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Robert Harris' aktueller Bestseller als packendes Hörspiel

Ein Priester untersucht den Tod eines mutmaßlich ermordeten Ketzers. Ein Mittelalter-Epos? Nein, ein Hörspiel, das das England, 800 Jahre in der Zukunft zum Klingen bringt. Nach der Apokalypse im Jahr 2025 lebt die Menschheit ein Leben ohne Elektrizität, Globalisierung, Digitalisierung. Die Kindersterblichkeit ist hoch, der Hunger groß, die Diktatur der Kirche grausam. Und mittendrin sucht ein junger Priester nach der Wahrheit ...

Bearbeiter Heinz Sommer (»Der Hundertjährige...«) und Regisseur Leonhard Koppelmann (»Leb wohl, Berlin«) ist eine kongeniale Hörspielinszenierung von Robert Harris' klugem Kommentar zur Gegenwart gelungen.

Produktion: Hessischer Rundfunk/Der Hörverlag 2020


Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
Originaltitel: Hutchinson (The Second Sleep)
Originalverlag: Heyne HC
Bearbeitet von Heinz Sommer
Hörbuch Download, Laufzeit: 5h 41min
ISBN: 978-3-8445-4052-9
Erschienen am  15. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

eine Mahnung an uns alle

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de

15.04.2021

Richard Harris ist bekannt für seine auf Fakten basierenden, aber dennoch fiktiven Was wäre wenn-History-Stories. In “Der zweite Schlaf” geht es in eine weit entfernte dystopische Zukunft, in der die Kirche gewaltsam die Macht an sich gerissen hat und alles unter Verschluss halten will, was nicht ihrer Wahrheit entspricht – und mit der untergegangenen Vergangenheit zu tun hat. Dazu switcht Harris immer wieder in unsere Jetztzeit zurück und lässt nach jeder Episode reale Wissenschaftler*innen zu Wort kommen, die ein auf Fakten beruhendes, düsteres Bild von unserer von Klimawandel und Umweltzerstörung bedrohten Zukunft zeichnen. Harris lässt die Menschheit sehenden Auges in eine Katastrophe gehen, in der alle Systeme zusammenbrechen. Und er hat auch schon eine Idee, was danach kommen könnte. Dieses Zusammenspiel von Facts und Fiction hat der hessische Rundfunk in einem großartigen Hörspiel adaptiert. Ausschlaggebend für die Romanidee, so der Engländer Harris, waren ein Serverproblem bei einer KFZ-Zulassungsstelle in Hessen und die darauf folgenden, wütenden Ausschreitungen, die ihm die Anfälligkeit unseres heutigen Systems aufzeigten. Trotzdem – oder gerade deshalb – gibt es nach so viel Dystopischem am Ende sogar einen Alternativvorschlag zu unserem heutigen Konsumrausch-Leben, angeregt von Anna Pegels vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. So ist “Der zweite Schlaf” eine Mahnung an uns alle, die uns bewusst machen soll: Es gibt nur diese eine Erde. Großartig umgesetzt von Heinz Sommer (Hörspielbearbeitung) und Leonhard Koppelmann (Regie), engagiert gelesen haben u.a. Anna Thalbach, Max Mauff, Tonio Arango und Christian Körner.

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Vita

Robert Harris, geboren 1957 in Nottingham, arbeitete nach seinem Studium an der University of Cambridge als BBC-Reporter, politischer Redakteur des OBSERVER und schrieb Kolumnen für die SUNDAY TIMES. Nach Publikation verschiedener Sachbücher erschien 1992 sein erster Roman "Vaterland", gefolgt von "Enigma" (1995), "Aurora" (1999) und "Pompeji" (2004). Für seine Arbeit als Kolumnist wurde Harris 2003 mit dem BRITISH PRESS AWARD ausgezeichnet.

