Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.
Paperback NEU
12,99 [D] inkl. MwSt.
13,40 [A] | CHF 18,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Den Reichtum der einen bezahlen die anderen. Manchmal mit dem Leben.

Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht.

Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde.

Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.

»Manchmal muss es einfach ein fesselnder Polizeithriller sein. Und die schreibt in Deutschland keiner besser recherchiert als mein großartiger Kollege Horst Eckert.«

Carsten Henn, Autor von "Der Buchspazierer" (23. März 2021)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-44103-3
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Melia und Vincent-Reihe

Rezensionen

Ein Politthriller erschreckend nah an der Realität

Von: Laberladen Blog

05.04.2021

Darum geht's: Die Studentin Klara Dorau wird in ihrer Wohnung erstochen, ihr Freund ist verschwunden. Vincent Veih übernimmt den Fall, der nur auf den ersten Blick aussieht wie der tödliche Streit eines Paares. Seine Chefin Melia Khalid kann während dessen nicht von der Idee ablassen, dass die Verfassungsschützerin Solveig Fischer auf dem Gelände eines Bauernhofes von Neonazis ermordet und verscharrt wurde. Sie setzt alle Hebel in Bewegung und tritt damit wichtigen Leuten auf die Füße. So fand ich's: Dem Verfassungsschutz hat Melia den Rücken gekehrt, doch der letzte Fall, den sie dort bearbeitete und der uns im ersten Band "Im Namen der Lüge" erzählt wurde, lässt sie nicht los. Melia möchte unbedingt das Verschwinden von Solveig Fischer aufklären. Sie vermutet, dass die Verfassungsschützerin Fischer von Neonazis, denen sie auf der Spur war, ermordet und auf dem Gelände eines Bauernhofes in ein Fundament eingegossen wurde. Mit ihrer Hartnäckigkeit rührt sie Dinge auf, die andere lieber im Dunkeln lassen möchten. Dass ihr Freund Klara Dorau ermordet haben könnte, glaubt Vincent Veih nicht wirklich. Zu viele Dinge sind in Klaras familiärem Umfeld im Argen und die Sache wird weitaus komplizierter, als es zuerst wirkte. Dass Melia neuerdings die Chefin von Vincent Veih ist, bremst ihre private Sympathie, die sich gerade entrwickelte, ein wenig aus. Und einer Meinung sind die beiden auch nicht immer, denn Melia konzentriert sich nicht nur auf Personalführung und Papierkram, sondern greift auch in die Ermittlungen ein. Doch auf eine etwas sperrige Art arbeiten die beiden gut zusammen. Genau wie im ersten Band spielen verschiedenste Themen in die Handlung des Buches. Rechts- und linksradikale Umtriebe, Geheimniskrämereien und Alleingänge von Ermittlern, eine hauchdünne Trennlinie zwischen Informant des Gemeimdienstes und Verbrecher, zwischen Heimatliebe und Fanatismus, Loyalität und posttraumatischer Belastung, Geldgier, Drogengeschäften und ganz handfestem praktischem Egoismus. Das Ganze wird so erzählt, dass es zu hundert Prozent aus dem Leben gegrifffen wirkt. Wirtschaft, Politik, radikale Gesinnung, nichts davon scheint unrealistisch übertrieben, sondern könnte auch aus den Nachrichten stammen. Und doch packt einen die Wut angesichts der Machenschaften, über die man da liest und die es Melia und Vincent schwer machen, Verbrechen aufzuklären. Denn jeder kocht sein eigenes Süppchen, verschweigt oder erzählt Halbwahrheiten und einer spielt den anderen aus. Dieser Politthriller lässt einen hinter die Kulissen komplexer, verflochtener Machenschaften schauen und nimmt einen von Anfang an mit in die Handlung. Eine gute Mischung aus spannend und präzise erzählt hat mich gepackt, der Schwerpunkt liegt auf der Handlung, die sich mit ihren politischen und wirtschaftlichen Themen auf das echte Leben übertragen lässt und dadurch mit erschreckendem Realismus besticht. Für Fans von Politthrillern sind sowohl "Die Stunde der Wut" als auch der Vorgängerband "Im Namen der Lüge" empfehlenswert.

Lesen Sie weiter

Komplex, rasant und megaspannend!

