, den klassischen Wikinger) – ein Krieger und Abenteurer; hart, aber seiner Mannschaft gegenüber loyal. Asleif ist da eher der geborene Entdecker, der aus den klassischen thorwaler Tugenden ausbrechen kann. Das macht ja den Reiz des Konkurrenzkampfes der beiden aus. Es ist halt nicht alles Gold, was glänzt. Und es stellt sich im Verlauf der Handlung allmählich sowieso die Frage, ob Beorn der eigentliche Antagonist der Handlung ist, oder noch im Hintergrund gehaltene Charaktere?! Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer langen Saga, die ich jedem High-Fantasyleser empfehlen kann. Vorkenntnisse aus der aventurischen Welt benötigt man nicht. Die Geschichte führt den Leser immer soweit in die Gesamtwelt ein, dass er die Handlung verstehen kann, gibt hinreichend Andeutungen und lässt Platz für Spekulationen, so dass man gerne weiter lesen möchte, auch in den folgenden Bänden.

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Anfänge sind doch immer etwas ganz besonderes. Erst recht, wenn es der Beginn einer Seefahrt ist, die in insgesamt 12 Bänden erzählt werden soll. In ihnen wird nicht weniger als die komplette Welt Aventurien (aus dem Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ – keine Vorkenntnisse nötig!) umrundet, mit ihren verschiedenen Vegetationen, Kreaturen, Völkern und Bräuchen, Formen der Magie, Mysterien und Herausforderungen. Die Hauptrollen spielen dabei zwei berühmt, teils berüchtigte Seefahrer und Kontrahenten, Asleif Phileasson und Beorn, der Blender, die im Wettstreit um den Titel „König der Meere“ diese wahnsinnige Unternehmung wagen. Wer auf eine solch großartige Expedition geht (übrigens nicht in 80 Tagen um die Welt, sondern in diesem Fall in 80 Wochen), der sucht seine Gefolgsleute mit Bedacht aus. Vor allem da es nebenbei noch 12 Aufgaben zu lösen gilt. Tatsächlich nimmt die Vorstellung der künftigen Besatzungsmitglieder in diesem ersten Band mehr Raum ein als die Ausführungen zu den beiden Titelanwärtern, was sicher nicht verkehrt ist: Wie viel muss man Helden noch lobpreisen, wenn doch schon Lieder über sie gesungen werden? Die Geschehnisse um Phileasson werden insgesamt aktiver begleitet als die seines Nebenbuhlers, des Blenders. Im Wettlauf gegeneinander darf daher, je nachdem für welchen Wettstreiter das Herz schlägt, kräftig für seinen Auserwählten mitgefiebert werden, ob er die Nase vorn hat. Der Auftakt des Buches irritiert, aber es ist beim Lesen spürbar, wie gut die Geschichte durchdacht ist und wie klar die Charaktere vorskizziert wurden. Hier hält man hohe Handwerkskunst in Händen. Obwohl es zwei Autoren sind, ist nicht zu erkennen, aus wessen Feder welche Textpassage stammt. Niemand hat behauptet, dass eine Reise ins ewige Eis nicht beschwerlich wäre. Entsprechend lesen sich ein bis zwei Stellen etwas anstrengend langatmig, was jedoch Atmosphäre schafft. „Nordwärts“ gibt den Kurs bereits bekannt. Doch welche Tücken die See bereit hält, wie ein frisch zusammengewürfelter Haufen zu einer Mannschaft wächst und ob im Norden Wunder oder bittere Kälte auf die Reisenden wartet, das musst du schon selber lesen. Denn sonst würde dir einiges entgehen.