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Max Mauff

Maximilian „Max“ Mauff, geboren 1987 in Berlin, ist ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Er ist bekannt geworden durch seine diversen Rollen in deutschen Filmen und Fernsehserien, wie dem Film »Die Welle« oder im »Tatort«. Mauff ist auch in einigen internationalen Produktionen vertreten, wie zu Beispiel bei der Netflix-Serie »Sense8« oder dem Film von Steven Spielberg »Bridge of Spies – Der Unterhändler« mit Tom Hanks. Als Hörspielsprecher wirkte Max Mauff bei vielen verschiedenen Produktionen mit, unter anderem in dem NDR-Hörspiel »Tote Mädchen« oder dem SWR-Hörspiel »Ismael«. Für »In der Überzahl« erhielt er 2013 den Darstellerpreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis. Für die Hauptrolle in dem Film »Patong Girl« wurde Mauff 2016 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

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Anna Thalbach, geboren 1973, lebt und arbeitet in Berlin. 2008 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin und gehört zu den gefragtesten Hörbuchsprecherinnen Deutschlands.

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Steffi Kühnert

Steffi Kühnert, geboren 1963 in der DDR, ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin. Lange Zeit war sie ausschließlich eine profilierte Theaterakteurin, aber nach der deutschen Einheit entwickelte sich Steffi Kühnert zunehmend zur Film- und Fernsehschauspielerin. Sie ist bekannt durch ihre Rollen in den TV-Serien »Polizeiruf 110« und »SOKO Wismar«. 2012 erhielt Steffi Kühnert für ihre Leistung als aufopferungsvolle Ehefrau und Mutter in dem Familiendrama »Halt auf freier Strecke« eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2013.

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Martin Brambach

Martin Brambach, geboren 1967 in Dresden, ist ein deutscher Schauspieler. Seine Ausbildung erhielt er an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Er spielte an zahlreichen deutschsprachigen Bühnen, unter anderem der Berliner Schaubühne und dem Wiener Burgtheater. Man kennt ihn aus Kino- und Fernsehfilmen wie "Besser als nix" oder "Barfuß bis zum Hals". Seit 2016 ist er in der durchgehenden Rolle des Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel im Dresdner "Tatort" zu sehen.

Zur Sprecher*innenseite

Mechthild Großmann drehte mit Fassbinder, arbeitete viele Jahre lang am Theater mit Pina Bausch und spielte in zahlreichen TV-Filmen. Seit 2002 begeistert sie mit ihrer unverkennbaren Stimme als Staatsanwältin im Münsteraner "Tatort".

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Leonhard Koppelmann

Leonhard Koppelmann, geboren 1970 in Aachen, führte 1996 zum ersten Mal bei einem eigenen Hörspiel Regie. Seitdem arbeitet er als freier Hörspielautor und als Theater- und Hörspielregisseur. So sind inzwischen unter seiner Regie über 200 Hörspiele entstanden, z. B. »Maria, ihm schmeckt’s nicht« sowie »Drachensaat« von Jan Weiler, »Homo Faber« von Max Frisch, »Baudolino« von Umberto Eco, »Der unbekannte Kosmos des Alexander von Humboldt« und – hochgelobt – »Wassermusik« von T. C. Boyle sowie »Doktor Faustus« von Thomas Mann, die alle im Hörverlag erschienen sind. In seinen Inszenierungen stehen vor allem die Schauspieler und Schauspielerinnen im Mittelpunkt, mit ihnen arbeitet er intensiv die individuellen Qualitäten der verschiedenen Autoren und Autorinnen aus. So entstehen äußerst vielfältige und höchst verschiedenartige Produktionen unter seiner Regie.

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Heinz Sommer

Heinz Sommer studierte in Freiburg im Breisgau u. a. Musikwissenschaft. Er promovierte 1983. Seit 1995 ist er Hörfunkdirektor des Hessischen Rundfunks. In den Jahren 2007 bis 2011 war er außerdem Präsident der Radioversammlung der Europäischen Rundfunkunion und Vorsitzender des Radio Committees. Heinz-Dieter Sommer verfasste bereits zahlreiche Arbeiten für und über das Radio. Beim Hörverlag sind seine Hörspielfassungen der Romane »Die Schatzinsel« von Robert Louis Stevenson, »Tonio Kröger« von Thomas Mann, »Siddhartha« von Hermann Hesse sowie »Homo Faber« von Max Frisch unter der Regie Leonhard Koppelmanns erschienen.