Von: Patricia Nossol

30.03.2021

In „Schwarzlicht“ habe ich Vincent Veih kennengelernt. Von Anfang an hat er mich in den Bann seiner brisanten, komplexen Fälle gezogen. Nach „Schattenboxer“ folgte „Wolfsspinne“. Seit dem vergangenen Jahr unterstützt Melia Adan den Hauptkommissar bei den Ermittlungen. Nach ihrem ersten gemeinsamer Fall „Im Namen der Lüge“ ist am 08.03.2021 beim Heyne Verlag Band 2 „Die Stunde der Wut“ erschienen. Man kann jeden Vincent Veih-Thriller ohne Vorkenntnisse aus den vorangegangenen Büchern lesen. Dennoch empfehle ich mit „Schwarzlicht“ zu beginnen. Ein Jahr ist vergangen seit Melia Adans Karriere beim Verfassungsschutz endete. Inzwischen ist sie Kriminalrätin und noch immer beschäftigt Melia der Fall ihrer damals spurlos verschwundenen Kollegin Solveig. Sie glaubt, dass Neonazis ihre Leiche auf einer Baustelle des kompromisslosen Immobilienhais Osterkamp beseitigt haben. Vincent Veih untersucht den Fall der ermordeten Tochter eines Psychiaters. Zunächst sieht alles nach einer Beziehungstat aus. Schnell wird jedoch klar, dass die Ermittlungen in einen Dschungel aus Gier, Korruption und Intrigen führen und dass die Stunde der Wut geschlagen hat. Am Anfang der Geschichte führt Horst Eckert seine Akteure ein. Zum besseren Verständnis befindet sich auf den ersten Seiten ein Organigramm vom Polizeipräsidium Düsseldorf. Es dauert eine Weile ins Geschehen zu kommen und die Zusammenhänge zu erkennen. Konzentriertes Lesen zahlt sich aus. Die Handlung ist von kurzen Kapiteln und Szenenwechseln durchzogen. Das bringt ein hohes Tempo in die Szenerie. Personen, von denen man eine weiße Weste erwartet, entpuppen sich als Drogenhändler, Rechtsradikale oder korrupte Beamte. Dem Autor gelingt es vortrefflich eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre zu schaffen. Ich bin mittendrin und will die Rätsel entschlüsseln, aber er hat auf dem Weg dorthin immer wieder Überraschungen oder interessante Wendungen parat. Es sind schockierende und realitätsnahe Bilder unserer zerrissenen Wohlstandsgesellschaft. Ich blicke in menschliche Abgründe. Eckert deckt unlautere Machenschaften schonungslos offen auf. Das stimmt mich nachdenklich. Im Finale überschlagen sich die Ereignisse. Letzte Puzzleteile fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Gedankenverloren bleibe ich zurück. Mich hat dieser exzellent recherchierte, facettenreiche Politik-Thriller begeistert. Spannend, rasant und brandaktuell! Lesen!!!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

www.horsteckert.de

Zur Autor*innenseite

Events

07. Apr. 2021

Online-Beitrag von Horst Eckert : neue Folge der Kurzlesungen "Krimi-quickies" online

19:15 Uhr | Online-Event
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

20. Apr. 2021

Livestream-Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Online-Event
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

06. Juni 2021

Lesung mit Horst Eckert im Rahmen der Reihe "Sofaseiten on tour"

18:00 Uhr | Willich-Anrath | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

08. Juni 2021

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Lebach | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

09. Juni 2021

Lesung mit Horst Eckert

18:00 Uhr | Strausberg | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

10. Juni 2021

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Berlin | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

11. Juni 2021

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Wildau | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

21. Juni 2021

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Leverkusen | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

17. Sept. 2021

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Düsseldorf | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

20. Sept. 2021

Lesung mit Horst Eckert

20:00 Uhr | Wyk | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut | Im Namen der Lüge

24. Sept. 2021

Lesung mit Horst Eckert

19:30 Uhr | Hamburg | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut | Im Namen der Lüge

29. Sept. 2021

Lesung mit Horst Eckert

18:00 Uhr | Düsseldorf | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

15. Okt. 2021

Lesung mit Horst Eckert

19:00 Uhr | Hof | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

05. Nov. 2021

Lesung mit Horst Eckert im Rahmen des Krimifestivals „Mord am Hellweg“

19:00 Uhr | Holzwickede | Lesungen
Horst Eckert
Die Stunde der Wut

Videos

Pressestimmen

»Horst Eckert zählt zu den stärksten Autoren deutschsprachiger Kriminalromane.«

Hamburger Abendblatt (20. Februar 2021)

»Rasant und spannend.«

Dresdner Neueste Nachrichten (23. März 2021)

»Schnell fühlt man sich hineingezogen in eine temporeiche Handlung um Drogengeschäfte, Mietwucher und politische Intrigen.«

Rheinische Post, Claus Clemens (12. März 2021)

»Temporeich und hochaktuell.«

Kölner Stadtanzeiger (05. März 2021)

»Die Stärke Eckerts liegt jenseits des schieren Verbrechens, in der Realität an dessen Rändern.«

WAZ, Jens Dirksen (01. April 2021)

»Eindrucksvoll untermauert der aus Weiden stammende Schriftsteller, dass er zur „Crème de la Crème“ der deutschsprachigen Krimiautoren gehört.«

Der neue Tag (06. März 2021)

»Größtes Plus: Die klare Positionierung gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft. (…) Lesen!«

EXPRESS (28. Februar 2021)

Weitere Bücher des Autors