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Zum Inhalt Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ... Meine Meinung Durch das Cover und den Klapptext bin ich erst auf dieses Buch aufmerksam geworden und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Der Prolog mit rund 80 Seiten hatte es auch schon in sich, er war echt spannend geschrieben und macht Lust auf mehr. 2 Kapitäne, Asleif Foggwulf Phileasson und Bearn der Blender streiten sich darum wer der König der Meere ist. Der eine ein Entdecker der andere ein Freibeuter und unterschiedlicher hätten sie nicht sein können. Nun soll dieser streit in einem Wettkampf geklärt werden und jeder stellt sich eine Mannschaft aus freiwilligen zusammen. Sie sollen unbekannte Gegenden reisen und 12 Aufgaben erledigen bevor verkündet wird wer der König der Meere ist. Natürlich wird diese Reise sehr lang und die erste Aufgabe muss im ersten Band gemeistert werden. Der Schreibstil der Autoren ist locker und flüssig und man findet sich schnell in die Geschichte ein und kann sie kaum aus der Hand legen.Man lernt jeden Charakter ein wenig kennen, man merkt ihnen ihre Ängste und Sorgen an sowie ihren Machthunger. Es ist wirklich spannend gestaltet den man weiß nicht welche Geheimnisse sie noch alle verbergen. Ich mochte den Kapitän Phileasson sofort, er hat sich in mein Herz geschlichen.Er esitzt viel Ehre und setzt vor allem auf Loyalität. Beorn dagegen ist der "hau drauf" Typ und ich hoffe sehr das er noch seine Quittung bekommt. Ich bin sehr gespannt was da alles noch auf einem zukommt und welches Geheimnis noch ans Tageslicht kommt, es könnte aber auch sehr gut sein das die Lösungen erst im Band 12 der Reihe aufgezeigt werden. Alles in allem ist es eine tolle und packende Geschichte und freu mich jetzt schon auf drauf Band 2 zu lesen.

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Tamii

Von: Tamii

05.10.2016

INHALT: Dieses Buch ist Teil eins der Phileasson-Saga. Phileasson ist ein berüchtigter Kapitän, der die Meere der ganzen Welt bereist. Kapitän Phileasson hält sich selbst für unschlagbar und den Besten. Genau das, sieht Beorn der Blender aber ganz anders und will Phileasson zu einen Rennen herausfordern. Ein Rennen welches es so noch nie gegeben hat. In 80 Wochen wollen die Kontrahenten um die Welt segeln und müssen dabei 12 göttliche Aufgaben erfüllen. Es geht um Viel, denn der Sieger wird zum König der Meere ernannt. Wer wird dieses Rennen wohl gewinnen und der nächste König der Meere werden? LESEVERGNÜGEN: Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist so detailliert, dass ich mir jede Szene richtig vorstellen konnte. Ein richtiges Kino im Kopf, welches nie langweilig wird. COVER: Auf dem Cover ist ein altes Schiff zu sehen, welches durch eine Eislandschaft segelt. Das Cover schreit förmlich nach einen Fantasy Abenteuer. MEINE MEINUNG: Anfangs war ich eher skeptisch dem Buch gegenüber und habe lange hin und her überlegt, ob ich mir dieses Buch nun anschaffen soll oder nicht. Nach zahlreichen positiven Rezensionen, habe ich mich schließlich DAFÜR entschieden. Und, was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert! Mein Lieblings-Genre ist zwar Fantasy, habe aber noch nie ein Buch von Bernhard Hennen gelesen. Aber ich kann euch versichern, dass sich dies jetzt ändern wird. :-) Abgesehen davon, liebe ich Bücher die in verschiedenen Perspektiven geschrieben sind. Bei Nordwärts ist genau das der Fall. Man liest das Buch von der Sicht vieler verschiedener Personen und das ist genau das, was das Buch so toll für mich macht. Kann ich nur weiterempfehlen.

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Der Inhalt: Der Kapitän Phileasson, auch der Foggwulf genannt, ist sagenumwoben und unschlagbar. Oder? Beorn der Blender möchte ihm Gegenteiliges beweisen und gemeinsam liefern die beiden Kapitäne sich ein Rennen in 80 Wochen um die Welt, mit 12 göttlichen Aufgaben betraut. Der Sieger wird zum König der Meere. Beorn, der Blender, ist dabei ein skrupelloser, hartnäckiger Gegner. Das Cover: Das Cover ist ein typisches Fantasy- Cover. Das Eismeer und das Schiff haben mich angesprochen. Die Seeabenteuer- Fantasy Geschichte war für mich Grund, warum ich dieses Buch lesen musste, ich hatte einfach mal lust darauf. Der Stil: Der Stil besticht durch eine wunderbar detaillierte und flüssige Sprache. Die Welt ist vielfältig und am Anfang prasseln jede Menge Informationen auf den Leser ein, mit denen man nach und nach aber gut zurecht kommt. Das Buch ist aus den verschiedenen Perspektiven der Helden bzw. Feinde geschrieben, dies führt jedoch nicht zu Verwirrung, sondern steigert die Spannung, man weiß auch immer sofort, um welche Person es sich in den jeweiligen Kapiteln handelt. Mit der Zeitrechnung bin ich anfangs überhaupt nicht zurecht gekommen, am Ende gibt es noch einen Informationsteil, in dem die Zeitrechnung erklärt wird (selbstverständlich habe ich das zu spät entdeckt -.-). Ich habe es aber irgendwann hingenommen und mich haben die Zeitangaben auch nicht großartig gestört. Die Geschichte: Das Geschichte war der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich hatte so Lust auf ein Seeabenteuer mit fantastischen Elementen. Und ein richtig gutes Fantasybuch habe ich auch schon lange nicht mehr gelesen. Die Geschichte ist vor allem eins: spannend, spannend, spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite, Phileasson ist dabei ein charmanter Protagonist, aber auch Tylstyr hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Jeder Held hat eine eigene Geschichte, die dem Leser gut wiedergegeben wird und man einerseits eine Bindung zu den Helden hat und andererseits die Welt besser kennen lernt. Dann ist da noch das Seeabenteuer mit den Aufgaben, wovon in dem Buch die erste angegangen wird ist ja grundsätzlich der Part, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wollte. Mein Fazit: Eine spannende Fantasygeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Man bekommt als Leser immer genau den richtigen Informationsfluss an Spannung, Kampf, Mysterium, sodass das Buch für mich zu einem Genuss wurde. Endlich mal wieder eine richtig gute Fantasy, die mich begeistern konnte! Von mir gibt es daher die volle Punktzahl und eine Empfehlung an alle, die gerne Fantasy lesen.

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Inhalt: Mit diesem Band beginnt die Fantasy-Saga um den Kapitän Phileasson, die jedem Nordland-Fan das Herz höher schlagen lässt. Er und sein Rivale Beorn, der Blender, sollen eine Wettfahrt mit Ihren Mannschaften, denn sogenannten Ottajaskas, machen. Um zu entscheiden, wer sich danach „der König der Meere“ nennen darf, müssen die beiden sich jeweils neue Mannschaften zusammenstellen und während der Landumsegelung 12 Aufgaben lösen, von denen sie aber zu Beginn nur die ersten Beiden kennen. Durch die neue Zusammenstellung der Mannschaften ist jede Aufgabe eine Herausforderung, da die Gruppen erst zusammenwachsen müssen. Diese sind bunt gemischt: Menschen, Elfen, Magier, Kämpfer, Gelehrte und Geweihte reisen hier miteinander und versuchen jeweils, ihr Bestes in die Gruppe einzubringen. Wer wird die erste Aufgabe meistern und werden beide Kapitäne diese ohne Verluste bestehen? Beurteilung Ich bin absolut positiv überrascht. Auf der einen Seite hat mich der Klappentext inhaltlich nicht wirklich angesprochen. Die Leseentscheidung habe ich aufgrund der Autoren, vor allem Bernhard Hennen, getroffen. Bisher war alles, was aus seiner Feder kam, bombastisch (ich habe z.B. die kompletten Drachenelfen, die Elfen und Elantris von ihm gelesen), und somit ist Bernhard Hennen für mich eine sichere Bank. Und ich bin froh. Schon auf den ersten Seiten ging es ganz anders los, als ich befürchtet habe. Man wird sofort in die Welt der Nordlichter hineingezogen. Die „Vorgeschichte“ zieht einen sofort in ihren Bann, und die Protagonisten sind lebensecht und haben Tiefe. Die Geschichte ist absolut ausgereift geschrieben, ohne komplex oder anstrengend zu sein, man fliegt durch die Seiten. Bernhard Hennen und auch Robert Corvus haben hier – mal wieder – eine einzigartige Mischung aus Realität und Fantasie, Vergangenheit und Gegenwart zu einem neuen Schauplatz zusammengewürfelt, wie es nur wenige Autoren verstehen. Obwohl ich fest davon ausgegangen bin, dass es vermutlich bei Teil 1 der Saga bleibt, kann ich es jetzt kaum erwarten, mich dem zweiten Band „der Himmelsturm“ zu widmen. Phileasson und seine Crew sind mir jetzt schon ans Herz gewachsen, und spätestens nachdem die Schneeschrate auf der Bildfläche erschienen sind, habe ich meine Sympathien und Antipathien fürs erste fest verteilt  Die Phileasson Saga bietet eine neue Welt, in der man sich komplett verlieren kann – ich bin auch mal sehr gespannt wie viele Bände es werden. Da 12 Aufgaben zu lösen sind und das erste Buch mit knapp 500 spannenden Seiten gerade mal die erste Aufgabe beinhaltet, hoffe ich auf mindestens 11 weitere Bände ! Hier gibt’s die volle Punktzahl, müsst ihr unbedingt lesen.

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Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, musste oder durfte ich feststellen, dass es nicht einfach nur eine neue Fantasy-Serie ist, sondern zu dem Rollenspiel DSA (Das schwarze Auge) gehört. Also wer DSA oder Aventurien kennt, wird dieses Buch ganz anders lesen, als ich es getan habe, die DSA nur dem Namen nach kennt. Wer also aus der Rollenspiel – Ecke kommt, sollte lieber andere Rezensionen lesen als meine, denn ich habe das Buch ohne Rollenspielkenntnisse gelesen. Inhalt: Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ... Die Grundidee des Buches ist nicht neu, sondern wird seid Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ immer wieder aufgegriffen. Zwei Drachenschiffkapitäne sollen in einer Wettfahrt um Aventurien unter Beweis stellen, wer von Ihnen der beste Kapitän ist. Dazu sollen sie bei der Wettfahrt vorgegebene Aufgaben lösen. Die erste davon ist, dass jeder Kapitän mit einer neu zusammengestellten Manschaft segeln muss, der keiner seiner bisherigen Besatzung angehören darf. Soweit auch der Klappentext. Zu Beginn des Buches herrschte bei mir etwas Verwunderung, hatte der Prolog zu Beginn scheinbar mit dem vermeintlichen Inhalt nichts zu tun. Immerhin umfasst der Prolog 80 Seiten. Das macht bei anderen Autoren schon ein ganzes Buch aus. Erst später im Buch zeigt sich an der einen oder anderen Stelle wofür die Vorgeschichte / der Prolog notwendig ist. Nicht in Gänze, doch für die ein oder andere Entscheidung der Protagonisten. Ob es auch tiefere Auswirkungen hat, wird sich wahrscheinlich erst in einen der nächsten Bücher zeigen. Denn für die kleinen Stellen, auf die der Prolog in diesem Buch eine Entscheidugen erklärt, z.B. warum Tylstyr sich entschließt sich Phileasson anzuschliessen ist der Prolog zu lang. Natürlich bietet der Prolog auch eine gute Möglichkeit Thorwald kennen zu lernen mit seinen Sitten und Gebräuchen, auch wenn es erst einmal nur in einem kleinen Fischerdorf an der Küste ist. Es zeigt mir als Leser, wie die Grundsätzliche Art der Menschen von Thorwald ist. Nach dem Prolog wird dieses Bild ein wenig gerade gerückt, als die Geschichte in einem größeren Ort weitergeht. Die beiden Rivalen, Phileasson und Beorn, sind in ihrer Art als Kapitäne unterschiedlich. Phileasson ist eher Entdecker und Karteograph, wärend Beorn, seinen Schwerpunkt im erobern und plündern sieht. Dies zeigt sich auch in den Charakteren der beiden Männer. Jeder Mensch unterscheidet sich grundsätzlich von den Anderen, daher läßt sich anhand dieser Grundcharakteristika nicht sagen, ob einer der bösen oder guten Seite zuzuordnen ist. Doch in diesem Buch bleibt dieses leider nicht offen oder in Graubereichen, sondern von den Autoren wird von Beginn an vermittelt, dass Phileasson „der Gute“ und Beorn „der Böse“ ist. Das ist schade, denn ich hatte Beorn zunächst als raubeinig und hart wahrgenommen, der keinem Kampf ausweicht, jedoch nicht als „Böse“. Doch die Autoren „drängen“ ihn immer mehr auf diese Seite, vor allem durch den Elfen, der sich ihm anschliesst. Hatte Tylstyr im Prolog noch Tiefgang, wird er im Rest des Buches nur am Rande erwähnt, während insgesamt die Charaktere sehr blass sind. Da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Der Prolog hat mich sofort gepackt und gefesselt. Als dann die eigentliche Geschiche begann, musste ich erst einmal umdenken und mich neu einlesen, denn es wirkte fast wie eine neue Geschichte. Das gelang mir recht schnell. Die Geschichte wird jedoch in zweit Strängen erzählt und der Wechsel von Phileasson zu Beorn und andersherum war nicht immer fließend. An einigen Stellen habe ich es als Bruch empfunden, als wenn etwas fehlt um die Geschichte und die Übergänge rund zu machen. Dennoch hat mir das Lesen Spaß gemacht. Die Welt Aventuriens ist abwechslungsreich und in diesem Buch habe ich erst einen Bruchteil kennengelernt, denn der Weg von Phileasson und Beorn ist noch lang. Doch dies war schon sehr interessant. Ich bin sehr gespannt, was noch so alles folgt und die Autoren sich noch einfallen lassen. Eine Fantasyreihe, die viel Action hat, wenig Magie, andere Figuren als Menschen einfließen läßt, wie z.B. die Elfen, aber alles passend aufeinander abgestimmt. Ich freue mich auf die Fortsetzung, von der es hoffentlich viel geben wird.

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Die berühmtesten Kapitäne von Thorwal, Asleif Phileasson, genannt der Foggwulf, und Beorn der Blender sind seit Jahren erbitterte Rivalen. Nun soll ein Wettkampf darüber entscheiden, wer sich König der Meere nennen darf. In 80 Tagen müssen sie den Kontinent Aventurien umrunden und dabei 12 gefährliche Aufgaben bestehen. Umso wichtiger für den Erfolg ist die Auswahl der Mannschaftsmitglieder, die die beiden Kapitäne jeweils begleiten werden. Die erste Aufgabe führt die beiden Seefahrer in den hohen kalten Norden. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, nicht nur, weil Robert Corvus einer meiner Lieblingsautoren im deutschen Fantasybereich ist, sondern auch, weil es ein umfangreiches Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Bernhard Hennen ist, von dem ich bisher noch kein Buch kenne. Eine Serie über zwölf Bände zu schreiben ist ein sehr ehrgeiziges Projekt, die Spannung muss aufrecht erhalten werden, es darf auch nicht an überraschenden Wendungen mangeln – der erste Band muss den Leser so überzeugen, dass er wissen will, wie es weitergeht. Und das ist den Autoren sehr gut gelungen, umso mehr freue ich mich jetzt, dass wir noch einige Bände vor uns haben. Das Buch beginnt mit einem umfangreichen Prolog, der nichts mit der Wettfahrt zwischen den beiden besten Kapitänen Thorwals zu tun hat. Dafür beginnt er mit einem Paukenschlag: der Leser wird Zeuge eines Überfalls auf ein Handelsschiff und des anschließenden dramatischen Schicksals der Besatzung. Im ersten Moment fragt man sich, was der Prolog mit dem restlichen Buch zu tun hat, doch in den nachfolgenden Kapiteln wird schnell klar, dass der Prolog sehr clever platziert wurde, denn seine Ereignisse hängen wie ein Damoklesschwert über ein paar Mitglieder der Schiffsbesatzungen. Der Sprachstil des Buches ist wie seine Figuren und Handlungsorte: raubeinig wie die Thorwaler, sanft wie die Schwestern des Traviatempels und leichtfüßig wie der Elf Salarin Trauerweide. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, dabei finde ich den Wechsel der verschiedenen Erzählstile gut gelungen. Man merkt dem Buch nicht an, dass es von zwei Autoren geschrieben wurde, ich konnte weder Unterschiede im Schreibstil noch störende Umbrüche entdecken. Die Figuren sind spannend und überraschend und ich freue mich darauf, noch mehr von ihnen in den nächsten Bänden zu erfahren. Der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf dem Foggwulf und seiner Mannschaft, dadurch wirkt sein Konkurrent Beorn noch etwas einseitig, aber da wir noch ein paar Bücher vor uns haben, wird sich das garantiert noch ändern. Zumal beide Autoren dafür bekannt sind, keine vorhersehbaren und eindimensionalen Charaktere zu schaffen. Spannend fand ich die Zusammensetzung der beiden Schiffsmannschaften, wie jeder der Kapitäne seine Prioritäten bei der Auswahl neuer und alter Mitglieder setzte. Und natürlich bin ich gespannt, wie diese Mannschaften jeweils harmonieren werden. Die Handlung übte eine regelrechte Sogwirkung auf mich aus: sie ist spannend, aber auch immer wieder humorvoll und vor allem wartet sie mit einigen unvorhersehbaren Wendungen und spannenden neuen Figuren auf. Wirklich gut fand ich die realistischen Beschreibungen, wie z.B. die Fahrten auf hoher See, da hatte ich das Gefühl, direkt dabei zu sein. „Nordwärts“ hat mich voll überzeugen können und ich bin in jedem Fall bei den nächsten Bänden wieder mit an Bord – das wohl!

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